Ich stand letzten Dienstag in der Gewürzabteilung meines kleinen Supermarkts um die Ecke, als mich dieser eine Duft traf – eine Mischung aus Zimt, Nelken und etwas Süßem, das ich nicht sofort benennen konnte. Und plötzlich war ich acht Jahre alt in der winzigen Küche meiner Tante Margarete, wo sie jedes Jahr im Advent Berge von Plätzchen backte. Ihre Hände waren immer mit Mehl bestäubt, und sie hatte diese seltsame Angewohnheit, beim Backen leise zu summen. Ich konnte mich nie an ihr Rezept erinnern, nur an das Gefühl, wenn das erste Blech aus dem Ofen kam und die ganze Wohnung nach Weihnachten roch. Tante Margarete ist vor drei Jahren gestorben, und mit ihr sind ihre Rezepte verschwunden. Seitdem bin ich auf der Suche – nicht nach ihren genauen Zutaten, sondern nach diesem einen Moment, wenn der Duft einen einfach umhaut und man für einen Sekundenbruchteil wieder acht ist. Ehrlich, ich habe so viele Lebkuchenrezepte ausprobiert, dass ich sie nicht mehr zählen kann. Die meisten waren okay, aber keins hat dieses Gefühl zurückgebracht. Bis ich auf die Idee mit dem Chai und dem Karamell kam. Vielleicht kennen Sie das ja – dieses Verlangen nach einem Geschmack, den man nicht ganz greifen kann, der aber tief in einem drinsteckt. Ich habe so lange experimentiert, bis ich ihn endlich eingefangen hatte. Und jetzt, wo ich diese Plätzchen mache, summe ich manchmal unbewusst genau dieselbe Melodie wie Tante Margarete. Das ist der Grund, warum ich dieses Rezept immer wieder backe.
Warum Sie diese Chai-Lebkuchen-Plätzchen lieben werden
Ich habe diese Plätzchen in den letzten Jahren bestimmt ein Dutzend Mal gebacken, jedes Mal mit kleinen Anpassungen, bis sie perfekt waren. Und glauben Sie mir, ich bin pingelig, wenn es um Weihnachtsplätzchen geht. Diese hier sind etwas Besonderes.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und die Plätzchen sind in 12 Minuten fertig. Perfekt, wenn die Gäste plötzlich früher kommen als geplant.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze, die man extra bestellen muss. Alles bekommen Sie im normalen Supermarkt – wahrscheinlich haben Sie sogar schon die meisten Sachen zu Hause.
- Perfekt für Dinnerpartys und Festtage: Diese Plätzchen sehen auf jedem Plätzchenteller umwerfend aus und sind der absolute Gesprächsstoff. Der überraschende Karamellkern sorgt jedes Mal für begeisterte Ausrufe.
- Garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie auf drei Weihnachtsfeiern mitgebracht, und jedes Mal wurde ich nach dem Rezept gefragt. Kinder lieben sie genauso wie Erwachsene.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus würzigem Chai-Lebkuchen und cremigem Karamell ist einfach himmlisch. Es ist dieser Moment, wenn der Karamell beim Reinbeißen leicht läuft – einfach perfekt.
Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Mischung aus Chai-Gewürzen, die ich über Monate hinweg perfektioniert habe. Nicht zu scharf, nicht zu süß – genau richtig. Und der Karamellkern, der nicht ausläuft, sondern eine weiche, fast flüssige Mitte bildet. Das ist keine gewöhnliche Plätzchenmischung, das ist mein Meisterstück. Diese Plätzchen sind das, was Sie backen, wenn Sie Ihre Gäste beeindrucken wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Sie schmecken nach Weihnachten, nach Geborgenheit und nach diesem besonderen Moment, wenn man die Augen schließt und einfach nur genießt.
Was Sie für die Zutaten brauchen
Für dieses Rezept verwenden Sie einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen einen unglaublichen Geschmack ergeben. Die Gewürzmischung ist das Herzstück – nehmen Sie sich hier Zeit, frische Gewürze zu verwenden, wenn möglich.
Für den Teig
- 250 g Mehl (Type 405) – Ich verwende am liebsten Weizenmehl, es gibt dem Teig die perfekte Konsistenz. Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber der Teig wird dann etwas bröseliger.
- 100 g gemahlene Mandeln – Sie geben den Plätzchen eine schöne, saftige Textur. Achten Sie darauf, dass die Mandeln nicht zu fein gemahlen sind – ein bisschen Struktur ist gut.
