„Können wir nicht einfach die Kekse aufhängen, die runtergefallen sind?“, fragte meine Nichte letztes Jahr, als wir gemeinsam Plätzchen backten. Ich wollte gerade erklären, warum das keine gute Idee ist – zerbrochene Kekse sehen ja wirklich nicht hübsch aus am Baum. Aber dann hielt ich inne. Sie hatte eigentlich recht. Warum sollte ich extra „nur“ Deko backen, wenn wir doch eh schon Plätzchen hatten? Also probierten wir es aus. Und wisst ihr was? Es war der schönste Weihnachtsbaum, den ich je hatte. Die kleinen Bruchstellen, die ungleichmäßigen Ränder – alles sah irgendwie perfekt unperfekt aus. Seitdem backe ich meinen Lebkuchen-Schmuck ganz bewusst selbst. Nicht aus Perfektionismus, sondern genau andersherum. Ehrlich, manchmal lernen wir von den Kleinsten die besten Lektionen. Vielleicht geht es euch ja ähnlich – ihr wollt etwas Besonderes für den Baum, aber der Aufwand schreckt ab? Dann seid ihr hier genau richtig. Denn dieser leichte Lebkuchen-Schmuck zum Selberbacken ist genau das: leicht, schnell und macht riesig Spaß. Und das Beste? Ihr braucht nicht mal ausgefallene Förmchen. Manchmal reicht ein Messer und ein bisschen Fantasie.
Warum ihr diesen Lebkuchen-Schmuck lieben werdet
Dieser Lebkuchen-Schmuck ist nicht nur hübsch anzusehen – er riecht auch noch himmlisch nach Weihnachten. Und das Tolle: Ihr habt in unter einer Stunde eine ganze Ladung fertig. Perfekt für spontane Bastelnachmittage oder wenn die Kinder plötzlich Langeweile haben.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten gemacht und braucht keine Ruhezeit. Von Anfang bis Ende seid ihr in etwa 45 Minuten fertig.
- Einfache Zutaten: Mehl, Honig, Gewürze – das habt ihr wahrscheinlich schon im Schrank. Keine ausgefallenen Spezialitäten nötig.
- Perfekt für Familien: Kinder lieben es, die Formen auszustechen und später die Deko aufzufädeln. Ein echtes Gemeinschaftserlebnis.
- Lange haltbar: Anders als weiche Plätzchen bleiben diese Lebkuchen monatelang hart und schimmeln nicht. Ideal zum Aufbewahren und Verschenken.
- Unglaublich dekorativ: Mit etwas Zuckerguss und bunten Bändern werden sie zu echten Hinguckern am Baum oder im Fenster.
Was diesen Lebkuchen-Schmuck von anderen Rezepten unterscheidet? Ich habe lange getüftelt, bis die perfekte Balance gefunden war. Der Teig muss fest genug sein, um nicht zu zerbrechen, aber nicht so hart, dass man ihn kaum ausstechen kann. Ich habe etliche Chargen weggeworfen – zu bröselig, zu klebrig, zu dunkel. Aber dieses Rezept hier? Es funktioniert einfach. Versprochen.
Ich liebe es, wie die Küche dabei duftet. Zimt, Nelken, ein Hauch von Orange – das ist für mich der Geruch von Weihnachten. Und wenn ich die fertigen Sterne und Herzen später am Baum sehe, denke ich immer an den Nachmittag mit meiner Nichte. Es ist kein perfekter Schmuck – aber er ist echt. Und das zählt doch viel mehr, oder?
Welche Zutaten ihr braucht
Für diesen leichten Lebkuchen-Schmuck zum Selberbacken verwendet ihr ganz einfache Zutaten, die meisten davon sind echte Vorratshaltungsklassiker. Die Gewürze machen den Unterschied – nehmt frische, wenn ihr könnt, das Aroma ist einfach intensiver.
