Einleitung
Mein Nachbar Markus fragte mich letzte Woche, warum ich nicht einfach die Kürbiswürfel roh in die Raclette-Pfännchen geben könnte. Ich wollte gerade eine lange Erklärung darüber starten, warum das keine gute Idee ist – dann hielt ich inne. Vielleicht hatte er recht. An einem Dienstagabend, nach einem langen Arbeitstag, war ich einfach zu müde, um den Kürbis vorzukochen. Also probierte ich es aus. Und was soll ich sagen? Es hat perfekt funktioniert.
Ehrlich, manchmal bin ich selbst mein größtes Hindernis in der Küche. Ich denke immer, ich müsse alles kompliziert machen, dabei sind es oft die einfachen Sachen, die am besten schmecken. Diese schnellen Raclette-Pfännchen mit Kürbis und Feta sind genau so ein Gericht. Sie sind an einem stressigen Abend in weniger als 20 Minuten fertig und schmecken trotzdem wie ein kleines Festmahl.
Ich habe an diesem Abend noch ein bisschen herumexperimentiert – ein Spritzer Honig hier, eine Prise Chili da – und plötzlich hatte ich ein Rezept, das ich nicht mehr missen möchte. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn man etwas findet, das einfach funktioniert, ohne viel Aufwand. Genau das sind diese Raclette-Pfännchen für mich geworden.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese schnellen Raclette-Pfännchen sind der Beweis, dass Abendessen nicht kompliziert sein müssen, um großartig zu schmecken. Ich habe sie in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gemacht und jedes Mal war ich überrascht, wie wenig Aufwand für so viel Geschmack nötig ist.
- Schnell & einfach: In unter 20 Minuten steht das Abendessen auf dem Tisch – perfekt für diese Abende, an denen die Energie einfach nicht mehr für stundenlanges Kochen reicht.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Einkauf. Kürbis, Feta und ein paar Gewürze – das hast du bestimmt schon zu Hause oder bekommst es auf dem Heimweg schnell im Supermarkt.
- Perfekt für hektische Wochenabende: An Tagen, an denen die Kinder noch Hausaufgaben haben oder du einfach nur auf der Couch landen willst, retten diese Pfännchen den Abend.
- Immer ein Erfolg: Selbst mein Mann, der normalerweise skeptisch bei Kürbisgerichten ist, hat sich nachgeholt. Und das will was heißen!
- Wahnsinnig lecker: Die Kombination aus süßem, gebackenem Kürbis und salzigem, cremigem Feta ist einfach unwiderstehlich. Dazu der leichte Schmelz des Raclette-Käses – ich bekomme schon beim Schreiben Hunger.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die rohe Kürbis-Methode. Kein Vorkochen, kein zusätzlicher Topf, den du hinterher spülen musst. Der Kürbis gart direkt im Pfännchen und wird dabei wunderbar weich und karamellisiert. Das spart Zeit, Geschirr und Nerven. Und genau das brauchst du an einem langen Dienstagabend.
Zutaten, die du brauchst
Dieses Rezept kommt mit wenigen, aber feinen Zutaten aus. Jede einzelne hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein kleines Geschmackswunder. Hier ist, was du für vier Raclette-Pfännchen brauchst:
Für die Pfännchen

- 400 g Hokkaido-Kürbis (ungeputzt gewogen, da du die Schale mitessen kannst)
- 200 g Feta-Käse (ich nehme am liebsten den von Mythos oder Milbona – sie sind schön cremig)
- 200 g Raclette-Käse (in dünnen Scheiben, fertig geschnitten aus dem Kühlregal)
- 2 EL Olivenöl (ein gutes, fruchtiges Öl macht den Unterschied)
- 1 kleine rote Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 2 Zweige frischer Rosmarin (oder 1 TL getrockneter)
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Für das Topping (optional, aber empfohlen)
- 1 EL Honig oder Ahornsirup (für die süße Note)
- Eine Prise Chiliflocken (wer es etwas schärfer mag)
- Ein paar Walnüsse oder Kürbiskerne (für den Crunch)
- Frische Petersilie oder Schnittlauch (zum Bestreuen)
Tipp zur Kürbisauswahl: Hokkaido-Kürbis ist ideal, weil du die Schale nicht schälen musst. Das spart Zeit und die Schule enthält viele Nährstoffe. Achte darauf, dass der Kürbis fest ist und keine weichen Stellen hat. Im Herbst bekommst du ihn überall, aber auch tiefgefrorener Kürbis aus dem TK-Regal funktioniert – lass ihn dann einfach vor der Zubereitung etwas antauen.
