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Betty Campbell

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Wohlig warme Berliner mit Pflaumenmus: Einfaches Rezept

Ready In 90 Minuten
Servings 12 Stück
Difficulty Medium

Ich habe jahrelang behauptet, dass ich Berliner nicht mag. Wirklich. Zu fettig, zu klebrig, und dieses ganze Gerenne um die Füllung – nein danke. „Gib mir lieber einen Krapfen“, hab ich immer gesagt, als ob das irgendwie anders wäre. Dann kam der Winter, in dem meine Nachbarin Frau Schmidt beschloss, mir das Gegenteil zu beweisen. Sie stand eines Dienstags mit einer Tupperdose vor meiner Tür, Schneeflocken im Haar, und meinte nur: „Probier mal. Die sind anders.“ Ich hab sie aus Höflichkeit genommen, ehrlich. Und dann, zwei Stunden später, stand ich in der Küche und habe den letzten Berliner – den mit dem meisten Pflaumenmus – heimlich aus der Dose gefischt. Frau Schmidt hatte gewonnen. Es lag nicht am Fett oder am Zucker. Es lag an diesem Moment, wo die warme, fluffige Teigkugel aufbrach und das dunkle, fast schon herbe Pflaumenmus herausschmolz, gemischt mit einer Spur Vanille, die so zart war, dass ich sie fast übersehen hätte. Seitdem backe ich sie selbst. Und ja, ich gebe es zu: Ich bin bekehrt. Aber nur für diese Version – die mit dem richtigen Pflaumenmus und dem echten Vanillezucker. Vielleicht kennst du das ja, wenn ein Gericht plötzlich alles verändert.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieses Rezept für wohlig warme Berliner mit Pflaumenmus und Vanillezucker ist nicht einfach nur ein weiteres Hefegebäck. Es ist das Ergebnis von unzähligen Testreihen in meiner kleinen Küche, bei denen ich die perfekte Balance zwischen fluffigem Teig und fruchtiger Füllung gesucht habe.

  • Schnell & einfach: Der Teig geht in etwa einer Stunde auf, und die Berliner sind in unter 20 Minuten goldbraun ausgebacken. Perfekt für ein spontanes Wochenend-Frühstück.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Vorratsschrank.
  • Perfekt für kalte Tage: Wenn draußen der Regen gegen die Fenster prasselt, gibt es nichts Besseres, als eine Schüssel warmer Berliner in der Hand zu halten. Das ist pure Gemütlichkeit.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ich habe sie schon zu Geburtstagen, Weihnachtsfeiern und einfach so an einem Dienstagabend serviert – jedes Mal waren sie im Nu verschwunden.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem weichen, leicht süßen Hefeteig, dem intensiven Pflaumenmus und der feinen Vanillenote ist einfach himmlisch. Es ist das Dessert, das nach einer Umarmung schmeckt.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist der Trick mit dem Vanillezucker. Statt ihn nur auf die fertigen Berliner zu streuen, arbeite ich einen Teil direkt in den Teig ein. Das gibt dem Gebäck eine unglaublich feine, warme Note, die sich perfekt mit dem Pflaumenmus verbindet. Es ist kein aufdringlicher Vanillegeschmack, sondern eher ein flüsterndes „Ich bin auch hier“ – genau das macht den Unterschied. Und ehrlich, wenn du einmal selbst gemachte Berliner gegessen hast, wirst du nie wieder zu den Tüten aus dem Supermarkt greifen. Versprochen.

Welche Zutaten du brauchst

Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es mit einfachen, aber hochwertigen Grundzutaten auskommt. Ich setze auf Produkte, die ich selbst regelmäßig verwende und die mir immer gute Ergebnisse liefern.

