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Betty Campbell

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Weiche Lebkuchen vom Blech: Perfektes Adventsrezept

Ready In 90 Minuten
Servings 24 Stücke
Difficulty Medium

„Mama, warum machst du den Teig nicht einfach auf einem Blech flach, anstatt jedes Plätzchen einzeln auszustechen?“, fragte meine Tochter letzte Woche, während ich frustriert die Reste eines zerbröselten Lebkuchensterns vom Backpapier kratzte. Ich begann, ihr zu erklären, warum das so nicht funktioniert – die Backzeit, die gleichmäßige Bräunung, die Tradition. Dann hielt ich inne. Warum eigentlich nicht? Vielleicht, weil ich es noch nie versucht hatte. Vielleicht, weil ich dachte, weiche Lebkuchen müssten kleine, perfekte Kunstwerke sein. Ich beschloss, ihren Vorschlag einfach auszuprobieren – und wurde eines Besseren belehrt. Dieser weiche Lebkuchen vom Blech ist nicht nur einfacher, er schmeckt sogar noch saftiger und aromatischer als die mühsam ausgestochenen Varianten. Ich meine, die Küche sah danach aus wie ein Schlachtfeld – überall Mehl, und ich hatte vergessen, den Backofen vorzuheizen – aber als der Duft von Zimt und Nelken durchs Haus zog, wusste ich: Dieses Rezept bleibt. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn die Adventszeit plötzlich nach purem Glück riecht? Genau das ist es.

Warum du diesen weichen Lebkuchen vom Blech lieben wirst

Ehrlich gesagt, ich war selbst überrascht, wie gut dieser weiche Lebkuchen vom Blech geworden ist. Nach Jahren des einzelnen Plätzchenausstechens habe ich endlich ein Rezept gefunden, das nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch noch unglaublich praktisch ist.

  • Zeitsparend & einfach: Kein Ausstechen, kein Verkneten von Resten. Der Teig wird einfach aufs Blech gestrichen und gebacken – in unter 30 Minuten hast du ein ganzes Blech voller weicher Lebkuchen.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles in deiner Vorratskammer. Keine ausgefallenen Gewürze oder exotischen Sirupe nötig – nur klassische Zutaten, die die Adventszeit so wunderbar machen.
  • Perfekt für gemütliche Adventsnachmittage: Ob beim Plätzchenbacken mit den Kindern, für den Adventskaffee oder als Mitbringsel für die Nachbarn – dieser Lebkuchen passt einfach immer.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe ihn letztes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in unserem Dorf verkostet und die Leute waren begeistert. Sogar mein Schwiegervater, der sonst keine Plätzchen mag, hat sich nachgeschnappt.
  • Unwiderstehlich saftig: Die Kombination aus Honig und braunem Zucker sorgt für eine Zartheit, die tagelang anhält. Du wirst nach dem ersten Bissen einfach nicht aufhören können.

Was diesen weichen Lebkuchen vom Blech von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen würzig und süß, ohne diesen typischen Lebkuchen-Nachgeschmack, der manchmal zu stark ist. Ich habe wochenlang an den Gewürzmengen getüftelt, bis ich genau diese Harmonie gefunden habe – und das Ergebnis ist einfach himmlisch. Es ist das Rezept, bei dem du die Augen schließt nach dem ersten Bissen und dich an Omas Küche erinnerst, aber ohne den Stress von 50 verschiedenen Plätzchenformen.

Welche Zutaten du für weiche Lebkuchen vom Blech brauchst

Für diesen weichen Lebkuchen vom Blech verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle für den unvergleichlichen Geschmack und die zarte Textur.

Für den Teig:

  • 500 g Mehl (Type 405 oder 550) – Das Basis-Mehl sorgt für die richtige Struktur. Ich verwende am liebsten Weizenmehl Type 550, weil es etwas mehr Kleber hat und den Lebkuchen schön zusammenhält.
  • 200 g brauner Zucker – Für die leichte Karamellnote und die saftige Textur. Du kannst auch Rohrzucker nehmen, aber der braune Zucker ist mein Geheimtipp für den typischen Lebkuchenton.
  • 250 g Honig (flüssig, z.B. Waldhonig) – Der Honig macht den Lebkuchen nicht nur süß, sondern hält ihn auch tagelang saftig. Ich empfehle einen kräftigen Honig für mehr Aroma.
  • 3 Eier (Größe M, Raumtemperatur) – Sie binden den Teig und machen ihn geschmeidig. Lass die Eier vorher eine Stunde aus dem Kühlschrank nehmen.
  • 100 g Butter (weich) – Für den reichhaltigen Geschmack und die Zartheit. Verwende echte Butter, keine Margarine.
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz (oder selbst gemischt: 2 TL Zimt, 1 TL Nelken, 1/2 TL Kardamom, 1/2 TL Ingwer, 1 Prise Muskat) – Das Herzstück des Rezepts. Ich mische mein Gewürz immer selbst, weil ich die Kontrolle über die Intensität haben möchte.
  • 1 TL Backpulver – Für die Lockerheit. Nicht zu viel, sonst werden die Lebkuchen zu kuchenartig.
  • 1 Prise Salz – Es hebt die Aromen hervor.
  • 100 ml Milch (lauwarm) – Macht den Teig geschmeidig und sorgt für die richtige Konsistenz.

