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Betty Campbell

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Leichte Walnuss-Makronen aus 2 Eiweiß: Bestes Rezept zur Resteverwertung

Ready In 30 Minuten
Servings 20 Stück
Difficulty Einfach

Es war 23:15 Uhr an einem ganz gewöhnlichen Dienstag, und ich hatte diesen unstillbaren Heißhunger auf etwas Süßes – aber nicht auf irgendetwas Süßes. Es musste knusprig sein, leicht, und irgendwie nussig. Ich stand da, in der spärlich beleuchteten Küche, und machte Inventur. Meine Blicke schweiften über die Arbeitsplatte, wo zwei einsame Eiweiß in einer Schüssel darauf warteten, endlich verwertet zu werden. Ich hatte nicht die üblichen Zutaten für aufwendige Macarons oder eine dicke Sahnetorte, aber ich hatte eine Tüte Walnüsse, die schon ein bisschen traurig aussah, und die Idee, dass weniger manchmal einfach mehr ist. Ich meine, wer hat um diese Uhrzeit schon Lust auf einen komplizierten Teig?

Ehrlich gesagt, die meisten Rezepte für Makronen sind mir zu schwer oder zu süß. Aber genau in diesem Moment, als ich die Walnüsse in der Hand hielt, wusste ich: Das hier wird anders. Es wird leicht, es wird luftig, und es wird genau das Richtige für diesen späten Abend sein. Die Idee war simpel: Walnüsse fein mahlen, mit dem Eiweiß vermengen, und ab in den Ofen. Kein Mehl, keine Butter – nur purer, nussiger Genuss. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn eine Kombination einfach perfekt klingt, obwohl du sie noch nie probiert hast. Genau das war es.

Ich habe dann einfach losgelegt, ohne viel nachzudenken. Die Küche roch nach gerösteten Nüssen und Vanille, und als die ersten Makronen goldbraun aus dem Ofen kamen, wusste ich, dass dieser späte Einfall ein Gewinner war. Diese Leichten Walnuss-Makronen aus 2 Eiweiß sind seitdem mein Geheimtipp, wenn ich etwas Süßes brauche, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Es ist die beste Art der Resteverwertung, die mir je passiert ist. Und das Beste daran? Sie sind so einfach, dass du sie sogar um Viertel nach elf backen kannst.

Warum Du Dieses Rezept Lieben Wirst

Diese Walnuss-Makronen sind nicht einfach nur ein weiteres Gebäckrezept. Sie sind eine kleine Offenbarung für alle, die auf der Suche nach einem leichten, aber dennoch befriedigenden Genuss sind. Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, für Freunde gebacken und sogar meine skeptische Tante damit überzeugt, die normalerweise nichts ohne Sahne isst. Es hat einfach alles, was ein gutes Rezept braucht.

  • Schnell & Einfach: In unter 30 Minuten hast du ein Blech voller köstlicher Makronen. Perfekt für spontane Besuche oder wenn der Heißhunger zuschlägt.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teure Spezialitäten. Walnüsse, Eiweiß und Zucker – das war’s schon fast. Wahrscheinlich hast du alles zu Hause.
  • Perfekt zur Resteverwertung: Dieses Rezept ist die Rettung für übrig gebliebenes Eiweiß nach einer Sauce Hollandaise oder einem Tiramisu. Kein Wegschmeißen mehr!
  • Leicht & Bekömmlich: Anders als viele andere Plätzchen sind diese Makronen angenehm leicht. Sie machen nicht so schwer im Magen und sind ideal für den Nachmittagskaffee.
  • Richtig Knusprig: Die Kombination aus gemahlenen Walnüssen und einer leichten Baiserhaube sorgt für eine unwiderstehliche Knusprigkeit. Außen knusprig, innen ein kleines bisschen weich – perfekt.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance. Viele Makronen-Rezepte sind entweder zu süß oder zu trocken. Meine Version ist genau richtig – die Süße des Zuckers harmoniert wunderbar mit dem nussigen, leicht herben Geschmack der Walnüsse. Es ist kein Zufall, dass ich die Walnüsse vorher kurz röste; das bringt ihr volles Aroma zur Geltung. Dieser kleine Schritt macht den großen Unterschied.

Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Gebäck, bei dem man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Es ist Soulfood, aber in einer leichteren, gesünderen Variante. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne viel Aufwand, oder um einen einfachen Nachmittag in etwas Besonderes zu verwandeln. Wenn du auf der Suche nach einem zuverlässigen, schnellen und köstlichen Rezept bist, dann sind diese Makronen genau das Richtige für dich.

Was Du An Zutaten Brauchst

Für dieses Rezept zur Resteverwertung brauchst du wirklich nicht viel. Die Zutaten sind bewusst einfach gehalten, damit der Walnussgeschmack im Vordergrund steht. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit die Makronen perfekt gelingen.

Die Hauptdarsteller

  • 2 Eiweiß (ca. 70 g), Zimmertemperatur. Das ist das Herzstück der Resteverwertung. Achte darauf, dass wirklich kein Eigelb mehr dran ist, sonst lassen sich die Eiweiße nicht steif schlagen. Ich trenne die Eier immer ganz vorsichtig, direkt in eine kleine Schüssel, bevor ich das Eiweiß zur Hauptschüssel gebe. So ist mir noch nie ein Eigelb reingerutscht.
  • 100 g Zucker (ca. ½ Tasse), feiner Haushaltszucker. Du kannst auch Puderzucker verwenden, dann werden die Makronen noch feiner und glatter. Ich persönlich mag die leichte Körnigkeit von normalem Zucker, sie gibt den Makronen eine schöne Textur.
  • 150 g Walnüsse (ca. 1 ½ Tassen), ganze Kerne. Hier rate ich zu guten, frischen Walnüssen. Sie sollten nicht ranzig riechen. Ich kaufe meine Walnüsse oft auf dem Wochenmarkt oder in einem Laden, der Nüsse in großen Mengen verkauft – da sind sie meist frischer. Für dieses Rezept habe ich schon saftigen Walnusskuchen gebacken, aber für die Makronen ist die Qualität der Nüsse noch entscheidender.
  • 1 Prise Salz, um die Süße zu betonen und den Geschmack zu intensivieren. Klingt komisch, ist aber so.
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional), für eine feine, aromatische Note. Ich gebe ihn fast immer dazu, weil er den Walnussgeschmack wunderbar abrundet. Einfach ein bisschen Bourbon-Vanille, das ist mein Geheimtipp.

Vorbereitung der Walnüsse

Leichte Walnuss-Makronen preparation steps

Der wichtigste Schritt für den intensiven Geschmack: Die Walnüsse werden kurz geröstet. Gib sie dafür in eine trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für 3-5 Minuten, bis sie duften. Pass auf, dass sie nicht verbrennen, sonst werden die Makronen bitter. Lass sie dann vollständig abkühlen. Sobald sie kalt sind, mahlen sie sie in einer Küchenmaschine oder einem leistungsstarken Mixer fein. Nicht zu lange mixen, sonst wird es Walnussbutter. Du willst ein feines, mehlartiges Pulver. Ich mische gerne ein paar grobere Stückchen darunter, das gibt später einen schönen Biss.

Substitutionen, die funktionieren

Falls du keine Walnüsse magst oder andere Nüsse verwenden möchtest: Haselnüsse oder Mandeln eignen sich hervorragend. Für eine glutenfreie Variante musst du nichts ändern, da das Rezept von Natur aus glutenfrei ist. Wenn du den Zucker reduzieren möchtest, kannst du bis zu 20 g durch Xylit oder Erythrit ersetzen, aber bedenke, dass die Makronen dann nicht ganz so knusprig werden. Ich habe es einmal mit Kokosblütenzucker probiert – das gab eine interessante, karamellige Note, aber die Farbe wurde etwas dunkler.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Die meisten Dinge hast du sicher schon in deiner Küche. Hier ist, was du bereitstellen solltest:

