Es war 22:15 Uhr an einem ganz normalen Dienstag, und ich hatte so einen Heißhunger auf etwas Süßes, Knuspriges, mit Schokolade. Sie kennen das vielleicht. Dieses Gefühl, wenn der Tag lang war, die Kinder endlich im Bett sind und das Verlangen nach einer Belohnung einfach übermächtig wird. Ich wollte Nussecken. Die richtigen, mit einem buttrigen Mürbeteig, einer dicken Schicht Nussmasse und Schokolade. Aber mal ehrlich, wer hat um diese Uhrzeit die Energie, einen Mürbeteig zu kneten, ihn dann eine Stunde kalt zu stellen und auszurollen? Ich jedenfalls nicht.
Also stand ich da, in meiner muffigen Küche, und starrte in den Vorratsschrank. Meine Augen fielen auf eine Packung Vollkorn-Butterkekse, die ich für eine Käseplatte gekauft hatte. Und da traf es mich wie ein Blitz. Der Biskuitboden aus dem Kühlregal, den ich für eine andere Aktion gekauft hatte, war auch noch da. Was wäre, wenn ich den als Basis nehme? Ein kurzer Moment des Zögerns – das war ja fast Betrug an der traditionellen Bäckerei. Aber der Heißhunger war stärker. Ich habe den Boden in eine Form gelegt, in 20 Minuten eine schnelle Nussmasse zusammengerührt, sie aufgestrichen und ab in den Ofen damit. Als die Schokolade nach dem Backen darauf verlief, wusste ich: Das hier war kein Betrug. Das war eine geniale Abkürzung, die absolut himmlisch schmeckt. Diese einfachen Nussecken mit Schokoboden sind seitdem mein Geheimtipp für alle, die nicht stundenlang in der Küche stehen wollen.
Warum Sie diese Nussecken lieben werden
Diese Nussecken sind nicht nur ein weiteres Rezept. Sie sind die Rettung für jeden, der keine Zeit hat. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum Sie dieses Rezept ab sofort immer parat haben sollten.
- Schnell & einfach: In genau 30 Minuten sind diese Nussecken fertig. Kein Kneten, kein Kühlen, kein Ausrollen. Perfekt für spontane Besuche oder wenn das Verlangen nach Süßem einfach nicht warten kann.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen ausgefallenen Einkauf. Die Basis ist ein fertiger Schokobiskuitboden (aus dem Kühlregal) oder alternativ Vollkornkekse. Das ist der Trick, der alles so schnell macht.
- Der perfekte Wochenend-Schmaus: Ob für den gemütlichen Kaffeeklatsch am Sonntag, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach für den eigenen Seelenfrieden an einem stressigen Dienstagabend – diese Ecken passen immer.
- Garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie zu unzähligen Gelegenheiten mitgebracht und jedes Mal kamen alle aus dem Häuschen. Kinder lieben die Schokolade, Erwachsene den nussigen Biss. Die Kombination ist einfach unwiderstehlich.
- Unglaublich lecker: Der weiche, saftige Schokoboden trifft auf eine knusprige, karamellige Nussschicht. Das ist der Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Ehrlich, das schmeckt nicht wie eine schnelle Abkürzung, sondern wie ein aufwendiges Meisterstück.
Was dieses Rezept so besonders macht? Es ist die perfekte Balance aus Zeitersparnis und Genuss. Ich habe so viele Nussecken-Rezepte gesehen, die entweder stundenlang dauern oder am Ende trocken und enttäuschend sind. Dieses hier nicht. Der Trick mit dem fertigen Schokoboden ist nicht nur clever, er verleiht den Ecken eine unfassbar saftige und schokoladige Basis, die man mit einem selbstgemachten Mürbeteig nur schwer so hinbekommt. Es ist der Kuchen, der Ihnen das Gefühl gibt, geschummelt zu haben – aber auf die beste Art und Weise.
Zutaten, die Sie brauchen
Für diese einfachen Nussecken brauchen Sie wirklich keine Zutatenliste, die aussieht wie eine chemische Formel. Alles ist simpel und im gut sortierten Supermarkt erhältlich. Ich zeige Ihnen, worauf es ankommt.