Für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl (Type 405) – Das ist mein Favorit für Hefeteig. Es gibt dem Gebäck eine schöne, weiche Krume. Für eine herzhaftere Note kannst du auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, aber der Teig wird dann etwas fester.
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) – Frische Hefe ist unschlagbar, was das Aroma angeht. Wenn du nur Trockenhefe hast, nimm 2 Päckchen (je 7 g). Aber ehrlich, frische Hefe lohnt sich hier wirklich.
  • 250 ml lauwarme Milch – Sie sollte nicht heiß sein, sonst stirbt die Hefe. Ich erwärme sie immer kurz in der Mikrowelle – etwa 30 Sekunden auf mittlerer Stufe.
  • 80 g Zucker – Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker. Du kannst auch Rohrzucker verwenden, das gibt eine leichte Karamellnote.
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g) – Hier rate ich zu einer guten Marke wie Dr. Oetker oder RUF. Oder noch besser: selbstgemachter Vanillezucker! Davon habe ich immer ein Glas im Schrank.
  • 2 Eier (Größe M) – Am besten Zimmertemperatur. Das macht den Teig geschmeidiger.
  • 60 g weiche Butter – Sie sollte wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Ich nehme immer ungesalzene Butter, um die Süße nicht zu beeinträchtigen.
  • 1 Prise Salz – Klingt komisch in einem süßen Gebäck, aber Salz hebt den Geschmack enorm.

Für die Füllung und das Topping

Berliner mit Pflaumenmus preparation steps

  • 1 Glas Pflaumenmus (ca. 250-300 g) – Am besten ein hochwertiges, nicht zu süßes. Ich mag das von der Marke „Bonne Maman“ oder selbstgemachtes von meiner Oma. Das Mus sollte schön dickflüssig sein, damit es beim Füllen nicht ausläuft.
  • Zum Ausbacken: Butterschmalz oder neutrales Öl (ca. 1 Liter) – Butterschmalz gibt den Berlinern eine wunderbar knusprige Kruste und ein nussiges Aroma. Wenn du Öl nimmst, dann ein geschmacksneutrales wie Raps- oder Sonnenblumenöl.
  • Zum Wälzen: 100 g Zucker und 2 Päckchen Vanillezucker – Die Mischung aus Zucker und Vanillezucker ist das i-Tüpfelchen. Ich mische sie immer in einer flachen Schüssel, bevor ich die Berliner frittiere.

Für die Füllung kannst du auch andere Marmeladen nehmen, aber Pflaumenmus ist einfach der Klassiker. Das dunkle, leicht herb-süße Aroma passt perfekt zu dem milden Hefeteig und der Vanille. Und wenn du mal keine Pflaumen hast, probiere es mit Zwetschgenmus oder einer guten Kirschkonfitüre. Aber heute bleiben wir beim Original.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.

  • Große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Keramik. Ich habe eine alte, verbeulte Schüssel von meiner Mutter, die ich für nichts anderes mehr verwende – sie ist perfekt für Hefeteig.
  • Küchenmaschine mit Knethaken – Das ist mein absoluter Gamechanger. Früher habe ich den Teig von Hand geknetet, aber die Maschine macht die Arbeit so viel leichter und der Teig wird gleichmäßiger. Wenn du keine hast, geht es auch mit den Händen – aber dann brauchst du etwa 10 Minuten ordentliches Kneten.
  • Backblech mit Backpapier – Zum Gehenlassen der geformten Berliner.
  • Großer Topf oder Fritteuse – Für das Frittierfett. Der Topf sollte hoch genug sein, damit das Fett nicht überkocht. Ich benutze einen gusseisernen Topf, der die Hitze gut hält.
  • Küchenthermometer – Ein Muss! Die ideale Frittiertemperatur liegt bei 170-175°C. Ohne Thermometer wird das schnell zu heiß oder zu kalt.
  • Schaumkelle oder Abtropflöffel – Zum Herausheben der fertigen Berliner.
  • Küchenpapier – Zum Abtropfen des Fetts.
  • Spritzbeutel mit einer langen, dünnen Tülle – Zum Füllen der Berliner. Alternativ geht auch ein kleiner, scharfer Messer und ein Teelöffel, aber der Spritzbeutel ist sauberer und einfacher.

Ein Tipp von mir: Wenn du keinen Spritzbeutel hast, kannst du auch einen Gefrierbeutel nehmen, eine kleine Ecke abschneiden und die Marmelade einfüllen. Das funktioniert auch prima!