- 100 g brauner Zucker – Der braune Zucker sorgt für eine leichte Karamellnote, die perfekt zum Chai passt. Ich empfehle Rohrohrzucker oder Muscovado-Zucker für ein intensiveres Aroma.
- 75 g weiche Butter – Die Butter sollte Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut mit den anderen Zutaten verbindet. Ich nehme immer ungesalzene Butter, um die Kontrolle über den Salzgehalt zu behalten.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig. Lassen Sie es vor der Verwendung ebenfalls auf Zimmertemperatur kommen, das macht den Teig geschmeidiger.
- 2 EL Honig – Der Honig gibt den Lebkuchen ihre typische Süße und Saftigkeit. Ich verwende gerne einen milden Waldhonig, aber jeder flüssige Honig funktioniert.
- 1 TL Backpulver – Für die lockere Konsistenz.
- Eine Prise Salz – Ein Muss, um die Aromen zu verstärken.
Für die Chai-Gewürzmischung

- 2 TL Zimt – Das Hauptgewürz, das den Lebkuchen seine Wärme gibt. Ich empfehle Ceylon-Zimt, er ist milder und aromatischer als Cassia-Zimt.
- 1 TL gemahlener Ingwer – Für die leichte Schärfe, die typisch für Chai ist.
- 1/2 TL gemahlene Nelken – Weniger ist mehr, Nelken können schnell überwürzig wirken.
- 1/2 TL gemahlener Kardamom – Das ist das Geheimnis! Kardamom gibt dem Chai seine unverwechselbare Note. Ich mahle die Kapseln am liebsten frisch, aber gemahlener Kardamom aus dem Glas tut es auch.
- 1/4 TL gemahlener Piment – Ein oft unterschätztes Gewürz, das die anderen Aromen wunderbar abrundet.
- 1/4 TL gemahlener Sternanis (optional) – Für diejenigen, die es noch etwas intensiver mögen. Ich lasse ihn manchmal weg, wenn ich den Geschmack etwas dezenter haben möchte.
Für den Karamellkern
- 200 g weiche Karamellbonbons (z.B. Werther’s Original oder ähnliche) – Die Bonbons müssen weich sein, damit sie sich gut formen lassen. Ich habe festgestellt, dass die Sorte “Sahne-Karamell” am besten funktioniert.
- Alternativ: Selbstgemachtes Karamell – Wenn Sie sich trauen, können Sie auch ein festes, aber weiches Karamell selbst machen. Dafür 100 g Zucker, 50 ml Sahne und 20 g Butter zu einer festen Masse kochen und abkühlen lassen.
Für die Dekoration (optional)
- Puderzucker zum Bestäuben – Einfach und elegant.
- Oder: Zartbitter-Kuvertüre (100 g) – Zum Eintauchen der Plätzchenhälften. Das gibt einen schönen Kontrast zum süßen Karamell.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine Spezialausrüstung für diese Plätzchen, aber ein paar gute Helfer machen die Arbeit leichter. Ich backe schon seit Jahren mit denselben Grundwerkzeugen und komme prima klar.
- Große Rührschüssel – Ich schwöre auf meine alte Keramikschüssel, aber jede Schüssel tut es.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Für den Teig reicht ein Handrührgerät völlig aus. Wenn Sie eine Küchenmaschine haben, geht es natürlich schneller.
- Backblech mit Backpapier – Ein Muss, damit nichts anbrennt. Ich lege immer frisches Backpapier auf jedes Blech.
- Ausstechformen (ca. 5 cm Durchmesser) – Runde Formen eignen sich am besten, aber Sie können auch Sterne oder Herzen verwenden. Achten Sie darauf, dass die Formen nicht zu klein sind, sonst wird es schwierig mit dem Karamellkern.
- Kleine Kugelform oder einfach die Hände – Zum Formen der Karamellkugeln. Ich benutze meine Hände, das geht am besten.
- Kühlgitter – Zum Abkühlen der Plätzchen. Wenn Sie keins haben, reicht auch ein sauberes Geschirrtuch.
- Kleine Schüssel für die Gewürzmischung – Zum Vermischen der Gewürze, bevor sie in den Teig kommen.