Für den Teig
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550 – ich nehme am liebsten Dinkelmehl, das gibt einen nussigen Geschmack)
- 100 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse – beides funktioniert super)
- 100 g Honig (flüssig, am besten ein milder Waldhonig – aber jeder andere geht auch)
- 80 g brauner Zucker (für die schöne Farbe und den Karamellgeschmack)
- 60 g Butter (weich, nicht geschmolzen – das macht den Teig geschmeidiger)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur)
- 2 TL Lebkuchengewürz (selbst gemischt oder gekauft – ich empfehle Lebkuchengewürz von Sonnentor, das ist besonders aromatisch)
- 1 TL Zimt (gemahlen, am besten Ceylon-Zimt, der ist feiner im Geschmack)
- 1 Prise Nelkenpulver (nicht zu viel, sonst dominiert es)
- 1 Prise Salz (rundet alles ab)
Zum Verzieren

- 1 Eiweiß (für den Zuckerguss – oder 2 EL Wasser mit Puderzucker, wenn ihr kein rohes Ei verwenden wollt)
- 200 g Puderzucker (gesiebt, damit der Guss schön glatt wird)
- Etwas Zitronensaft (ein Spritzer, das macht den Guss geschmeidiger)
- Bunte Bänder oder Schnüre (zum Aufhängen – ich nehme gern Juteband, das sieht rustikal aus)
- Optional: Lebensmittelfarbe (für bunte Akzente – aber ich mag sie lieber naturbelassen)
Substitutions-Tipp: Für eine vegane Version ersetzt das Ei einfach durch 2 EL Apfelmark oder Leinsamen-Gel (1 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser). Die Butter kann durch vegane Margarine ausgetauscht werden. Der Teig wird dann etwas fester, aber das ist für Deko sogar besser.
Ich persönlich kaufe meine Gewürze am liebsten auf dem Weihnachtsmarkt bei einem kleinen Stand. Die riechen einfach intensiver als die Tütchen aus dem Supermarkt. Aber keine Sorge – auch mit Standard-Gewürzen wird es lecker. Versprochen.
Welche Ausstattung ihr braucht
Das Schöne an diesem Rezept: Ihr braucht kaum Spezialwerkzeug. Die meisten Dinge habt ihr bestimmt schon in der Küche.
- Eine große Rührschüssel (ich nehme eine aus Edelstahl, die kühlt den Teig schneller)
- Handrührgerät oder Küchenmaschine (geht aber auch per Hand mit einem Kochlöffel – dann braucht ihr etwas mehr Geduld)
- Nudelholz (zum Ausrollen – ein glattes funktioniert am besten)
- Ausstechförmchen (Sterne, Herzen, Tannenbäume – was ihr habt. Ich liebe meine kleinen Sternchen von Kaiser, die halten ewig)
- Backpapier (unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt)
- Ein Holzstäbchen oder Trinkhalm (zum Löcher machen – ein Schaschlikspieß geht auch)
- Backblech (normales Blech reicht völlig)
- Ein scharfes Messer (falls ihr freie Formen schneiden wollt – ich hab mir mal ein Set Schnitzmesser für Kinder gekauft, die sind perfekt)
Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn ihr keine Ausstechförmchen habt, schneidet einfach Quadrate oder Dreiecke mit einem Messer aus. Das sieht sogar richtig modern aus – wie minimalistische Weihnachtsdeko. Einmal hab ich sogar Herzen freihand geschnitten. Die waren zwar nicht alle gleich, aber das machte sie irgendwie besonders.
Ein kleiner Hinweis: Die Löcher zum Aufhängen sollten nicht zu klein sein. Ich hab am Anfang immer zu dünne Strohhalme genommen und dann waren die Löcher nach dem Backen kaum noch zu sehen. Ein normaler Trinkhalm aus Plastik oder ein dicker Holzspieß ist ideal. Einfach vor dem Backen durch den Teig drücken und vorsichtig wieder rausziehen.
Die Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt wird’s praktisch. Ich zeige euch, wie dieser leichte Lebkuchen-Schmuck zum Selberbacken gelingt – und das ganz ohne Stress. Versprochen.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legt zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Die trockenen Zutaten mischen: Gebt das Mehl, die gemahlenen Mandeln, das Lebkuchengewürz, den Zimt, das Nelkenpulver und das Salz in eine große Schüssel. Vermischt alles gut mit einem Schneebesen – so verteilen sich die Gewürze gleichmäßig.
- Die feuchten Zutaten vorbereiten: In einem kleinen Topf den Honig mit dem braunen Zucker und der Butter bei milder Hitze erwärmen. Rührt ständig um, bis alles geschmolzen und glatt ist. Achtung: Nicht kochen lassen, sonst wird der Honig bitter. Ich hab das einmal gemacht – der ganze Teig schmeckte dann leicht verbrannt. Seitdem nehme ich den Topf vom Herd, sobald die Butter geschmolzen ist.
