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Betty Campbell

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Festlicher Kürbis-Kastanien-Wellington: Das beste vegane Festtagsgericht

Ready In 90 Minuten
Servings 4-6 Portionen
Difficulty Medium

Ich stand letzten Samstag auf dem Wochenmarkt zwischen den Ständen, als mich dieser Duft traf – eine Mischung aus Herbstlaub, gerösteten Nüssen und irgendwie… Geborgenheit. Es war der Stand mit den frischen Kastanien, die in einer alten Pfanne über offener Flamme geröstet wurden. Und plötzlich war ich acht Jahre alt, stand in der winzigen Küche meiner Tante Margot und sah zu, wie sie mit ihren von Mehl bestäubten Händen einen Teig knetete, der später das Zuhause für Kürbis und Kastanien werden sollte. Sie ist schon lange nicht mehr da, diese Küche gibt es nicht mehr, aber dieser Duft – der holt mich jedes Mal ein.

Ich wusste in dem Moment: Ich muss diesen Wellington machen. Nicht den von damals, denn den hatte ich nie genau bekommen. Aber meinen eigenen. Einen, der dieses Gefühl einfängt, wenn draußen die Blätter fallen und drinnen der Ofen die ganze Wohnung wärmt. Es hat ein paar Versuche gebraucht, ehrlich. Der erste war eine matschige Katastrophe – zu viel Kürbis, zu wenig Bindung. Aber beim dritten Mal, als ich die goldbraune, blättrige Kruste anschnitt und dieser perfekte Dampf aus Kürbis, Salbei und Kastanien aufstieg – da wusste ich: Den behalte ich.

Vielleicht kennst du das ja auch. Dieses eine Gericht, das für dich nach einem bestimmten Moment schmeckt. Nach dem ersten Frost im Jahr oder nach dem Sonntag, an dem alle um den Tisch saßen. Mein Festlicher Kürbis-Kastanien-Wellington ist genau das geworden: Ein Gericht, das nach genau jetzt schmeckt. Nach der Jahreszeit, in der der Kürbis seinen Höhepunkt erreicht und die Kastanien vom Baum fallen. Und es ist so viel einfacher, als du denkst.

Warum du diesen Wellington lieben wirst

Ich sag dir ganz ehrlich: Ich war skeptisch, ob ein rein pflanzlicher Wellington überhaupt funktionieren kann. Ich meine, der Klassiker lebt ja von der herzhaften Fülle, oder? Aber genau da liegt der Trick. Dieser Wellington hier ist kein trauriger Ersatz – er ist eine eigene Kategorie. Und zwar eine richtig gute.

  • Schnell & einfach: Klingt aufwendig, ist es aber nicht. Die Füllung ist in 20 Minuten fertig, und der Rest ist reine Ofenarbeit. Perfekt für stressige Festtage.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Superfoods oder Spezialitäten aus dem Bioladen. Alles bekommst du im gut sortierten Supermarkt – oder auf dem Wochenmarkt, wo es am besten schmeckt.
  • Perfekt für den Festtagstisch: Ob Weihnachten, Erntedank oder einfach ein besonderer Sonntag – dieser Wellington sieht aus wie ein Meisterwerk und schmeckt noch besser.
  • Garantierter Publikumsliebling: Ich habe ihn schon für gemischte Runden gemacht – Veganer, Flexitarier und eingefleischte Fleischfans. Alle waren begeistert. Kein Scherz.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßem Kürbis, nussigen Kastanien und würzigem Salbei, eingewickelt in knusprigen Blätterteig – das ist Comfort Food auf einem ganz neuen Level.

Was diesen Wellington von anderen unterscheidet? Es ist die Textur. Keine matschige Pampe, sondern eine feste, fast fleischige Füllung, die sich perfekt schneiden lässt. Der Trick liegt in der richtigen Mischung aus Kürbis, Kastanien und Semmelbröseln – und einem Hauch von geräuchertem Paprikapulver, der dem Ganzen eine unglaubliche Tiefe gibt. Das ist nicht nur irgendein Rezept. Das ist mein bestes Rezept.