Ein Tipp von mir: Investieren Sie in ein gutes Backpapier, das nicht klebt. Ich habe schon zu oft erlebt, dass billiges Papier die Plätzchen ruiniert hat. Und wenn Sie keine Ausstechformen haben, können Sie den Teig auch zu kleinen Kugeln formen und flach drücken – das sieht rustikal aus und schmeckt genauso gut.
Die Zubereitung Schritt für Schritt
Nehmen Sie sich Zeit für die Zubereitung, auch wenn der Teig schnell geht. Die Ruhezeit im Kühlschrank ist wichtig, damit die Plätzchen später nicht auseinanderfallen. Ich habe das einmal übersprungen – keine gute Idee, das kann ich Ihnen sagen.
Schritt 1: Die Chai-Gewürzmischung vorbereiten
Vermischen Sie in einer kleinen Schüssel alle gemahlenen Gewürze: Zimt, Ingwer, Nelken, Kardamom, Piment und optional den Sternanis. Rühren Sie alles gut um, damit sich die Aromen verbinden. Diese Mischung können Sie übrigens auch für andere Weihnachtsrezepte verwenden – ich hebe sie oft in einem kleinen Glas auf.
Schritt 2: Den Teig zubereiten
Geben Sie das Mehl, die gemahlenen Mandeln, den braunen Zucker, die weiche Butter, das Ei, den Honig, das Backpulver, eine Prise Salz und die vorbereitete Chai-Gewürzmischung in eine große Rührschüssel. Vermischen Sie alles mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe, bis ein glatter Teig entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Der Teig sollte sich gut formen lassen, aber nicht kleben. Wenn er zu klebrig ist, geben Sie einfach einen Esslöffel Mehl dazu. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Geduld ist hier wirklich der Schlüssel – der Teig wird viel leichter zu verarbeiten sein.
Schritt 3: Die Karamellkugeln formen
Während der Teig kühlt, bereiten Sie die Karamellfüllung vor. Nehmen Sie die weichen Karamellbonbons und formen Sie daraus kleine Kugeln von etwa 1 cm Durchmesser. Wenn Sie selbstgemachtes Karamell verwenden, rollen Sie es ebenfalls zu kleinen Kugeln. Die Kugeln sollten nicht zu groß sein, sonst läuft das Karamell beim Backen aus. Ich mache immer etwa 20-24 Kugeln, je nachdem, wie viele Plätzchen ich backen möchte. Legen Sie die Kugeln auf einen Teller und stellen Sie sie beiseite.
Schritt 4: Die Plätzchen formen
Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick aus. Stechen Sie mit der runden Ausstechform Kreise aus. Sie sollten etwa doppelt so viele Kreise haben, wie Sie Karamellkugeln geformt haben, denn jedes Plätzchen besteht aus zwei Hälften. Legen Sie die Hälfte der Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Setzen Sie in die Mitte jedes Kreises eine Karamellkugel. Decken Sie die Kugel mit einem zweiten Kreis ab und drücken Sie die Ränder gut fest, damit das Karamell beim Backen nicht ausläuft. Das ist der wichtigste Schritt – wenn die Ränder nicht dicht sind, haben Sie eine klebrige Sauerei im Ofen. Glauben Sie mir, ich spreche aus Erfahrung.
Schritt 5: Backen
Backen Sie die Plätzchen für 10-12 Minuten, bis sie goldbraun sind. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, also behalten Sie sie im Auge. Sie sollten fest, aber nicht zu hart sein. Lassen Sie die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor Sie sie auf ein Kühlgitter legen. Sie sind anfangs noch sehr weich und zerbrechlich – also vorsichtig sein!
Schritt 6: Dekorieren (optional)
Wenn die Plätzchen vollständig abgekühlt sind, können Sie sie nach Belieben dekorieren. Bestäuben Sie sie mit Puderzucker oder tauchen Sie die Hälfte jedes Plätzchens in geschmolzene Zartbitter-Kuvertüre. Lassen Sie die Kuvertüre auf einem Kühlgitter fest werden. Das sieht nicht nur schön aus, sondern gibt auch einen herrlichen Kontrast zum süßen Karamell.
Tipps und Tricks für perfekte Plätzchen
Ich habe bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Lassen Sie mich Ihnen meine gesammelten Erfahrungen mitgeben, damit es Ihnen besser ergeht.
Der Teig darf nicht zu warm werden. Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, legen Sie ihn einfach für 10 Minuten zurück in den Kühlschrank. Das passiert mir jedes Mal, wenn ich in einer zu warmen Küche arbeite. Kein Grund zur Panik – einfach abkühlen lassen und weitermachen.