Für den Boden
- 1 fertiger Schokobiskuitboden (ca. 200-250 g, aus dem Kühlregal) – Das ist meine Geheimwaffe. Ich nehme am liebsten den von Coppenrath oder der Eigenmarke, einfach weil sie immer eine perfekte, gleichmäßige Größe haben. Sie können aber auch einen selbstgebackenen Schokobiskuit verwenden, wenn Sie einen übrig haben.
- Alternativ: 200 g Vollkorn-Butterkekse – Wenn Sie keinen Biskuitboden finden, zerkrümeln Sie die Kekse fein und mischen Sie sie mit 80 g geschmolzener Butter. Dann fest in die Form drücken. Das ergibt einen knusprigeren, aber ebenfalls köstlichen Boden.
Für die Nussmasse

- 200 g gemahlene Haselnüsse – Für den typischen Nussecken-Geschmack. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu alt sind, sonst schmecken sie ranzig. Ich kaufe sie immer frisch in der Backabteilung.
- 100 g gehackte Haselnüsse – Diese geben den Ecken den perfekten Crunch. Sie können sie auch grob mit dem Messer hacken.
- 150 g Butter – In Würfel geschnitten. Sie sollte weich sein, aber nicht geschmolzen. Am besten nehmen Sie ungesalzene Butter, um die Süße der Nüsse zu kontrollieren.
- 150 g Zucker – Ich verwende normalen Haushaltszucker. Für eine karamelligere Note können Sie auch braunen Zucker nehmen.
- 2 Päckchen Vanillezucker – Ein Muss für das Aroma. Selbstgemachter Vanillezucker wäre natürlich der Hit.
- 4 Esslöffel Wasser – Das klingt seltsam, aber es hilft, die Masse geschmeidig zu halten und verhindert, dass sie zu trocken wird.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch in einem süßen Rezept, aber Salz ist der absolute Geschmacksträger. Es hebt die Süße und die Nussigkeit hervor.
Für den Schokoladenüberzug
- 200 g Vollmilchschokolade – Ich bin ein Fan von Lindt oder Milka für den Schmelz. Sie können auch Zartbitterschokolade nehmen, wenn Sie es weniger süß mögen.
- 1 Esslöffel Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl – Das macht die Schokolade nach dem Aushärten schön glänzend und verhindert, dass sie stumpf wird. Außerdem lässt sie sich so besser schneiden.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine Profi-Ausstattung für diese Nussecken. Alles, was Sie haben, reicht aus. Hier ist, was ich verwende.
- Eine quadratische oder rechteckige Backform (ca. 20×20 cm oder 24×24 cm) – Ich habe eine alte, verbeulte Form von meiner Oma. Sie ist nicht mehr schön, aber sie backt perfekt. Wenn Sie eine größere Form nehmen, werden die Ecken etwas flacher. Das ist auch okay, dann sind sie knuspriger.
- Backpapier – Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Ich lege immer einen überlappenden Rand ein, damit ich die gebackene Masse später leicht aus der Form heben kann.
- Einen kleinen Topf – Für die Nussmasse. Ein beschichteter Topf ist ideal, weil nichts anbrennt.
- Einen Schneebesen oder Holzlöffel – Zum Rühren der Nussmasse. Ein Holzlöffel ist mein Favorit, weil er die Masse gut vermischt und nicht so schnell überhitzt.
- Ein scharfes Messer – Zum Schneiden der fertigen Nussecken. Ein Wellenschliffmesser eignet sich hervorragend, weil es die Schokolade nicht zerbricht.
- Ein Backblech oder ein Gitter – Zum Abkühlen und für den Schokoladenüberzug. Ein Gitter ist ideal, weil die Luft von unten zirkulieren kann.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Jetzt wird es ernst. Ich führe Sie durch jeden Schritt, damit garantiert nichts schiefgeht. Versprochen.
- Den Ofen vorheizen (5 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Das ist wichtig, damit die Nussecken später gleichmäßig backen.