Zubereitung Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich nicht schwer. Ich führe dich durch jeden Schritt, und am Ende wirst du stolz auf deine eigenen, warmen Berliner sein.

  1. Hefe aktivieren: Erwärme die Milch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie lauwarm ist (nicht heiß!). Bröckele die frische Hefe hinein und rühre sie mit einem Löffel um, bis sie sich aufgelöst hat. Gib einen Teelöffel Zucker aus der angegebenen Menge hinzu und lass die Mischung etwa 5-10 Minuten stehen. Sie sollte anfangen zu schäumen und blubbern – das ist das Zeichen, dass die Hefe lebt.
  2. Teig kneten: In der großen Rührschüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz vermischen. Die Hefemilch, die Eier und die weiche Butter hinzufügen. Mit den Knethaken der Küchenmaschine (oder mit den Händen) alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Das dauert etwa 5-7 Minuten mit der Maschine, 10 Minuten von Hand. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und nicht mehr kleben. Wenn er zu klebrig ist, noch einen Esslöffel Mehl einarbeiten.
  3. Teig gehen lassen: Den Teig zu einer Kugel formen, in die leicht geölte Schüssel legen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. An einem warmen, zugfreien Ort (z.B. im ausgeschalteten Ofen bei eingeschaltetem Licht) etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Das ist der Moment, in dem du Geduld brauchst – aber glaub mir, das Warten lohnt sich.
  4. Berliner formen: Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal kurz durchkneten. Dann den Teig zu einer Rolle formen und in 12 gleich große Stücke schneiden (je etwa 65-70 g). Jedes Stück zu einer glatten Kugel formen, indem du die Ränder immer wieder zur Mitte hin faltest. Die Kugeln auf das mit Backpapier belegte Backblech legen, dabei genügend Abstand lassen (sie gehen nochmal auf). Mit einem Tuch abdecken und weitere 20-30 Minuten gehen lassen.
  5. Fett erhitzen: In einem großen Topf das Butterschmalz oder Öl auf 170-175°C erhitzen. Ich benutze ein Küchenthermometer, um die Temperatur im Auge zu behalten. Wenn das Fett zu heiß ist, werden die Berliner außen zu dunkel und innen bleiben sie roh. Ist es zu kalt, saugen sie sich voll Fett und werden schwer.
  6. Berliner ausbacken: Die geformten Teigkugeln vorsichtig in das heiße Fett geben (nicht zu viele auf einmal, sonst sinkt die Temperatur). Sie sollten sofort aufsteigen. Jede Seite etwa 2-3 Minuten goldbraun backen. Du wirst sehen, wie sie sich aufblähen und eine wunderschöne Farbe bekommen. Mit der Schaumkelle wenden und die zweite Seite backen. Die fertigen Berliner mit der Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  7. Wälzen in Vanillezucker: Solange die Berliner noch warm sind (aber nicht mehr glühend heiß), in der Mischung aus Zucker und Vanillezucker wälzen. Am besten machst du das in einer flachen Schale oder auf einem Teller. Achte darauf, dass sie rundherum bedeckt sind.
  8. Füllen: Wenn die Berliner vollständig abgekühlt sind, kommt der letzte Schritt. Das Pflaumenmus in den Spritzbeutel füllen. Mit der dünnen Tülle vorsichtig in die Seite eines Berliners stechen – am besten an der Stelle, wo die Naht vom Formen ist (das ist die unscheinbarste Stelle). Eine kleine Menge Mus hineinspritzen, bis du einen leichten Widerstand spürst. Nicht zu viel, sonst platzt der Berliner auf!

Ein kleiner Hinweis aus meiner Erfahrung: Wenn du die Berliner direkt nach dem Backen füllst, wird das Mus zu flüssig und läuft aus. Also wirklich warten, bis sie Raumtemperatur haben. Ich habe es einmal eilig gehabt und es bereut – die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld.

Kochtipps & Techniken

Hier sind ein paar Tricks, die ich über die Jahre gelernt habe. Sie machen den Unterschied zwischen guten und großartigen Berlinern aus.