Hinweis zum Feta: Ich empfehle Feta aus Schafsmilch oder einer Schaf-Ziegen-Milch-Mischung. Er schmilzt besser und hat mehr Geschmack als der reine Ziegenfeta. Wenn du eine vegetarische Variante möchtest, achte auf Feta mit pflanzlichem Lab – die meisten Supermarktmarken kennzeichnen das inzwischen.
Substitutionen: Du kannst den Hokkaido-Kürbis auch durch Butternut-Kürbis ersetzen (dann aber schälen). Statt Feta passt auch Ziegenkäse oder Halloumi – der wird dann allerdings nicht so weich. Für eine vegane Version nimmst du Räuchertofu und veganen Raclette-Käse. Funktioniert auch super!
Benötigte Ausrüstung
Für dieses Rezept brauchst du nicht viel – das ist ja der ganze Punkt. Hier ist, was du bereitstellen solltest:
- Ein Raclette-Gerät (natürlich!) mit den dazugehörigen Pfännchen – die meisten Geräte haben 4 bis 8 Stück
- Ein scharfes Messer und ein stabiles Schneidebrett
- Eine kleine Schüssel zum Mischen der Gewürze
- Optional: Eine Knoblauchpresse (ich drücke die Zehe lieber mit der flachen Messerseite, spart Abwasch)
Falls du kein Raclette-Gerät hast, keine Sorge. Du kannst die Mischung auch in einer ofenfesten Form im Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze etwa 15-20 Minuten backen. Oder du verwendest eine kleine Pfanne auf dem Herd – dann wird es eher ein gebratenes Kürbis-Feta-Gericht, aber der Geschmack ist ähnlich gut. Ich habe es selbst schon so gemacht, als mein Raclette-Gerät den Geist aufgegeben hat.
Ein Tipp zur Pflege: Nach dem Raclette-Essen die Pfännchen am besten gleich mit warmem Wasser einweichen lassen. Dann lässt sich der angebrannte Käse viel leichter lösen. Und ja, ich rede aus Erfahrung – ich habe schon einige Pfännchen ruiniert, weil ich zu spät dran war mit dem Spülen.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es praktisch. Folge diesen Schritten, und in weniger als 20 Minuten hast du ein warmes, köstliches Abendessen auf dem Tisch.
- Vorbereitung (5 Minuten): Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Schneide ihn dann in etwa 1 cm große Würfel – sie müssen nicht perfekt sein, nur gleichmäßig genug, damit sie gleichzeitig garen. Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Ringe oder halbe Ringe. Hacke den Knoblauch fein.
- Die Pfännchen vorbereiten (3 Minuten): Stelle die Raclette-Pfännchen bereit. Gib in jedes Pfännchen einen Teelöffel Olivenöl und verteile es mit einem Pinsel oder einfach durch Schwenken. Fülle dann die Kürbiswürfel gleichmäßig auf die Pfännchen – etwa eine Handvoll pro Stück. Verteile die Zwiebelringe und den gehackten Knoblauch darüber. Würze mit Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin.
- Der wichtige Trick (1 Minute): Jetzt kommt der Teil, den ich von Markus gelernt habe. Lege die Kürbiswürfel roh in die Pfännchen – kein Vorkochen nötig. Drücke sie mit der Rückseite eines Löffels leicht an, damit sie guten Kontakt zum heißen Pfännchenboden haben. So werden sie schön weich und bekommen eine leichte Bräunung.
