Ich war an einem Dienstag im Februar bei meiner Nachbarin Greta, um ihr beim Aussortieren ihrer Gewürzschublade zu helfen – ehrlich, sie hatte drei verschiedene Päckchen gemahlenen Ingwer und keins mehr mit Haltbarkeitsdatum. Mitten in der Diskussion, ob man Kurkuma eigentlich riechen können sollte, wenn es schlecht ist, traf mich ein Duft. Nicht aufdringlich, sondern leise und butterweich, wie eine warme Decke, die man sich über die Knie legt. Es roch nach Vanille, nach etwas Gebackenem, nach genau dem, was man an einem grauen Februartag braucht.
Ich ließ die Gewürze Gewürze sein und folgte meiner Nase in ihre Küche. Da standen sie auf einem Blech, noch leicht warm: diese wunderschönen schwarz-weißen Spiralen aus Mürbeteig. Greta zuckte nur mit den Schultern. “Ach, das alte Rezept von meiner Oma”, sagte sie, während sie mit der Hand wedelte. “Die sind schnell gemacht.” Schnell gemacht. Sie sagte das, als ob es völlig normal wäre, etwas so Perfekt-Schönes einfach mal so an einem Dienstagvormittag zu backen. Ich stand da, starrte auf diese kleinen Kunstwerke, und wusste sofort: Dieses Rezept musste ich haben. Vielleicht warst du auch schon mal in so einer Situation, oder? Wenn jemand etwas völlig Alltägliches macht und du merkst, dass es alles andere als das ist.
Seit diesem Nachmittag backe ich diese Mürbeteig-Spiralen ständig. Sie sind mein Geheimtipp für Tage, an denen ich einfach nur das Bedürfnis nach etwas Schönem habe. Und heute zeige ich dir, wie auch du dieses wohlige Gefühl in deine Küche holst. Dieses Gebäck ist mehr als nur ein Keks – es ist eine kleine Auszeit, ein Stück Nostalgie, das nach Butter, Vanille und einem Hauch von edlem Kakao schmeckt. Lass uns loslegen.
Warum du diese Mürbeteig-Spiralen lieben wirst
Ich habe dieses Rezept inzwischen unzählige Male gebacken, und jedes Mal bin ich aufs Neue begeistert. Es ist eines dieser Rezepte, die einfach funktionieren – und zwar jedes verdammte Mal. Hier ist, warum es auch bei dir zur neuen Lieblingsbeschäftigung werden wird:
- Optisch ein absoluter Hingucker: Die schwarz-weißen Spiralen sehen aus wie aus einer feinen Konditorei, aber du zauberst sie ganz einfach zu Hause. Deine Gäste werden denken, du hättest stundenlang geschuftet – dabei ist es erstaunlich unkompliziert.
- Der perfekte Comfort-Food-Faktor: Der buttrige Mürbeteig mit der zarten Vanillenote und dem intensiven Kakao-Geschmack ist einfach pure Seelenwärme. Ein Bissen, und du fühlst dich sofort geborgen und glücklich.
- Einfache, ehrliche Zutaten: Du brauchst keine exotischen Spezialitäten aus dem Feinkostladen. Mehl, Butter, Zucker, Eier, Vanille und ein gutes Kakaopulver – das ist alles. Diese Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause, oder du besorgst sie schnell beim nächsten Einkauf.
- Perfekt für gemütliche Stunden: Ob an einem verregneten Sonntagnachmittag, bei einer Tasse Tee mit einer Freundin oder als kleines Mitbringsel – diese Kekse passen einfach immer. Sie sind wie eine warme Umarmung in Gebäckform.
- Ein echtes Familienrezept, das verbindet: Das Ausrollen und Schichten des Teigs macht Kindern riesigen Spaß. So wird das Backen zu einem gemeinsamen Erlebnis, an das sich alle gerne erinnern.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der helle Teig ist nicht zu süß, sondern fein und vanillig. Der dunkle Teig hat eine tiefe, aber nicht bittere Schokoladennote. Zusammen ergeben sie ein Geschmackserlebnis, das einfach rund und harmonisch ist. Kein trockener Keks, kein fader Nachgeschmack – nur reines, wohliges Backglück. Versprochen.
