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Betty Campbell

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Puddingplätzchen mit Zitronenguss: Das einfache Rezept für die ganze Familie

Ready In 90 Minuten
Servings 40 Stück
Difficulty Easy

Eigentlich sollte es ganz was anderes werden. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, für den nächsten Kaffeeklatsch eine feine Zitronentorte zu backen – ihr wisst schon, mit Biskuitboden und einer dicken Schicht Puddingcreme. Der Plan stand, die Zutaten lagen bereit. Und dann passierte es: Ich griff im Halbschlaf – es war ein Dienstagmorgen, die Kinder waren schon laut, der Kaffee noch nicht ganz drin – statt der Speisestärke das Puddingpulver. Die Packung sah sich so ähnlich! Und ehe ich mich versah, hatte ich einen Teig, der sich anfühlte wie… na ja, wie schwerer, krümeliger Sand. Ich stand da, die Hände voller Fett und Mehl, und dachte nur: „Na klasse, das war’s mit der Torte.“ Die Torte war geplatzt, der Kuchen war hin. Aber aus dem vermeintlichen Reinfall wurde etwas so viel Besseres. Ich knetete den Teig notdürftig fertig, rollte ihn aus und stach Plätzchen aus. Und was soll ich sagen? Diese Puddingplätzchen mit Zitronenguss waren eine einzige Offenbarung. Sie waren zart, mürbe, und der Guss – der Zitronenguss – hat ihnen das gewisse Etwas verpasst. Jetzt backe ich sie ständig, und sie sind der absolute Familienliebling. Vielleicht kennt ihr das ja, wenn aus einem Missgeschick das beste Rezept entsteht? Dieses hier ist genau so eins. Es ist einfach, günstig und schmeckt einfach nach mehr.

Warum ihr dieses Rezept lieben werdet

Ich hab dieses Rezept inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken, für Kindergeburtstage, Weihnachten und einfach so am Wochenende. Und es funktioniert einfach immer. Hier ist, warum es bei uns zu Hause so oft auf dem Teller landet:

  • Einfach & günstig: Die Zutaten habt ihr wahrscheinlich schon im Haus. Puddingpulver, Butter, Mehl, Puderzucker – mehr braucht es nicht. Das schont den Geldbeutel, und das ist doch für uns Familien genau richtig.
  • Schnell gemacht: Der Teig ist in zehn Minuten fertig. Die Kühlzeit ist kurz, und das Ausstechen macht sogar den Kleinen Spaß. Perfekt für einen verregneten Nachmittag.
  • Der absolute Familienliebling: Meine Kinder lieben den milden Vanillegeschmack der Plätzchen, und der spritzige Zitronenguss ist der Hit. Selbst mein Schwager, der sonst nie Plätzchen isst, hat sich eine ganze Dose geschnappt.
  • Unverschämt lecker: Die Kombination aus buttrig-mürbem Teig und der säuerlich-süßen Glasur ist einfach himmlisch. Sie schmelzen fast auf der Zunge. Ehrlich, ich könnte die ganze Charge alleine essen.
  • Perfekt zum Vorbereiten: Der Teig lässt sich super einfrieren, und die gebackenen Plätzchen halten sich wochenlang in der Dose. Das ist ideal, wenn ihr für Weihnachten oder eine Feier vorsorgen müsst.

Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist das Ergebnis eines glücklichen Zufalls, der sich als absoluter Glücksgriff herausgestellt hat. Der Guss macht den Unterschied – er ist nicht zu süß, nicht zu sauer, sondern genau richtig. Und das Beste: Ihr könnt die Plätzchen nach Lust und Laune verzieren. Mehr dazu später.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diese Puddingplätzchen mit Zitronenguss braucht ihr wirklich nur ein paar einfache Zutaten. Die meisten davon habt ihr bestimmt zu Hause. Ich habe bewusst auf ausgefallene Sachen verzichtet, damit das Rezept für jeden bezahlbar bleibt. Lasst mich euch durch die Liste führen.