  • Eine große Rührschüssel – am besten aus Edelstahl oder Glas, fettfrei gereinigt. Ein kleiner Fettfilm kann das Eischnee-Wunder verhindern.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – für den perfekten Eischnee. Mit der Hand wäre es eine echte Herausforderung, aber nicht unmöglich.
  • Küchenmaschine oder Mixer – zum Mahlen der Walnüsse. Ein Mörser geht auch, aber das ist echt eine Geduldsprobe.
  • Ein Backblech – mit Backpapier ausgelegt. Ich schwöre auf Backpapier, denn gefettet werden die Makronen sonst vielleicht anhaften.
  • Ein Spritzbeutel mit Lochtülle (ca. 1 cm) – für gleichmäßige, schöne Häufchen. Du kannst die Masse aber auch mit zwei Teelöffeln abstechen. Das sieht dann rustikaler aus, schmeckt aber genauso gut.
  • Ein Sieb – falls du den Puderzucker zum Bestäuben verwenden willst.

Ein Tipp von mir: Wenn du keinen Spritzbeutel hast, nimm einen stabilen Gefrierbeutel und schneide eine kleine Ecke ab. Das funktioniert super als Notlösung und spart Abwasch!

Zubereitung: Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen köstliche Walnuss-Makronen auf dem Tisch haben. Ich habe hier alle meine Tricks und Kniffe eingebaut, damit es garantiert klappt.

  1. Backofen vorheizen und Walnüsse vorbereiten: Heize den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Röste die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett, bis sie duften (ca. 3-4 Minuten). Lass sie auf einem Teller vollständig abkühlen. Mahle sie dann in einer Küchenmaschine fein. Nicht zu lange mixen – Stopp, sobald sie wie Mehl aussehen. Stelle sie beiseite.
  2. Eischnee schlagen: Gib die zwei Eiweiß und eine Prise Salz in eine fettfreie, saubere Schüssel. Schlage sie mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe auf. Zuerst wird es schaumig, dann fest. Wenn du den Schneebesen anhebst und die Spitzen gerade noch weich fallen, ist es Zeit für den Zucker.
  3. Zucker einrieseln lassen: Schlage weiter auf hoher Stufe und streue den Zucker langsam, löffelweise, ein. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Der Eischnee wird glänzend und fest. Ein guter Test: Halte die Schüssel über den Kopf – nichts sollte herausfallen! (Mach das am besten nicht über dem Teppich, nur für den Fall der Fälle.) Wenn du Vanilleextrakt verwendest, gib ihn jetzt dazu und schlage ihn kurz unter.
  4. Walnüsse unterheben: Gib die gemahlenen Walnüsse auf den Eischnee. Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt. Hebe die Nüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Ziehe den Schaber am Rand entlang nach unten und dann durch die Mitte. Wiederhole das, bis keine weißen Schlieren mehr zu sehen sind. Nicht rühren, sonst fällt der Eischnee zusammen und die Makronen werden flach. Die Masse sollte dick und cremig sein, aber noch luftig.
  5. Makronen formen: Fülle die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle. Spritze kleine Häufchen (ca. 3-4 cm Durchmesser) mit etwas Abstand auf das Backblech. Du kannst die Masse auch mit zwei Teelöffeln abstechen – das gibt rustikalere, aber genauso leckere Makronen. Achte darauf, dass alle Häufchen ähnlich groß sind, damit sie gleichmäßig backen.
  6. Backen: Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Makronen für 12-15 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und sich leicht vom Backpapier lösen lassen. Die Ränder sind fest, die Mitte ist noch einen Hauch weich. Ich backe sie lieber etwas länger, weil ich sie extra knusprig mag. Aber pass auf, dass sie nicht zu dunkel werden – die feine Linie zwischen perfekt und verbrannt ist schmal!
  7. Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Makronen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender ab und lasse sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester. Wenn du sie zu früh anfasst, brechen sie leicht.

