Es war 22:47 Uhr an einem ganz normalen Dienstag im Oktober, und ich hatte einen Heißhunger auf etwas, das es so gar nicht gab. Nicht auf Schokolade, nicht auf Chips – sondern auf diesen bestimmten Duft von Äpfeln und Butter, der nach Sonntagnachmittag bei Oma riecht. Das Problem? Ich hatte keinen normalen Kuchen geplant, keinen Teig im Kühlschrank und ehrlich gesagt auch keine große Lust, ein aufwendiges Projekt zu starten. Aber der Gedanke ließ mich nicht los. Also stand ich in der Küche, die Nachbarn schliefen längst, und kramte zusammen, was da war. Mehl, Zucker, Eier – klar. Aber die Butter? Die wurde braun, weil ich keine Geduld hatte, sie weich werden zu lassen. Ich dachte mir: „Was soll’s, nachts um elf ist alles erlaubt.” Und so entstand dieser einfache Brown Butter Apfelkuchen mit Zimtglasur. Nicht geplant, nicht perfekt, aber genau das, was ich brauchte. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses Gefühl, wenn ein simpler Kuchen plötzlich alles richtig macht. Dieses Rezept ist seitdem mein absoluter Geheimtipp für genau solche Abende. Oder für den nächsten Kaffeebesuch. Denn manchmal entstehen die besten Dinge ja aus einer spontanen Idee und einer Prise Verrücktheit.
Warum dieser einfache Brown Butter Apfelkuchen mit Zimtglasur euer neuer Favorit wird
Ich habe diesen Kuchen in den letzten Monaten bestimmt ein Dutzend Mal gebacken. Jedes Mal mit dem gleichen Ergebnis: Er ist einfach, schnell und schmeckt trotzdem wie ein Sonntagskuchen. Die braune Butter macht den Unterschied, das kann ich euch sagen. Sie bringt ein nussiges Aroma in den Teig, das perfekt mit den süßen Äpfeln harmoniert. Und die Zimtglasur? Die ist das i-Tüpfelchen, das den Kuchen unwiderstehlich macht.
- Einfach und schnell: In unter einer Stunde habt ihr einen duftenden Kuchen auf dem Tisch. Perfekt für den Feierabend oder wenn spontan Besuch kommt.
- Zutaten aus dem Vorrat: Keine exotischen Zutaten, keine langen Einkaufslisten. Mehl, Zucker, Eier, Äpfel, Butter – das habt ihr wahrscheinlich schon daheim.
- Perfekt für gemütliche Nachmittage: Ob zum Kaffee, als Dessert oder einfach so – dieser Kuchen passt immer. Er ist herbstlich, aber nicht zu schwer, und macht einfach glücklich.
- Ein echter Publikumsliebling: Erwachsene lieben die nussige Note der braunen Butter, Kinder lieben die süße Zimtglasur. Alle sind zufrieden.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus saftigen Äpfeln, buttrigem Teig und zimtiger Glasur ist einfach himmlisch. Der Kuchen ist fluffig, aber nicht zu trocken – genau richtig.
Was diesen Kuchen von anderen Apfelkuchen unterscheidet, ist die braune Butter. Klingt vielleicht fancy, ist aber super einfach. Ihr lasst die Butter in einem Topf schmelzen, bis sie goldbraun wird und nussig duftet. Das dauert keine fünf Minuten und verleiht dem Kuchen ein völlig neues Aroma. Glaubt mir, einmal probiert, werdet ihr diesen Trick nicht mehr missen wollen. Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist der Kuchen, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und kurz innehalten muss. Einfach, aber mit dem gewissen Etwas.
Welche Zutaten ihr für den einfachen Brown Butter Apfelkuchen mit Zimtglasur braucht
Die Zutatenliste ist überschaubar und besteht aus einfachen, aber guten Zutaten. Keine komplizierten Sachen, nur das, was ihr für einen richtig guten Kuchen braucht. Ich zeige euch, worauf ihr achten solltet, damit der Kuchen perfekt gelingt.