Für die Glasur:

weicher Lebkuchen vom Blech preparation steps

  • 200 g Puderzucker – Für die klassische weiße Glasur.
  • 3–4 EL Zitronensaft – Für die Frische und um die Glasur geschmeidig zu machen.
  • Optional: 50 g Zartbitterschokolade – Für eine Schokoglasur, die himmlisch schmeckt.

Zutaten-Tipps aus meiner Erfahrung:

Ich habe diesen weichen Lebkuchen vom Blech schon mit verschiedenen Honigsorten getestet. Akazienhonig ist mild und lässt die Gewürze mehr zur Geltung kommen, während Waldhonig dem Ganzen eine tiefere, fast malzige Note verleiht. Für das Lebkuchengewürz empfehle ich die Marke „Lebkuchengewürz von Ostmann“ oder „Sonnenfee“ – beide haben eine perfekte Mischung ohne zu dominieren. Wenn du glutenfrei backen möchtest, ersetze das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär) und füge 1 TL Xanthan hinzu. Die Konsistenz wird etwas fester, aber der Geschmack bleibt fantastisch.

Welche Ausrüstung du benötigst

Für diesen weichen Lebkuchen vom Blech brauchst du keine spezielle Backausrüstung. Die meisten Dinge hast du sicher schon zu Hause.

  • Backblech (ca. 30×40 cm) – Ein normales Ofenblech reicht völlig aus. Wenn du ein antihaftbeschichtetes hast, umso besser.
  • Backpapier – Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Ich nehme immer die etwas teurere, beschichtete Variante.
  • Große Rührschüssel – Für den Teig. Edelstahl oder Keramik sind ideal.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ein Schneebesen geht auch, aber der Teig wird mit dem Mixer luftiger.
  • Teigschaber – Um den Teig gleichmäßig auf dem Blech zu verteilen.
  • Backpinsel – Für die Glasur, falls du sie aufträgst.
  • Messer oder Teigroller – Zum gleichmäßigen Verstreichen des Teigs.

Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn du kein Backpapier hast, fette das Blech dünn ein und bestäube es mit Mehl. Das funktioniert auch, aber das Backpapier ist wirklich die sauberere Lösung. Ich habe einmal vergessen, Backpapier zu kaufen, und musste improvisieren – der Lebkuchen ließ sich trotzdem gut lösen, aber das Blech zu reinigen war eine Qual.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für weiche Lebkuchen vom Blech

Hier kommt der wichtigste Teil – die genaue Anleitung. Folge diesen Schritten, und dein weicher Lebkuchen vom Blech wird perfekt.