Welche Zutaten du brauchst

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein Geschmackserlebnis, das größer ist als die Summe seiner Teile. Hier ist, was du einkaufen musst:

Für die Wellington-Füllung

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 600-700 g) – Hokkaido ist ideal, weil du ihn nicht schälen musst. Die Schale wird beim Rösten wunderbar weich und gibt Farbe. (Ich nehme am liebsten Bio, da die Schale mitgegessen wird.)
  • 200 g vorgegarte, geschälte Kastanien (Glas oder Vakuumbeutel) – Das ist der Gamechanger. Die Kastanien geben dem Wellington eine erdige Süße und eine leicht mehlige Textur, die an Fleisch erinnert. (Ich empfehle die Marke „Morga“ für gleichbleibende Qualität.)
  • 1 große Zwiebel (ca. 150 g) – Für die aromatische Basis. Nimm eine rote oder gelbe, je nachdem, was du da hast.
  • 2 Knoblauchzehen – Klein gehackt, für die Würze.
  • 3 EL Olivenöl (oder Rapsöl) – Zum Anbraten und Rösten.
  • 2 EL frische Salbeiblätter (oder 1 TL getrockneter Salbei) – Salbei und Kürbis sind ein Traumpaar. Frischer Salbei ist aromatischer, aber getrockneter tut es auch.
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver – Das gibt dem Gericht diese rauchige, fast speckige Note. Unverzichtbar!
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel – Klingt ungewöhnlich, aber Kreuzkümmel bringt eine warme Tiefe, die perfekt zu Kürbis passt.
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack – Am Ende abschmecken, nicht zu früh salzen, sonst wird der Kürbis wässrig.
  • 75 g Semmelbrösel (oder Panko) – Sie binden die Füllung und saugen überschüssige Flüssigkeit auf. (Für eine glutenfreie Variante nimm glutenfreie Semmelbrösel.)
  • 2 EL Leinsamen + 5 EL Wasser (Leinsamen-Ei) – Das ist der vegane Klebstoff, der die Füllung zusammenhält. Einfach anrühren und 10 Minuten quellen lassen.

Für den Wellington

Festlicher Kürbis-Kastanien-Wellington preparation steps

  • 1 Packung (ca. 275 g) veganer Blätterteig (rechteckig) – Achte darauf, dass er wirklich vegan ist. Die meisten Marken sind es, aber ein Blick auf die Zutatenliste schadet nicht. (Ich schwöre auf „Blätterteig von Tante Fanny“ – der ist butterfrei und lässt sich super verarbeiten.)
  • 2 EL Pflanzenmilch (z. B. Hafer- oder Sojamilch) – Zum Bestreichen, damit der Teig schön goldbraun wird.
  • 1 EL Ahornsirup (optional) – Gibt dem Teig eine leicht süße, glänzende Kruste. (Nicht weglassen, wenn du den Wow-Effekt willst!)
  • 1 Handvoll Kürbiskerne (zum Bestreuen) – Für den Crunch und die Optik.

Für die Cranberry-Soße

  • 200 g frische oder gefrorene Cranberries – Frische Cranberries haben mehr Biss, gefrorene sind genauso gut. (Achtung: Getrocknete Cranberries sind zu süß und eignen sich nicht.)
  • 150 ml Orangensaft (frisch gepresst oder aus der Flasche) – Die Säure der Orange balanciert die Süße der Cranberries perfekt aus.
  • 2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft – Je nachdem, wie süß du es magst. (Ich nehme Ahornsirup, weil er eine schöne Karamellnote hat.)
  • 1 Zimtstange – Sie zieht beim Kochen mit und gibt ein dezentes Weihnachtsaroma.
  • 1 Prise Salz – Klingt komisch, aber Salz bringt die Fruchtigkeit der Cranberries erst richtig zur Geltung.
  • 1 EL Speisestärke + 2 EL kaltes Wasser (optional) – Falls du die Soße etwas dicker magst.