Für den Teig:
- 120 g Butter (ungesalzen) – Die Butter wird braun gemacht. Achtet darauf, dass sie nicht verbrennt. Ich nehme am liebsten die von Meggle oder Kerrygold, die haben einen hohen Fettgehalt und werden besonders schön nussig.
- 150 g Zucker (weiß oder braun) – Brauner Zucker gibt dem Kuchen eine leicht karamellige Note, weißer Zucker ist neutraler. Beides funktioniert super. Probiert es einfach aus!
- 2 Eier (Größe M oder L, Zimmertemperatur) – Wenn die Eier kalt sind, kann der Teig klumpig werden. Holt sie einfach eine halbe Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Oder das Mark einer Vanilleschote, wenn ihr es etwas edler mögt.
- 200 g Mehl (Type 405) – Normales Weizenmehl reicht völlig. Für eine rustikalere Note könnt ihr auch 50 g durch Dinkelmehl ersetzen.
- 1,5 TL Backpulver – Nicht zu viel, sonst wird der Kuchen zu luftig und fällt zusammen.
- 1 Prise Salz – Die hebt die Aromen hervor, das ist wichtig.
- 100 ml Milch (Zimmertemperatur) – Ich nehme Vollmilch, aber Hafermilch oder Mandelmilch funktionieren auch. Die Milch macht den Teig schön saftig.
- 2-3 Äpfel (mittelgroß, säuerlich, z.B. Boskoop oder Elstar) – Boskoop ist mein Favorit, weil er beim Backen nicht zerfällt und eine schöne Säure hat. Elstar ist auch gut, etwas milder. Die Äpfel werden geschält, entkernt und in kleine Würfel oder dünne Spalten geschnitten.
Für die Zimtglasur:

- 100 g Puderzucker – Unbedingt sieben, sonst gibt es Klümpchen in der Glasur.
- 2-3 EL Milch (oder Apfelsaft) – Je nachdem, wie flüssig ihr die Glasur haben wollt. Apfelsaft gibt eine fruchtige Note, die gut zu den Äpfeln passt.
- 1 TL Zimt (oder mehr, nach Geschmack) – Ich liebe Zimt, also nehme ich eher einen gehäuften TL. Wer es milder mag, reduziert die Menge.
Ein Tipp zur Apfelauswahl: Wenn ihr sehr süße Äpfel wie Gala oder Fuji verwendet, könnt ihr etwas weniger Zucker in den Teig geben. Die Äpfel geben dann genug Süße ab. Probiert einfach, was ihr da habt.
Welche Küchengeräte ihr braucht
Für diesen Kuchen braucht ihr kein Profi-Equipment. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig. Ich hab die Sachen alle in einer normalen Küche.
- Eine Kastenform (ca. 25 cm) oder eine Springform (22 cm) – Ich nehme meist die Kastenform, weil der Kuchen dann schön hoch wird. Wenn ihr eine Springform nehmt, wird er etwas flacher, ist aber auch lecker.
- Backpapier – Spart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter rauslösen.
- Einen kleinen Topf – Für die braune Butter. Ein heller Topf ist ideal, weil ihr dann besser sehen könnt, wie die Butter Farbe annimmt.
- Zwei Rührschüsseln – Eine für die trockenen Zutaten, eine für die nassen. Das ist einfacher.
- Einen Schneebesen oder ein Handrührgerät – Mit dem Schneebesen geht es auch per Hand, aber das Rührgerät ist schneller. Ich bin ja immer für weniger Arbeit.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – Zum Schälen und Schneiden der Äpfel.
- Ein kleines Sieb – Für den Puderzucker, damit die Glasur schön glatt wird.
Tipp für die Kastenform: Wenn ihr keine Kastenform habt, tut es auch eine Auflaufform. Der Kuchen wird dann etwas breiter und flacher, backt aber auch durch. Einfach die Backzeit etwas reduzieren und mit der Stäbchenprobe testen.