- Erste Garphase (6-8 Minuten): Schalte dein Raclette-Gerät ein (Stufe 3-4, je nach Gerät) und stelle die Pfännchen hinein. Lass den Kürbis etwa 6-8 Minuten garen, bis er weich wird und die Zwiebeln glasig sind. Rühre einmal kurz um, damit nichts anbrennt. Der Kürbis sollte jetzt weich sein, wenn du mit einer Gabel hineinstichst.
- Feta und Käse hinzufügen (2 Minuten): Brösele den Feta grob über den gegarten Kürbis. Lege dann die Raclette-Käsescheiben darauf. Du kannst auch etwas mehr nehmen, wenn du ein Käseliebhaber bist – ich bin da auch nicht zimperlich. Ein kleiner Spritzer Honig über dem Feta? Ja, bitte!
- Letzte Garphase (4-5 Minuten): Stelle die Pfännchen zurück ins Gerät. Jetzt muss der Käse schmelzen und leicht bräunen. Das dauert etwa 4-5 Minuten. Der Feta wird weich und cremig, der Raclette-Käse bekommt eine goldbraune Kruste. Wenn du es knuspriger magst, lass sie noch 1-2 Minuten länger drin – aber pass auf, dass der Kürbis nicht verbrennt.
- Servieren (1 Minute): Nimm die Pfännchen vorsichtig aus dem Gerät (die Griffe werden heiß!). Streue nach Belieben gehackte Petersilie, ein paar Kürbiskerne oder Chiliflocken darüber. Lass sie eine Minute abkühlen – der Käse ist wirklich heiß! – und serviere sie direkt aus dem Pfännchen. Dazu passt ein frischer grüner Salat oder ein Stück Baguette.
Mein persönlicher Tipp: Wenn du die Pfännchen vorbereitest, während das Raclette-Gerät schon heizt, sparst du wertvolle Zeit. Ich stelle das Gerät immer auf die höchste Stufe, damit es richtig heiß wird, bevor die Pfännchen reinkommen. Und noch etwas: Der Kürbis gibt beim Garen Flüssigkeit ab – das ist normal und sorgt für eine leichte Sauce. Keine Sorge, die Pfännchen werden nicht matschig.
Kochtipps & Techniken
Ich habe in den letzten Wochen einiges ausprobiert und dabei ein paar wertvolle Lektionen gelernt. Hier sind meine besten Tipps für perfekte Raclette-Pfännchen mit Kürbis und Feta:
Die richtige Kürbisgröße: Schneide die Kürbiswürfel nicht zu groß – 1 cm ist ideal. Größere Stücke brauchen länger zum Garen und werden vielleicht nicht weich, bevor der Käse verbrennt. Zu kleine Würfel werden dagegen schnell matschig. Ich habe beides ausprobiert und die 1-cm-Größe funktioniert einfach am besten.
Vorheizen ist alles: Lass dein Raclette-Gerät mindestens 5 Minuten vorheizen, bevor du die Pfännchen hineinstellst. Ein kaltes Gerät verlängert die Garzeit und der Kürbis wird nicht so schön weich. Ich schalte es immer ein, bevor ich mit dem Schneiden beginne – so ist es bereit, wenn die Pfännchen fertig vorbereitet sind.
Die Reihenfolge beachten: Gib den Kürbis immer zuerst in die Pfännchen, dann den Feta und erst ganz zum Schluss den Raclette-Käse. Wenn du den Käse zu früh hinzufügst, verbrennt er, bevor der Kürbis gar ist. Ja, das habe ich auf die harte Tour gelernt. Mein erster Versuch endete mit schwarzem Käse und rohem Kürbis – nicht empfehlenswert.
Multitasking leicht gemacht: Während die Pfännchen in der ersten Garphase sind, kannst du den Salat waschen oder das Baguette aufschneiden. So steht das gesamte Abendessen gleichzeitig auf dem Tisch. Ich bereite auch schon mal die nächste Runde vor, falls jemand Nachschlag möchte – bei uns ist das fast immer der Fall.
