Meine Nachbarin Frau Schulz machte gar keine große Sache daraus. Ich war an einem Dienstagabend kurz bei ihr vorbeigegangen, um mir eine Springform auszuleihen – meine hatte ich beim Umzug irgendwo eingepackt und fand sie einfach nicht. Und dann traf mich dieser Duft, bevor ich überhaupt die Küche betreten hatte. Warme Äpfel, Butter, Vanille – es roch, als hätte jemand den Herbst persönlich eingeladen. Frau Schulz zuckte nur mit den Schultern und meinte, sie hätte „mal eben schnell einen Apfelkuchen” gemacht. Kein großes Tamtam, kein „Oh, ich hab stundenlang gewerkelt”. Sie schob mir einfach ein Stück auf einen Teller, und der Kuchen war noch lauwarm. Die Streusel waren perfekt knusprig, die Apfelschicht saftig und dieser Vanillepudding – ich meine, dieser Pudding – der war wie eine fluffige Wolke aus Cremigkeit. Ich stand da in ihrer Küche, mit einem Kuchenstück in der Hand, und konnte kaum glauben, dass so etwas Göttliches so beiläufig entstanden war. Vielleicht kennen Sie das ja, wenn ein einfaches Rezept Sie völlig umhaut, weil es einfach genau richtig ist. Diesen Kuchen backe ich jetzt selbst ständig, und jedes Mal denke ich an Frau Schulz und ihre lässige Art. Es ist einfach der beste Apfel-Streuselkuchen vom Blech – ehrlich.
Warum Sie Diesen Kuchen Lieben Werden
Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Er ist der Beweis, dass man mit wenigen, einfachen Zutaten etwas absolut Himmlisches zaubern kann. Ich habe ihn in den letzten Monaten bestimmt ein Dutzend Mal gebacken, für Familie, Freunde und sogar fürs Büro. Und jedes Mal gab es dieselbe Reaktion: Stille, dann ein genüssliches Seufzen und die Frage nach dem Rezept.
- Schnell & Einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt, die Äpfel sind schnell geschält und die Streusel sind im Handumdrehen gemacht. Perfekt für einen stressigen Wochentag, wenn Sie trotzdem etwas Besonderes auf den Tisch bringen wollen.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder Spezialitäten aus dem Feinkostladen. Mehl, Butter, Zucker, Eier, Äpfel und eine Packung Vanillepuddingpulver – das haben Sie wahrscheinlich sowieso im Haus.
- Perfekt für Jeden Anlass: Ob zum Sonntagskaffee, für den Kindergeburtstag, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach nur so, weil Sie Lust auf etwas Gutes haben. Dieser Kuchen passt immer.
- Garantiert Publikumsliebling: Die Kombination aus saftigen Äpfeln, buttrigen Streuseln und cremigem Vanillepudding ist einfach unwiderstehlich. Kinder lieben ihn, Erwachsene auch – und Veganer? Die können ihn mit ein paar einfachen Anpassungen auch genießen.
- Unverschämt Lecker: Der Pudding macht den Kuchen so unglaublich saftig und verleiht ihm eine ganz besondere, feine Vanillenote. Die Streusel bleiben knusprig, die Äpfel werden weich und aromatisch. Das ist echtes Comfort Food.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet, ist die clevere Verwendung des Vanillepuddings. Er wird nicht nur als Füllung verwendet, sondern sorgt auch dafür, dass der Teig schön saftig bleibt und die Äpfel perfekt eingebettet sind. Kein trockener Kuchen mehr, versprochen! Es ist diese eine Zutat, die alles verändert und den Kuchen zu etwas ganz Besonderem macht. Ich nenne ihn liebevoll meinen „Seelenwärmer-Kuchen”, weil er einfach glücklich macht.
Welche Zutaten Sie Brauchen
Für diesen einfachen Apfel-Streuselkuchen vom Blech mit Vanillepudding brauchen Sie wirklich keine Zutaten, die Sie nicht kennen. Es sind alles Klassiker, die in jeder gut sortierten Küche zu finden sind. Die Qualität der Zutaten macht aber durchaus einen Unterschied, deshalb ein paar Tipps von mir.