Welche Küchengeräte du brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Profiausrüstung, um diesen Wellington hinzubekommen. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause. Hier ist meine persönliche Liste:

  • Backblech mit Backpapier – Ein gutes, antihaftbeschichtetes Blech ist Gold wert. (Ich habe eins von „Kaiser“ – das hält ewig.)
  • Große Pfanne oder Bräter – Zum Anbraten der Füllung. Nimm eine mit hohem Rand, damit nichts spritzt.
  • Küchenmaschine oder Pürierstab – Für die Füllung. Du kannst die Kastanien und den Kürbis auch mit der Gabel zerdrücken, aber die Maschine macht es gleichmäßiger. (Meine Küchenmaschine von „KitchenAid“ ist hier unschlagbar.)
  • Scharfes Messer und Schneidebrett – Zum Würfeln des Kürbisses. Ein großes, stabiles Brett ist wichtig, damit nichts verrutscht.
  • Nudelholz (optional) – Falls dein Blätterteig noch etwas ausgerollt werden muss. (Ich rolle ihn immer zwischen zwei Lagen Backpapier aus – so klebt nichts.)
  • Backpinsel – Zum Bestreichen des Teigs mit Milch. Ein Silikonpinsel ist am hygienischsten und hinterlässt keine Fusseln.
  • Kleiner Topf – Für die Cranberry-Soße. Ein Edelstahltopf ist ideal, weil er die Säure der Cranberries gut verträgt.

Ein Tipp von mir: Wenn du keinen Pürierstab hast, tu die Füllung einfach in eine Schüssel und zerdrücke alles mit einer Gabel. Das dauert ein paar Minuten länger, aber das Ergebnis ist genauso gut – und hat sogar mehr Textur.

So wird der Wellington gemacht: Schritt für Schritt

Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten (10 Minuten)

Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. (Die Kerne kannst du übrigens aufheben, waschen und mit Salz rösten – ein leckerer Snack!) Schneide den Kürbis in ca. 2 cm große Würfel. Je gleichmäßiger die Würfel, desto gleichmäßiger garen sie. Verteile die Würfel auf einem Backblech, beträufle sie mit 2 EL Olivenöl, salze und pfeffere sie leicht und röste sie für 20-25 Minuten, bis sie weich sind und goldene Ränder haben. Nimm sie aus dem Ofen und lass sie etwas abkühlen.

Schritt 2: Die Füllung zubereiten (15 Minuten)

Während der Kürbis im Ofen ist, kannst du die Füllung vorbereiten. Erhitze 1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die fein gewürfelte Zwiebel und den gehackten Knoblauch hinein und brate sie für 3-4 Minuten an, bis sie glasig sind. Füge die gehackten Salbeiblätter hinzu und brate sie für eine weitere Minute mit – der Duft ist jetzt schon unglaublich.

Gib die vorgegarten Kastanien in die Pfanne und brate sie für 2-3 Minuten mit, bis sie leicht geröstet sind. Nimm die Pfanne vom Herd. Jetzt kommt der geräucherte Paprika und der Kreuzkümmel dazu – gut umrühren, damit sich die Gewürze verteilen.

Gib die abgekühlten Kürbiswürfel und die Kastanien-Zwiebel-Mischung in eine Küchenmaschine. Pulse sie 3-4 Mal, bis eine grobe, aber zusammenhängende Masse entsteht. (Nicht zu fein pürieren – ein paar Stücke geben Textur!) Falls du keinen Pürierstab hast, zerdrücke alles mit einer Gabel in einer großen Schüssel. Gib die Semmelbrösel und das Leinsamen-Ei dazu und vermische alles gründlich. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Die Masse sollte fest genug sein, um eine Kugel zu formen. Falls sie zu feucht ist, gib noch 1-2 EL Semmelbrösel dazu.

Schritt 3: Den Wellington rollen (10 Minuten)

Rolle den Blätterteig auf einer leicht bemehlten Fläche oder zwischen zwei Lagen Backpapier zu einem Rechteck von etwa 30 x 40 cm aus. (Der Teig sollte nicht zu dünn sein, sonst reißt er später.) Forme aus der Kürbis-Kastanien-Masse eine feste Rolle von etwa 25 cm Länge und lege sie in die Mitte des Teigrechtecks. Die Enden der Rolle sollten etwa 5 cm von den kurzen Teigseiten entfernt sein.