So gelingt der einfache Brown Butter Apfelkuchen mit Zimtglasur – Schritt für Schritt
Keine Sorge, das Rezept ist wirklich unkompliziert. Ich führe euch durch jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann. Versprochen.
- Backofen vorheizen und Form vorbereiten: Heizt den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fettet eure Kastenform ein oder legt sie mit Backpapier aus. So lässt sich der Kuchen später leichter stürzen.
- Braune Butter zubereiten: Gebt die Butter in einen kleinen Topf und lasst sie bei mittlerer Hitze schmelzen. Rührt ab und zu um. Die Butter wird erst schäumen, dann beginnen, braun zu werden. Das passiert nach ca. 3-5 Minuten. Sobald sie eine goldbraune Farbe hat und nussig riecht, nehmt den Topf sofort vom Herd. Lasst die Butter etwas abkühlen, aber nicht fest werden. Achtung: Sie kann schnell verbrennen, also lasst sie nicht aus den Augen!
- Trockene Zutaten mischen: Vermischt in einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und einer Prise Zimt (optional, für mehr Aroma im Teig). Stellt die Schüssel erstmal zur Seite.
- Eier und Zucker schaumig schlagen: Gebt die Eier, den Zucker und den Vanillezucker in eine zweite Schüssel. Schlagt die Mischung mit dem Handrührgerät oder Schneebesen für ca. 2-3 Minuten, bis sie hell und schaumig ist. Die Masse sollte dickflüssig sein und Bänder ziehen, wenn ihr den Schneebesen hochhebt.
- Braune Butter und Milch unterrühren: Gießt die abgekühlte braune Butter und die Milch in die Eier-Zucker-Mischung. Rührt alles kurz unter, bis es sich verbunden hat. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh.
- Mehlmischung unterheben: Gebt die Mehlmischung nun in zwei bis drei Portionen zu den feuchten Zutaten. Rührt oder hebt sie vorsichtig unter, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Es dürfen ruhig ein paar Klümpchen bleiben – der Teig wird später beim Backen noch glatt. Wenn ihr zu viel rührt, wird der Kuchen hart.
- Äpfel vorbereiten und unterheben: Schält die Äpfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet sie in kleine Würfel (ca. 1 cm). Hebt die Apfelstücke vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig. Die Äpfel sollten gleichmäßig verteilt sein.
- Teig in die Form füllen: Füllt den Teig in die vorbereitete Kastenform und streicht die Oberfläche glatt. Klopft die Form einmal kurz auf die Arbeitsplatte, damit sich eventuelle Luftblasen lösen.
- Backen: Schiebt die Form in den vorgeheizten Ofen (Mittelschiene) und backt den Kuchen für 45-55 Minuten. Macht nach 45 Minuten die Stäbchenprobe: Steckt ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist er fertig. Wenn nicht, lasst ihn noch 5-10 Minuten weiterbacken. Die Oberfläche sollte goldbraun sein.
- Abkühlen lassen: Lasst den Kuchen für ca. 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzt ihr ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter und lasst ihn vollständig auskühlen. Das ist wichtig, damit die Glasur später nicht verläuft.
- Zimtglasur zubereiten: Während der Kuchen abkühlt, rührt ihr die Glasur an. Gebt den Puderzucker und den Zimt in eine kleine Schüssel. Fügt nach und nach die Milch (oder den Apfelsaft) hinzu und rührt, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Sie sollte langsam vom Löffel fließen, aber nicht zu dünn sein.
- Glasur auftragen: Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, verteilt ihr die Zimtglasur gleichmäßig auf der Oberseite. Lasst sie ein paar Minuten fest werden, bevor ihr den Kuchen anschneidet. Die Glasur wird beim Trocknen noch etwas fester.
Ein Tipp von mir: Wenn ihr den Kuchen besonders saftig mögt, könnt ihr die Äpfel vor dem Unterheben kurz in etwas Zitronensaft und Zimt wenden. Das gibt noch mehr Aroma und verhindert, dass die Äpfel braun werden.