- Alles zusammenfügen: Gießt die warme Honig-Butter-Mischung zu den trockenen Zutaten. Fügt das Ei hinzu. Vermengt alles mit den Händen oder einem Kochlöffel zu einem glatten Teig. Der Teig sollte sich geschmeidig anfühlen, nicht kleben. Falls er zu klebrig ist, gebt noch 1-2 EL Mehl dazu. Ist er zu trocken, einen Spritzer Wasser.
- Den Teig ausrollen: Bestäubt eure Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollt den Teig etwa 5 mm dick aus. Nicht dünner, sonst brechen die Kekse später leicht. Ich rolle den Teig gern zwischen zwei Lagen Backpapier aus – dann klebt er garantiert nicht fest.
- Formen ausstechen: Stecht mit den Förmchen eure gewünschten Motive aus. Setzt die Förmchen dicht nebeneinander, damit ihr möglichst wenig Teig übrig habt. Die Reste könnt ihr zusammenkneten und erneut ausrollen.
- Löcher für die Bänder machen: Nehmt den Trinkhalm oder Holzspieß und drückt vorsichtig ein Loch in jeden Keks. Macht das Loch etwa 1 cm vom Rand entfernt – zu nah am Rand kann der Keks dort brechen. Dreht den Strohhalm ein bisschen, dann löst sich der Teig besser.
- Backen: Legt die Kekse mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche. Backt sie etwa 10-12 Minuten. Sie sollten goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Die Kekse werden beim Abkühlen noch etwas fester. Mein Tipp: Lieber eine Minute früher rausnehmen als zu spät – zu harte Lebkuchen schmecken nicht mehr so gut, selbst wenn sie nur Deko sind.
- Abkühlen lassen: Lasst die Kekse auf dem Blech etwa 5 Minuten ruhen, dann setzt ihr sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Sie müssen komplett ausgekühlt sein, bevor ihr sie verziert – sonst schmilzt der Zuckerguss.
- Den Zuckerguss anrühren: Schlagt das Eiweiß mit einer Gabel leicht schaumig. Rührt den gesiebten Puderzucker ein – zuerst mit einem Löffel, dann mit dem Schneebesen. Der Guss sollte dickflüssig sein, aber noch tropfen. Gebt bei Bedarf ein paar Tropfen Zitronensaft dazu, wenn er zu fest ist.
- Verzieren: Taucht einen Zahnstocher oder eine kleine Spritztüte in den Guss und malt Muster auf die Kekse. Ich liebe einfache Punkte, Linien oder Wellen. Die Kinder können auch mit dem Finger kleine Kleckse machen – das sieht verspielt aus.
- Trocknen lassen: Lasst den Zuckerguss etwa 1-2 Stunden trocknen. Dann fädelt ihr die Bänder durch die Löcher und knotet sie fest. Fertig ist euer selbst gebackener Lebkuchen-Schmuck!
Sinnes-Check: Wenn der Teig fertig ist, sollte er sich anfühlen wie weiche Knete – nicht klebrig, aber geschmeidig. Die Kekse duften beim Backen intensiv nach Weihnachten, und der Zuckerguss riecht leicht süßlich. Wenn ihr die Bänder durch die Löcher zieht, hört ihr ein leises Rascheln – das Geräusch von Vorfreude, finde ich.
Tipps & Tricks für perfekten Lebkuchen-Schmuck
Ich hab in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit euer leichter Lebkuchen-Schmuck zum Selberbacken garantiert gelingt.
- Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn ihr die Honig-Butter-Mischung zu stark erhitzt, wird der Teig bröselig. Ich stell die Schüssel manchmal für 10 Minuten in den Kühlschrank, bevor ich ausrolle. Das hilft.
- Gleichmäßig ausrollen: Benutzt zwei gleich dicke Holzleisten (oder Kochbücher) links und rechts vom Teig, dann rollt ihr automatisch gleichmäßig dick. Das verhindert, dass manche Kekse verbrennen, während andere noch zu hell sind.
