Der Plätzchen-Backwettbewerb im Büro war in drei Tagen und ich hatte komplett vergessen, mir etwas zu überlegen. Alle anderen sprachen schon von ihren mehrstöckigen Lebkuchenhäusern und aufwendig verzierten Spritzgebäcken. Ich hatte eine angebrochene Packung Haselnüsse, ein Glas Johannisbeergelee vom letzten Sommer und genau null Zeit. Also griff ich zu dem, was meine Oma immer “den geheimen Trumpf” nannte – einfache Linzer Plätzchen. Keine aufwendige Füllung, keine stundenlange Kühlzeit. Nur Teig, Gelee und die Hoffnung, dass niemand merkt, wie wenig Mühe ich mir gegeben hatte. Rate mal, wer den ersten Platz gewann? Genau. Manchmal sind es die einfachsten Dinge, die am meisten beeindrucken. Und seitdem backe ich diese Linzer Plätzchen jedes Jahr – nicht, weil ich gewinnen will, sondern weil sie einfach perfekt sind.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Diese einfachen Linzer Plätzchen mit Johannisbeergelee sind der Beweis, dass Weihnachtsbäckerei nicht kompliziert sein muss. Sie schmecken, als hätten Sie stundenlang daran gearbeitet – dabei sind sie in unter einer Stunde fertig.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine stundenlange Kühlzeit, keine komplizierten Techniken. Perfekt für stressige Adventswochenenden.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen nichts Exotisches. Haselnüsse, Mehl, Butter, Zucker – das haben Sie garantiert zu Hause. Das Johannisbeergelee ist das einzige “Spezielle”, und das bekommen Sie in jedem Supermarkt.
- Ideal für die Weihnachtszeit: Diese Plätzchen sind der Star auf jedem Plätzchenteller. Sie sehen aus wie aus der Konditorei, ohne dass Sie ein Profi sein müssen.
- Garantierter Publikumsliebling: Der mürbe Haselnussteig trifft auf die fruchtige Säure des Johannisbeergelees – eine Kombination, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen lieben. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand nur eines isst.
- Unwiderstehlich lecker: Der erste Bissen ist pure Weihnacht. Der Teig zerbricht sanft, das Gelee ist fruchtig und die leichte Süße wird perfekt von den Nüssen ausbalanciert.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Der Trick liegt in den gemahlenen Haselnüssen. Sie machen den Teig nicht nur unglaublich zart, sondern geben ihm auch dieses typisch österreichische Aroma, das man sonst nur von teuren Bäckereien kennt. Und das Johannisbeergelee? Die leichte Säure schneidet durch die Süße und macht die Plätzchen zu etwas Besonderem. Das ist kein Standard-Rezept – das ist mein bestes Rezept, das ich über Jahre perfektioniert habe.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für diese einfachen Linzer Plätzchen mit Johannisbeergelee und Haselnüssen brauchen Sie keine Zauberei, sondern nur gute Grundzutaten. Jede Zutat hat ihre Aufgabe – und ich verrate Ihnen, worauf Sie achten sollten.
Für den Teig:
- 250 g Mehl (Type 405) – Das feine Weizenmehl sorgt für die perfekte Konsistenz. Ich habe auch schon Dinkelmehl versucht, aber das wird etwas fester. Für den klassischen Mürbeteig bleibt ihr am besten beim Weizenmehl.
- 150 g gemahlene Haselnüsse – Hier lohnt sich Qualität. Ich kaufe meine Haselnüsse ganz und mahle sie selbst in der Küchenmaschine. Das Aroma ist dann viel intensiver als bei abgepacktem Pulver. Achtung: Nicht zu fein mahlen, sonst wird der Teig ölig. Ein paar kleine Stückchen sind okay!
- 150 g kalte Butter – Die Butter muss wirklich kalt sein, direkt aus dem Kühlschrank. Ich nehme immer ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge selbst bestimmen. Wer salzige Butter verwendet, lässt einfach das Salz im Rezept weg.
- 100 g Puderzucker – Puderzucker macht den Teig feiner als normaler Zucker. Er löst sich besser auf und die Plätzchen werden zarter. Sieben Sie ihn kurz, wenn er Klümpchen hat.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig. Wenn Sie vegane Variante möchten, können Sie es durch 2 Esslöffel kaltes Wasser ersetzen – aber der Teig wird dann etwas bröseliger.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Echter Vanillezucker, nicht der künstliche. Oder noch besser: das Mark einer halben Vanilleschote. Der Unterschied ist riesig.