Konsistenz-Check: Nach der ersten Garphase sollte der Kürbis weich sein, aber noch Biss haben. Stich mit einer Gabel hinein – wenn sie leicht eindringt, ist es perfekt. Wenn der Kürbis noch hart ist, lass ihn noch 2-3 Minuten länger garen, bevor du den Käse hinzufügst.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich flexibel. Hier sind ein paar Ideen, wie du es an deinen Geschmack oder das anpassen kannst, was gerade im Kühlschrank liegt:
Süß-scharfe Variante: Gib vor dem Servieren einen Teelöffel Honig und eine Prise Chiliflocken über die Pfännchen. Die Kombination aus süß, salzig und scharf ist einfach genial. Ich habe das mal ausprobiert, als ich Reste von einem asiatischen Abend hatte – und es war so gut, dass ich es jetzt immer mache.
Vegetarisch mit Pilzen: Ersetze die Hälfte des Kürbisses durch in Scheiben geschnittene Champignons oder Kräuterseitlinge. Die Pilze geben ein erdiges Aroma, das perfekt mit dem Feta harmoniert. Einfach die Pilze zusammen mit dem Kürbis in die Pfännchen geben – sie brauchen die gleiche Garzeit.
Protein-Boost mit Hähnchen: Für eine herzhaftere Mahlzeit kannst du gewürfelte, vorgebratene Hähnchenbrust unter den Kürbis mischen. Gib das Hähnchen erst nach der ersten Garphase dazu, damit es nicht austrocknet. Funktioniert auch mit Räuchertofu für eine vegetarische Version.
Low-Carb-Option: Ersetze den Kürbis durch Zucchini oder Blumenkohlröschen. Beide Gemüsesorten haben weniger Kohlenhydrate und garen genauso schnell. Ich habe es mit Zucchini probiert – einfach in 1 cm dicke Scheiben schneiden und wie den Kürbis zubereiten. Lecker!
Jahreszeitliche Anpassung: Im Sommer kannst du statt Kürbis auch Auberginen oder Paprika verwenden. Im Winter passt zusätzlich etwas geriebener Ingwer in die Pfännchen – das wärmt von innen. Ich liebe es, mit den Jahreszeiten zu kochen und die Zutaten entsprechend anzupassen.
Servieren & Aufbewahren
Diese Raclette-Pfännchen sind am besten, wenn sie frisch aus dem Gerät kommen. Aber hier sind ein paar Tipps, wie du sie servieren und eventuelle Reste verwerten kannst.
Serviertemperatur: Die Pfännchen sollten heiß serviert werden – der Käse muss noch schmelzen und der Kürbis warm sein. Lass sie aber eine Minute abkühlen, bevor du sie isst, denn der Käse kann richtig heiß werden. Ich habe mir schon ein paar Mal den Mund verbrannt, weil ich zu ungeduldig war.
Dazu passt: Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing gleicht die Reichhaltigkeit des Käses aus. Oder ein Stück knuspriges Baguette, um die restliche Käse-Kürbis-Mischung aufzutunken. Ein trockener Weißwein wie ein Sauvignon Blanc oder ein leichter Rotwein wie ein Spätburgunder ergänzen das Gericht perfekt. Für Kinder oder alkoholfreie Optionen: ein Apfelschorle oder ein Traubensaft.
Aufbewahrung: Falls doch etwas übrig bleibt (was bei uns selten vorkommt), kannst du die Pfännchen abkühlen lassen und den Inhalt in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich 2-3 Tage. Die Textur des Kürbisses wird etwas weicher, aber der Geschmack bleibt großartig.
Wiederaufwärmen: Gib den Inhalt der Pfännchen in eine kleine ofenfeste Form und backe ihn bei 180°C für 10-12 Minuten. Oder erwärme ihn in einer Pfanne auf dem Herd – dann wird der Kürbis wieder etwas knuspriger. Die Mikrowelle ist nicht ideal, da der Kürbis dann matschig wird. Ich habe es ausprobiert – es funktioniert, aber es ist nicht dasselbe.