Tipps und Tricks für den perfekten Brown Butter Apfelkuchen
Ich hab bei diesem Rezept so einiges ausprobiert, und ein paar Fehler gemacht. Damit ihr nicht die gleichen Fehler macht, hier meine besten Tipps.
- Die braune Butter nicht verbrennen lassen: Das ist der wichtigste Punkt. Die Butter wird schnell dunkel, sobald sie die richtige Farbe hat. Nehmt den Topf sofort vom Herd und stellt ihn auf eine kalte Unterlage. Wenn die Butter schwarz wird, schmeckt sie bitter und der ganze Kuchen ist ruiniert. Lieber etwas zu früh vom Herd nehmen, die Restwärme macht den Rest.
- Zimmertemperatur ist Trumpf: Eier und Milch sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen. Kalte Zutaten machen den Teig klumpig und der Kuchen wird nicht so schön locker. Einfach alles eine halbe Stunde vorher rausstellen.
- Äpfel nicht zu fein schneiden: Wenn die Apfelstücke zu klein sind, verschwinden sie im Teig und man schmeckt sie kaum. Sie sollten schon Biss haben. Würfel von ca. 1 cm sind ideal. Ich schneide sie manchmal auch in dünne Spalten und lege sie auf den Teig – das sieht hübsch aus.
- Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch kurz unterheben. Wenn ihr zu lange rührt, entwickelt sich das Gluten im Mehl und der Kuchen wird zäh und kompakt. Lieber ein paar kleine Mehlnester im Teig lassen, die backen sich raus.
- Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen backt anders. Mein alter Ofen hat oft 10 Minuten länger gebraucht als angegeben. Macht einfach die Stäbchenprobe, das ist die sicherste Methode. Wenn der Kuchen noch feucht ist, einfach weitermachen.
- Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber der Kuchen muss wirklich komplett auskühlen, bevor ihr die Glasur draufgebt. Sonst läuft sie runter und wird nicht schön fest. Ich stelle den Kuchen manchmal für 15 Minuten in den Kühlschrank, das geht schneller.
Mein größter Fail: Beim ersten Mal hab ich die Butter zu lange auf dem Herd gelassen. Sie war pechschwarz und die ganze Küche hat gestunken. Der Kuchen war ungenießbar. Seitdem nehme ich die Butter lieber eine Nuance zu früh vom Herd. Aus Fehlern lernt man ja.
Variationen und Anpassungen für den Apfelkuchen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr es ganz leicht abwandeln könnt. Ich hab schon ein paar Sachen ausprobiert und verrate euch meine liebsten Variationen.
- Mit Nüssen: Gebt eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Pekannüsse unter den Teig. Sie rösten beim Backen mit an und geben dem Kuchen einen tollen Crunch. Passt perfekt zu den Äpfeln und der braunen Butter.
- Mit Rosinen oder Cranberries: Wer es fruchtiger mag, kann noch eine Handvoll Rosinen oder getrocknete Cranberries unter den Teig heben. Vorher kurz in heißem Wasser einweichen, dann werden sie schön saftig.
- Ohne Milch, vegan: Ersetzt die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch und die Eier durch zwei Esslöffel Apfelmus plus einen Esslöffel Leinsamenmehl (mit 3 EL Wasser verrührt). Die braune Butter könnt ihr durch vegane Butter ersetzen, aber achtet darauf, dass sie nicht zu schnell verbrennt. Der Kuchen wird etwas kompakter, schmeckt aber immer noch fantastisch.
- Mit einer Streuselschicht: Statt der Glasur könnt ihr eine einfache Streuselschicht auf den Teig geben. Dazu 50 g kalte Butter, 50 g Mehl, 50 g Zucker und 1 TL Zimt zu Krümeln verreiben und über den Teig streuen. Dann backen wie gewohnt. Die Streusel werden schön knusprig.