Ein wichtiger Hinweis: Der Teig ist recht klebrig. Das ist normal. Wenn du ihn mit dem Spritzbeutel verarbeitest, wird die Spitze der Makrone manchmal etwas spitz bleiben. Du kannst sie vor dem Backen mit einem feuchten Finger leicht andrücken, aber ich finde, die kleinen Spitzen sehen charmant aus.

Backtipps & Techniken für Perfekte Makronen

Ich habe schon so manche Charge Makronen in den Sand gesetzt, bevor ich den Dreh raus hatte. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert. Aus Fehlern wird man ja bekanntlich klug – und ich habe einige Fehler für dich gemacht.

Der Eischnee ist die Königsdisziplin. Der häufigste Fehler ist, dass das Eiweiß nicht steif genug wird. Achte darauf, dass die Schüssel und die Rührbesen absolut fettfrei sind. Ein Spritzer Zitronensaft oder eine Prise Weinstein helfen dem Eiweiß, stabiler zu werden. Ich wische meine Schüssel manchmal mit einem Tropfen Essig aus, um sicherzugehen. Wenn der Eischnee nach dem Unterheben der Nüsse zusammenfällt, war er entweder nicht fest genug oder du hast zu grob gerührt. Keine Panik – die Makronen schmecken dann vielleicht nicht ganz so luftig, aber sie sind trotzdem köstlich.

Die richtige Konsistenz der Masse. Die fertige Masse sollte dick und cremig sein, aber noch vom Löffel fallen. Wenn sie zu fest ist, hast du vielleicht zu viel gemahlen. Wenn sie zu flüssig ist, war der Eischnee nicht fest genug. Ein guter Test: Spritze eine kleine Probe auf das Blech. Läuft sie auseinander, war die Masse zu flüssig. Dann hilft nur noch, etwas mehr gemahlene Nüsse unterzuheben.

Timing ist alles. Backe die Makronen nicht zu lange. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind und sich die Unterseite leicht vom Papier löst. Nimm sie raus, solange sie in der Mitte noch ein ganz kleines bisschen weich sind. Sie härten beim Abkühlen nach. Ich habe gelernt, dass es besser ist, sie eine Minute zu früh herauszunehmen als eine Minute zu spät. Einmal habe ich sie vergessen und sie kamen wie kleine Kohlen aus dem Ofen – ein echter Reinfall.

Multitasking in der Küche. Während die Makronen backen, kannst du schon das Geschirr wegräumen oder die nächste Ladung vorbereiten. Aber lass dich nicht ablenken! Der Ofen ist unbestechlich, und die 12 Minuten vergehen schneller als du denkst. Stell dir einen Timer – das ist mein bester Rat.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber man kann es wunderbar abwandeln. Ich habe im Laufe der Zeit einige Variationen ausprobiert, und hier sind meine Favoriten. Sei kreativ und mach das Rezept zu deinem eigenen!

  • Schokoladige Walnuss-Makronen: Ersetze 20 g der gemahlenen Walnüsse durch 20 g ungesüßtes Kakaopulver. Du erhältst wunderbar schokoladige Makronen, die fast an Brownies erinnern. Ein absoluter Hit bei Kindern! Ich habe sie letztens zu einem Geburtstag mitgebracht und sie waren im Nu weg.
  • Zitronen-Walnuss-Makronen: Gib den Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone zusammen mit dem Vanilleextrakt zum Eischnee. Die frische Zitrusnote passt überraschend gut zu den Walnüssen und macht die Makronen noch luftiger. Perfekt für den Sommer oder wenn man etwas Frisches braucht.
  • Gewürz-Makronen: Für eine winterliche Note kannst du 1 TL Zimt, eine Prise Nelkenpulver und etwas gemahlenen Ingwer zu den gemahlenen Walnüssen geben. Das riecht beim Backen einfach himmlisch und schmeckt nach Weihnachten. Ich backe diese Variante oft in der Adventszeit.
  • Vegane Variante: Du kannst das Eiweiß durch Aquafaba (das Wasser aus einer Dose Kichererbsen) ersetzen. Verwende 6 EL Aquafaba und schlage es wie Eiweiß auf. Es dauert etwas länger, bis es steif wird, aber es funktioniert! Ich war selbst überrascht, wie gut das klappt. Die Makronen werden etwas weicher, sind aber trotzdem lecker.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Diese Makronen sind unglaublich vielseitig. Du kannst sie pur genießen oder mit ein paar einfachen Tricks in ein echtes Dessert verwandeln. Und das Beste: Sie lassen sich hervorragend aufbewahren, sodass du immer einen Vorrat hast.