  • Die richtige Temperatur ist alles: Das Fett muss konstant bei 170-175°C bleiben. Ich habe mir angewöhnt, das Thermometer während des gesamten Frittierens im Auge zu behalten. Wenn du kein Thermometer hast, mach die Holzlöffel-Probe: Tauche den Stiel eines Holzlöffels ins Fett. Wenn sich kleine Bläschen um ihn herum bilden, ist die Temperatur perfekt.
  • Nicht zu viele auf einmal: Ich backe immer nur 3-4 Berliner gleichzeitig. Sonst sinkt die Temperatur des Fetts zu stark, und die Berliner werden fettig statt knusprig. Geduld ist hier wirklich eine Tugend.
  • Der erste ist immer ein Test: Backe zuerst einen einzelnen Berliner. Wenn er nach 2-3 Minuten goldbraun ist und schön aufgeht, ist die Temperatur richtig. Wenn nicht, justiere nach.
  • Abkühlen auf einem Rost: Ich lege die abgetropften Berliner nicht auf einen Teller, sondern auf einen Kuchenrost. So kann die Luft zirkulieren, und sie werden nicht matschig.
  • Das Fett nach dem Backen filtern: Wenn du das Butterschmalz oder Öl wieder verwenden möchtest (was ich oft mache), seiße es durch ein feines Sieb, um die kleinen Teigreste zu entfernen. So bleibt es länger frisch.

Einmal habe ich vergessen, die Berliner vor dem Frittieren nochmal gehen zu lassen. Das Ergebnis? Flache, harte Scheiben, die aussahen wie Untertassen. Also – nicht vergessen: Die zweite Gehzeit ist genauso wichtig wie die erste. Ich habe den Fehler genau einmal gemacht.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es macht auch Spaß, damit zu experimentieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Schokoladen-Berliner: Ersetze das Pflaumenmus durch eine gute Nutella oder eine dunkle Schokoladen-Ganache. Einfach die Schokolade mit etwas Sahne schmelzen, abkühlen lassen und in die Berliner spritzen. Für mich der perfekte Nervennahrung für regnerische Tage.
  • Vegane Variante: Tausche die Butter durch vegane Margarine, die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch und die Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen, die du mit 6 EL Wasser verquirlst und 5 Minuten quellen lässt. Der Teig wird etwas fester, aber die Berliner werden trotzdem fluffig. Mein veganer Freund war begeistert.
  • Fruchtige Füllung: Statt Pflaumenmus kannst du auch selbstgemachte Erdbeer- oder Himbeermarmelade nehmen. Oder probiere es mit einer Mischung aus Pflaumenmus und einem Schuss Rum – das gibt eine wunderbar winterliche Note.
  • Ohne Frittieren: Du kannst die Berliner auch im Backofen zubereiten. Lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech, bestreiche sie mit etwas geschmolzener Butter und backe sie bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 15-18 Minuten, bis sie goldbraun sind. Sie werden nicht so knusprig wie frittierte, aber sie sind leichter und trotzdem lecker.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit einer Prise Zimt im Vanillezucker. Einfach einen halben Teelöffel Zimt unter die Zuckermischung mischen. Das riecht dann beim Wälzen schon so weihnachtlich, dass ich kaum abwarten kann, bis sie fertig sind.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Berliner schmecken am besten, wenn sie noch warm sind und die Füllung leicht zu fließen beginnt. Aber auch kalt sind sie ein Genuss.

  • Serviertemperatur: Lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Wenn du sie aufwärmen möchtest, lege sie für 5-10 Minuten in den auf 150°C vorgeheizten Ofen. Nicht in die Mikrowelle! Da werden sie gummiartig.
  • Dazu passen: Eine Tasse heißer Kaffee, ein Glas Milch oder – für die Erwachsenen – ein Glas Glühwein oder Eierlikör. Ich mag sie am liebsten mit einem frisch aufgebrühten Chai Latte, die Gewürze harmonieren perfekt mit der Vanille.
  • Aufbewahrung: Am besten in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur. Sie halten sich etwa 1-2 Tage. Aber ehrlich, bei uns sind sie nie länger als einen Tag haltbar.
  • Einfrieren: Du kannst die ungefüllten und ungewälzten Berliner einfrieren. Lege sie dazu nebeneinander auf ein Backblech, friere sie für 2 Stunden ein und packe sie dann in einen Gefrierbeutel. So kleben sie nicht zusammen. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen, dann in der Vanillezuckermischung wälzen und füllen.