- Gewürzvariation: Statt nur Zimt könnt ihr auch eine Prise Muskat, Kardamom oder Nelkenpulver in den Teig oder die Glasur geben. Das gibt dem Kuchen eine weihnachtliche Note. Ich liebe eine Kombination aus Zimt und Kardamom – das riecht einfach himmlisch.
Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich habe einmal statt der normalen Äpfel Birnen genommen, die noch etwas fest waren. Dazu ein bisschen Ingwer in den Teig gerieben. Das war ein Gedicht! Probiert ruhig aus, was ihr gerade da habt.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Damit ihr lange etwas von eurem Kuchen habt und er immer gut schmeckt, hier meine Erfahrungen.
Servieren: Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Er ist pur schon ein Genuss, aber mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis wird er zum Dessert. Auch ein Löffel Apfelmus passt wunderbar dazu. Für einen besonderen Anlass könnt ihr den Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit der Zimtglasur und ein paar Apfelspalten dekorieren.
Aufbewahren: Den Kuchen könnt ihr in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur bis zu 4 Tage aufbewahren. Wichtig: Stellt ihn nicht in den Kühlschrank, da wird er trocken. Wenn ihr ihn länger aufbewahren wollt, friert ihn lieber ein.
Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickelt ihn dafür in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur für ein paar Stunden stehen lassen. Die Glasur wird nach dem Auftauen etwas weicher, schmeckt aber immer noch.
Reheat: Wenn ihr den Kuchen nach ein paar Tagen nochmal warm genießen wollt, gebt ein Stück für 10-15 Sekunden in die Mikrowelle oder für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Er schmeckt dann fast wie frisch gebacken.
Geschmack über Zeit: Am zweiten oder dritten Tag schmeckt der Kuchen oft sogar noch besser, weil sich die Aromen von Apfel und Zimt richtig verbunden haben. Die Äpfel geben Feuchtigkeit ab, der Kuchen wird noch saftiger. Ein Grund mehr, ihn ein bis zwei Tage vor dem Verzehr zu backen!
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Ich will nicht so tun, als wäre dieser Kuchen ein Gesundheitsfood, aber er hat durchaus seine guten Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken).
| Nährwert | Pro Stück (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | 280 kcal |
| Fett | 12 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 7 g |
| Kohlenhydrate | 38 g |
| davon Zucker | 22 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
| Eiweiß | 4 g |
Die guten Seiten: Die Äpfel liefern Ballaststoffe und Vitamin C. Die braune Butter enthält Buttersäure, die in Maßen gut für die Darmgesundheit sein kann. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Also, genießt den Kuchen ruhig mit einem guten Gewissen – ab und zu darf das sein.
Allergene: Der Kuchen enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter, Milch) und Eier. Für eine vegane oder laktosefreie Variante schaut in den Variationsabschnitt oben.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Kuchen auch ohne braune Butter backen?
Ja, klar. Ersetzt die braune Butter einfach durch 120 g geschmolzene, aber nicht gebräunte Butter. Der Kuchen wird dann etwas milder im Geschmack, aber immer noch lecker. Die nussige Note geht dann halt verloren.
Kann ich gefrorene Äpfel verwenden?
Ja, aber taut sie vorher auf und lasst sie gut abtropfen. Gefrorene Äpfel geben oft viel Wasser ab, was den Teig zu feucht machen kann. Drückt sie nach dem Auftauen leicht aus.
Wie bekomme ich die Glasur besonders glatt?
Siebt den Puderzucker unbedingt vor dem Anrühren. Das vermeidet Klümpchen. Rührt die Glasur dann mit einem Schneebesen glatt. Wenn sie zu dick ist, gebt noch einen Tropfen Milch dazu. Wenn sie zu dünn ist, etwas mehr Puderzucker.
Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Ja, das geht wunderbar. Eine Springform mit 22 cm Durchmesser ist ideal. Der Kuchen wird dann etwas flacher und braucht vielleicht 5-10 Minuten weniger Backzeit. Macht einfach die Stäbchenprobe.
Warum wird mein Kuchen manchmal trocken?