Was du an Zutaten brauchst
Bevor wir loslegen, lass uns über die Zutaten sprechen. Ich habe ausgetüftelt, welche Kombination am besten funktioniert, damit deine Spiralen perfekt gelingen. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon im Schrank.
Für den hellen Vanille-Mürbeteig
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das feine Mehl sorgt für einen zarten, mürben Teig. Ich greife gerne zur Marke “Rosenmehl”, weil es immer gleichmäßig gut ist. Du kannst aber auch jedes andere Haushaltsmehl nehmen.
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln – Die Butter muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig nicht schön mürbe. Nimm am besten eine gute Markenbutter mit mindestens 82 % Fettgehalt. (Für eine vegane Variante funktioniert auch Margarine, aber der Geschmack ist nicht ganz so fein.)
- 80 g Puderzucker – Puderzucker macht den Teig besonders fein und zart. Normale Zucker würde den Teig zu grob machen. Du kannst aber auch feinen Backzucker verwenden.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig. Nimm es am besten direkt aus dem Kühlschrank, damit alles schön kühl bleibt.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Vanillegeschmack enorm hervor. Vergiss es nicht!
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote – Hier rate ich dir: Nimm echte Vanille, keine künstliche Aroma. Das macht den entscheidenden Unterschied. Ich schwöre auf “Madagaskar Vanilleextrakt” von Dr. Oetker, aber frische Vanilleschoten sind natürlich noch besser.
Für den dunklen Kakao-Mürbeteig

- 230 g Weizenmehl (Type 405) – Etwas weniger Mehl als beim hellen Teig, weil der Kakao auch noch bindet.
- 30 g stark entöltes Kakaopulver – Das ist der heimliche Star. Nimm unbedingt ein hochwertiges Kakaopulver, wie “Backkakao” von Lindt oder “Cacao Barry”. Es sollte nicht zu süß sein, sondern eine kräftige, dunkle Farbe haben. Billiger Kakao schmeckt oft flach und macht den Teig grau.
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln – Gleiche Menge wie beim hellen Teig.
- 100 g Puderzucker – Etwas mehr als beim hellen Teig, da der Kakao eine leichte Bitterkeit mitbringt, die ausgeglichen werden muss.
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
Zusätzlich
- Mehl zum Arbeiten – Für die Arbeitsfläche und das Nudelholz. Nicht zu viel, sonst wird der Teig trocken.
- Butter oder Backpapier für das Blech – Ich bevorzuge Backpapier, es ist einfach sauberer.
Ein Tipp von mir: Wenn du den hellen Teig zubereitest, riechst du sofort, wie die Vanille den Raum erfüllt. Das ist schon die halbe Miete für das wohlige Gefühl, das dich beim Backen begleitet. Und beim dunklen Teig? Da breitet sich dieser tiefe, fast schon meditative Kakaoduft aus, der einfach glücklich macht. Nimm dir einen Moment Zeit, um das zu genießen – das ist schließlich auch ein Teil des Backens.
Welches Equipment du brauchst
Du brauchst keine ausgefallene Profiausrüstung für diese Spiralen. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende und was du dir besorgen solltest:
- Eine große Schüssel oder eine Küchenmaschine: Ich knete den Teig am liebsten mit den Händen, weil ich so ein besseres Gefühl für die Konsistenz bekomme. Aber eine Küchenmaschine mit Knethaken tut es natürlich auch. Wenn du von Hand knetest, achte darauf, dass deine Hände kühl sind – warme Hände machen den Teig schnell klebrig.