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter – Sie sollte wirklich weich sein, am besten nehmt ihr sie eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Ich nehme meistens die günstige Eigenmarke, die funktioniert genauso gut.
  • 100 g Zucker – Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Für eine feinere Textur könnt ihr auch Puderzucker nehmen, aber das ist nicht nötig.
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver (je ca. 37 g) – Hier liegt der Trick! Das Puddingpulver ersetzt einen Teil des Mehls und gibt den Plätzchen diese unglaublich zarte, mürbe Konsistenz. Ich nehme immer die Sorte „Vanille-Geschmack“ von Dr. Oetker oder der Eigenmarke. Achtet darauf, dass ihr das Pulver zum Kochen nehmt, nicht die Instant-Variante.
  • 300 g Mehl – Einfaches Weizenmehl Type 405 ist perfekt. Für eine etwas rustikalere Note könnt ihr bis zu 100 g durch Dinkelmehl ersetzen.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Geschmack hervorragend hervor.
  • 1 Eigelb – Das Eigelb macht den Teig geschmeidig und gibt ihm eine schöne Bindung. Wenn ihr kein Eigelb verwenden wollt, könnt ihr es durch einen Esslöffel Milch ersetzen.

Für den Zitronenguss:

  • 200 g Puderzucker – Bitte siebt ihn vor der Verwendung, das verhindert Klümpchen. Ich habe schon mal versucht, ungesiebten Puderzucker zu nehmen, und es war eine einzige Katastrophe.
  • Saft von 1-2 Zitronen – Verwendet auf jeden Fall frische Zitronen! Der Saft aus der Flasche schmeckt einfach nicht so frisch und aromatisch. Eine Zitrone reicht meistens, bei sehr großen Zitronen braucht ihr vielleicht etwas weniger.
  • Optional: etwas Zitronenabrieb – Wenn ihr es besonders zitronig mögt, reibt etwas von der Schale ab und gebt sie mit in den Guss. Das gibt nochmal einen extra Frischekick.

Seht ihr? Keine exotischen Gewürze, keine teuren Importwaren. Das ist ehrliches, bodenständiges Backen, das einfach funktioniert. Und genau das liebe ich daran.

Welche Ausrüstung ihr braucht

Ihr braucht keine teure Profi-Ausstattung für diese Plätzchen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich backe seit Jahren mit dem gleichen, einfachen Zubehör.

  • Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Ich hab meine von einem Discounter, die tut es seit zehn Jahren.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ein Handrührgerät mit Knethaken ist völlig ausreichend. Mit der Hand geht es auch, aber dann braucht ihr etwas Geduld und Muskelkraft.
  • Ein Nudelholz – Mein Nudelholz ist aus Holz und hat schon bessere Tage gesehen, aber es rollt den Teig immer noch perfekt aus. Ein glattes Glasfläschchen tut es im Notfall auch.
  • Ausstechformen – Ich liebe klassische runde Formen, aber ihr könnt jede Form nehmen, die ihr habt. Herzen, Sterne, Blumen – alles ist erlaubt. Achtet darauf, dass die Formen scharfe Kanten haben, damit die Plätzchen sauber ausgestochen werden.
  • Backblech mit Backpapier – Einfach und bewährt. Ich lege immer zwei Lagen Backpapier unter, damit die Plätzchen von unten nicht zu dunkel werden.
  • Ein Kuchengitter – Zum Abkühlen der Plätzchen und zum Auftragen des Gusses. Wenn ihr keins habt, tut es auch ein großes Schneidebrett.
  • Eine kleine Schüssel und ein Schneebesen – Für den Guss. Ein Löffel reicht auch, aber der Schneebesen ist besser, um Klümpchen zu vermeiden.

Das war’s schon. Keine speziellen Spritzbeutel oder teuren Silikonmatten. Einfach, praktisch, günstig – genau so, wie ich es mag.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

So, jetzt wird es ernst! Ich führe euch durch jeden Schritt, damit die Puddingplätzchen mit Zitronenguss garantiert gelingen. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Versprochen.

Schritt 1: Den Teig zubereiten

Gebt die weiche Butter und den Zucker in eine große Schüssel. Schlagt beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten lang, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Das ist wichtig, denn dadurch werden die Plätzchen später schön mürbe. Gebt dann das Eigelb dazu und rührt es kurz unter. In einer separaten Schüssel vermischt ihr das Mehl, das Puddingpulver und die Prise Salz. Gebt diese Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung. Verknetet alles erst auf niedriger, dann auf mittlerer Stufe zu einem glatten Teig. Der Teig wird anfangs etwas krümelig aussehen, aber keine Sorge – das ist normal. Knetet einfach so lange, bis er sich zu einer Kugel formen lässt. Wenn er noch zu trocken ist, gebt ihr einen Esslöffel kalte Milch dazu. Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ich habe ihn schon mal vergessen und eine Stunde drin gelassen – das schadet nicht, im Gegenteil, der Teig lässt sich dann noch besser verarbeiten.