- Löcher nicht vergessen: Klingt banal, aber ich hab schon ganze Bleche gebacken und dann gemerkt: Kein Loch! Seitdem mach ich die Löcher direkt nach dem Ausstechen, bevor ich die Kekse aufs Blech lege.
- Nicht zu lange backen: Die Kekse werden nach dem Abkühlen noch härter. Wenn sie beim Rausnehmen aus dem Ofen noch weich sind, ist das okay. Sie werden fest, versprochen.
- Zuckerguss richtig anrühren: Der Guss sollte nicht zu flüssig sein, sonst läuft er von den Keksen. Lieber etwas dicker anrühren und dann mit Zitronensaft verdünnen, falls nötig.
- Kreativ werden: Ihr müsst nicht nur Sterne und Herzen ausstechen. Schneidet doch mal kleine Tannenbäume, Engel oder sogar Buchstaben aus. Ich hab letztes Jahr „FROHE WEIHNACHTEN“ in einzelnen Buchstaben gebacken – sah toll aus am Baum.
Ein persönlicher Fail: Letztes Jahr hab ich vergessen, den Honig vorher zu wiegen und hab einfach nach Gefühl geschüttet. Der Teig war eine einzige Katastrophe – zu klebrig, um ihn auszurollen. Ich musste alles wegwerfen. Seitdem wiege ich wirklich jede Zutat ab. Manchmal ist Genauigkeit doch wichtig.
Variationen & Abwandlungen
Dieser leichte Lebkuchen-Schmuck zum Selberbacken ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Schokoladen-Lebkuchen: Ersetzt 30 g Mehl durch 30 g Backkakao. Der Teig wird dunkler und schmeckt herrlich schokoladig. Perfekt für alle, die es etwas intensiver mögen.
- Vegane Variante: Wie schon erwähnt, ersetzt ihr das Ei durch 2 EL Apfelmark und die Butter durch vegane Margarine. Der Teig wird etwas fester, aber das ist für Deko ideal.
- Glutenfrei: Tauscht das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus (ich nehme die von Schaer). Die Kekse werden etwas bröseliger, also geht vorsichtig mit ihnen um.
- Gewürzvariationen: Statt Lebkuchengewürz könnt ihr auch Spekulatiusgewürz nehmen oder selbst mischen: 2 TL Zimt, 1 TL Kardamom, ½ TL Nelken, ½ TL Ingwer. Das gibt eine ganz eigene Note.
- Bunte Deko: Mischt etwas Lebensmittelfarbe in den Zuckerguss – rot, grün oder gold. Ich hab mal silbernen Guss gemacht (mit essbarem Glitzer), das sah an Silvester fantastisch aus.
- Ohne Ausstechförmchen: Rollt den Teig aus und schneidet mit einem Pizzaschneider oder Messer einfach Quadrate, Dreiecke oder Streifen. Dann mit dem Zuckerguss Muster draufmalen – sieht modern und minimalistisch aus.
Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich mische etwas Orangenschale (abgeriebene Schale einer Bio-Orange) unter den Teig. Das gibt eine fruchtige Frische, die perfekt zu den schweren Gewürzen passt. Einmal hab ich sogar getrocknete Cranberries klein gehackt und untergeknetet – das sah aus wie kleine Rubine im Teig. Herrlich!
Servieren & Aufbewahren
Euer Lebkuchen-Schmuck ist fertig – aber wie bewahrt ihr ihn am besten auf? Hier ein paar Tipps aus meiner Erfahrung.
Servieren: Die Kekse sind als Baumschmuck gedacht, aber natürlich könnt ihr sie auch einfach so essen. Sie schmecken am besten, wenn sie 1-2 Tage durchgezogen sind – dann sind sie schön weich und das Aroma hat sich entfaltet. Aber Achtung: Wenn ihr sie am Baum habt, werden sie nach ein paar Tagen wieder härter. Das ist normal.
Aufbewahrung: Unverzierte Kekse könnt ihr in einer luftdichten Dose (ich nehme eine alte Keksdose von Weck) mehrere Monate aufbewahren. Wichtig: Sie müssen komplett trocken sein, sonst schimmeln sie. Verzierte Kekse sollten erst nach dem Trocknen des Zuckergusses in die Dose – sonst verwischt die Deko.
