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Betty Campbell

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Einfache Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zitronenabrieb: Bestes Rezept

Ready In 45 Minuten
Servings 20 Stück
Difficulty Einfach

Die Rettung in letzter Sekunde

Der Weihnachtsbasar war in zwei Tagen und ich hatte es völlig verdrängt. Während alle anderen Mütter schon seit Wochen ihre mehrstöckigen Lebkuchenhäuser und aufwendig verzierten Spritzkekse planten, saß ich am Dienstagabend mit einem leeren Terminkalender und einer beginnenden Panikattacke in der Küche. Meine Tochter sah mich mit großen Augen an. „Mama, du hast doch was gebacken, oder?”

Ich hatte nichts. Nicht mal Mehl im Haus, das dachte ich zumindest. Aber dann, ganz hinten im Schrank, fand ich noch eine angebrochene Packung Butter und ein paar Zitronen. Und da kam mir die Idee – einfache Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zitronenabrieb. Kein Schnickschnack, keine stundenlangen Kühlzeiten. Einfach, schnell und ehrlich. Ich hab die Plätzchen in einer Stunde zusammengerührt, ausgestochen und gebacken. Die Deko war minimalistisch – ein bisschen Puderzucker, fertig.

Und rate mal, was passiert ist? Auf dem Basar sind genau diese Plätzchen als erstes vergriffen gewesen. Eine Nachbarin kam extra an meinen Stand und meinte: „Die schmecken so wunderbar nach Zitrone und Butter – die sind ja fast wie bei Oma.” Ich musste lachen. Ich hatte einfach nur Glück gehabt. Aber seitdem backe ich genau diese einfachen Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zitronenabrieb jedes Jahr. Sie sind mein kleiner, unerwarteter Sieg unter Druck. Vielleicht kennst du dieses Gefühl, wenn aus einer Notlösung plötzlich ein Lieblingsrezept wird? Genau so ist es mir ergangen.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist die Rettung an stressigen Tagen, die Lösung für spontane Backanfälle und der Beweis, dass Einfachheit manchmal einfach besser schmeckt. Ich hab es in den letzten Jahren unzählige Male getestet und für gut befunden – und das sagen auch meine Freunde und Familie.

  • Blitzschnell zubereitet: Der Teig ist in 10 Minuten fertig. Keine lange Kühlzeit, kein stundenlanges Warten. Perfekt für den hektischen Alltag oder wenn die Kinder plötzlich Plätzchen backen wollen.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles schon zu Hause. Mehl, Butter, Zucker, ein Ei und eine Zitrone – das war’s. Keine exotischen Gewürze, keine teuren Spezialitäten.
  • Perfekt für den Advent: Ob für den Adventskaffee, als Mitbringsel zur Arbeit oder für den Weihnachtsbasar – diese Plätzchen sind immer willkommen und sehen mit den verschiedenen Ausstechformen einfach bezaubernd aus.
  • Echter Publikumsliebling: Ich hab noch niemanden getroffen, der sie nicht mag. Die Kombination aus feiner Butter und spritziger Zitrone ist einfach unwiderstehlich. Kinder lieben sie genauso wie Erwachsene.
  • Unverschämt lecker: Ehrlich, der erste Biss in diese zarten, mürben Plätzchen – das ist reines Glück. Der Zitronenabrieb gibt ihnen eine Frische, die einfach perfekt zur süßen Butterigkeit passt.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Butter und Zitrone. Viele Rezepte sind entweder zu süß oder zu fettig. Hier harmoniert alles. Und der Trick mit dem Zitronenabrieb direkt im Teig – das macht den Unterschied. Das sind keine langweiligen Butterplätzchen mehr, sondern kleine, aromatische Köstlichkeiten.

Was du an Zutaten brauchst

Dieses Rezept kommt mit einer überschaubaren Liste an Zutaten aus. Das Schöne daran: Du hast sie wahrscheinlich alle im Haus, außer vielleicht die frische Zitrone. Aber die kauft man ja schnell mal. Hier kommt die Liste, ganz genau aufgeschlüsselt, damit nichts schiefgeht.

Für den Teig

Einfache Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zitronenabrieb preparation steps