Die Karamellkugeln müssen wirklich gut verschlossen sein. Das ist der häufigste Fehler, den ich sehe. Drücken Sie die Ränder der beiden Teigkreise fest zusammen – am besten mit den Fingerspitzen oder einer Gabel. Wenn Sie eine Lücke lassen, brennt das Karamell im Ofen an und die Plätzchen sind ruiniert. Ich habe das einmal bei einer Dinnerparty erlebt – der Duft war herrlich, aber die Plätzchen sahen aus wie eine Katastrophe.
Timing ist alles. Backen Sie die Plätzchen nicht zu lange. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind und sich fest anfühlen. Wenn Sie sie zu lange backen, wird der Karamell zu hart und die Plätzchen werden trocken. Ich stelle immer einen Timer auf 10 Minuten und überprüfe dann den Ofen. Meistens sind sie dann genau richtig.
Multitasking leicht gemacht. Bereiten Sie die Karamellkugeln vor, während der Teig kühlt. So sparen Sie Zeit und haben alles griffbereit, wenn es ans Formen geht. Und wenn Sie mehrere Bleche backen, lassen Sie das zweite Blech einfach im Kühlschrank, bis das erste fertig ist. Das verhindert, dass der Teig zu weich wird.
Ein professioneller Tipp: Verwenden Sie für die Gewürzmischung frische Gewürze, wenn möglich. Besonders Kardamom und Zimt verlieren mit der Zeit ihr Aroma. Ich mahle meine Gewürze oft selbst – der Unterschied ist enorm. Aber keine Sorge, auch mit gekauften Gewürzen schmecken die Plätzchen fantastisch.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe im Laufe der Jahre viele Variationen ausprobiert, und hier sind meine Favoriten, die Sie unbedingt testen sollten.
Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser. Für den Karamellkern verwenden Sie vegane Karamellbonbons oder machen Ihr eigenes Karamell mit Kokosmilch. Ich habe diese Variante für eine Freundin gemacht, die sich vegan ernährt, und sie war begeistert.
Glutenfreie Variante: Tauschen Sie das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, damit der Teig zusammenhält. Die Konsistenz wird etwas bröseliger, aber der Geschmack ist genauso gut. Ich empfehle die Marke “Schaer” oder “Mills & More” für beste Ergebnisse.
Schokoladige Variante: Geben Sie 50 g Kakaopulver zum Teig und reduzieren Sie das Mehl um 30 g. Der Karamellkern harmoniert wunderbar mit dem schokoladigen Teig. Ich habe diese Version letztes Jahr zu Weihnachten gebacken und sie war der Renner auf der Party.
Würzigere Variante: Für alle, die es schärfer mögen, verdoppeln Sie die Menge an Ingwer und Kardamom. Fügen Sie eine Prise Cayennepfeffer hinzu – das gibt den Plätzchen eine angenehme Schärfe, die perfekt zum Chai passt. Aber Vorsicht, nicht übertreiben!
Saisonale Variante: Im Sommer können Sie die Chai-Gewürze durch eine Zitronen-Ingwer-Mischung ersetzen und den Karamellkern durch eine weiche Zitronencreme. Das klingt ungewöhnlich, schmeckt aber erfrischend und leicht. Ich habe diese Variante auf einem Sommerfest ausprobiert und sie war überraschend beliebt.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese Plätzchen sind ein echtes Highlight auf jedem Plätzchenteller, aber sie brauchen ein bisschen Aufmerksamkeit, damit sie perfekt bleiben. Hier ist, was ich gelernt habe.
Servieren: Servieren Sie die Plätzchen bei Zimmertemperatur. Der Karamellkern ist dann schön weich und cremig. Wenn Sie sie direkt aus dem Kühlschrank servieren, ist der Karamell zu hart. Stellen Sie sie also etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Sie sehen auf einer weißen Platte oder einem Holzbrett besonders schön aus – bestäuben Sie sie vor dem Servieren mit Puderzucker für den letzten Schliff.
Passende Getränke: Ein heißer Chai-Tee ist die perfekte Begleitung – die Gewürze ergänzen sich wunderbar. Auch ein Glühwein oder ein milder Rotwein passen hervorragend. Für Kinder empfehle ich heiße Schokolade oder einen fruchtigen Punsch.