Klappe die langen Seiten des Teigs über die Füllung und drücke die Naht gut fest. Dann klappe die kurzen Enden ein und drücke sie ebenfalls fest. Drehe den Wellington vorsichtig um, sodass die Naht unten liegt. Leg ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Schritt 4: Den Wellington backen (35-40 Minuten)

Verrühre die Pflanzenmilch mit dem Ahornsirup und bestreiche den Wellington damit großzügig. Das gibt ihm diese wunderschöne, goldbraune Kruste. Schneide mit einem scharfen Messer vorsichtig 3-4 Schlitze in die Oberseite des Teigs – das lässt den Dampf entweichen und verhindert, dass der Wellington aufplatzt. Streue die Kürbiskerne darüber und drücke sie leicht an.

Backe den Wellington bei 200 °C Ober-/Unterhitze für 35-40 Minuten, bis der Teig goldbraun und knusprig ist. (Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab – bei mir dauert es meistens 38 Minuten.) Lass ihn nach dem Backen 10 Minuten ruhen, bevor du ihn anschneidest. Das ist wichtig, damit die Füllung nicht auseinanderfällt.

Schritt 5: Die Cranberry-Soße kochen (15 Minuten)

Während der Wellington im Ofen ist, kannst du die Soße zubereiten. Gib die Cranberries, den Orangensaft, den Ahornsirup und die Zimtstange in einen kleinen Topf. Bring alles bei mittlerer Hitze zum Kochen, reduziere dann die Hitze und lass die Soße 10-12 Minuten köcheln, bis die Cranberries aufplatzen und die Soße eindickt. Rühre gelegentlich um. Entferne die Zimtstange. Falls dir die Soße zu dünn ist, verrühre die Speisestärke mit dem kalten Wasser und rühre sie ein – lass sie dann noch 1 Minute köcheln. Schmecke mit einer Prise Salz ab.

Kochtipps & Techniken für den perfekten Wellington

Ich hab in den letzten Jahren so einige Wellington-Experimente hinter mir. Hier sind meine besten Erkenntnisse – aus Fehlern gelernt, versprochen.

Der häufigste Fehler: Zu feuchte Füllung. Wenn der Kürbis zu wässrig ist, wird der Blätterteig durchweicht und der Wellington fällt auseinander. Mein Tipp: Lass den gerösteten Kürbis nach dem Backen 5 Minuten auf einem Küchentuch abtropfen, bevor du ihn verarbeitest. Das saugt die überschüssige Flüssigkeit raus.

Der zweite Fehler: Den Teig zu früh einrollen. Der Blätterteig sollte schön kalt sein, bevor er in den Ofen kommt. Wenn er zu warm ist, verliert er seine Schichtung und wird nicht richtig knusprig. Wickel den Wellington nach dem Rollen in Frischhaltefolie und leg ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank, bevor du ihn bestreichst und backst. Das macht einen riesigen Unterschied.

Mein persönlicher Fail: Beim ersten Mal hab ich vergessen, die Schlitze in den Teig zu schneiden. Der Wellington ist innen aufgeplatzt und sah aus wie ein vulkanischer Ausbruch. Sieht lustig aus, schmeckt aber trotzdem gut. Also: Nicht vergessen, die Schlitze zu machen!

Timing-Strategie: Du kannst die Füllung einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank lagern. Dann musst du am Festtag nur noch den Teig ausrollen, füllen und backen. Das spart enorm viel Stress. Die Cranberry-Soße lässt sich ebenfalls 2-3 Tage vorher kochen und im Kühlschrank aufbewahren.

Für eine gleichmäßige Bräunung: Bestreiche den Wellington nicht nur oben, sondern auch an den Seiten mit der Milch-Ahornsirup-Mischung. Und dreh das Blech nach 20 Minuten Backzeit einmal um, falls dein Ofen ungleichmäßig backt.