Für den Teig:
- 250 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich weich sein, damit sie sich gut mit dem Zuckercremig schlagen lässt. Ich nehme am liebsten die deutsche Markenbutter, sie gibt dem Teig ein fantastisches Aroma. (Für eine vegane Variante können Sie auch Margarine auf Pflanzenölbasis verwenden.)
- 200 g Zucker: Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Sie können auch braunen Zucker nehmen, das gibt dem Kuchen eine leicht karamellige Note.
- 4 Eier (Größe M): Achten Sie darauf, dass die Eier Zimmertemperatur haben. Dann verbinden sie sich besser mit der Butter und der Teig wird schön luftig.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für die feine Vanillenote. Am besten den echten von Dr. Oetker oder einer anderen guten Marke.
- 300 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl. Sie können auch Dinkelmehl (Type 630) verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger im Geschmack.
- 1 Päckchen Backpulver: Für die Lockerheit. Auch hier vertraue ich auf die klassischen Marken.
- Eine Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und sorgt für eine tolle Balance.
Für die Apfelschicht:
- 1 kg Äpfel (ca. 6-8 Stück): Am besten eignen sich säuerliche und feste Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold. Sie behalten beim Backen ihre Form und geben eine schöne Säure, die perfekt mit der Süße des Teigs und der Streusel harmoniert. Wenn Sie nur süße Äpfel haben, geben Sie einfach einen Spritzer Zitronensaft dazu.
- 2 EL Zitronensaft: Verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt eine frische Note.
- 1 TL Zimt: Gemahlener Zimt ist der klassische Begleiter für Äpfel. Er wärmt und macht den Kuchen so richtig herbstlich. (Ich nehme immer Ceylon-Zimt, der ist milder und feiner.)
- 2 EL Zucker: Zum Bestreuen der Äpfel, falls sie nicht süß genug sind. Je nach Apfelsorte können Sie die Menge anpassen.
Für die Vanillepudding-Füllung:
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen): Das ist die Geheimzutat! Es sorgt für die unglaubliche Cremigkeit und Saftigkeit. Ich schwöre auf das klassische Puddingpulver von Dr. Oetker.
- 500 ml Milch: Für die Zubereitung des Puddings. Sie können auch Hafer- oder Mandelmilch verwenden, dann wird der Kuchen laktosefrei.
- 50 g Zucker: Zum Süßen des Puddings. Wenn Sie die Milchalternative nehmen, passen Sie die Zuckermenge eventuell an.
Für die Streusel:
- 200 g Mehl: Wieder Type 405 oder Dinkelmehl.
- 100 g Zucker: Für die Süße und die Knusprigkeit.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für den extra Vanillegeschmack.
- 125 g kalte Butter: Die Butter muss kalt sein, damit die Streusel schön krümelig werden. Am besten schneiden Sie sie in kleine Stücke und geben sie direkt aus dem Kühlschrank zum Mehl-Zucker-Gemisch.
- Eine Prise Zimt (optional): Für alle, die es zimtig mögen. Aber Vorsicht, nicht zu viel, sonst überdeckt es den Vanillegeschmack.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Hier ist, was Sie brauchen:
- Ein Backblech (ca. 30 x 40 cm): Ein normales Ofenblech, das in jeden handelsüblichen Backofen passt.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt und die Reinigung einfacher wird.
- Eine große Rührschüssel: Für den Teig. Eine Schüssel aus Edelstahl oder Glas ist perfekt.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Mit den Schneebesen oder Knethaken. Ein Handrührgerät tut es völlig, eine Küchenmaschine ist natürlich bequemer.
- Einen kleinen Topf: Für die Zubereitung des Vanillepuddings.
- Einen Schneebesen: Für den Pudding, damit er klümpchenfrei wird.
- Ein scharfes Messer und ein Sparschäler: Zum Schälen und Schneiden der Äpfel.
- Eine kleine Schüssel: Für die Streusel.
- Ein Teigschaber: Zum Verteilen des Teigs auf dem Blech. Einfach und günstig.