- Ein Nudelholz: Ein klassisches Holz-Nudelholz reicht völlig. Ich habe ein schweres, das rollt fast von alleine. Wenn du kein Nudelholz hast, nimm eine saubere Flasche – hab ich auch schon gemacht, funktioniert erstaunlich gut!
- Ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider: Zum Schneiden der Rollen brauchst du etwas Scharfes. Ein Pizzaschneider ist ideal, weil er den Teig sauber durchtrennt, ohne ihn zu quetschen. Ein normales Messer geht aber auch, wenn es wirklich scharf ist.
- Backblech mit Backpapier: Standardausrüstung. Einfach und zuverlässig.
- Frischhaltefolie: Die brauchst du, um die Teigrollen zu wickeln, bevor sie in den Kühlschrank kommen. Das ist ein Muss, damit die Rollen schön fest werden und sich beim Schneiden nicht verformen.
- Ein Lineal (optional, aber hilfreich): Wenn du perfekt gleichmäßige Spiralen haben willst, hilft ein Lineal beim Schneiden der Teigplatten. Ich bin da nicht so streng, aber für das Foto habe ich es mal benutzt.
Budget-Tipp: Eine gute Küchenmaschine ist eine Investition, aber für dieses Rezept absolut kein Muss. Meine Oma hat diese Spiralen ihr ganzes Leben lang nur mit den Händen gemacht und sie waren immer perfekt. Also, keine Ausreden! Und falls du kein Pizzaschneider hast, leg das Messer einfach vor dem Schneiden kurz in den Kühlschrank – dann klebt der Teig weniger.
So gelingen dir die perfekten Mürbeteig-Spiralen – Schritt für Schritt
Jetzt geht’s ans Eingemachte. Keine Sorge, es klingt aufwändiger, als es ist. Ich erkläre dir jeden Schritt ganz genau, damit du am Ende stolz auf deine eigenen schwarz-weißen Kunstwerke bist. Nimm dir Zeit, genieße den Prozess – das ist der Schlüssel.
Schritt 1: Die Teige vorbereiten (ca. 20 Minuten)
Los geht’s mit dem hellen Teig. Gib das Mehl (250 g) und den Puderzucker (80 g) in eine große Schüssel. Gib die kalten Butterwürfel (125 g) und die Prise Salz dazu. Jetzt reibst du die Butter mit den Fingerspitzen unter das Mehl, bis eine krümelige Masse entsteht. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Es soll aussehen wie feuchter Sand. Dann gibst du das Ei und das Vanillemark oder den Vanilleextrakt dazu. Knete alles kurz und zügig zu einem glatten Teig zusammen. Wickle ihn in Frischhaltefolie und leg ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
Jetzt der dunkle Teig. Genau die gleiche Methode: Mehl (230 g) und Kakaopulver (30 g) mit Puderzucker (100 g) und Salz mischen. Die kalte Butter (125 g) einarbeiten, bis es krümelig ist. Dann das Ei zugeben und kurz verkneten. Auch diesen Teig in Folie wickeln und kalt stellen. Ein Tipp: Der dunkle Teig fühlt sich oft etwas trockener an als der helle – das liegt am Kakao. Wenn er bröckelt, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Aber nur einen, sonst wird er klebrig.
Schritt 2: Die Teige ausrollen und schichten (ca. 15 Minuten)
Nach der Kühlzeit holst du beide Teige aus dem Kühlschrank. Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle zuerst den hellen Teig zu einem Rechteck aus, etwa 25 cm x 20 cm groß und 5 mm dick. Das muss nicht perfekt sein, aber versuche, gleichmäßig dick zu rollen. Lege es beiseite.
Rolle dann den dunklen Teig auf die gleiche Größe aus, ebenfalls 5 mm dick. Jetzt kommt der spannende Teil: Lege das helle Teigrechteck vorsichtig auf das dunkle. Drücke es leicht an, damit sie aneinander haften. Du hast jetzt eine zweifarbige Teigplatte. Schneide die Ränder mit einem scharfen Messer gerade, sodass du ein sauberes Rechteck hast. Die Reste? Die kannst du später zu kleinen Keksen formen und mitbacken – Abfall vermeiden!