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es unglaublich wandelbar ist. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Mit Pilzen: Ersetze 100 g der Kastanien durch fein gehackte Champignons oder Kräuterseitlinge, die du vorher in der Pfanne anbrätst. Das gibt eine noch erdigere, fleischigere Note. (Meine Schwester liebt diese Version.)
  • Glutenfrei: Verwende glutenfreien Blätterteig (gibt es inzwischen in vielen Supermärkten) und glutenfreie Semmelbrösel. Der Rest des Rezepts ist von Natur aus glutenfrei.
  • Mit Süßkartoffel: Ersetze den Hokkaido zur Hälfte durch Süßkartoffel. Das gibt eine noch süßere, cremigere Füllung. (Perfekt, wenn du es besonders mild magst.)
  • Mit einer Kräuterkruste: Mische 2 EL gehackte Petersilie, Thymian und Rosmarin unter die Semmelbrösel, bevor du sie in die Füllung gibst. Das gibt eine frische, aromatische Note.
  • Als Mini-Wellingtons: Schneide den Blätterteig in 4 gleich große Stücke und forme aus der Füllung 4 kleine Rollen. Backe sie für 20-25 Minuten. Das sind perfekte Einzelportionen für ein festliches Buffet.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Servieren: Der Wellington schmeckt am besten warm, direkt aus dem Ofen. Schneide ihn mit einem scharfen, gezackten Messer in ca. 3 cm dicke Scheiben – das geht am besten, wenn er 10 Minuten geruht hat. Serviere ihn auf einer großen Platte, umgeben von der Cranberry-Soße. Ein paar frische Salbeiblätter als Deko geben das gewisse Etwas.

Was dazu passt: Dazu passen wunderbar ein frischer Feldsalat mit Orangen-Vinaigrette, Kartoffelgratin oder einfach nur gedämpfter Grünkohl mit Knoblauch. Für ein komplettes Festtagsmenü empfehle ich eine kräftige Kürbissuppe als Vorspeise und ein veganes Schokoladenmousse als Dessert.

Aufbewahren: Übrig gebliebenen Wellington (falls es den gibt!) kannst du im Kühlschrank in einer luftdichten Dose für 2-3 Tage aufbewahren. Die Textur des Blätterteigs leidet etwas, aber der Geschmack bleibt fantastisch.

Einfrieren: Du kannst den Wellington auch einfrieren, am besten vor dem Backen. Wickle ihn dafür fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Er hält sich so bis zu 3 Monate. Zum Backen taust du ihn über Nacht im Kühlschrank auf und backst ihn dann wie im Rezept beschrieben.

Reheating: Am nächsten Tag schmeckt er am besten, wenn du ihn im Ofen bei 180 °C für 10-12 Minuten aufbackst. Die Mikrowelle ist keine gute Idee – der Teig wird dann leider matschig.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Nährwertangabe Pro Portion (ca. 1/4 des Wellingtons mit Soße)
Kalorien ca. 380 kcal
Protein ca. 9 g
Fett ca. 18 g (davon gesättigt: 4 g)
Kohlenhydrate ca. 45 g (davon Zucker: 12 g)
Ballaststoffe ca. 8 g

Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Der Hokkaido-Kürbis steckt voller Beta-Carotin, das dein Körper in Vitamin A umwandelt – gut für Haut und Augen. Kastanien sind eine der wenigen Nüsse, die wenig Fett enthalten, dafür aber reich an komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen, die lange satt machen. Die Cranberries liefern eine ordentliche Portion Vitamin C und Antioxidantien, die dein Immunsystem stärken – gerade in der kalten Jahreszeit ein echtes Plus.

Für alle mit speziellen Ernährungsbedürfnissen: Das Rezept ist von Natur aus vegan und kann leicht glutenfrei zubereitet werden. Es enthält keine Nüsse (Kastanien zählen botanisch zu den Nüssen, sind aber für die meisten Nussallergiker verträglich – bitte trotzdem vorsichtig sein, wenn du eine starke Allergie hast).