Falls Sie keine Küchenmaschine haben, kein Problem. Mit einem Handrührgerät und etwas Muskelkraft klappt es genauso gut. Und falls Sie keinen Sparschäler besitzen, geht es auch mit einem Messer, aber der Sparschäler ist einfach schneller und sauberer.
Schritt-für-Schritt Zubereitung

Los geht’s! Keine Sorge, es ist wirklich einfacher, als Sie vielleicht denken. Ich zeige Ihnen jeden Schritt ganz genau.
- Vorbereitung ist alles: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vor. Legen Sie Ihr Backblech mit Backpapier aus. So kann später nichts anbrennen und das Blech bleibt sauber.
- Der Vanillepudding: Verrühren Sie in einem kleinen Topf das Puddingpulver mit 50 g Zucker und 6 EL der Milch (von den 500 ml) glatt. Stellen Sie den Rest der Milch (ca. 350 ml) auf den Herd und erhitzen Sie ihn. Sobald die Milch kocht, nehmen Sie den Topf vom Herd und rühren Sie die angerührte Puddingmasse mit einem Schneebesen kräftig ein. Stellen Sie den Topf zurück auf den Herd und lassen Sie den Pudding unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen, bis er eindickt. Das dauert nur eine Minute. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie den Pudding etwas abkühlen. Er wird später noch weiterverarbeitet, also muss er nicht ganz kalt sein.
- Der Mürbeteig: Geben Sie die weiche Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Schlagen Sie alles mit dem Handrührgerät (Schneebesen) auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten lang, bis eine cremige, hellgelbe Masse entsteht. Geben Sie dann die Eier einzeln dazu und schlagen Sie jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bis alles schön schaumig ist.
- Das Mehl dazu: Mischen Sie in einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver. Geben Sie die Mehlmischung nun zur Butter-Eier-Creme und verrühren Sie alles kurz auf niedriger Stufe, bis ein glatter, weicher Teig entstanden ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh. Der Teig ist jetzt relativ weich und klebrig – das ist genau richtig so.
- Teig aufs Blech: Geben Sie den Teig auf das vorbereitete Backblech. Mit einem Teigschaber oder einem Löffelrücken verteilen Sie ihn gleichmäßig auf dem gesamten Blech. Das geht am besten, wenn Sie den Teig erst in der Mitte verteilen und dann nach außen streichen. Der Teig ist weich genug, um sich gut verstreichen zu lassen.
- Die Äpfel vorbereiten: Während der Teig ruht (oder auch schon vorher), schälen Sie die Äpfel, vierteln sie und entfernen das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Apfelviertel dann in dünne Spalten oder kleine Würfel – je nachdem, wie Sie die Apfelstücke später im Kuchen mögen. Ich persönlich mag Spalten, weil sie eine schöne Textur geben. Vermischen Sie die Apfelstücke sofort mit dem Zitronensaft, dem Zimt und dem Zucker (falls verwendet).
- Pudding und Äpfel schichten: Jetzt kommt der Pudding zum Einsatz. Geben Sie den abgekühlten (aber noch flüssigen) Pudding gleichmäßig auf den Teig auf dem Blech. Verteilen Sie ihn mit einem Löffel oder Teigschaber, sodass er fast den gesamten Teig bedeckt. Legen Sie dann die vorbereiteten Apfelstücke gleichmäßig auf dem Pudding aus. Drücken Sie die Äpfel leicht an, damit sie etwas im Pudding versinken.
- Die Streusel: Für die Streusel geben Sie das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker und die Prise Zimt (optional) in eine Schüssel. Vermischen Sie alles kurz. Geben Sie die kalte Butter in kleinen Stücken dazu. Nun kommt der wichtigste Schritt: Mit den Händen die Butter mit dem Mehlgemisch verreiben, bis krümelige Streusel entstehen. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zu glatt und die Streusel werden nicht knusprig. Es sollten kleine, unregelmäßige Krümel sein.
- Streusel drauf: Streuen Sie die fertigen Streusel gleichmäßig über die Äpfel und den Pudding. Es ist okay, wenn nicht alles perfekt bedeckt ist – die Äpfel dürfen an manchen Stellen durchschimmern.