- Die Backform vorbereiten (2 Minuten): Legen Sie Ihre Backform mit Backpapier aus. Lassen Sie an zwei gegenüberliegenden Seiten etwas überstehen – das ist Ihr „Henkel”, mit dem Sie die fertigen Ecken später aus der Form heben können. Kein Einfetten nötig, wenn Sie Backpapier verwenden.
- Den Boden einlegen (1 Minute): Legen Sie den fertigen Schokobiskuitboden in die Form. Wenn er zu groß ist, schneiden Sie ihn einfach mit einem Messer zurecht. Er muss nicht perfekt passen, aber möglichst die ganze Fläche bedecken. Wenn Sie die Keksvariante nehmen, drücken Sie die Keks-Butter-Mischung fest in die Form.
- Die Nussmasse zubereiten (10 Minuten): Geben Sie die Butter, den Zucker, den Vanillezucker, das Wasser und die Prise Salz in einen kleinen Topf. Erhitzen Sie alles bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis die Butter geschmolzen ist und der Zucker sich aufgelöst hat. Die Mischung sollte leicht köcheln, aber nicht sprudelnd kochen. Nehmen Sie den Topf vom Herd. Rühren Sie nun die gemahlenen und gehackten Haselnüsse unter. Die Masse wird dick und schwer. Lassen Sie sie etwa 2 Minuten abkühlen – sie sollte noch warm, aber nicht mehr kochend heiß sein.
- Die Nussmasse aufstreichen (2 Minuten): Verteilen Sie die warme Nussmasse gleichmäßig auf dem Schokobiskuitboden in der Form. Das geht am besten mit einem Teigschaber oder einem Löffel. Drücken Sie die Masse leicht an, damit sie schön flach wird. Achten Sie darauf, dass sie bis in die Ecken kommt.
- Backen (12-15 Minuten): Schieben Sie die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Nussecken für 12 bis 15 Minuten. Die Nussmasse sollte goldbraun sein und an den Rändern leicht blubbern. Der Geruch in der Küche wird himmlisch sein – das ist das Karamell, das entsteht. Achtung: Nicht zu lange backen, sonst wird die Nussmasse zu trocken und hart.
- Abkühlen lassen (5 Minuten): Nehmen Sie die Form aus dem Ofen und lassen Sie sie auf einem Kuchengitter etwa 5 Minuten abkühlen. Sie ist noch heiß, also Vorsicht. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Heben Sie das Backpapier an den überstehenden Enden an und ziehen Sie die gesamte Masse vorsichtig aus der Form. Lassen Sie sie auf dem Backpapier auf dem Gitter vollständig auskühlen. Das geht schneller, als wenn Sie sie in der Form lassen, und verhindert, dass der Boden durch die Hitze weich wird.
- Die Schokolade schmelzen (5 Minuten): Sobald die Nusseckenmasse vollständig ausgekühlt ist (sie sollte sich fest anfühlen), bereiten Sie den Schokoladenüberzug vor. Hacken Sie die Schokolade grob und geben Sie sie zusammen mit dem Kokosöl in eine kleine, hitzebeständige Schüssel. Stellen Sie die Schüssel auf einen Topf mit leicht köchelndem Wasser (Wasserbad). Achten Sie darauf, dass die Schüssel das Wasser nicht berührt. Rühren Sie die Schokolade vorsichtig, bis sie geschmolzen und glatt ist. Alternativ können Sie sie auch in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen schmelzen, dabei aber immer umrühren.
- Die Nussecken mit Schokolade überziehen (5 Minuten): Gießen Sie die geschmolzene Schokolade über die ausgekühlte Nusseckenmasse. Verteilen Sie sie gleichmäßig mit einem Teigschaber oder einer Palette. Arbeiten Sie schnell, sonst wird die Schokolade fest. Stellen Sie die Platte anschließend für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank, damit die Schokolade richtig aushärten kann.