Schritt 2: Den Teig ausrollen und ausstechen

Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Holt den Teig aus dem Kühlschrank und lasst ihn kurz antauen, etwa 5 Minuten. Bestäubt eure Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rollt den Teig gleichmäßig aus, etwa 5-6 mm dick. Wenn ihr die Plätzchen lieber etwas dicker mögt, rollt ihn ruhig etwas dicker aus. Stecht dann mit euren Lieblingsformen Plätzchen aus. Drückt die Formen fest in den Teig und zieht sie vorsichtig wieder hoch. Legt die ausgestochenen Plätzchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Den übrig gebliebenen Teig sammelt ihr wieder ein, knetet ihn kurz durch und rollt ihn erneut aus. Das könnt ihr so lange wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

Schritt 3: Die Plätzchen backen

Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backt die Plätzchen etwa 10-12 Minuten, bis die Ränder ganz leicht goldbraun werden. Die Mitte sollte noch hell bleiben. Das ist wichtig – sie werden beim Abkühlen noch etwas fester. Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie hart. Ich hab das einmal gemacht und sie schmeckten wie Zwieback. Nehmt das Blech heraus und lasst die Plätzchen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann setzt ihr sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, damit sie vollständig auskühlen können. Das Auskühlen ist wichtig, denn auf heißen Plätzchen zerlauft der Guss sofort. Also Geduld, Leute!

Schritt 4: Den Zitronenguss zubereiten

Während die Plätzchen abkühlen, bereitet ihr den Guss zu. Gebt den gesiebten Puderzucker in eine kleine Schüssel. Presst eine Zitrone aus und gebt den Saft nach und nach zum Puderzucker. Rührt mit einem Schneebesen kräftig um, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Der Guss sollte so dick sein, dass er vom Löffel läuft, aber nicht zu flüssig ist. Wenn er zu dick ist, gebt ihr noch ein paar Tropfen Zitronensaft dazu. Ist er zu flüssig, gebt ihr noch etwas Puderzucker dazu. Ich empfehle, mit dem Saft einer halben Zitrone zu beginnen und dann nach und nach mehr hinzuzufügen. So habt ihr die Kontrolle über die Konsistenz. Wenn ihr mögt, reibt etwas Zitronenschale ab und mischt sie unter den Guss.

Schritt 5: Die Plätzchen glasieren

Jetzt kommt der schönste Teil! Taucht die Oberseite jedes abgekühlten Plätzchens in den Zitronenguss oder streicht ihn mit einem Löffel darauf. Ich finde, das Eintauchen geht am schnellsten und gleichmäßigsten. Lasst den überschüssigen Guss kurz abtropfen, indem ihr das Plätzchen leicht schüttelt. Legt die glasierten Plätzchen dann wieder auf das Kuchengitter, damit der Guss fest werden kann. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Plätzchen jetzt noch mit bunten Streuseln, gehackten Mandeln oder etwas Zitronenzesten bestreuen. Das macht sie noch hübscher. Lasst den Guss vollständig trocknen, das dauert etwa 30-60 Minuten. Dann sind sie bereit zum Vernaschen!

Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen

Ich habe bei diesem Rezept so einiges ausprobiert und auch ein paar Fehler gemacht. Damit ihr nicht die gleichen Fehler macht, hier meine besten Tipps:

  • Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, legt ihn einfach nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das hilft immer. Ich habe schon oft versucht, den Teig mit zu viel Mehl zu retten, aber dann werden die Plätzchen trocken.
  • Gleichmäßig ausrollen: Benutzt am besten zwei gleich dicke Holzleisten oder ein spezielles Teigrollbrett, um die Plätzchen gleichmäßig dick auszurollen. So backen sie alle gleichmäßig durch. Ich habe mir dafür zwei dünne Holzstäbe aus dem Baumarkt besorgt – kostet fast nichts.
  • Den Guss richtig timen: Der Guss sollte erst auf die vollständig abgekühlten Plätzchen. Wenn sie auch nur noch lauwarm sind, wird der Guss flüssig und läuft herunter. Ich habe es eilig gehabt und die Plätzchen zu früh glasiert – was für eine Sauerei!
  • Variationen beim Guss: Statt Zitronensaft könnt ihr auch Limettensaft oder Orangenlikör verwenden. Für die Kinder mache ich manchmal einen Schokoladenguss, indem ich 100 g dunkle Kuvertüre mit 1 EL Kokosfett schmelze. Das ist auch ein Hit!
  • Mehrere Bleche gleichzeitig backen: Wenn ihr viele Plätzchen backt, backt immer nur ein Blech auf der mittleren Schiene. Bei Umluft könnt ihr zwei Bleche gleichzeitig backen, aber tauscht sie nach der Hälfte der Zeit.
  • Die richtige Kühlzeit: Ich habe den Teig schon mal über Nacht im Kühlschrank gelassen. Das war sogar noch besser, denn der Teig wurde noch geschmeidiger. Wenn es mal schnell gehen muss, reichen aber die 30 Minuten.