Schritt 3: Die Spiralen formen (ca. 10 Minuten)
Jetzt rollst du die Teigplatte von der langen Seite her fest auf. Fang an der langen Seite an und rolle sie so eng wie möglich, aber ohne zu quetschen. Stell dir vor, du rollst eine Biskuitrolle. Die Naht sollte unten sein. Wickle die Rolle fest in Frischhaltefolie und lege sie für mindestens 1 Stunde, besser 2 Stunden, in den Kühlschrank. Das ist der wichtigste Schritt! Ohne diese Kühlzeit lassen sich die Spiralen nicht sauber schneiden, und alles wird matschig. Vertrau mir, ich habe es einmal eilig gehabt – das Ergebnis war eine einzige Kleckerei.
Schritt 4: Backen (ca. 12-15 Minuten)
Heize den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vor (Umluft 155 °C). Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Nimm die gekühlte Rolle aus dem Kühlschrank und schneide sie mit einem scharfen Messer in etwa 1 cm dicke Scheiben. Wenn das Messer klebt, wische es zwischendurch ab oder tauche es in kaltes Wasser. Lege die Spiralen mit etwas Abstand auf das Blech – sie gehen ein bisschen auf, aber nicht viel.
Backe sie für 12-15 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Die Unterseite ist goldbraun, wenn sie fertig sind. Lass sie auf dem Blech für 5 Minuten abkühlen, dann hebe sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Sie sind anfangs noch weich, werden aber beim Abkühlen fest. Der Duft, der dabei deine Küche erfüllt – einfach unbeschreiblich. Vanille und Kakao, die sich vermischen. Das ist der Moment, in dem ich immer kurz die Augen schließe und durchatme.
Meine besten Tipps & Tricks für perfekte Spiralen
Ich habe bei diesem Rezept so einige Male Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Kühlzeit ist heilig: Ich weiß, es ist verlockend, die Rolle früher zu schneiden. Aber glaub mir, die Stunde im Kühlschrank ist nicht verhandelbar. Der Teig muss richtig fest sein, sonst verschmieren die Spiralen. Ich stelle mir immer einen Timer, damit ich nicht in Versuchung komme.
- Das Messer muss scharf sein: Ein stumpfes Messer quetscht den Teig und die Spiralen sehen aus wie eine zusammengedrückte Ziehharmonika. Nimm dir die Zeit, dein Messer zu schärfen, oder verwende einen Pizzaschneider. Das ist der Unterschied zwischen “ganz nett” und “Wow, die sehen aus wie vom Bäcker!”.
- Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen: Ja, der Teig klebt. Aber zu viel Mehl macht ihn trocken und bröckelig. Bestäube die Arbeitsfläche nur ganz leicht und wische überschüssiges Mehl mit einer weichen Bürste ab, bevor du die Teige aufeinander legst.
- Die perfekte Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Meine Spiralen sind bei 175 °C nach genau 13 Minuten perfekt. Bei einem Freund waren sie nach 11 Minuten schon zu dunkel. Behalte sie im Auge! Sie sind fertig, wenn die Unterseite goldbraun ist und die Ränder ganz leicht Farbe annehmen. Sie werden beim Abkühlen noch fester.
- Multitasking leicht gemacht: Bereite die Teige am Abend vorher zu und lasse die Rolle über Nacht im Kühlschrank. Dann kannst du am nächsten Tag ganz entspannt backen. Das ist perfekt, wenn du Gäste erwartest und den Tag stressfrei genießen willst.
Ein kleiner Fail von mir: Beim ersten Mal habe ich den dunklen Teig zu fest geknetet, weil ich dachte, je mehr, desto besser. Falsch gedacht! Der Teig wurde zäh und die Spiralen waren hart wie Stein. Also: Kurz kneten, bis alles gerade so zusammenhält. Das ist der Schlüssel zu mürben, zartschmelzenden Keksen.