  1. Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Lege das Backblech mit Backpapier aus. Das Vorheizen ist wichtig, damit der Teig sofort stockt und nicht verläuft.
  2. Honig und Butter schmelzen: Erwärme den Honig zusammen mit der Butter in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze, bis beides geschmolzen ist. Rühre gelegentlich um. Lass die Mischung dann auf lauwarme Temperatur abkühlen – sie sollte nicht mehr heiß sein, sonst gerinnen die Eier später. Das dauert etwa 5 Minuten.
  3. Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel das Mehl mit dem Lebkuchengewürz, Backpulver und Salz vermischen. Verquirle alles gut mit einem Schneebesen, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
  4. Feuchte Zutaten einarbeiten: Gib die abgekühlte Honig-Butter-Mischung, den braunen Zucker, die Eier und die lauwarme Milch zu den trockenen Zutaten. Verrühre alles mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe, bis ein glatter, cremiger Teig entsteht. Nicht zu lange rühren – sonst wird der Lebkuchen zäh. Der Teig sollte weich, aber nicht flüssig sein. Wenn er zu fest ist, gib noch 1-2 EL Milch dazu.
  5. Teig aufs Blech geben: Gib den Teig auf das vorbereitete Backblech und verteile ihn mit einem Teigschaber oder einem nassen Löffel gleichmäßig. Der Teig sollte etwa 1-1,5 cm dick sein. Achte darauf, dass er bis in die Ecken kommt – ein kleiner Trick: Tauche den Teigschaber in kaltes Wasser, dann klebt der Teig nicht.
  6. Backen: Backe den weichen Lebkuchen im vorgeheizten Ofen für 20-25 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Der Lebkuchen ist fertig, wenn er goldbraun ist und sich die Oberfläche leicht fest anfühlt. Mach die Stäbchenprobe: Ein Holzstäbchen in die Mitte gestochen sollte sauber herauskommen. Aber Vorsicht – nicht zu lange backen, sonst wird er trocken. Ich backe ihn immer genau 22 Minuten, das ist perfekt.
  7. Abkühlen lassen: Lass den Lebkuchen auf dem Blech für 10 Minuten abkühlen. Dann hebe ihn vorsichtig mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter und lasse ihn vollständig auskühlen. Das dauert etwa 30-40 Minuten.
  8. Glasur zubereiten: Während der Lebkuchen abkühlt, rühre den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einer glatten, dickflüssigen Glasur. Sie sollte vom Löffel fließen, aber nicht zu dünn sein. Für die Schokoglasur schmilzt du die Schokolade über einem Wasserbad und rührst sie glatt.
  9. Glasieren: Bestreiche den abgekühlten Lebkuchen gleichmäßig mit der Glasur. Verteile sie mit einem Backpinsel oder streiche sie mit einem Löffel glatt. Für einen schönen Effekt kannst du die Glasur auch in Wellen auftragen.
  10. Trocknen lassen: Lass die Glasur etwa 30 Minuten trocknen, bevor du den Lebkuchen in Stücke schneidest. Wenn du ihn zu früh schneidest, verschmiert die Glasur.
  11. Schneiden und genießen: Schneide den Lebkuchen mit einem scharfen Messer in Rechtecke oder Quadrate. Ich schneide sie immer in etwa 5×5 cm große Stücke – perfekt für eine Tasse Kaffee.

Tipps und Tricks für den perfekten weichen Lebkuchen vom Blech

Nach vielen Versuchen – und einigen Fehlschlägen – habe ich ein paar Geheimnisse entdeckt, die diesen weichen Lebkuchen vom Blech unschlagbar machen.

  • Die richtige Teigkonsistenz: Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu fest ist, wird der Lebkuchen trocken. Ein kleiner Test: Drücke mit dem Finger in den Teig – er sollte leicht nachgeben, aber nicht an deinem Finger kleben bleiben.
  • Nicht überbacken: Das ist der häufigste Fehler. Weiche Lebkuchen sind schnell trocken, wenn sie zu lange im Ofen sind. Nimm sie heraus, sobald die Oberfläche goldbraun ist und die Ränder sich leicht vom Blech lösen. Der Lebkuchen wird beim Abkühlen noch etwas fester.
  • Geduld beim Abkühlen: Lass den Lebkuchen unbedingt vollständig auskühlen, bevor du ihn glasierst. Sonst schmilzt die Glasur und läuft runter. Ich habe das einmal gemacht – es sah aus wie eine Zuckersuppe auf dem Blech.
  • Aufbewahrung für extra Saftigkeit: Wenn du den Lebkuchen in einer luftdichten Dose mit einem Apfelstück aufbewahrst, bleibt er tagelang wunderbar saftig. Der Apfel gibt Feuchtigkeit ab, ohne den Lebkuchen zu durchnässen. Einfach ein kleines Stück Apfel in die Dose legen und täglich wechseln.
  • Multitasking-Tipp: Bereite die Glasur vor, während der Lebkuchen backt. So sparst du Zeit und kannst ihn direkt nach dem Abkühlen glasieren.

Variationen und Anpassungen für deinen weichen Lebkuchen vom Blech

Einer der besten Aspekte dieses Rezepts ist seine Vielseitigkeit. Du kannst es auf vielfältige Weise an deine Vorlieben anpassen.