Die Berliner entwickeln ihren Geschmack übrigens über Nacht noch etwas weiter. Der Vanillezucker zieht tiefer in den Teig ein, und die Füllung verbindet sich mit dem Gebäck. Also keine Sorge, wenn du sie am nächsten Tag isst – sie sind immer noch fantastisch.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Okay, lass uns ehrlich sein: Berliner sind kein Diätessen. Aber in Maßen genossen, haben sie durchaus ihre Berechtigung.

  • Kalorien pro Berliner (ca. 80 g): Etwa 280-320 kcal, je nach Füllmenge und Frittierfett.
  • Fett: 15-18 g (davon gesättigte Fettsäuren: 6-8 g)
  • Kohlenhydrate: 35-40 g (davon Zucker: 15-20 g)
  • Eiweiß: 5-6 g

Die gesundheitlichen Vorteile? Nun, Pflaumenmus ist reich an Ballaststoffen und Antioxidantien, die gut für die Verdauung sind. Die Eier liefern hochwertiges Protein, und die Butter enthält fettlösliche Vitamine. Aber der eigentliche Vorteil ist der seelische: Ein warmer Berliner an einem kalten Tag kann Wunder für die Stimmung bewirken. Und das ist doch auch etwas wert, oder?

Für Allergiker: Das Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter, Milch) und Eier. Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber der Teig wird etwas bröseliger. Die vegane Variante habe ich oben schon beschrieben.

Fazit

Dieses Rezept für wohlig warme Berliner mit Pflaumenmus und Vanillezucker ist mehr als nur ein Gebäck. Es ist ein Stück Kindheitserinnerung, eine Umarmung in Teigform, ein Grund, sich selbst zu verwöhnen. Ich liebe es, wie der Duft von frisch frittierten Berlinern die ganze Küche erfüllt und alle an den Tisch lockt. Es ist eines dieser Gerichte, die man einfach machen muss, um zu verstehen, warum sie so besonders sind.

Probiere es aus! Nimm dir die Zeit, den Teig zu kneten, ihn gehen zu lassen und die Berliner zu formen. Du wirst sehen, es ist nicht schwer, und das Ergebnis wird dich belohnen. Und wenn du sie dann mit deiner Familie oder deinen Freunden teilst, wirst du sehen, wie schnell sie verschwinden. Hinterlasse mir gerne einen Kommentar, wie sie dir gelungen sind, oder teile deine eigene Variation. Ich bin gespannt!

Bis zum nächsten Mal, und lass es dir schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, das geht. Bereite den Teig zu, lasse ihn einmal aufgehen, schlage ihn zurück und stelle ihn abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag formst du die Berliner, lässt sie nochmal 30 Minuten gehen und backst sie aus. Der Teig wird sogar etwas aromatischer.

Warum werden meine Berliner nicht fluffig?

Das kann mehrere Gründe haben. Die Hefe war vielleicht zu alt oder die Milch zu heiß, sodass die Hefe abgestorben ist. Oder der Teig ist nicht lang genug geknetet worden. Achte darauf, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben und der Teig schön geschmeidig ist. Auch die zweite Gehzeit ist entscheidend – nicht überspringen!

Kann ich auch Trockenhefe statt frischer Hefe verwenden?

Ja, absolut. Nimm 2 Päckchen Trockenhefe (je 7 g) und mische sie direkt mit dem Mehl. Die Milch muss dann nicht mehr zum Aktivieren der Hefe erwärmt werden, sondern kann gleich mit den anderen Zutaten vermischt werden. Die Gehzeit bleibt gleich.

Wie verhindere ich, dass die Füllung ausläuft?

Das Pflaumenmus sollte nicht zu flüssig sein. Wenn es sehr dünn ist, koche es kurz in einem kleinen Topf ein, bis es eindickt. Außerdem solltest du die Berliner erst füllen, wenn sie vollständig abgekühlt sind. Und nicht zu viel Füllung verwenden – ein Teelöffel pro Berliner reicht völlig.