- 1 Prise Salz – Klingt unwichtig, ist aber entscheidend. Das Salz hebt das Aroma der Nüsse und der Butter hervor. Nicht weglassen!
- 1/2 Teelöffel Zimt – Das ist mein Geheimtipp. Ein Hauch Zimt im Teig gibt den Plätzchen eine warme, weihnachtliche Note, ohne aufdringlich zu sein.
Für die Füllung und Dekoration:

- 150 g Johannisbeergelee – Rotes Johannisbeergelee ist der Klassiker. Die Säure passt perfekt zum süßen Teig. Ich mag das Gelee von meiner Oma am liebsten, aber ein gutes aus dem Bioladen tut es auch. Achten Sie darauf, dass es kernlos ist oder nur sehr feine Kerne hat.
- Puderzucker zum Bestäuben – Ein bisschen wie Schnee auf den Plätzchen. Sieben Sie ihn am besten über die fertigen Plätzchen, das sieht hübscher aus.
Mein Einkaufstipp: Haselnüsse kaufe ich am liebsten in der Saison direkt vom Bauern oder im türkischen Laden. Die sind oft günstiger und aromatischer als im Supermarkt. Und das Johannisbeergelee? Selbstgemacht ist natürlich am besten, aber wenn Sie keines haben, nehmen Sie ein hochwertiges aus dem Reformhaus. Himbeergelee geht auch, aber Johannisbeere ist einfach der Klassiker für Linzer Plätzchen.
Welche Küchengeräte Sie brauchen
Für diese einfachen Linzer Plätzchen brauchen Sie keine teure Spezialausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in der Küche.
- Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät – Für den Mürbeteig. Sie können den Teig auch von Hand kneten, aber dann brauchen Sie etwas Geduld und eine Portion Muskelkraft. Die kalte Butter macht sich sonst schnell selbstständig.
- Ein Nudelholz – Ein klassisches Holz-Nudelholz reicht völlig. Mein Tipp: Wickeln Sie den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus, dann klebt er nicht und Sie sparen sich das extra Mehl.
- Ausstechformen – Sie brauchen zwei Größen: eine große für den Boden (ca. 5 cm Durchmesser) und eine kleine für das “Fenster” (ca. 2 cm). Klassisch sind runde Formen mit gewelltem Rand, aber Sterne oder Herzen gehen auch. Ich habe meine von einem Weihnachtsmarkt – die halten ewig.
- Backblech mit Backpapier – Einfach und effektiv. Ich hebe mir das Backpapier immer auf und verwende es mehrmals, bis es zu verschmort aussieht.
- Ein kleiner Topf oder eine Mikrowelle – Zum Erwärmen des Gelees. Das Gelee muss flüssig sein, damit es sich gut verteilen lässt.
- Ein Teelöffel oder ein kleiner Spritzbeutel – Zum Füllen der Plätzchen. Ein Teelöffel tut es auch, aber mit einem Spritzbeutel wird es gleichmäßiger. Für den Anfang reicht ein kleiner Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke.
Budget-Tipp: Wenn Sie keine kleinen Ausstechformen haben, können Sie auch den Deckel einer Plastikflasche oder eine Tülle verwenden. Ich habe meine ersten Linzer Plätzchen mit einem Schnapsglas ausgestochen – das ging auch!
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird gebacken! Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Folgen Sie einfach meinen Schritten, und Sie werden sehen, wie schnell diese einfachen Linzer Plätzchen mit Johannisbeergelee und Haselnüssen entstehen.
Schritt 1: Den Teig vorbereiten (15 Minuten)
Geben Sie das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse, den Puderzucker, den Vanillezucker, den Zimt und die Prise Salz in eine große Schüssel. Mischen Sie alles kurz durch. Schneiden Sie die kalte Butter in kleine Würfel und geben Sie sie dazu. Jetzt kommt das Ei dazu. Verkneten Sie alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Nicht zu lange kneten – der Teig soll gerade so zusammenhalten. Wenn er zu bröselig ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wenn er zu klebrig ist, etwas mehr Mehl. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
Mein Tipp: Der Teig muss wirklich kalt sein, bevor Sie ihn ausrollen. Sonst klebt er und die Plätzchen verlieren ihre Form. Ich lege den Teig manchmal auch für 15 Minuten ins Gefrierfach, wenn es schnell gehen muss.