- Backen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen (Mitte) und backen Sie den Kuchen für etwa 35-40 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel goldbraun sind und der Teig an den Rändern anfängt, sich leicht vom Blech zu lösen. Machen Sie die Stäbchenprobe: Stechen Sie mit einem Holzstäbchen in den Teig (nicht in die Äpfel oder den Pudding). Bleibt kein Teig kleben, ist der Kuchen durch.
- Abkühlen lassen: Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig, denn warm lässt er sich nur schwer in Stücke schneiden, ohne dass er auseinanderfällt. Geduld, er lohnt sich!
Tipps & Tricks für den Perfekten Kuchen
Ich habe bei diesem Kuchen so einige Fehler gemacht, bevor er so wurde, wie ich ihn haben wollte. Hier sind meine besten Tipps, damit es Ihnen gleich beim ersten Mal gelingt.
- Der Pudding darf nicht zu heiß sein: Wenn Sie den Pudding kochend heiß auf den Teig geben, kann der Teig durchweichen und der Kuchen wird matschig. Lassen Sie ihn daher immer etwas abkühlen, bis er nur noch lauwarm ist. Das dauert vielleicht 10-15 Minuten.
- Die Äpfel nicht zu dick schneiden: Zu dicke Apfelstücke brauchen länger zum Garen und der Kuchen könnte außen schon zu dunkel sein, bevor die Äpfel weich sind. Schneiden Sie sie in dünne Spalten oder kleine Würfel (ca. 1-2 cm dick). So sind sie nach der Backzeit perfekt.
- Die Streusel richtig machen: Das A und O für knusprige Streusel ist kalte Butter! Wenn die Butter zu weich ist, werden die Streusel zu einem einzigen Teigklumpen. Arbeiten Sie also schnell und mit kalten Händen. Falls die Streusel doch zu weich werden, stellen Sie die Schüssel für 10 Minuten in den Kühlschrank.
- Nicht zu lange backen: Jeder Ofen ist anders. Behalten Sie den Kuchen ab der 30. Minute im Auge. Wenn die Streusel zu dunkel werden, decken Sie das Blech locker mit Alufolie ab. Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel goldbraun sind und der Teig durchgebacken ist.
- Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber lassen Sie den Kuchen wirklich vollständig auskühlen, bevor Sie ihn anschneiden. Warm ist er noch sehr weich und die Schichten können verrutschen. Nach dem Auskühlen wird er schön fest und lässt sich perfekt in Stücke schneiden.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein wunderbarer Grundbaustein, den Sie nach Herzenslust abwandeln können. Hier sind einige meiner liebsten Variationen:
- Nuss-Streusel: Ersetzen Sie 50 g des Mehls in den Streuseln durch 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Das gibt den Streuseln einen wunderbar nussigen Geschmack und eine extra knusprige Textur. Einfach genial!
- Vegane Variante: Für eine vegane Version ersetzen Sie die Butter durch Margarine auf Pflanzenölbasis (achten Sie auf eine vegane Marke). Die Eier können Sie durch Apfelmus (ca. 4 EL) oder eine zerdrückte Banane ersetzen. Für den Pudding nehmen Sie einfach Hafer-, Mandel- oder Sojamilch. Das funktioniert hervorragend und schmeckt fast genauso gut!
- Beeren-Apfel-Kuchen: Geben Sie zu den Apfelstücken eine Handvoll frische oder gefrorene Beeren (Himbeeren, Blaubeeren oder Brombeeren). Das gibt dem Kuchen eine fruchtig-säuerliche Note und sieht wunderschön aus. Die Beeren vor dem Backen einfach unter die Äpfel mischen.
- Gewürzvariation: Statt nur Zimt können Sie die Äpfel auch mit einer Prise Kardamom, Nelkenpulver oder Lebkuchengewürz verfeinern. Das passt besonders gut in der Weihnachtszeit.
- Schoko-Streusel: Für alle Schokoholics: Mischen Sie unter die Streusel 2 EL Kakaopulver und ersetzen Sie 50 g Mehl durch 50 geriebene Zartbitterschokolade. Das gibt einen herrlich schokoladigen Streuselkuchen.