Variationen & kreative Ideen zum Ausprobieren
Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber manchmal möchte man ja etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe und die wirklich funktionieren:
- Zitronen-Zauber: Ersetze im hellen Teig die Vanille durch den Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone. Der frische, säuerliche Zitrusgeschmack ist ein toller Kontrast zum dunklen Kakao. Ein Freund von mir liebt diese Version und sagt, sie schmeckt nach Frühling.
- Nussige Note: Gib 50 g fein gemahlene Haselnüsse oder Mandeln zum dunklen Teig. Reduziere dafür das Mehl um 30 g. Das gibt den Spiralen eine wunderbar nussige Note und eine leicht andere Textur. Ich habe das mal für Weihnachten gemacht – ein voller Erfolg!
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch 2 Esslöffel kaltes Wasser plus 1 Esslöffel Leinsamenmehl (mit 3 EL Wasser verrührt und 5 Minuten quellen lassen). Der Teig wird etwas bröckliger, aber mit der richtigen Kühlzeit funktioniert es super. Meine vegane Schwester war begeistert.
- Gewürz-Spiralen: Gib eine Prise Zimt und eine Prise Kardamom zum hellen Teig. Das passt besonders gut in der Herbst- und Winterzeit. Ich habe das mal zu einer Tasse Glühwein serviert – perfekte Kombination!
- Schoko-Intensität: Für echte Schokoladenfans: Ersetze 20 g Mehl im dunklen Teig durch 20 g dunkles Kakaopulver (also insgesamt 50 g Kakao). Das gibt einen noch intensiveren, fast schon bitteren Schokoladengeschmack, der wunderbar mit der Süße des hellen Teigs harmoniert.
Meine persönliche Lieblingsvariation? Die mit den gemahlenen Haselnüssen. Da kommt so eine wohlige, erdige Wärme in die Kekse, die einfach perfekt zu einer Tasse heißen Kakao passt. Probiere es aus und finde deine eigene Lieblingskombination!
So servierst und lagerst du deine Spiralen richtig
Die Spiralen schmecken am besten, wenn sie vollständig ausgekühlt sind – dann sind sie schön knusprig und mürbe. Aber ehrlich, ich habe mich schon oft an einem “Probierstück” verbrannt, weil ich einfach nicht warten konnte. Der Geschmack ist dann trotzdem schon grandios.
Serviervorschläge:
- Richte sie auf einer schönen Platte an und bestäube sie leicht mit Puderzucker – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern unterstreicht auch die Vanillenote.
- Sie sind der perfekte Begleiter zu einer Tasse Kaffee, einem Milchkaffee oder einem starken Espresso. Der bittere Kaffee ist ein toller Gegenpol zur Süße des Gebäcks.
- Für Kinder: Serviere sie mit einem Glas kalter Milch. Einfach, aber unschlagbar.
- Als Dessert: Lege zwei oder drei Spiralen auf einen Teller und gib eine Kugel Vanilleeis dazu. Der warm-kalt-Kontrast ist himmlisch.
Lagerung:
- Die Spiralen halten sich in einer luftdichten Keksdose (am besten aus Metall oder Keramik) für etwa 2-3 Wochen. Ich lege immer ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose – das hält sie weich und saftig. Aber Vorsicht: Das Brot nach einem Tag wieder rausnehmen, sonst schimmelt es.
- Du kannst sie auch einfrieren. Lege die fertigen, ausgekühlten Spiralen in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen. Das geht schnell und sie schmecken wie frisch gebacken.
- Die ungebackene Rolle kannst du auch einfrieren! Wickle sie gut in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Im Gefrierfach hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Backen einfach im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen und dann wie gewohnt schneiden und backen. Das ist mein Geheimtipp für spontanen Keksbedarf.