Aufbewahrung: Bewahren Sie die Plätzchen in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. Sie halten sich so etwa 5-7 Tage. Wichtig: Legen Sie die Plätzchen nicht in den Kühlschrank, da sie dort austrocknen und der Karamell hart wird. Ich verwende eine alte Keksdose mit Deckel – die funktioniert perfekt.
Einfrieren: Sie können die ungebackenen Plätzchen einfrieren. Formen Sie sie wie beschrieben, legen Sie sie auf ein Blech und frieren Sie sie für 2 Stunden ein. Dann können Sie sie in einen Gefrierbeutel umfüllen und bis zu 3 Monate aufbewahren. Zum Backen einfach aus dem Gefrierfach nehmen und direkt in den Ofen schieben – die Backzeit verlängert sich um etwa 2-3 Minuten. Die gebackenen Plätzchen können Sie auch einfrieren, aber dann wird der Karamellkern beim Auftauen etwas weicher. Ich friere sie lieber roh ein, das funktioniert am besten.
Weiterentwicklung des Geschmacks: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil die Gewürze durchziehen. Der Karamellkern wird dann noch cremiger. Planen Sie also am besten einen Tag Vorlauf ein, wenn Sie sie für eine Party backen. Ich backe sie immer einen Tag vorher – das nimmt auch den Stress raus.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich achte darauf, was ich esse. Diese Plätzchen sind ein Genussmittel, aber sie haben durchaus ihre Vorzüge. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei 20 Stück):
| Nährwert | Pro Plätzchen |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Fett | 8 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 4 g |
| Kohlenhydrate | 24 g |
| davon Zucker | 14 g |
| Eiweiß | 3 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Gesundheitliche Vorteile: Die Chai-Gewürze sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, Ingwer wirkt entzündungshemmend und Kardamom fördert die Verdauung. Die Mandeln liefern gesunde Fette und Vitamin E. Natürlich sind die Plätzchen immer noch ein Genussmittel, aber sie sind besser als viele andere Weihnachtsplätzchen, die nur aus Mehl und Zucker bestehen.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, Karamell), Eier und Nüsse (Mandeln). Für Allergiker gibt es die oben genannten veganen und glutenfreien Varianten. Achten Sie bei der Wahl der Karamellbonbons auf die Zutatenliste – einige enthalten Soja oder andere Allergene.
Meine persönliche Perspektive: Ich sehe diese Plätzchen als etwas, das man in Maßen genießen sollte. Sie sind nicht für den täglichen Verzehr gedacht, sondern für besondere Momente – und die sind es wert, gefeiert zu werden. Ein Plätzchen zu einem gemütlichen Tee am Nachmittag ist völlig in Ordnung und tut der Seele gut.
Fazit
Diese Chai-Lebkuchen-Plätzchen mit dem überraschenden Karamellkern sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, den Advent mit allen Sinnen zu genießen. Der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, der Moment, wenn der Karamell beim Reinbeißen weich wird, und das Gefühl, etwas Besonderes geschaffen zu haben – das ist es, was Weihnachten für mich ausmacht.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so vielseitig ist. Sie können es an Ihre eigenen Vorlieben anpassen, die Gewürze variieren oder die Dekoration ändern. Es ist ein Rezept, das mit Ihnen wächst und sich weiterentwickelt. Und es ist ein Rezept, das Erinnerungen schafft – genau wie Tante Margaretes Plätzchen damals.
Probieren Sie es aus! Backen Sie diese Plätzchen für Ihre Familie, für Ihre Freunde oder einfach nur für sich selbst. Und wenn Sie eine eigene Variante entdecken, teilen Sie sie mit mir – ich bin immer neugierig auf neue Ideen. Hinterlassen Sie einen Kommentar unter diesem Beitrag und erzählen Sie mir, wie Ihre Plätzchen geworden sind. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!
In diesem Sinne: Frohes Backen und eine wundervolle Adventszeit!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, absolut! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn im Kühlschrank. Er hält sich so bis zu 2 Tage. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er nicht zu hart ist.
Warum läuft mein Karamell beim Backen aus?
Das passiert meistens, wenn die Ränder der Plätzchen nicht gut verschlossen sind. Drücken Sie die beiden Teigkreise fest zusammen – am besten mit den Fingerspitzen oder einer Gabel. Auch zu große Karamellkugeln können das Problem verursachen. Machen Sie die Kugeln nicht größer als 1 cm Durchmesser.
Kann ich andere Gewürze für die Chai-Mischung verwenden?