Servieren: Die Makronen schmecken am besten bei Zimmertemperatur, leicht knusprig. Du kannst sie pur servieren oder mit Puderzucker bestäuben. Für einen besonderen Anlass tauchst du die Hälfte jeder Makrone in geschmolzene Zartbitterschokolade und lässt sie auf Backpapier fest werden. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch himmlisch. Eine andere Idee: Serviere sie mit einer Kugel Vanilleeis und etwas warmem Himbeerkompott – ein einfaches, aber raffiniertes Dessert. Ich persönlich liebe sie einfach zum Nachmittagskaffee oder -tee. Ein Stück schneller Apfelkuchen wäre auch eine gute Begleitung, aber die Makronen sind der Star.

Aufbewahren: Bewahre die Makronen in einer luftdichten Dose auf. Zwischen den Lagen solltest du Backpapier legen, damit sie nicht aneinanderkleben. So bleiben sie bis zu 2 Wochen knusprig – wenn sie so lange halten. An einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren, nicht im Kühlschrank, da werden sie weich. Du kannst sie auch einfrieren: Lege sie in einen Gefrierbeutel und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen. Sie schmecken nach dem Auftauen fast wie frisch gebacken.

Haltbarkeit und Geschmack: Die Makronen sind am ersten Tag am knusprigsten. Nach ein paar Tagen werden sie etwas weicher, aber verlieren nichts von ihrem Geschmack. Manche mögen sie sogar lieber, wenn sie etwas durchgezogen sind, weil die Aromen dann noch besser miteinander verschmelzen. Ich habe festgestellt, dass sie nach 2-3 Tagen am besten schmecken – aber bis dahin sind sie bei mir meistens schon aufgegessen.

Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Diese Makronen sind eine gute Wahl, wenn du Lust auf etwas Süßes hast, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu haben. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Makrone (bei 20 Stück):

  • Kalorien: ca. 80-90 kcal
  • Fett: ca. 6 g (davon überwiegend ungesättigte Fettsäuren aus den Walnüssen)
  • Kohlenhydrate: ca. 6 g
  • Eiweiß: ca. 2 g

Walnüsse sind ein echtes Superfood. Sie sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Außerdem enthalten sie viele Antioxidantien und Ballaststoffe. Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei und laktosefrei, also ideal für Menschen mit entsprechenden Unverträglichkeiten. Wenn du den Zucker reduzierst, kannst du den Kaloriengehalt noch weiter senken. Ich finde, es ist ein perfektes Beispiel dafür, dass gesundes Naschen nicht langweilig sein muss. Ein kleiner Genuss, der dich nicht belastet – genau das Richtige für den Alltag.

Ein Hinweis: Die Makronen enthalten Nüsse, also sind sie nichts für Menschen mit einer Nussallergie. Auch wenn du auf Eier allergisch bist, ist die vegane Variante mit Aquafaba eine gute Alternative.

Fazit: Deine neuen Lieblingsmakronen

Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Begeisterung für diese Leichten Walnuss-Makronen anstecken. Sie sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus einer Not heraus entstehen – und dass weniger manchmal wirklich mehr ist. Mit nur zwei Eiweiß und einer Handvoll Walnüsse zauberst du ein Gebäck, das knusprig, aromatisch und einfach unwiderstehlich ist. Es ist die perfekte Resteverwertung, die nach mehr schmeckt.