Einfrieren: Ihr könnt die ungebackenen Kekse auch einfrieren. Dazu stecht ihr sie aus, legt sie auf ein Blech und friert sie ein. Sobald sie fest sind, packt ihr sie in einen Gefrierbeutel. So habt ihr jederzeit frischen Teig für spontane Backaktionen. Einfach auftauen und backen – die Backzeit bleibt gleich.
Haltbarkeit am Baum: Wenn ihr die Kekse nur als Deko verwendet, halten sie mehrere Wochen. Sie werden mit der Zeit härter, aber das macht ja nichts. Ich hab welche, die hängen seit drei Jahren an meinem Baum – sie sehen noch gut aus, nur die Farbe ist etwas verblasst. Aber essen würde ich sie nach so langer Zeit nicht mehr.
Reheating: Wenn die Kekse zu hart geworden sind, könnt ihr sie für 5 Minuten bei 100 °C in den Ofen legen. Sie werden dann wieder etwas weicher. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst verbrennen sie.
Nährwerte & gesundheitliche Aspekte
Ja, Lebkuchen sind nicht gerade Diätkost – aber als Deko spielen die Kalorien ja keine Rolle. Trotzdem ein paar Infos für alle, die neugierig sind.
Pro Keks (ca. 20 g, unverziert):
- Kalorien: ca. 80 kcal
- Kohlenhydrate: 12 g
- Fett: 3 g
- Eiweiß: 2 g
- Ballaststoffe: 1 g
Gesundheitliche Vorteile: Die Mandeln liefern gesunde Fette und Vitamin E. Der Honig enthält Antioxidantien und wirkt antibakteriell. Die Gewürze – Zimt, Nelken, Kardamom – haben entzündungshemmende Eigenschaften und fördern die Verdauung. Also ja, es gibt durchaus positive Aspekte.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Nüsse (Mandeln). Für Allergiker gibt es die genannten Substitutionsmöglichkeiten.
Meine persönliche Perspektive: Ich sehe diesen Lebkuchen-Schmuck nicht als „ungesund“ an. Es ist Weihnachten, es ist Deko, es ist Genuss. Ein Keks am Baum macht keinen Unterschied – aber die Freude beim Backen und die Erinnerungen, die entstehen, sind unbezahlbar. Also gönnt euch ruhig. In Maßen, natürlich.
Fazit: Warum ihr diesen Lebkuchen-Schmuck backen solltet
Dieser leichte Lebkuchen-Schmuck zum Selberbacken ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Einladung, innezuhalten, gemeinsam zu basteln und den Zauber der Weihnachtszeit zu spüren. Die Kekse sind schnell gemacht, sehen wunderschön aus und duften nach allem, was wir an dieser Jahreszeit lieben. Ihr könnt sie nach euren eigenen Vorstellungen gestalten – mal klassisch mit Zuckerguss, mal bunt, mal schlicht. Und das Beste: Sie halten ewig und werden von Jahr zu Jahr schöner, weil sie Geschichten erzählen.
Ich ermutige euch, dieses Rezept auszuprobieren und eure eigene Version zu finden. Vielleicht mit Orangenschale, vielleicht mit Schokolade, vielleicht ganz pur. Lasst die Kinder mitmachen, auch wenn es kleckert. Macht Fotos von euren Kreationen und teilt sie mit mir – ich würde mich riesig freuen! Schreibt mir in die Kommentare, wie es gelaufen ist, welche Variationen ihr ausprobiert habt und ob euer Baum dieses Jahr der schönste aller Zeiten war.
Denkt dran: Perfektion ist langweilig. Echte Schönheit liegt in den kleinen Unvollkommenheiten – genau wie bei meinem ersten Baum mit den zerbrochenen Keksen. Also ran an den Teig und viel Spaß beim Backen! Eure Weihnachten werden es euch danken.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, absolut. Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und lagert ihn über Nacht im Kühlschrank. Dann wird er sogar noch fester und lässt sich leichter ausrollen. Holt ihn etwa 15 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird.
Warum werden meine Kekse nach dem Backen zu hart?
Das passiert, wenn sie zu lange im Ofen waren. Backt sie nur 10-12 Minuten – sie sollten noch hell sein, wenn ihr sie rausnehmt. Sie werden beim Abkühlen noch fester. Wenn sie trotzdem zu hart sind, legt sie für ein paar Minuten in den Ofen bei 100 °C – das macht sie wieder weicher.