  • Schoko-Lebkuchen: Füge dem Teig 2 EL Kakaopulver hinzu und reduziere das Mehl um 2 EL. Die Schokoglasur passt perfekt dazu. Ich habe diese Variante letzte Woche ausprobiert – sie schmeckt wie eine Mischung aus Brownie und Lebkuchen, einfach göttlich.
  • Nuss-Lebkuchen: Hebe 100 g gehackte Mandeln oder Walnüsse unter den Teig, bevor du ihn aufs Blech streichst. Die Nüsse geben einen wunderbaren Crunch. Mein Mann liebt diese Version.
  • Veganer weicher Lebkuchen: Ersetze die Eier durch 3 EL Apfelmus oder 1 zerdrückte Banane, die Butter durch vegane Margarine und den Honig durch Ahornsirup. Der Lebkuchen wird etwas fester, aber genauso lecker. Meine Freundin, die vegan lebt, war begeistert.
  • Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung und füge 1 TL Xanthan hinzu. Die Konsistenz wird etwas krümeliger, aber der Geschmack bleibt authentisch. Ich empfehle die Mischung von „Schar“ für beste Ergebnisse.
  • Würzige Note: Füge zusätzlich 1 TL gemahlenen Sternanis oder 1/2 TL Pfeffer hinzu – das gibt eine besondere, winterliche Schärfe. Klingt ungewöhnlich, aber probier es aus – es ist der Hammer.

Servieren und Aufbewahren deiner weichen Lebkuchen vom Blech

Die richtige Präsentation und Lagerung machen den Unterschied.

  • Serviertemperatur: Am besten schmecken die Lebkuchen bei Zimmertemperatur. Sie entfalten dann ihr volles Aroma. Du kannst sie auch leicht erwärmen – 10 Sekunden in der Mikrowelle machen sie wieder weich wie frisch gebacken.
  • Dazu passt: Ein Glas Glühwein, eine Tasse Kaffee oder ein heißer Kakao. Für Kinder ist Milch perfekt. Ich serviere sie oft auf einer Platte mit anderen Plätzchen – sie sind immer die ersten, die leer sind.
  • Aufbewahrung: Bewahre die Lebkuchen in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. Sie bleiben so 1-2 Wochen frisch. Der weiche Lebkuchen vom Blech wird mit der Zeit sogar noch saftiger – am dritten Tag schmeckt er oft am besten.
  • Einfrieren: Du kannst den unglasierten Lebkuchen problemlos einfrieren. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn in einen Gefrierbeutel. Hält sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen und dann glasieren – perfekt für spontanen Besuch.
  • Reisetipp: Wenn du die Lebkuchen verschenken möchtest, verpacke sie in Zellophantüten oder einer hübschen Dose. Sie sind ein tolles Mitbringsel für die Adventszeit.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Dieser weiche Lebkuchen vom Blech ist ein Genuss, aber auch mit einigen positiven Aspekten verbunden.

  • Pro Stück (ca. 50 g): Ungefähr 180 Kalorien, 3 g Eiweiß, 6 g Fett, 30 g Kohlenhydrate. Die Werte können je nach Glasur variieren.
  • Gesundheitliche Vorteile: Honig enthält Antioxidantien und wirkt entzündungshemmend. Die Gewürze wie Zimt und Nelken fördern die Verdauung und haben antibakterielle Eigenschaften. Zimt kann den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen – ein Grund mehr, sich ein Stück zu gönnen.
  • Diätetische Anpassungen: Mit den genannten veganen oder glutenfreien Varianten kannst du den Lebkuchen an verschiedene Ernährungsweisen anpassen. Für eine zuckerreduzierte Version ersetze den braunen Zucker durch Erythrit oder Kokosblütenzucker.
  • Allergene: Enthält Gluten, Eier, Milchprodukte (Butter) und Nüsse (in der Nussvariante). Die vegane Version ist frei von tierischen Produkten.
  • Meine Perspektive: Ich sehe diesen Lebkuchen nicht als „Sünde“, sondern als einen bewussten Genuss in der Adventszeit. Ein Stück am Nachmittag mit einer Tasse Tee – das tut der Seele gut.

Fazit: Warum du diesen weichen Lebkuchen vom Blech unbedingt backen solltest

Dieser weiche Lebkuchen vom Blech ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung, die Adventszeit entspannt zu genießen. Kein stundenlanges Ausstechen, kein Stress mit klebrigem Teig. Stattdessen ein Blech voller duftender, saftiger Lebkuchen, die nach genau dem schmecken, was die Weihnachtszeit ausmacht: Wärme, Gemütlichkeit und ein Hauch von Zimt. Ich liebe dieses Rezept, weil es mir das Gefühl gibt, etwas Besonderes zu zaubern, ohne dabei den halben Tag in der Küche zu verbringen. Es ist das Rezept, das ich jedes Jahr wieder backe – und jedes Mal werde ich daran erinnert, dass manchmal die einfachsten Ideen die besten sind. Probiere es aus und lass mich wissen, wie es dir schmeckt! Teile deine Kreationen in den Kommentaren oder markiere mich auf Instagram – ich bin schon gespannt auf deine Version. Denn eins ist sicher: Dieser Lebkuchen wird dich verzaubern.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den weichen Lebkuchen vom Blech auch ohne Honig backen?