Ein Tipp zur Präsentation: Wenn du die Spiralen verschenken möchtest, lege sie in eine hübsche Dose oder ein Glas und binde ein Band darum. Der Anblick der schwarz-weißen Muster ist einfach zu schön, um ihn zu verstecken. Ich habe schon so manches Weihnachtsgeschenk damit gerettet.
Nährwerte & warum dieses Gebäck auch gut für die Seele ist
Ich weiß, Kekse sind nicht gerade das, was man als “Gesundheitsessen” bezeichnet. Aber manchmal braucht die Seele einfach etwas Süßes, und da sind diese Spiralen genau richtig. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 30 Stück):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: ca. 6 g
- Kohlenhydrate: ca. 12 g
- Eiweiß: ca. 2 g
- Zucker: ca. 5 g
Die Werte sind natürlich nur Richtwerte und hängen von den genauen Zutaten ab. Aber was mich betrifft: Der wahre Nährwert liegt im Genuss. Die Vanille in diesem Rezept ist nicht nur ein Geschmacksträger – sie hat auch eine beruhigende Wirkung. Ihr Duft wird oft mit Geborgenheit und Wärme assoziiert. Und der Kakao? Der enthält Antioxidantien und kann die Stimmung aufhellen. Also, gönn dir ruhig zwei oder drei Stück – das ist Seelenfutter im besten Sinne.
Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Dieses Rezept ist von Natur aus laktosearm, wenn du laktosefreie Butter verwendest. Es enthält Gluten und Eier, also nichts für eine vegane oder glutenfreie Ernährung (außer du verwendest die oben genannten Anpassungen). Aber für den gelegentlichen Genuss finde ich, dass man sich keine Sorgen machen muss – das Leben ist zu kurz, um auf gute Kekse zu verzichten.
Warum du diese Spiralen unbedingt backen solltest
Ich hoffe, ich konnte dir zeigen, wie einfach und gleichzeitig wie besonders dieses Rezept ist. Diese schwarz-weißen Spiralen sind mehr als nur ein Keks – sie sind ein kleines Stück Handwerkskunst, das du mit deinen eigenen Händen erschaffst. Sie sind der Beweis, dass man mit einfachen Zutaten und ein bisschen Geduld etwas Wunderschönes zaubern kann.
Ich liebe dieses Rezept, weil es mich an diesen Dienstag bei Greta erinnert. An den Duft, der mich in ihre Küche zog, und an ihre lässige Art, etwas so Köstliches zu backen. Seitdem sind diese Spiralen mein treuer Begleiter für Tage, an denen ich mir selbst etwas Gutes tun will. Sie sind mein kleines Ritual, meine Auszeit vom Alltag. Vielleicht werden sie ja auch deins.
Also, leg los! Hol dir die Zutaten, krempel die Ärmel hoch und tauche ein in die wohlige Welt des Mürbeteigs. Und wenn du sie gebacken hast, dann erzähl mir davon. Schreib in die Kommentare, wie sie dir gelungen sind, ob du eine der Variationen ausprobiert hast oder ob du deine eigene Kreation entwickelt hast. Ich bin wahnsinnig gespannt auf deine Geschichten. Denn das ist es, was Backen für mich ausmacht: das Teilen von Freude und Keksen. Also, ran an den Teig und viel Spaß – du schaffst das!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch von Hand kneten, wenn ich keine Küchenmaschine habe?
Ja, absolut! Ich mache es sogar am liebsten von Hand. Achte nur darauf, dass deine Hände kühl sind, und knete nicht zu lange. Sobald der Teig zusammenhält, hör auf. Das dauert etwa 4-5 Minuten.
Warum sind meine Spiralen beim Backen auseinandergefallen?
Das passiert meistens, wenn die Rolle nicht lange genug gekühlt wurde. Der Teig muss richtig fest sein, bevor du ihn schneidest. Auch ein zu stumpfes Messer kann die Rollen zerquetschen. Kühle die Rolle mindestens 1 Stunde, besser 2 Stunden, und nimm ein scharfes Messer.