Kann ich die Kekse auch ohne Zuckerguss aufhängen?
Klar, das geht. Die Kekse sehen auch pur schön aus. Ihr könnt sie mit einem Band durch das Loch direkt aufhängen. Oder ihr bestreicht sie vor dem Backen mit etwas Milch und bestreut sie mit Hagelzucker – das glitzert dann schön am Baum.
Wie verhindere ich, dass die Kekse beim Backen ihre Form verlieren?
Stellt sicher, dass der Teig nicht zu warm ist. Kühlt ihn bei Bedarf 15 Minuten im Kühlschrank. Außerdem hilft es, die Kekse auf einem kalten Blech zu backen – legt das Blech vor dem Belegen kurz ins Gefrierfach.
Kann ich die Kekse auch essen, wenn sie monatelang am Baum hingen?
Theoretisch ja, praktisch würde ich davon abraten. Nach ein paar Wochen werden sie sehr hart und verlieren an Aroma. Außerdem sammeln sie Staub. Genießt sie lieber frisch und verwendet sie nach der Saison als Deko für das nächste Jahr – ich hab welche, die sehen nach drei Jahren noch toll aus.
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Leichter Lebkuchen-Schmuck zum Selberbacken: 25 schnelle Ideen
Dieser leichte Lebkuchen-Schmuck zum Selberbacken ist schnell gemacht, duftet himmlisch nach Weihnachten und wird mit Zuckerguss und bunten Bändern zu einem echten Hingucker am Baum. Perfekt für spontane Bastelnachmittage mit der Familie.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 25 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550, oder Dinkelmehl)
- 100 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
- 100 g Honig (flüssig, z. B. Waldhonig)
- 80 g brauner Zucker
- 60 g Butter (weich)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur)
- 2 TL Lebkuchengewürz
- 1 TL Zimt (gemahlen, am besten Ceylon-Zimt)
- 1 Prise Nelkenpulver
- 1 Prise Salz
- 1 Eiweiß (für den Zuckerguss)
- 200 g Puderzucker (gesiebt)
- Etwas Zitronensaft
- Bunte Bänder oder Schnüre (zum Aufhängen)
- Optional: Lebensmittelfarbe
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Mehl, gemahlene Mandeln, Lebkuchengewürz, Zimt, Nelkenpulver und Salz in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen vermischen.
- Honig, braunen Zucker und Butter in einem kleinen Topf bei milder Hitze unter ständigem Rühren erwärmen, bis alles geschmolzen und glatt ist. Nicht kochen lassen.
- Die warme Honig-Butter-Mischung zu den trockenen Zutaten gießen, das Ei hinzufügen und mit den Händen oder einem Kochlöffel zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf 1-2 EL Mehl hinzufügen, falls der Teig zu klebrig ist.
- Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und den Teig etwa 5 mm dick ausrollen. Am besten zwischen zwei Lagen Backpapier.
- Mit Ausstechförmchen Motive ausstechen und dicht nebeneinander setzen. Reste zusammenkneten und erneut ausrollen.
- Mit einem Trinkhalm oder Holzspieß vorsichtig ein Loch in jeden Keks drücken, etwa 1 cm vom Rand entfernt.
- Die Kekse mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche legen und 10-12 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
- Für den Zuckerguss das Eiweiß mit einer Gabel leicht schaumig schlagen, den gesiebten Puderzucker einrühren und bei Bedarf mit Zitronensaft verdünnen, bis der Guss dickflüssig ist.
- Mit einem Zahnstocher oder einer Spritztüte Muster auf die Kekse malen. Den Zuckerguss 1-2 Stunden trocknen lassen.
- Die Bänder durch die Löcher fädeln und festknoten.
Notes
Der Teig darf nicht zu warm werden; bei Bedarf 10 Minuten kühlen. Die Kekse werden nach dem Abkühlen noch fester – lieber eine Minute früher aus dem Ofen nehmen. Für eine vegane Version das Ei durch 2 EL Apfelmark und die Butter durch vegane Margarine ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks (ca. 20 g, un
- Calories: 80
- Sugar: 6
- Sodium: 20
- Fat: 3
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 12
- Fiber: 1
- Protein: 2
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