Ja, du kannst den Honig durch Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen. Der Geschmack wird etwas anders, aber der Lebkuchen bleibt saftig. Beachte, dass Ahornsirup weniger süß ist, also füge eventuell 1-2 EL mehr Zucker hinzu.

Warum wird mein Lebkuchen trocken?

Das passiert meistens, wenn er zu lange gebacken wird oder der Teig zu fest war. Backe ihn genau 20-25 Minuten und mach die Stäbchenprobe. Wenn der Teig zu trocken war, lag es vielleicht an zu viel Mehl oder zu wenig Honig. Ein Tipp: Füge beim nächsten Mal 1 EL mehr Honig hinzu.

Kann ich den Teig schon am Vortag zubereiten?

Ja, das geht! Bereite den Teig zu, decke ihn ab und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag streichst du ihn einfach aufs Blech und backst ihn. Der Teig wird durch das Ruhen noch aromatischer. Allerdings wird er etwas fester – lass ihn vor dem Verstreichen 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen.

Wie lange halten sich die weichen Lebkuchen?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bleiben sie 1-2 Wochen frisch. Mit einem Apfelstück in der Dose werden sie sogar noch saftiger. Einfach den Apfel täglich wechseln, damit er nicht schimmelt. Im Kühlschrank halten sie sich länger, aber sie werden dort etwas fester – also besser bei Raumtemperatur lagern.

Kann ich die Glasur weglassen?

Klar, die Glasur ist optional. Der weiche Lebkuchen vom Blech schmeckt auch ohne Glasur wunderbar. Du kannst ihn stattdessen mit Puderzucker bestäuben oder mit gehackten Mandeln bestreuen. Ich persönlich liebe die Zitronenglasur, weil sie eine frische Note gibt, aber manchmal lasse ich sie weg, wenn ich den puren Lebkuchegeschmack genießen möchte.

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Weiche Lebkuchen vom Blech: Perfektes Adventsrezept

Dieser weiche Lebkuchen vom Blech ist nicht nur einfacher, er schmeckt sogar noch saftiger und aromatischer als die mühsam ausgestochenen Varianten. Perfekt für gemütliche Adventsnachmittage.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 22 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
  • Yield: 24 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 200 g brauner Zucker
  • 250 g Honig (flüssig, z.B. Waldhonig)
  • 3 Eier (Größe M, Raumtemperatur)
  • 100 g Butter (weich)
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz (oder selbst gemischt: 2 TL Zimt, 1 TL Nelken, 1/2 TL Kardamom, 1/2 TL Ingwer, 1 Prise Muskat)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch (lauwarm)
  • 200 g Puderzucker
  • 3–4 EL Zitronensaft
  • 50 g Zartbitterschokolade (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Honig und Butter in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze schmelzen, bis beides geschmolzen ist. Auf lauwarme Temperatur abkühlen lassen.
  3. In einer großen Schüssel Mehl mit Lebkuchengewürz, Backpulver und Salz vermischen.
  4. Abgekühlte Honig-Butter-Mischung, braunen Zucker, Eier und lauwarme Milch zu den trockenen Zutaten geben. Mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe zu einem glatten, cremigen Teig verrühren.
  5. Teig auf das vorbereitete Backblech geben und gleichmäßig verteilen (ca. 1-1,5 cm dick).
  6. Im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen, bis goldbraun und die Oberfläche sich leicht fest anfühlt. Stäbchenprobe machen.
  7. Lebkuchen auf dem Blech 10 Minuten abkühlen lassen, dann mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 30-40 Minuten).
  8. Für die Glasur Puderzucker mit Zitronensaft zu einer glatten, dickflüssigen Glasur verrühren. Für die Schokoglasur Schokolade über einem Wasserbad schmelzen.
  9. Abgekühlten Lebkuchen gleichmäßig mit der Glasur bestreichen.
  10. Glasur etwa 30 Minuten trocknen lassen, dann den Lebkuchen mit einem scharfen Messer in Rechtecke oder Quadrate schneiden.

Notes

Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Nicht überbacken – der Lebkuchen wird beim Abkühlen noch etwas fester. Für extra Saftigkeit ein Apfelstück in die Aufbewahrungsdose legen und täglich wechseln.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 50 g)
  • Calories: 180
  • Sugar: 18
  • Sodium: 50
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 30
  • Fiber: 1
  • Protein: 3

Keywords: weiche Lebkuchen, Lebkuchen vom Blech, Adventsrezept, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept

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