- Schneiden und servieren (5 Minuten): Sobald die Schokolade fest ist, nehmen Sie die Platte aus dem Kühlschrank. Legen Sie sie auf ein Schneidebrett. Mit einem großen, scharfen Messer schneiden Sie zuerst die Ränder gerade, falls sie ungleichmäßig sind. Dann schneiden Sie die Platte in der Mitte durch, und jede Hälfte noch einmal diagonal, sodass Dreiecke entstehen. Tipp: Tauchen Sie das Messer zwischen den Schnitten in heißes Wasser und wischen Sie es trocken – so zerbricht die Schokolade nicht und die Schnitte werden sauber.
Tipps & Tricks für perfekte Nussecken
Ich habe so einige Fehler gemacht, bevor diese Nussecken perfekt wurden. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen das nicht passiert.
- Die Nussmasse nicht zu lange kochen: Das ist der häufigste Fehler. Wenn Sie die Masse zu lange auf dem Herd lassen, wird sie zu trocken und die Ecken werden hart. Sobald die Butter geschmolzen und der Zucker aufgelöst ist, nehmen Sie den Topf vom Herd. Die Masse sollte noch flüssig genug sein, um sich leicht verstreichen zu lassen.
- Den Boden nicht zu früh aus der Form nehmen: Ich war einmal zu ungeduldig und habe die heiße Masse aus der Form gehoben. Der Boden ist sofort zerbrochen. Lassen Sie sie wirklich die 5 Minuten abkühlen, bevor Sie sie herausheben. Die Struktur muss sich erst setzen.
- Die Schokolade nicht zu heiß werden lassen: Wenn Sie Schokolade im Wasserbad schmelzen, darf das Wasser nicht kochen. Sonst verbrennt die Schokolade und wird klumpig. Sie wird dann stumpf und schmeckt bitter. Lieber bei niedriger Hitze und viel Geduld arbeiten.
- Das richtige Messer für saubere Schnitte: Ich habe früher immer ein Brotmesser benutzt und mich geärgert, dass die Schokolade splittert. Ein scharfes, glattes Messer ist viel besser. Und der heiße Wasser-Tipp ist Gold wert – probieren Sie es aus!
- Multitasking ist alles: Während die Nussecken im Ofen sind, können Sie schon die Schokolade hacken und das Wasserbad vorbereiten. So sparen Sie wertvolle Minuten und die Schokolade ist bereit, sobald die Masse abgekühlt ist.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Abwandlungen.
- Nüsse variieren: Statt Haselnüssen können Sie auch Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse verwenden. Ich habe einmal eine Mischung aus Mandeln und Pistazien genommen – das war der absolute Hit, vor allem mit weißer Schokolade obendrauf.
- Schokolade tauschen: Für eine erwachsenere Variante nehmen Sie Zartbitterschokolade mit 70 % Kakao. Das gibt einen schönen Kontrast zur süßen Nussmasse. Oder Sie verwenden weiße Schokolade, dann werden die Ecken besonders cremig.
- Gewürze hinzufügen: Ein Teelöffel Zimt oder eine Prise Kardamom in der Nussmasse verleiht den Ecken eine weihnachtliche Note. Im Sommer passt etwas abgeriebene Orangenschale wunderbar dazu.
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und die Schokolade durch vegane Zartbitterschokolade. Der Boden funktioniert auch mit veganen Keksen. Ich habe das für eine Freundin ausprobiert und es hat super geklappt – die Ecken waren genauso lecker.
- Glutenfrei: Achten Sie darauf, dass der Schokobiskuitboden glutenfrei ist (gibt es in vielen Reformhäusern) oder verwenden Sie glutenfreie Kekse für den Boden. Die Nussmasse ist von Natur aus glutenfrei.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese Nussecken schmecken am besten, wenn man sie richtig serviert und lagert. Hier meine Erfahrungen.
Servieren: Die Nussecken schmecken bei Zimmertemperatur am besten. Nehmen Sie sie also etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Sie passen hervorragend zu einer Tasse Kaffee oder einem Glas Milch. Für eine besondere Note können Sie sie mit etwas Puderzucker bestäuben – aber das ist optional.
Aufbewahren: Bewahren Sie die Nussecken in einer luftdichten Dose im Kühlschrank auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch. Der Schokoboden bleibt saftig und die Nussmasse behält ihren Biss. Lassen Sie sie aber nicht zu lange bei Zimmertemperatur stehen, sonst wird die Schokolade weich.