Kann ich die Berliner auch im Backofen statt im Fett ausbacken?

Ja, das ist möglich. Lege die geformten Berliner auf ein mit Backpapier belegtes Blech, bestreiche sie mit etwas geschmolzener Butter und backe sie bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 15-18 Minuten, bis sie goldbraun sind. Sie werden nicht so knusprig wie frittierte, aber sie sind eine leichtere Alternative. Nach dem Backen in der Vanillezuckermischung wälzen und füllen.

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Berliner mit Pflaumenmus recipe

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Wohlig warme Berliner mit Pflaumenmus: Einfaches Rezept

Dieses Rezept für wohlig warme Berliner mit Pflaumenmus und Vanillezucker ist das Ergebnis von unzähligen Testreihen, bei denen die perfekte Balance zwischen fluffigem Teig und fruchtiger Füllung gefunden wurde. Es ist ein Stück Kindheitserinnerung, eine Umarmung in Teigform.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 35 Minuten (inkl. Gehzeiten)
  • Yield: 12 Berliner 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 4 Tassen)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) (ca. 1.5 oz)
  • 250 ml lauwarme Milch (ca. 1 Tasse)
  • 80 g Zucker (ca. 1/3 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g) (ca. 1 Esslöffel)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 60 g weiche Butter (ca. 1/4 Tasse)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Glas Pflaumenmus (ca. 250–300 g) (ca. 1 Tasse)
  • Butterschmalz oder neutrales Öl zum Ausbacken (ca. 1 Liter) (ca. 4 Tassen)
  • 100 g Zucker zum Wälzen (ca. 1/2 Tasse)
  • 2 Päckchen Vanillezucker zum Wälzen (ca. 16 g)

Instructions

  1. Hefe aktivieren: Erwärme die Milch, bis sie lauwarm ist. Bröckele die frische Hefe hinein und rühre um, bis sie sich aufgelöst hat. Gib einen Teelöffel Zucker hinzu und lass die Mischung etwa 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt.
  2. Teig kneten: In einer großen Rührschüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz vermischen. Die Hefemilch, die Eier und die weiche Butter hinzufügen. Mit den Knethaken der Küchenmaschine (oder mit den Händen) alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten (5-7 Minuten mit der Maschine, 10 Minuten von Hand).
  3. Teig gehen lassen: Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. An einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
  4. Berliner formen: Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal kurz durchkneten. Den Teig zu einer Rolle formen und in 12 gleich große Stücke schneiden (je etwa 65-70 g). Jedes Stück zu einer glatten Kugel formen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit einem Tuch abdecken und weitere 20-30 Minuten gehen lassen.
  5. Fett erhitzen: In einem großen Topf das Butterschmalz oder Öl auf 170-175°C erhitzen.
  6. Berliner ausbacken: Die geformten Teigkugeln vorsichtig in das heiße Fett geben (nicht zu viele auf einmal). Jede Seite etwa 2-3 Minuten goldbraun backen. Mit der Schaumkelle wenden und die zweite Seite backen. Die fertigen Berliner auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  7. Wälzen in Vanillezucker: Solange die Berliner noch warm sind, in der Mischung aus Zucker und Vanillezucker wälzen.
  8. Füllen: Wenn die Berliner vollständig abgekühlt sind, das Pflaumenmus in einen Spritzbeutel füllen. Mit der dünnen Tülle vorsichtig in die Seite eines Berliners stechen und eine kleine Menge Mus hineinspritzen.

Notes

Die ideale Frittiertemperatur liegt bei 170-175°C. Die Berliner erst füllen, wenn sie vollständig abgekühlt sind, damit das Mus nicht ausläuft. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine, Milch durch Hafer- oder Mandelmilch und Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Berliner (ca. 80 g
  • Calories: 300
  • Sugar: 18
  • Sodium: 100
  • Fat: 16
  • Saturated Fat: 7
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 1
  • Protein: 5

Keywords: Berliner, Pflaumenmus, Vanillezucker, Hefeteig, Frittieren, deutsches Gebäck, Karneval, einfach

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