Das kann passieren, wenn der Teig zu lange gebacken wurde oder wenn ihr zu viel Mehl verwendet habt. Messt das Mehl immer mit einer Waage ab, das ist genauer als Tassen. Und macht die Stäbchenprobe, um den perfekten Zeitpunkt zu erwischen.
Fazit – Darum solltet ihr diesen Kuchen unbedingt backen
Dieser einfache Brown Butter Apfelkuchen mit Zimtglasur ist für mich mehr als nur ein Rezept. Er ist der Beweis, dass die besten Dinge oft aus dem Moment entstehen. Aus einer spontanen Idee, einem Kühlschrank, der nicht voll war, und einer Prise Mut, einfach mal was Neues auszuprobieren. Er ist schnell gemacht, schmeckt fantastisch und macht einfach glücklich. Ob für den nächsten Kaffeeklatsch, als Dessert nach einem langen Tag oder einfach nur so – dieser Kuchen ist immer eine gute Idee. Probiert ihn aus, passt ihn an, macht ihn zu eurem eigenen. Ich bin mir sicher, ihr werdet ihn lieben. Und wenn ihr ihn probiert habt, schreibt mir doch einen Kommentar, wie er gelungen ist! Oder teilt eure eigene Variation mit mir. Ich bin schon gespannt. Also, ran an die Äpfel und losgebacken – es lohnt sich!
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Einfacher Brown Butter Apfelkuchen mit Zimtglasur – Bestes Rezept
Dieser einfache Brown Butter Apfelkuchen mit Zimtglasur ist saftig, aromatisch und in unter einer Stunde fertig. Die nussige braune Butter und die süße Zimtglasur machen ihn unwiderstehlich.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 45-55 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 120 g ungesalzene Butter (für die braune Butter)
- 150 g Zucker (weiß oder braun)
- 2 Eier (Größe M oder L, Zimmertemperatur)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 200 g Mehl (Type 405)
- 1,5 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 100 ml Milch (Zimmertemperatur)
- 2–3 mittelgroße säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop oder Elstar)
- 100 g Puderzucker (für die Glasur)
- 2–3 EL Milch oder Apfelsaft (für die Glasur)
- 1 TL Zimt (für die Glasur)
Instructions
- Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm) einfetten oder mit Backpapier auslegen.
- Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und unter gelegentlichem Rühren goldbraun werden lassen (ca. 3-5 Minuten). Sobald sie nussig duftet, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
- In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und eine Prise Zimt vermischen.
- In einer zweiten Schüssel Eier, Zucker und Vanillezucker mit einem Handrührgerät oder Schneebesen 2-3 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und dickflüssig ist.
- Die abgekühlte braune Butter und die Milch zur Eier-Zucker-Mischung geben und kurz unterrühren.
- Die Mehlmischung in 2-3 Portionen zu den feuchten Zutaten geben und vorsichtig unterheben, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu lange rühren.
- Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Die Apfelstücke vorsichtig unter den Teig heben.
- Teig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und einmal kurz auf die Arbeitsplatte klopfen.
- Auf der mittleren Schiene 45-55 Minuten backen. Nach 45 Minuten eine Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig. Sonst 5-10 Minuten weiterbacken.
- Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
- Für die Glasur Puderzucker und Zimt in eine Schüssel sieben. Nach und nach Milch oder Apfelsaft hinzufügen und zu einer glatten, dickflüssigen Glasur rühren.
- Die Glasur gleichmäßig auf dem vollständig abgekühlten Kuchen verteilen und einige Minuten fest werden lassen.
Notes
Die braune Butter nicht verbrennen lassen – sobald sie goldbraun ist und nüssig riecht, vom Herd nehmen. Eier und Milch sollten Zimmertemperatur haben. Äpfel nicht zu fein schneiden (ca. 1 cm Würfel). Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Stäbchenprobe nicht vergessen. Kuchen vor dem Glasieren vollständig auskühlen lassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 22
- Sodium: 2
- Fat: 12
- Saturated Fat: 7
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 2
- Protein: 4
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