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass ihr es nach Lust und Laune abwandeln könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe:

  • Schoko-Puddingplätzchen: Ersetzt das Vanillepuddingpulver durch Schokoladenpuddingpulver. Der Teig wird dann etwas dunkler und schokoladiger. Dazu passt ein weißer Zuckerguss oder ein Schokoladenguss.
  • Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch Margarine (am besten eine feste, vegane Backmargarine) und das Eigelb durch einen Esslöffel kaltes Wasser mit einem Teelöffel Leinsamenmehl. Der Teig wird etwas fester, aber die Plätzchen schmecken trotzdem klasse.
  • Gewürz-Plätzchen: Gebt dem Teig einen Teelöffel Lebkuchengewürz oder Zimt dazu. Das passt besonders gut in der Weihnachtszeit. Dann könnt ihr die Plätzchen mit einem Orangen-Zuckerguss überziehen.
  • Füllung: Aus dem Teig könnt ihr auch Hohlhippen oder Hörnchen formen. Füllt sie nach dem Backen und Abkühlen mit Marmelade, Nutella oder einer Creme. Das ist etwas aufwendiger, aber der absolute Hammer.
  • Glutenfrei: Ersetzt das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Achtet darauf, dass diese auch Backpulver oder Xanthan enthält, damit der Teig nicht bröselt. Ich habe gute Erfahrungen mit der Schär Mix B gemacht.

Probiert einfach aus, was euch schmeckt. Backen ist ja keine Raketenwissenschaft, sondern ein kreatives Abenteuer. Und wenn mal was schiefgeht – na und? Dann habt ihr eine Geschichte zu erzählen, genau wie ich mit meiner verpatzten Torte.

Servieren & Aufbewahren

Die Puddingplätzchen mit Zitronenguss schmecken am besten, wenn der Guss vollständig getrocknet ist. Das ist nach etwa einer Stunde der Fall. Ich serviere sie gerne auf einer schönen Platte oder in einer Keksdose. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Meine Kinder lieben sie als süßen Snack für die Brotdose oder nach dem Mittagessen.

Zur Aufbewahrung: Legt die Plätzchen in eine luftdichte Keksdose. Zwischen die Lagen könnt ihr ein Stück Küchenpapier legen, das die Feuchtigkeit aufnimmt. So halten sie sich mehrere Wochen – falls sie so lange überleben. Bei uns sind sie meistens nach drei Tagen weg. Ihr könnt die Plätzchen auch problemlos einfrieren. Am besten friert ihr sie unglasiert ein. Wenn ihr sie braucht, taut ihr sie auf und glasiert sie dann frisch. Das ist perfekt, wenn ihr für Weihnachten vorsorgen wollt. Der Teig selbst lässt sich auch wunderbar einfrieren. Wickelt ihn gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. Im Kühlschrank taut er über Nacht auf.

Ein Tipp von mir: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag sogar noch besser. Die Aromen von Vanille und Zitrone ziehen dann richtig durch. Also keine Sorge, wenn sie nicht alle am ersten Tag gegessen werden – sie werden nur noch leckerer.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich weiß, Plätzchen sind nicht gerade das gesündeste Gebäck der Welt. Aber sie sind ein Genussmittel, und ab und zu darf man sich ja auch mal etwas gönnen. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei etwa 40 Plätzchen):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 95 kcal
Fett ca. 5 g
Kohlenhydrate ca. 12 g
davon Zucker ca. 6 g
Eiweiß ca. 1 g

Die Plätzchen enthalten Butter, die reich an den Vitaminen A, D und E ist. Die Zitrone im Guss liefert Vitamin C, das das Immunsystem stärkt. Das Vanillepuddingpulver enthält – na ja, nicht viel, aber es schmeckt gut. Wenn ihr die Plätzchen etwas gesünder machen wollt, könnt ihr einen Teil des Zuckers durch Erythrit oder Xylit ersetzen. Der Guss lässt sich auch mit Puder-Erythrit zubereiten. Aber ehrlich gesagt: Ich finde, man sollte sie so genießen, wie sie sind. Einfach, günstig und verdammt lecker.