Servieren & Aufbewahren
Dieser Kuchen schmeckt zu jeder Tageszeit. Hier sind meine Tipps, wie Sie ihn am besten servieren und aufbewahren.
Servieren: Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur oder leicht erwärmt. Sie können ihn pur genießen oder mit einem Klecks Schlagsahne, einer Kugel Vanilleeis oder etwas Vanillesoße servieren. Ein frisch aufgebrühter Kaffee oder ein Glas kalte Milch passen ebenfalls perfekt dazu. Für einen besonderen Anlass können Sie den Kuchen vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.
Aufbewahren: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Kuchenbox oder unter einer Kuchenglocke bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Tage. Er wird mit der Zeit sogar noch saftiger, da die Aromen durchziehen. Im Kühlschrank können Sie ihn bis zu 5 Tage aufbewahren. Allerdings wird er dann etwas fester – holen Sie ihn einfach 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit er wieder weicher wird.
Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Am besten schneiden Sie ihn in Stücke, wickeln jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie und legen sie in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose. So können Sie bei Bedarf einzelne Stücke auftauen. Im Gefrierfach hält er sich so etwa 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie die Stücke einfach bei Zimmertemperatur etwa 1-2 Stunden liegen. Sie können sie auch kurz in der Mikrowelle oder im Ofen bei niedriger Temperatur erwärmen.
Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile
Dieser Kuchen ist ein Genussmittel, aber er hat auch einige positive Aspekte. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 20 Stücken):
| Nährwert | Pro Stück (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | ca. 350 kcal |
| Kohlenhydrate | ca. 45 g |
| Fett | ca. 18 g |
| Eiweiß | ca. 4 g |
| Ballaststoffe | ca. 2 g |
Die Äpfel liefern wertvolle Vitamine (vor allem Vitamin C) und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Zimt hat antioxidative Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Die Butter und die Eier sind gute Quellen für fettlösliche Vitamine. Genießen Sie den Kuchen also in Maßen, aber ohne schlechtes Gewissen! Er ist ein Stückchen Wohlfühl-Essen, das einfach glücklich macht.
Rezept-FAQ
1. Kann ich den Kuchen auch ohne Pudding zubereiten?
Ja, das ist möglich. Sie können den Pudding einfach weglassen und die Äpfel direkt auf den Teig legen. Der Kuchen wird dann aber weniger saftig und die Cremigkeit fehlt. Der Pudding ist ja das Geheimnis für den besonderen Geschmack und die Textur.
2. Kann ich auch fertigen Vanillepudding aus dem Kühlregal nehmen?
Nein, das würde ich nicht empfehlen. Fertiger Pudding ist oft zu fest und lässt sich nicht gut auf dem Teig verteilen. Außerdem enthält er oft andere Zutaten, die den Geschmack verändern. Nehmen Sie lieber das klassische Puddingpulver zum Kochen – das ist genauso einfach und schmeckt viel besser.
3. Warum werden meine Streusel nicht knusprig?
Das liegt meistens daran, dass die Butter zu weich ist oder Sie die Streusel zu lange geknetet haben. Achten Sie darauf, dass die Butter schön kalt ist und arbeiten Sie schnell. Wenn die Streusel trotzdem weich werden, stellen Sie sie vor dem Backen für 15 Minuten in den Kühlschrank.
4. Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Ja, das geht. Verwenden Sie eine Springform mit 26 cm Durchmesser. Die Backzeit verlängert sich dann etwas, da der Kuchen dicker ist. Rechnen Sie mit etwa 45-50 Minuten. Machen Sie auch hier die Stäbchenprobe.
5. Wie verhindere ich, dass der Kuchen matschig wird?
Der wichtigste Punkt ist, dass der Pudding nicht zu heiß auf den Teig kommt. Lassen Sie ihn immer etwas abkühlen. Außerdem sollten Sie die Äpfel nicht zu dick schneiden und den Kuchen nicht zu früh aus dem Ofen nehmen. Die Stäbchenprobe gibt Ihnen Sicherheit.