Einfrieren: Du kannst die fertig gegarten Pfännchen einfrieren. Lass sie vollständig abkühlen, gib sie in einen Gefrierbeutel und drücke die Luft heraus. Eingefroren halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann wie oben erwärmen. Der Feta wird beim Einfrieren etwas krümeliger, aber das stört nicht.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern hat auch ein paar gesundheitliche Vorteile zu bieten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Pfännchen (ohne Beilagen):
| Nährwert | Pro Pfännchen |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280-320 kcal |
| Eiweiß | 18 g |
| Fett | 20 g |
| Kohlenhydrate | 15 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
Warum Kürbis so gut für dich ist: Hokkaido-Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – wichtig für die Augen und das Immunsystem. Er enthält auch Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Und das Beste: Die Schale ist essbar und enthält viele Nährstoffe, also keine Verschwendung!
Feta und Raclette-Käse: Beide liefern hochwertiges Eiweiß und Kalzium für starke Knochen. Ja, sie enthalten auch Fett, aber in Maßen ist das völlig in Ordnung. Wenn du Kalorien sparen möchtest, nimm fettreduzierten Käse oder reduziere die Menge etwas.
Diätetische Hinweise: Dieses Gericht ist von Natur aus glutenfrei (achte bei den Gewürzen darauf, dass sie keine Zusätze enthalten). Für eine laktosefreie Version verwende laktosefreien Feta und Raclette-Käse – die gibt es inzwischen in den meisten Supermärkten. Wie schon erwähnt, kannst du es auch vegan zubereiten.
Meine persönliche Meinung: Ich finde es toll, dass dieses Gericht so nährstoffreich ist, ohne dass man viel Aufwand betreiben muss. An einem hektischen Abend bekommt man trotzdem eine ausgewogene Mahlzeit mit Gemüse, Eiweiß und gesunden Fetten. Das ist für mich der perfekte Kompromiss zwischen Genuss und Gesundheit.
Fazit
Diese schnellen Raclette-Pfännchen mit Kürbis und Feta sind für mich zu einem echten Wochenend-Helden geworden. Sie beweisen, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Manchmal reichen ein paar frische Zutaten, ein heißes Gerät und der Mut, etwas Neues auszuprobieren – auch wenn man erstmal denkt, dass es nicht funktioniert.
Ich liebe es, dass ich dieses Gericht nach Lust und Laune variieren kann. Mal mit mehr Chili, mal mit Honig, mal mit Pilzen – es wird nie langweilig. Und jedes Mal, wenn ich es mache, denke ich an Markus und daran, wie er mich mit seiner einfachen Frage aus meiner Komfortzone geholt hat.
Probier es selbst aus! Pass das Rezept an deinen Geschmack an, experimentiere mit den Zutaten und finde deine Lieblingsvariante. Ich bin gespannt, was dir einfällt. Schreib mir in die Kommentare, wie es dir geschmeckt hat oder welche Variation du ausprobiert hast. Und wenn du ein Foto von deinen Pfännchen machst, markiere mich gerne – ich liebe es zu sehen, wie andere meine Rezepte interpretieren.
Bis zum nächsten Mal und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich dieses Rezept auch im Backofen zubereiten?
Ja, absolut! Gib die Kürbis-Feta-Mischung in eine ofenfeste Form und backe sie bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 15-20 Minuten. Der Käse sollte goldbraun sein. Das funktioniert genauso gut, dauert nur etwas länger als im Raclette-Gerät.
Welcher Kürbis eignet sich am besten?
Hokkaido-Kürbis ist ideal, weil du die Schale nicht schälen musst. Butternut-Kürbis geht auch, aber dann solltest du ihn schälen. Muskatkürbis ist ebenfalls eine gute Wahl. Vermeide zu große Kürbisse – sie sind oft faseriger.
Kann ich das Rezept vorbereiten?