Kann ich den Zucker durch Xylit oder Erythrit ersetzen?
Ja, das ist möglich, aber der Teig wird dann etwas trockener und bröckliger. Ich habe es mit Erythrit getestet und es hat funktioniert, aber die Kekse waren nicht ganz so zart. Wenn du es ausprobieren möchtest, gib einen Esslöffel mehr Butter oder einen Schuss Milch dazu, um die Feuchtigkeit auszugleichen.
Wie bekomme ich die Spiralen besonders gleichmäßig?
Das Geheimnis liegt im Ausrollen. Verwende zwei gleich dicke Holzleisten (ca. 5 mm) als Führung für dein Nudelholz. So rollst du beide Teige auf die exakt gleiche Dicke aus. Und schneide die Ränder mit einem Lineal und einem scharfen Messer gerade, bevor du die Rolle formst.
Kann ich die Spiralen auch mit anderen Füllungen machen?
Klar! Du kannst zum Beispiel eine dünne Schicht Marmelade (z.B. Himbeere oder Aprikose) auf den hellen Teig streichen, bevor du den dunklen Teig darauf legst. Das gibt eine fruchtige Note. Oder du bestreichst die Teigplatte mit geschmolzener weißer Schokolade – das ist dann die Luxusvariante. Aber Vorsicht: Die Füllung darf nicht zu feucht sein, sonst wird der Teig matschig.
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Wohliges Schwarz-Weiß-Gebäck: Perfekte Mürbeteig-Spiralen mit Vanille
Diese wunderschönen schwarz-weißen Spiralen aus Mürbeteig sind ein echter Hingucker und schmecken nach Butter, Vanille und edlem Kakao. Ein einfaches Rezept für wohliges Backglück an grauen Tagen.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 2 Stunden 35 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Kekse / Gebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
- 80 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
- 230 g Weizenmehl (Type 405)
- 30 g stark entöltes Kakaopulver
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
- 100 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- Mehl zum Arbeiten
- Butter oder Backpapier für das Blech
Instructions
- Heller Teig: Mehl (250 g) und Puderzucker (80 g) in eine Schüssel geben. Kalte Butterwürfel (125 g) und Salz zugeben. Mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verreiben. Ei und Vanille zugeben, kurz zu einem glatten Teig kneten. In Folie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
- Dunkler Teig: Mehl (230 g), Kakaopulver (30 g), Puderzucker (100 g) und Salz mischen. Kalte Butter (125 g) einarbeiten, bis die Mischung krümelig ist. Ei zugeben und kurz verkneten. In Folie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
- Nach der Kühlzeit Arbeitsfläche leicht bemehlen. Hellen Teig zu einem Rechteck (ca. 25 x 20 cm, 5 mm dick) ausrollen. Dunklen Teig auf gleiche Größe ausrollen.
- Helles Rechteck vorsichtig auf das dunkle legen und leicht andrücken. Ränder mit einem scharfen Messer gerade schneiden.
- Teigplatte von der langen Seite her fest aufrollen (wie eine Biskuitrolle). Naht unten. Rolle fest in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde (besser 2 Stunden) kühl stellen.
- Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze (Umluft 155 °C) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
- Gekühlte Rolle in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit etwas Abstand auf das Blech legen.
- 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Auf dem Blech 5 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben.
Notes
Die Kühlzeit ist entscheidend – ohne sie lassen sich die Spiralen nicht sauber schneiden. Das Messer muss scharf sein, um ein Quetschen zu vermeiden. Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen verwenden. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren; die Spiralen sind fertig, wenn die Unterseite goldbraun ist.
Nutrition
- Serving Size: 1 Spirale
- Calories: 110
- Sugar: 5
- Sodium: 0.1
- Fat: 6
- Saturated Fat: 3.5
- Carbohydrates: 12
- Fiber: 1
- Protein: 2
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