Einfrieren: Sie können die ungeschnittenen Nussecken (ohne Schokoladenüberzug) problemlos einfrieren. Wickeln Sie die abgekühlte Platte in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu drei Monate. Zum Verzehr tauen Sie sie bei Zimmertemperatur auf und überziehen sie dann erst mit der Schokolade. Das ist perfekt, wenn Sie spontan Gäste bekommen – die Arbeit ist schon getan.
Die Entwicklung des Geschmacks: Ein kleiner Tipp: Die Nussecken schmecken am zweiten Tag oft noch besser. Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden. Die Nussmasse wird etwas weicher und der Schokogeschmack tritt mehr hervor. Wenn Sie also einen Tag vor dem Servieren backen, sind Sie auf der sicheren Seite.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als ob Nussecken ein Gesundheitsfood wären. Aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier eine ungefähre Einschätzung pro Stück (bei 12 Stücken).
| Nährwert | Pro Stück (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | 280 kcal |
| Fett | 18 g |
| Kohlenhydrate | 28 g |
| davon Zucker | 20 g |
| Eiweiß | 5 g |
Die guten Seiten: Haselnüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, die gut für das Herz sind. Sie liefern außerdem Vitamin E, ein starkes Antioxidans. Die Schokolade enthält Flavonoide, die ebenfalls antioxidativ wirken. Natürlich sollte man diese Ecken in Maßen genießen, aber sie sind definitiv eine bessere Wahl als industriell gefertigte Süßigkeiten.
Allergene: Dieses Rezept enthält Nüsse, Gluten (im Boden), Milchprodukte (Butter, Schokolade) und eventuell Spuren von anderen Nüssen. Für Menschen mit Nussallergien ist es leider nicht geeignet.
Meine persönliche Perspektive: Ich sehe diese Nussecken als eine Art Seelentröster. An manchen Tagen braucht man einfach etwas Süßes, das einen umarmt. Und wenn das dann auch noch in 30 Minuten fertig ist, ohne dass man stundenlang in der Küche stehen muss, dann ist das für mich eine Win-Win-Situation. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Genuss ohne Stress.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Nussecken auch ohne Schokoboden machen?
Ja, absolut. Sie können den Schokoboden durch einen Mürbeteig ersetzen. Dann müssen Sie den Teig aber vorbacken, was mehr Zeit kostet. Die Variante mit dem Biskuitboden ist einfach die schnellere und saftigere Alternative.
Warum wird meine Nussmasse zu hart?
Das passiert, wenn Sie die Masse zu lange auf dem Herd kochen. Sobald die Butter geschmolzen und der Zucker aufgelöst ist, nehmen Sie den Topf vom Herd. Die Masse sollte noch flüssig genug sein, um sich zu verstreichen. Wenn sie zu stark eindickt, geben Sie einfach einen Esslöffel Wasser dazu.
Kann ich die Nussecken auch mit anderen Nüssen machen?
Unbedingt! Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse eignen sich hervorragend. Achten Sie nur darauf, dass Sie die gleiche Menge verwenden. Eine Mischung aus verschiedenen Nüssen schmeckt auch fantastisch.
Wie bekomme ich die Schokolade schön glänzend?
Der Trick ist das Kokosöl. Ein Esslöffel davon in der geschmolzenen Schokolade sorgt für einen wunderbaren Glanz und eine schöne Konsistenz. Außerdem sollten Sie die Schokolade nicht zu heiß werden lassen, sonst wird sie stumpf.
Kann ich die Nussecken auch einfrieren?
Ja, am besten ohne den Schokoladenüberzug. Wickeln Sie die gebackene, abgekühlte Platte in Frischhaltefolie und frieren Sie sie ein. Sie hält sich so bis zu drei Monate. Vor dem Servieren auftauen und dann mit Schokolade überziehen.