Fazit: Warum du diesen Wellington unbedingt machen solltest

Ich weiß, ein Wellington klingt nach viel Arbeit. Aber glaub mir: Der Aufwand lohnt sich. Dieses Gericht ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch für die Augen. Wenn du diesen goldbraunen, mit Kürbiskernen bestreuten Blätterteig aufschneidest und die duftende Füllung zum Vorschein kommt – das ist ein Moment, den du nicht vergisst.

Für mich ist dieser Wellington zu dem Gericht geworden, das ich mache, wenn ich sagen will: „Du bist mir wichtig.“ Ob an Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach an einem verregneten Sonntag im November – er schmeckt nach genau dem Gefühl, das wir alle gerade brauchen: nach Wärme, nach Geborgenheit, nach Zuhause.

Probier es aus! Spiel mit den Zutaten, mach deine eigene Version daraus. Und wenn du magst, erzähl mir in den Kommentaren, wie es gelaufen ist. Ich bin schon gespannt auf deine Varianten! Und falls du ein Foto machst – tag mich unbedingt, ich will deinen Wellington sehen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Wellington auch ohne Blätterteig machen?

Ja! Für eine low-carb oder glutenfreie Variante kannst du die Füllung einfach in eine gefettete Auflaufform geben und für 25-30 Minuten bei 180 °C backen. Das ist dann eher ein Kürbis-Kastanien-Gratin, schmeckt aber genauso gut.

Kann ich gefrorene Kastanien verwenden?

Absolut. Gefrorene Kastanien sind genauso gut wie vorgegarte aus dem Glas. Lass sie vor der Verarbeitung einfach vollständig auftauen und tupfe sie trocken, damit keine überschüssige Flüssigkeit in die Füllung kommt.

Warum wird mein Blätterteig nicht knusprig?

Das liegt meistens an zu feuchter Füllung oder daran, dass der Teig nicht kalt genug war. Achte darauf, den Kürbis nach dem Rösten gut abtropfen zu lassen, und kühle den Wellington vor dem Backen für 15 Minuten im Kühlschrank.

Kann ich die Cranberry-Soße durch eine andere Soße ersetzen?

Klar! Eine Pilzrahmsoße oder eine einfache Rotweinsoße passen ebenfalls hervorragend. Oder du machst eine fruchtige Apfel-Zwiebel-Soße – die Süße der Äpfel harmoniert wunderbar mit dem Kürbis.

Wie viele Portionen bekomme ich aus einem Wellington?

Ein Wellington reicht für 4-6 Personen als Hauptgericht, je nachdem, wie hungrig alle sind. Als Teil eines festlichen Buffets mit mehreren Gerichten kannst du 8-10 Portionen daraus machen.

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Festlicher Kürbis-Kastanien-Wellington recipe

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Festlicher Kürbis-Kastanien-Wellington: Das beste vegane Festtagsgericht

Ein goldbrauner, blättriger Wellington mit einer herzhaften Füllung aus geröstetem Hokkaido-Kürbis, nussigen Kastanien und würzigem Salbei – perfekt für festliche Anlässe und ein garantierter Publikumsliebling.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 40 Minuten
  • Total Time: 60 Minuten
  • Yield: 4-6 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 600–700 g)
  • 200 g vorgegarte, geschälte Kastanien (Glas oder Vakuumbeutel)
  • 1 große Zwiebel (ca. 150 g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl (oder Rapsöl)
  • 2 EL frische Salbeiblätter (oder 1 TL getrockneter Salbei)
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 75 g Semmelbrösel (oder Panko)
  • 2 EL Leinsamen + 5 EL Wasser (Leinsamen-Ei)
  • 1 Packung (ca. 275 g) veganer Blätterteig (rechteckig)
  • 2 EL Pflanzenmilch (z. B. Hafer- oder Sojamilch)
  • 1 EL Ahornsirup (optional)
  • 1 Handvoll Kürbiskerne (zum Bestreuen)
  • 200 g frische oder gefrorene Cranberries
  • 150 ml Orangensaft (frisch gepresst oder aus der Flasche)
  • 2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • 1 Zimtstange
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Speisestärke + 2 EL kaltes Wasser (optional)