Fazit
Dieser einfache Apfel-Streuselkuchen vom Blech mit Vanillepudding ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Stück Geborgenheit, ein Duft, der Erinnerungen weckt, und ein Geschmack, der einfach glücklich macht. Ich liebe es, wie unkompliziert er ist und wie er trotzdem jedesmal alle begeistert. Egal, ob Sie ihn für Ihre Familie, für Freunde oder einfach nur für sich selbst backen – er wird Sie nicht enttäuschen. Probieren Sie es aus, und lassen Sie mich wissen, wie er Ihnen schmeckt! Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar oder teilen Sie Ihre eigenen Variationen des Rezepts. Ich bin schon gespannt auf Ihre Kreationen! Und denken Sie daran: Backen ist Liebe, die man essen kann. Also, ran an den Ofen!
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Einfacher Apfel-Streuselkuchen vom Blech mit Vanillepudding – Bestes Rezept
Dieser einfache Apfel-Streuselkuchen vom Blech mit Vanillepudding ist saftig, cremig und perfekt für jeden Anlass. Mit wenigen Zutaten gelingt er garantiert und wird zum Lieblingskuchen der ganzen Familie.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 35-40 Minuten
- Total Time: 55-60 Minuten
- Yield: 20 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter
- 200 g Zucker
- 4 Eier (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 300 g Mehl (Type 405)
- 1 Päckchen Backpulver
- Eine Prise Salz
- 1 kg Äpfel (ca. 6–8 Stück, z.B. Boskoop, Elstar oder Jonagold)
- 2 EL Zitronensaft
- 1 TL Zimt
- 2 EL Zucker (optional, je nach Süße der Äpfel)
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
- 500 ml Milch
- 50 g Zucker (für den Pudding)
- 200 g Mehl (für die Streusel)
- 100 g Zucker (für die Streusel)
- 1 Päckchen Vanillezucker (für die Streusel)
- 125 g kalte Butter (für die Streusel)
- Eine Prise Zimt (optional, für die Streusel)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
- Vanillepudding zubereiten: Puddingpulver mit 50 g Zucker und 6 EL der Milch glatt rühren. Restliche Milch (ca. 350 ml) in einem Topf erhitzen, bis sie kocht. Vom Herd nehmen, die angerührte Puddingmasse mit einem Schneebesen einrühren. Zurück auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren einmal kurz aufkochen lassen, bis der Pudding eindickt. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
- Mürbeteig zubereiten: Weiche Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine große Rührschüssel geben. Mit dem Handrührgerät (Schneebesen) auf höchster Stufe 2-3 Minuten cremig schlagen. Eier einzeln dazugeben und jeweils 30 Sekunden unterrühren, bis die Masse schaumig ist.
- Mehl mit Backpulver mischen und zur Butter-Eier-Creme geben. Kurz auf niedriger Stufe verrühren, bis ein glatter, weicher Teig entsteht.
- Teig auf das vorbereitete Backblech geben und mit einem Teigschaber gleichmäßig verstreichen.
- Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten oder kleine Würfel schneiden. Mit Zitronensaft, Zimt und Zucker (falls verwendet) vermischen.
- Abgekühlten Pudding gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Apfelstücke darauflegen und leicht andrücken.
- Streusel zubereiten: Mehl, Zucker, Vanillezucker und Zimt (optional) in einer Schüssel vermischen. Kalte Butter in kleinen Stücken dazugeben und mit den Händen zu krümeligen Streuseln verreiben.
- Streusel gleichmäßig über die Äpfel und den Pudding streuen.
- Kuchen im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 35-40 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind und der Teig durchgebacken ist (Stäbchenprobe).
- Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen, bevor er in Stücke geschnitten wird.
Notes
Der Pudding sollte nicht zu heiß auf den Teig gegeben werden, sonst weicht der Teig durch. Die Äpfel nicht zu dick schneiden, damit sie gar werden. Für knusprige Streusel kalte Butter verwenden und nicht zu lange kneten. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 350
- Fat: 18
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 2
- Protein: 4
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