Schritt 2: Den Teig ausrollen und ausstechen (20 Minuten)
Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Fläche aus. Die ideale Dicke? Etwa 3 bis 4 Millimeter. Nicht zu dünn, sonst brechen die Plätzchen, und nicht zu dick, sonst sind sie nicht so zart. Stechen Sie mit der großen Form Kreise aus. Die Hälfte dieser Kreise bekommt ein “Fenster” – dafür nehmen Sie die kleine Form und stechen vorsichtig ein Loch in die Mitte. Legen Sie alle Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Lassen Sie etwas Abstand zwischen den Plätzchen, sie gehen nicht stark auf.
Mein Tipp: Sammeln Sie die Teigreste immer wieder ein, kneten Sie sie kurz durch und rollen Sie sie erneut aus. So haben Sie keine Verschwendung. Aber nicht zu oft wiederholen, sonst wird der Teig zäh.
Schritt 3: Backen (10-12 Minuten)
Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie die Plätzchen für etwa 10 bis 12 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun werden. Die Unterseite sollte ebenfalls hellbraun sein. Achtung: Linzer Plätzchen sollen nicht zu dunkel werden, sonst schmecken sie verbrannt. Nehmen Sie das Blech heraus und lassen Sie die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech abkühlen. Dann heben Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter und lassen sie komplett auskühlen.
Mein Tipp: Backen Sie die Plätzchen mit dem “Fenster” und die ohne Fenster getrennt, wenn Sie unterschiedliche Bleche haben. So verbrennen die kleinen Fenster nicht, während die großen noch backen.
Schritt 4: Die Füllung vorbereiten (5 Minuten)
Während die Plätzchen abkühlen, erwärmen Sie das Johannisbeergelee in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle. Es sollte flüssig sein, aber nicht kochen. Rühren Sie es glatt. Wenn das Gelee zu fest ist, geben Sie einen Teelöffel Wasser oder Zitronensaft dazu.
Schritt 5: Die Plätzchen zusammensetzen (10 Minuten)
Nehmen Sie die Plätzchen ohne Fenster – das sind die Böden. Bestreichen Sie jeden Boden dünn mit dem flüssigen Gelee. Nicht zu viel, sonst quillt es später heraus. Legen Sie dann ein Plätzchen mit Fenster darauf und drücken Sie es leicht an. Das Gelee sollte durch das Fenster schimmern. Lassen Sie die Plätzchen für etwa 15 Minuten ruhen, damit das Gelee fest wird.
Mein Tipp: Wenn das Gelee doch mal überläuft, machen Sie sich keine Sorgen. Das sieht nach “handgemacht” aus und schmeckt genauso gut. Einfach mit einem Messer abkratzen, wenn es getrocknet ist.
Schritt 6: Dekorieren (5 Minuten)
Bestäuben Sie die fertigen Linzer Plätzchen mit Puderzucker. Am besten mit einem feinen Sieb, dann verteilt sich der Zucker wie Schnee. Fertig!
Tipps & Tricks für perfekte Linzer Plätzchen
Ich habe bei meinen ersten Versuchen so einiges falsch gemacht. Damit Ihnen das nicht passiert, hier meine besten Tipps:
- Der Teig ist zu bröselig? Das passiert oft, wenn die Butter nicht kalt genug war oder der Teig zu lange geknetet wurde. Einfach einen Esslöffel kaltes Wasser oder einen Eigelb dazugeben und kurz durchkneten. Dann ab in den Kühlschrank.
- Die Plätzchen kleben beim Ausstechen? Tauchen Sie die Ausstechformen in Mehl oder Puderzucker. Das hilft sofort. Und ja, das mache ich jedes Mal – auch nach Jahren noch.
- Die Fenster sind zu groß geworden? Dann brechen die Plätzchen leichter. Mein Tipp: Die Fenster sollten nicht größer als 2 cm sein. Ich habe mal Sterne ausgestochen – das sah toll aus, aber die Hälfte ist gebrochen.
- Das Gelee läuft aus? Dann haben Sie zu viel Gelee verwendet oder die Plätzchen sind noch zu warm. Lassen Sie die Plätzchen komplett auskühlen und tragen Sie nur eine dünne Schicht auf. Weniger ist mehr!
- Die Plätzchen sind zu hart? Dann war der Teig zu trocken oder sie wurden zu lange gebacken. Backen Sie sie beim nächsten Mal 1-2 Minuten kürzer und achten Sie auf die richtige Teigkonsistenz.
Mein größter Fail: Ich habe einmal vergessen, die Butter kalt zu stellen. Der Teig war eine einzige klebrige Katastrophe. Ich habe dann Mehl nachgekippt, bis er irgendwie formbar war – das Ergebnis waren steinharte Plätzchen. Seitdem schwöre ich auf die Kühlzeit. Lernen Sie aus meinen Fehlern!