Du kannst den Kürbis und die Zwiebeln schon am Vortag schneiden und im Kühlschrank aufbewahren. Auch den Feta kannst du vorbröseln. Dann dauert die Zubereitung am Abend nur noch 10 Minuten. Perfekt für Meal Prep!
Ist das Gericht auch für Kinder geeignet?
Ja, sehr gut! Die meisten Kinder lieben den milden Geschmack von Kürbis und Käse. Lass einfach die Chiliflocken weg und reduziere den Salzgehalt. Du kannst auch kleine Pfännchen mit weniger Käse machen – so können die Kleinen selbst entscheiden, wie viel sie möchten.
Was mache ich, wenn der Kürbis nicht weich wird?
Das passiert manchmal, wenn die Würfel zu groß sind oder das Raclette-Gerät nicht heiß genug ist. Schneide die Würfel kleiner (maximal 1 cm) und lass das Gerät gut vorheizen. Wenn es trotzdem nicht klappt, kannst du die Pfännchen für 2-3 Minuten in die Mikrowelle stellen, bevor du den Käse hinzufügst.
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Schnelle Raclette-Pfännchen mit Kürbis und Feta: Einfach & Lecker
Diese schnellen Raclette-Pfännchen mit Kürbis und Feta sind in unter 20 Minuten fertig und schmecken wie ein kleines Festmahl. Perfekt für hektische Abende, wenn es schnell gehen muss.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 400 g Hokkaido-Kürbis (ungeputzt gewogen)
- 200 g Feta-Käse
- 200 g Raclette-Käse (in dünnen Scheiben)
- 2 EL Olivenöl
- 1 kleine rote Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 2 Zweige frischer Rosmarin (oder 1 TL getrockneter)
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- 1 EL Honig oder Ahornsirup (optional)
- Eine Prise Chiliflocken (optional)
- Ein paar Walnüsse oder Kürbiskerne (optional)
- Frische Petersilie oder Schnittlauch (optional)
Instructions
- Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne. Schneide ihn in etwa 1 cm große Würfel. Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Ringe. Hacke den Knoblauch fein.
- Stelle die Raclette-Pfännchen bereit. Gib in jedes Pfännchen einen Teelöffel Olivenöl und verteile es. Fülle die Kürbiswürfel gleichmäßig auf die Pfännchen. Verteile die Zwiebelringe und den gehackten Knoblauch darüber. Würze mit Salz, Pfeffer und Rosmarin.
- Lege die Kürbiswürfel roh in die Pfännchen – kein Vorkochen nötig. Drücke sie mit der Rückseite eines Löffels leicht an.
- Schalte das Raclette-Gerät auf Stufe 3-4 und stelle die Pfännchen hinein. Lasse den Kürbis etwa 6-8 Minuten garen, bis er weich wird und die Zwiebeln glasig sind. Rühre einmal kurz um.
- Brösele den Feta grob über den gegarten Kürbis. Lege die Raclette-Käsescheiben darauf. Gib einen kleinen Spritzer Honig darüber (optional).
- Stelle die Pfännchen zurück ins Gerät und lasse den Käse 4-5 Minuten schmelzen und leicht bräunen.
- Nimm die Pfännchen vorsichtig aus dem Gerät. Streue nach Belieben gehackte Petersilie, Kürbiskerne oder Chiliflocken darüber. Lasse sie eine Minute abkühlen und serviere sie direkt aus dem Pfännchen.
Notes
Der Kürbis wird roh in die Pfännchen gegeben – kein Vorkochen nötig. Achte darauf, die Kürbiswürfel nicht zu groß zu schneiden (maximal 1 cm). Lasse das Raclette-Gerät gut vorheizen. Die Reihenfolge ist wichtig: zuerst Kürbis, dann Feta, dann Raclette-Käse.
Nutrition
- Serving Size: 1 Pfännchen
- Calories: 300
- Sugar: 6
- Sodium: 600
- Fat: 20
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 15
- Fiber: 4
- Protein: 18
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