Instructions

  1. Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Schneide den Kürbis in ca. 2 cm große Würfel. Verteile die Würfel auf einem Backblech, beträufle sie mit 2 EL Olivenöl, salze und pfeffere sie leicht und röste sie für 20-25 Minuten, bis sie weich sind und goldene Ränder haben. Nimm sie aus dem Ofen und lass sie etwas abkühlen.
  2. Während der Kürbis im Ofen ist, erhitze 1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die fein gewürfelte Zwiebel und den gehackten Knoblauch hinein und brate sie für 3-4 Minuten an, bis sie glasig sind. Füge die gehackten Salbeiblätter hinzu und brate sie für eine weitere Minute mit. Gib die vorgegarten Kastanien in die Pfanne und brate sie für 2-3 Minuten mit, bis sie leicht geröstet sind. Nimm die Pfanne vom Herd. Rühre den geräucherten Paprika und den Kreuzkümmel ein.
  3. Gib die abgekühlten Kürbiswürfel und die Kastanien-Zwiebel-Mischung in eine Küchenmaschine. Pulse sie 3-4 Mal, bis eine grobe, aber zusammenhängende Masse entsteht. (Nicht zu fein pürieren – ein paar Stücke geben Textur!) Falls du keinen Pürierstab hast, zerdrücke alles mit einer Gabel in einer großen Schüssel. Gib die Semmelbrösel und das Leinsamen-Ei dazu und vermische alles gründlich. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Die Masse sollte fest genug sein, um eine Kugel zu formen. Falls sie zu feu…
  4. Rolle den Blätterteig auf einer leicht bemehlten Fläche oder zwischen zwei Lagen Backpapier zu einem Rechteck von etwa 30 x 40 cm aus. Forme aus der Kürbis-Kastanien-Masse eine feste Rolle von etwa 25 cm Länge und lege sie in die Mitte des Teigrechtecks. Die Enden der Rolle sollten etwa 5 cm von den kurzen Teigseiten entfernt sein. Klappe die langen Seiten des Teigs über die Füllung und drücke die Naht gut fest. Dann klappe die kurzen Enden ein und drücke sie ebenfalls fest. Drehe den Wellington…
  5. Verrühre die Pflanzenmilch mit dem Ahornsirup und bestreiche den Wellington damit großzügig. Schneide mit einem scharfen Messer vorsichtig 3-4 Schlitze in die Oberseite des Teigs. Streue die Kürbiskerne darüber und drücke sie leicht an. Backe den Wellington bei 200 °C Ober-/Unterhitze für 35-40 Minuten, bis der Teig goldbraun und knusprig ist. Lass ihn nach dem Backen 10 Minuten ruhen, bevor du ihn anschneidest.
  6. Während der Wellington im Ofen ist, gib die Cranberries, den Orangensaft, den Ahornsirup und die Zimtstange in einen kleinen Topf. Bring alles bei mittlerer Hitze zum Kochen, reduziere dann die Hitze und lass die Soße 10-12 Minuten köcheln, bis die Cranberries aufplatzen und die Soße eindickt. Rühre gelegentlich um. Entferne die Zimtstange. Falls dir die Soße zu dünn ist, verrühre die Speisestärke mit dem kalten Wasser und rühre sie ein – lass sie dann noch 1 Minute köcheln. Schmecke mit einer P…

Notes

Lass den gerösteten Kürbis nach dem Backen 5 Minuten auf einem Küchentuch abtropfen, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Kühle den Wellington nach dem Rollen für 15 Minuten im Kühlschrank, bevor du ihn backst, für eine knusprigere Kruste. Die Füllung und die Cranberry-Soße können einen Tag vorher zubereitet werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1/4 des Wellingtons
  • Calories: 380
  • Sugar: 12
  • Sodium: 0.05
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 8
  • Protein: 9

Keywords: veganer Wellington, Kürbis-Kastanien-Wellington, Festtagsgericht, Weihnachten, Erntedank, pflanzlich, Blätterteig, Hokkaido, Kastanien, Cranberry-Soße

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