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an diesen einfachen Linzer Plätzchen mit Johannisbeergelee und Haselnüssen ist, dass Sie sie nach Ihrem Geschmack anpassen können. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Nüsse austauschen: Statt Haselnüssen können Sie auch Mandeln oder Walnüsse nehmen. Mandeln geben einen feineren Geschmack, Walnüsse eine leicht herbe Note. Ich habe auch schon eine Mischung aus Haselnüssen und Mandeln probiert – das war fantastisch.
- Andere Marmelade: Johannisbeere ist der Klassiker, aber Himbeere, Erdbeere oder Aprikose gehen auch. Wer es exotisch mag, probiert Mango oder Maracuja. Achten Sie nur darauf, dass die Marmelade nicht zu süß ist, sonst werden die Plätzchen klebrig.
- Gewürze variieren: Statt Zimt können Sie auch Lebkuchengewürz, Kardamom oder eine Prise Nelkenpulver verwenden. Das gibt den Plätzchen eine ganz eigene Note. Ich liebe Kardamom zu Weihnachten – das riecht so festlich!
- Schokoladen-Variante: Für alle Schokoladenfans: Geben Sie 2 Esslöffel Kakaopulver zum Teig und füllen Sie die Plätzchen mit dunkler Schokoladen-Ganache statt Gelee. Das ist fast wie ein kleiner Linzer-Schoko-Kuss.
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch Margarine und das Ei durch 2 Esslöffel kaltes Wasser oder Apfelmus. Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit Geduld klappt es. Meine Freundin schwört auf diese Version – sie ist überzeugte Veganerin und backt sie jedes Jahr.
- Glutenfrei: Ersetzen Sie das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Achten Sie darauf, dass die Mischung Bindemittel wie Guarkernmehl enthält. Der Teig wird etwas empfindlicher, aber die Plätzchen schmecken trotzdem großartig.
Servieren & Aufbewahren
Diese einfachen Linzer Plätzchen mit Johannisbeergelee und Haselnüssen sind am besten, wenn sie ein paar Stunden durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann perfekt.
Servieren: Servieren Sie die Plätzchen auf einer hübschen Platte oder in einer Keksdose. Ein bisschen Puderzucker darüber – und sie sehen aus wie aus dem Bilderbuch. Dazu passt eine Tasse Glühwein, heiße Schokolade oder ein kräftiger Kaffee. Ich mag sie auch gerne mit einem Glas Milch – das ist wie Kindheit pur.
Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Plätzchen bei Zimmertemperatur etwa 2 bis 3 Wochen. Ja, Sie haben richtig gehört – so lange! Allerdings werden sie nach ein paar Tagen weicher, weil das Gelee Feuchtigkeit abgibt. Das ist aber kein Fehler, sondern macht sie noch zarter. Ich persönlich mag sie am dritten Tag am liebsten.
Einfrieren: Sie können die ungefüllten Plätzchen problemlos einfrieren. Einfach in einen Gefrierbeutel geben und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen bei Zimmertemperatur liegen lassen und dann erst füllen und dekorieren. So haben Sie immer frische Plätzchen für unerwarteten Besuch!
Mein Tipp: Wenn Sie die Plätzchen verschenken wollen, legen Sie sie in eine hübsche Dose und legen Sie ein Stück Backpapier zwischen die Schichten. So brechen sie nicht und bleiben schön.
Nährwerte & Gesundheitliche Aspekte
Weihnachtsplätzchen sind kein Diätessen – das wissen wir alle. Aber ein paar kleine Nährwert-Infos schaden nicht. Pro Stück (bei etwa 30 Plätzchen) haben diese Linzer Plätzchen ungefähr:
| Nährwert | Menge pro Plätzchen |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Fett | ca. 7 g |
| Kohlenhydrate | ca. 12 g |
| Eiweiß | ca. 2 g |
| Ballaststoffe | ca. 1 g |
Die Haselnüsse bringen übrigens gesunde Fette und Vitamin E mit. Johannisbeeren sind reich an Vitamin C – auch wenn beim Kochen ein Teil verloren geht. Also: Genießen Sie die Plätzchen ohne schlechtes Gewissen. Es ist Weihnachten, und ein paar Plätzchen gehören einfach dazu. Ich esse sie am liebsten zum Nachmittagskaffee – das ist mein kleiner Moment der Ruhe in der hektischen Vorweihnachtszeit.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Nüsse (Haselnüsse). Für Menschen mit Nussallergien ist es nicht geeignet. Wer auf Milchprodukte verzichten muss, kann die vegane Variante ausprobieren.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Warum wird mein Teig bröselig?