Fazit
Diese einfachen Nussecken mit Schokoboden sind mehr als nur ein schnelles Rezept. Sie sind der Beweis, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas wirklich Köstliches zu zaubern. Der Trick mit dem fertigen Schokoboden ist nicht nur eine Zeitersparnis, er verleiht den Ecken eine unvergleichliche Saftigkeit, die man so schnell nicht vergisst. Ob für den spontanen Kaffeebesuch, als süße Belohnung nach einem langen Tag oder einfach, weil Sie Lust auf etwas Gutes haben – dieses Rezept ist Ihr neuer bester Freund.
Ich liebe diese Nussecken, weil sie mir das Gefühl geben, geschummelt zu haben. Sie schmecken, als hätte ich stundenlang gearbeitet, dabei waren sie in einer halben Stunde fertig. Und genau das ist es, was sie so besonders macht. Probieren Sie es aus, und ich bin mir sicher, Sie werden sie immer wieder backen. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie sie bei Ihnen angekommen sind. Haben Sie eine andere Nusssorte ausprobiert? Oder eine besondere Schokolade? Teilen Sie es mit mir! Bis dahin: Viel Spaß beim Backen und Genießen!
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Einfache Nussecken mit Schokoboden: Bestes Rezept in 30 Minuten
Diese einfachen Nussecken mit Schokoboden sind in nur 30 Minuten fertig und schmecken wie ein aufwendiges Meisterstück. Der Trick mit dem fertigen Schokobiskuitboden spart Zeit und sorgt für eine saftige Basis, die mit einer knusprigen, karamelligen Nussschicht und einem Schokoladenüberzug begeistert.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 fertiger Schokobiskuitboden (ca. 200–250 g, aus dem Kühlregal)
- 200 g Vollkorn-Butterkekse (alternativ)
- 80 g geschmolzene Butter (für die Keksvariante)
- 200 g gemahlene Haselnüsse
- 100 g gehackte Haselnüsse
- 150 g Butter (weich, ungesalzen)
- 150 g Zucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 4 Esslöffel Wasser
- 1 Prise Salz
- 200 g Vollmilchschokolade
- 1 Esslöffel Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
- Eine quadratische oder rechteckige Backform (ca. 20×20 cm oder 24×24 cm) mit Backpapier auslegen, an zwei gegenüberliegenden Seiten überstehen lassen.
- Den fertigen Schokobiskuitboden in die Form legen, bei Bedarf zurechtschneiden. (Alternativ: Kekse fein zerkrümeln, mit 80 g geschmolzener Butter mischen und fest in die Form drücken.)
- Für die Nussmasse: Butter, Zucker, Vanillezucker, Wasser und Salz in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis Butter geschmolzen und Zucker aufgelöst ist. Vom Herd nehmen.
- Gemahlene und gehackte Haselnüsse unterrühren. Die Masse etwa 2 Minuten abkühlen lassen.
- Die warme Nussmasse gleichmäßig auf dem Boden in der Form verstreichen und leicht andrücken.
- Die Form auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben und 12-15 Minuten backen, bis die Nussmasse goldbraun ist.
- Die Form aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Dann die Masse mithilfe des Backpapiers aus der Form heben und auf dem Gitter vollständig auskühlen lassen.
- Für den Schokoladenüberzug: Schokolade grob hacken und mit Kokosöl in einer Schüssel über einem Wasserbad (oder in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen) schmelzen, bis sie glatt ist.
- Die geschmolzene Schokolade gleichmäßig über die ausgekühlte Nusseckenmasse gießen und verstreichen. Für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Schokolade fest ist.
- Die Platte aus dem Kühlschrank nehmen, auf ein Schneidebrett legen und mit einem scharfen Messer zuerst die Ränder begradigen, dann in der Mitte durchschneiden und jede Hälfte diagonal in Dreiecke schneiden. (Tipp: Messer zwischen den Schnitten in heißes Wasser tauchen und trockenwischen.)
Notes
Die Nussmasse nicht zu lange kochen, sonst wird sie zu trocken. Den Boden vor dem Herausnehmen aus der Form 5 Minuten abkühlen lassen. Schokolade nicht zu heiß schmelzen, damit sie glänzend bleibt. Die Nussecken schmecken am zweiten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 20
- Fat: 18
- Carbohydrates: 28
- Protein: 5
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