Natürlich! Die Gewürzmischung ist nur ein Vorschlag. Sie können zum Beispiel mehr Zimt verwenden, wenn Sie das mögen, oder Kardamom weglassen, wenn Sie ihn nicht mögen. Auch eine Prise Muskatnuss oder ein Hauch von Vanille passen wunderbar. Experimentieren Sie einfach!
Wie verhindere ich, dass die Plätzchen zu trocken werden?
Achten Sie darauf, die Plätzchen nicht zu lange zu backen. 10-12 Minuten bei 180°C sind in der Regel perfekt. Wenn der Teig beim Kneten zu trocken wirkt, geben Sie einen Esslöffel Milch oder Sahne dazu. Und bewahren Sie die fertigen Plätzchen in einer luftdichten Dose auf – so bleiben sie saftig.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Karamellkern backen?
Ja, das geht. Dann sind es einfach leckere Chai-Lebkuchen-Plätzchen. Lassen Sie den Karamell einfach weg und backen Sie die Plätzchen als einzelne Kreise. Die Backzeit verkürzt sich dann auf etwa 8-10 Minuten. Sie können sie nach dem Backen mit Schokolade überziehen oder mit Puderzucker bestäuben.
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Perfekte Chai-Lebkuchen-Plätzchen mit überraschendem Karamellkern
Diese Chai-Lebkuchen-Plätzchen mit einem überraschenden Karamellkern sind der perfekte Weihnachtsgenuss. Die Kombination aus würzigem Chai-Lebkuchen und cremigem Karamell ist einfach himmlisch und sorgt für begeisterte Ausrufe auf jedem Plätzchenteller.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 57 Minuten (inkl. 30 Minuten Kühlzeit)
- Yield: 20 Plätzchen 1x
- Category: Weihnachtsplätzchen
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405) (ca. 2 Tassen)
- 100 g gemahlene Mandeln (ca. 1 Tasse)
- 100 g brauner Zucker (ca. 1/2 Tasse)
- 75 g weiche Butter (ca. 1/3 Tasse)
- 1 Ei (Größe M)
- 2 EL Honig
- 1 TL Backpulver
- Eine Prise Salz
- 2 TL Zimt
- 1 TL gemahlener Ingwer
- 1/2 TL gemahlene Nelken
- 1/2 TL gemahlener Kardamom
- 1/4 TL gemahlener Piment
- 1/4 TL gemahlener Sternanis (optional)
- 200 g weiche Karamellbonbons (z.B. Werther’s Original)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
- 100 g Zartbitter-Kuvertüre (optional)
Instructions
- Vermischen Sie in einer kleinen Schüssel alle gemahlenen Gewürze: Zimt, Ingwer, Nelken, Kardamom, Piment und optional den Sternanis.
- Geben Sie das Mehl, die gemahlenen Mandeln, den braunen Zucker, die weiche Butter, das Ei, den Honig, das Backpulver, eine Prise Salz und die vorbereitete Chai-Gewürzmischung in eine große Rührschüssel. Vermischen Sie alles mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe, bis ein glatter Teig entsteht (ca. 2-3 Minuten).
- Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Während der Teig kühlt, formen Sie aus den weichen Karamellbonbons kleine Kugeln von etwa 1 cm Durchmesser.
- Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor.
- Rollen Sie den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick aus. Stechen Sie mit einer runden Ausstechform (ca. 5 cm Durchmesser) Kreise aus.
- Legen Sie die Hälfte der Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Setzen Sie in die Mitte jedes Kreises eine Karamellkugel. Decken Sie die Kugel mit einem zweiten Kreis ab und drücken Sie die Ränder gut fest.
- Backen Sie die Plätzchen für 10-12 Minuten, bis sie goldbraun sind.
- Lassen Sie die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor Sie sie auf ein Kühlgitter legen.
- Wenn die Plätzchen vollständig abgekühlt sind, können Sie sie nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder die Hälfte jedes Plätzchens in geschmolzene Zartbitter-Kuvertüre tauchen.
Notes
Der Teig darf nicht zu warm werden. Wenn er beim Ausrollen klebt, legen Sie ihn für 10 Minuten zurück in den Kühlschrank. Die Karamellkugeln müssen gut verschlossen sein, damit das Karamell nicht ausläuft. Backen Sie die Plätzchen nicht zu lange, sonst wird der Karamell zu hart. Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil die Gewürze durchziehen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 180
- Sugar: 14
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 24
- Fiber: 1
- Protein: 3
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