Das passiert oft, wenn die Butter zu warm ist oder der Teig zu wenig Flüssigkeit hat. Einfach einen Esslöffel kaltes Wasser oder einen Eigelb dazugeben und kurz durchkneten. Dann ab in den Kühlschrank für 30 Minuten.
Kann ich auch fertiges Haselnussmehl verwenden?
Ja, das geht. Aber achten Sie darauf, dass es nicht zu alt ist, sonst schmeckt es ranzig. Ich mahle meine Haselnüsse lieber selbst – das Aroma ist einfach intensiver. Und es geht super schnell in der Küchenmaschine.
Wie verhindere ich, dass die Plätzchen beim Backen ihre Form verlieren?
Der Teig muss kalt sein! Legen Sie die ausgestochenen Plätzchen für 10 Minuten ins Gefrierfach, bevor sie in den Ofen kommen. Das verhindert, dass sie verlaufen. Und achten Sie darauf, dass der Teig nicht zu weich ist.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Johannisbeergelee machen?
Klar! Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenmarmelade passen auch super. Oder probieren Sie eine dunkle Schokoladen-Ganache – das ist fast wie eine Sünde. Aber Johannisbeere ist und bleibt der Klassiker für Linzer Plätzchen.
Wie lange halten sich die Plätzchen?
In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur etwa 2 bis 3 Wochen. Sie werden mit der Zeit weicher, was viele sogar mögen. Einfrieren geht auch – dann halten sie bis zu 3 Monate.
Fazit – Warum Sie diese Linzer Plätzchen backen sollten
Diese einfachen Linzer Plätzchen mit Johannisbeergelee und Haselnüssen sind für mich der Inbegriff von Weihnachten. Sie schmecken nach Kindheit, nach Omas Küche und nach gemütlichen Abenden mit einer Tasse Tee. Und das Beste: Sie sind so einfach, dass wirklich jeder sie backen kann. Egal, ob Sie Anfänger sind oder Profi – diese Plätzchen gelingen immer.
Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept an Ihren Geschmack an, experimentieren Sie mit verschiedenen Marmeladen oder Nüssen. Vielleicht entdecken Sie Ihre ganz eigene Lieblingsvariante. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Linzer Plätzchen geworden sind. Oder teilen Sie ein Foto auf Pinterest – ich bin gespannt!
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und viel Freude beim Backen!
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Einfache Linzer Plätzchen mit Johannisbeergelee – Bestes Weihnachtsrezept
Diese einfachen Linzer Plätzchen mit Johannisbeergelee und Haselnüssen sind der Beweis, dass Weihnachtsbäckerei nicht kompliziert sein muss. Sie schmecken, als hätten Sie stundenlang daran gearbeitet – dabei sind sie in unter einer Stunde fertig.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 57 Minuten
- Yield: 30 Plätzchen 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Österreichisch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 150 g gemahlene Haselnüsse
- 150 g kalte Butter
- 100 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1/2 Teelöffel Zimt
- 150 g Johannisbeergelee
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Mehl, gemahlene Haselnüsse, Puderzucker, Vanillezucker, Zimt und Salz in eine große Schüssel geben und kurz mischen. Kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Ei dazugeben. Alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 3-4 mm dick ausrollen. Mit einer großen Ausstechform (ca. 5 cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Bei der Hälfte der Kreise mit einer kleinen Form (ca. 2 cm) ein Loch in die Mitte stechen. Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Plätzchen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Auf dem Blech 5 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und komplett auskühlen lassen.
- Johannisbeergelee in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen, bis es flüssig ist. Nicht kochen lassen.
- Die Plätzchen ohne Fenster (Böden) dünn mit dem flüssigen Gelee bestreichen. Ein Plätzchen mit Fenster darauflegen und leicht andrücken. 15 Minuten ruhen lassen, damit das Gelee fest wird.
- Fertige Linzer Plätzchen mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Der Teig muss kalt sein, bevor er ausgerollt wird. Die Plätzchen mit Fenster und ohne Fenster getrennt backen, damit die kleinen Fenster nicht verbrennen. Weniger Gelee ist mehr, damit es nicht ausläuft.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 120
- Sugar: 6
- Sodium: 30
- Fat: 7
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 12
- Fiber: 1
- Protein: 2
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