Probiere es unbedingt aus! Und hab keine Angst, das Rezept nach deinem Geschmack anzupassen. Ob mit Schokolade, Zitrone oder Gewürzen – diese Makronen verzeihen viel. Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist und immer gelingt. Es ist mein Go-to-Rezept, wenn ich schnell etwas für den Kaffeetisch brauche oder wenn ich einfach nur ein bisschen Trost in der Küche suche.

Jetzt bist du dran! Backe diese Makronen und lass mich wissen, wie sie dir schmecken. Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag und erzähle mir von deinen eigenen Variationen. Welche Nüsse hast du verwendet? Hast du sie mit Schokolade verziert? Ich bin gespannt auf deine Kreationen! Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden – denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden. Also, ran an die Walnüsse und viel Spaß beim Backen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Nüsse als Walnüsse verwenden?

Ja, absolut! Haselnüsse, Mandeln oder Pekannüsse eignen sich hervorragend. Achte nur darauf, sie ebenfalls kurz zu rösten, um ihr Aroma zu intensivieren.

Warum werden meine Makronen nicht knusprig?

Das kann mehrere Gründe haben: Der Eischnee war nicht fest genug, die Masse war zu feucht, oder sie wurden nicht lange genug gebacken. Backe sie beim nächsten Mal etwas länger und lass sie vollständig auf dem Kuchengitter auskühlen.

Kann ich den Zucker durch einen Süßstoff ersetzen?

Ja, du kannst bis zu 20 g Zucker durch Xylit oder Erythrit ersetzen. Bedenke aber, dass die Makronen dann etwas weniger knusprig werden. Flüssige Süßstoffe sind nicht geeignet, da sie die Konsistenz der Masse verändern.

Wie lagere ich die Makronen am besten?

In einer luftdichten Dose an einem kühlen, trockenen Ort. Nicht in den Kühlschrank legen, da werden sie weich. So halten sie sich bis zu 2 Wochen.

Kann ich die Makronen einfrieren?

Ja, das geht wunderbar. Lege sie in einen Gefrierbeutel und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen. Sie schmecken fast wie frisch gebacken.

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Leichte Walnuss-Makronen recipe

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Leichte Walnuss-Makronen aus 2 Eiweiß: Bestes Rezept zur Resteverwertung

Diese leichten Walnuss-Makronen sind die perfekte Resteverwertung für übrig gebliebenes Eiweiß. Sie sind schnell gemacht, knusprig, aromatisch und benötigen nur wenige Zutaten.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 20 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 2 Eiweiß (ca. 70 g), Zimmertemperatur
  • 100 g Zucker (ca. ½ Tasse)
  • 150 g Walnüsse (ca. 1 ½ Tassen), ganze Kerne
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3-5 Minuten rösten, bis sie duften. Vollständig abkühlen lassen, dann in einer Küchenmaschine fein mahlen.
  3. Eiweiß und Salz in einer fettfreien Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif schlagen.
  4. Zucker löffelweise einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Eischnee glänzt und fest ist. Vanilleextrakt unterrühren.
  5. Gemahlene Walnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind.
  6. Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (ca. 1 cm) füllen und kleine Häufchen (ca. 3-4 cm Durchmesser) mit Abstand auf das Backblech spritzen.
  7. Im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen, bis die Makronen goldbraun sind und sich leicht vom Backpapier lösen lassen.
  8. 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Walnüsse vor dem Mahlen kurz rösten, um ihr Aroma zu intensivieren. Der Eischnee muss sehr fest sein, damit die Makronen nicht zusammenfallen. Die Makronen sind am ersten Tag am knusprigsten, halten sich aber in einer luftdichten Dose bis zu 2 Wochen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Makrone
  • Calories: 85
  • Sugar: 5
  • Sodium: 15
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 0.6
  • Carbohydrates: 6
  • Fiber: 0.7
  • Protein: 2

Keywords: Walnuss-Makronen, Eiweiß verwerten, Resteverwertung, glutenfrei, laktosefrei, einfaches Rezept, Weihnachtsplätzchen

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