Fazit

Diese Puddingplätzchen mit Zitronenguss sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus einem Missgeschick entstehen. Sie sind einfach zuzubereiten, kosten fast nichts und schmecken der ganzen Familie. Der mürbe Teig, der feine Vanillegeschmack und der spritzige Guss – das ist einfach eine Traumkombination. Ich liebe es, wie vielseitig dieses Rezept ist. Ihr könnt es nach Lust und Laune abwandeln, verzieren und anpassen. Und das Beste: Die Plätzchen sind echte Hingucker auf jedem Teller. Probiert sie unbedingt aus! Ich bin mir sicher, dass sie auch bei euch zu Hause zum Familienliebling werden. Schreibt mir in den Kommentaren, wie sie euch gelungen sind, und welche Variationen ihr ausprobiert habt. Ich bin schon gespannt! Und jetzt ran an die Rührschüsseln – viel Spaß beim Backen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?

Nein, das würde ich nicht empfehlen. Der Teig wird sonst zu weich und klebt beim Ausrollen. Die Kühlzeit ist wichtig, damit die Plätzchen ihre Form behalten und schön mürbe werden.

Kann ich statt Vanillepuddingpulver auch einen anderen Geschmack nehmen?

Ja, absolut! Schokoladenpuddingpulver oder Karamellpuddingpulver eignen sich auch hervorragend. Passt dann den Guss geschmacklich an, zum Beispiel mit Schokolade oder Karamell.

Warum werden meine Plätzchen hart?

Das kann zwei Gründe haben: Entweder ihr habt sie zu lange gebacken, oder der Teig hatte zu wenig Fett. Achtet darauf, die Plätzchen nur so lange zu backen, bis die Ränder goldbraun sind. Die Mitte sollte noch hell sein.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?

Ja, das geht. Ersetzt das Eigelb durch einen Esslöffel Milch oder pflanzliche Milchalternative. Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber die Plätzchen schmecken trotzdem gut.

Wie bekomme ich einen besonders glatten Guss?

Siebt den Puderzucker unbedingt vor der Verwendung. Das verhindert Klümpchen. Rührt den Guss dann mit einem Schneebesen kräftig durch, bis er seidig glatt ist. Wenn nötig, gebt noch ein paar Tropfen Zitronensaft dazu.

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Puddingplätzchen mit Zitronenguss recipe

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Puddingplätzchen mit Zitronenguss

Diese zarten, mürben Plätzchen mit feinem Vanillegeschmack und spritzigem Zitronenguss sind der absolute Familienliebling. Ein einfaches und günstiges Rezept, das aus einem Missgeschick entstanden ist.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 15 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 40 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert, Gebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Zucker (1/2 Tasse)
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver (je ca. 37 g, insgesamt ca. 2/3 Tasse)
  • 300 g Mehl (2 1/2 Tassen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 200 g Puderzucker (1 3/4 Tassen)
  • Saft von 1–2 Zitronen (ca. 2–4 EL)
  • Optional: etwas Zitronenabrieb

Instructions

  1. Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten cremig schlagen.
  2. Eigelb unterrühren.
  3. Mehl, Puddingpulver und Salz in einer separaten Schüssel vermischen.
  4. Die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben und zu einem glatten Teig verkneten.
  5. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
  6. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  7. Teig auf bemehlter Fläche ca. 5-6 mm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen.
  8. Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
  9. Plätzchen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen setzen.
  10. Für den Guss: Puderzucker sieben, Zitronensaft nach und nach zugeben und mit einem Schneebesen zu einer glatten, dickflüssigen Masse rühren.
  11. Abgekühlte Plätzchen mit dem Guss bestreichen oder eintauchen und auf dem Kuchengitter trocknen lassen (ca. 30-60 Minuten).

Notes

Der Teig darf nicht zu warm werden; bei Klebrigkeit nochmals kühlen. Den Guss erst auf vollständig abgekühlte Plätzchen geben. Variationen: Schokoladenpuddingpulver, vegane Variante mit Margarine und Leinsamenmehl, Gewürze wie Zimt oder Lebkuchengewürz. Plätzchen in luftdichter Dose mehrere Wochen haltbar.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 95
  • Sugar: 6
  • Sodium: 30
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 12
  • Protein: 1

Keywords: Puddingplätzchen, Zitronenguss, einfaches Rezept, Familienrezept, Weihnachtsplätzchen, Mürbeteig, Vanillepudding

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