  • 250 g weiche Butter: Die Butter muss wirklich weich sein, nicht geschmolzen, sondern zimmerwarm. Ich nehme am liebsten die von MEGGLE oder Weihenstephan, weil sie einen besonders feinen Buttergeschmack haben. Nimm auf jeden Fall ungesalzene Butter, dann kannst du die Salzmenge selbst bestimmen.
  • 100 g Zucker: Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Du kannst auch feinen Backzucker nehmen, aber ich finde, normaler Zucker gibt den Plätzchen eine schöne, leichte Körnung. Wer es etwas weniger süß mag, kann 80 g nehmen.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig. Es sollte auch Zimmertemperatur haben, damit es sich besser mit der Butter verbindet. Wenn du nur ein großes Ei (L) hast, ist das auch okay, aber der Teig könnte etwas klebriger werden.
  • 1 Prise Salz: Das Salz hebt den Buttergeschmack hervor und sorgt für die nötige Würze. Klingt komisch bei süßen Plätzchen, ist aber ein Muss!
  • 300 g Mehl (Type 405): Das ist das klassische Weizenmehl für Plätzchen. Es sorgt für die richtige Konsistenz – nicht zu krümelig, nicht zu fest. Ich hab schon mal Dinkelmehl (Type 630) probiert, das geht auch, aber die Plätzchen werden etwas fester und nussiger im Geschmack.
  • Abrieb von 1-2 Bio-Zitronen: Hier liegt der Zauber! Nimm auf jeden Fall Bio-Zitronen, denn du isst ja die Schale. Die Schale einer Zitrone reicht für ein dezentes Aroma. Wenn du es richtig zitronig magst, nimm den Abrieb von zwei Zitronen. Wasch die Zitrone vorher heiß ab und reibe nur die gelbe Schale ab – das Weiße darunter ist bitter.

Zum Verzieren (optional, aber schön)

  • Puderzucker: Zum Bestäuben. Das ist die einfachste und schnellste Variante.
  • Zitronenglasur: Aus Puderzucker und frischem Zitronensaft. Einfach 100 g Puderzucker mit 2-3 EL Zitronensaft verrühren, bis eine dickflüssige Glasur entsteht. Die Plätzchen damit bestreichen und trocknen lassen.
  • Streusel oder Zuckerperlen: Für die Kinder oder wenn es bunt sein soll. Einfach auf die frische Glasur streuen.

Substitutionen, die funktionieren

Keine Zitrone da? Du kannst den Abrieb durch 1 Päckchen Vanillezucker ersetzen – dann hast du klassische Vanille-Butterplätzchen. Oder du nimmst Orangenabrieb, das passt auch hervorragend. Für eine vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (aber unbedingt eine mit hohem Fettgehalt, sonst wird der Teig bröselig) und das Ei durch 2 EL kaltes Wasser plus 1 EL Leinsamenmehl. Das funktioniert, aber der Teig ist etwas empfindlicher.

Die richtige Ausrüstung

Du brauchst kein Profi-Equipment für diese einfachen Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zitronenabrieb. Aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.

  • Rührschüssel: Eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas. Ich hab meine von Rösle, die ist unkaputtbar.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Mit der Hand geht es auch, aber ein Rührgerät macht die Butter-Zucker-Creme viel luftiger. Ich schwöre auf meine KitchenAid, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch.
  • Backblech: Normale Bleche, am besten mit einer Antihaftbeschichtung.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Ich nehme immer das von Toppits, das hält gut.
  • Ausstechformen: Das Herzstück! Sterne, Herzen, Tannenbäume, Monde – ganz egal. Ich hab meine Lieblingsformen von Kaiser, die sind scharfkantig und stechen sauber aus. Wenn du keine Formen hast, geht es auch mit einem Glas – einfach den Rand in Mehl tauchen und ausstechen.
  • Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Ein gleichmäßiges Ausrollen ist wichtig. Ich hab ein Holz-Nudelholz mit verstellbaren Ringen, damit der Teig überall gleich dick wird. Aber ein normales Nudelholz tut es auch.
  • Teigschaber: Zum Zusammenschieben des Teigs und zum Saubermachen der Schüssel. Ein günstiger Plastikschaber reicht völlig.

Ein Tipp von mir: Investiere in ein gutes Nudelholz. Die billigen aus dem Discounter haben oft keine gleichmäßige Oberfläche und der Teig klebt fest. Mein Holz-Nudelholz hab ich vor Jahren auf dem Flohmarkt gekauft – das war das beste Investment.

So werden die Butterplätzchen perfekt

Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Aber ich verrate dir ein paar Tricks, die ich über die Jahre gelernt habe.

Schritt 1: Butter und Zucker schaumig schlagen

Gib die weiche Butter und den Zucker in eine große Rührschüssel. Schlage beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Wichtig: Die Mischung sollte wirklich schaumig sein, nicht nur vermischt. Das ist das Geheimnis für zarte Plätzchen. Wenn du siehst, dass die Masse heller wird und fast wie eine Creme aussieht, bist du auf dem richtigen Weg. Ich lasse dabei gerne den Mixer laufen, während ich schon mal die Zitrone wasche – das spart Zeit.

Schritt 2: Ei und Zitronenabrieb unterrühren

Schlage das Ei in einer kleinen Tasse kurz auf (gabeln reicht) und gib es zusammen mit dem Zitronenabrieb und der Prise Salz zur Butter-Zucker-Creme. Rühre alles auf mittlerer Stufe unter, bis das Ei vollständig eingearbeitet ist. Die Masse sieht jetzt aus wie eine dickflüssige Creme. Sie riecht schon himmlisch nach Zitrone! Mein Tipp: Wenn du den Zitronenabrieb vorher mit dem Zucker vermischst und ein paar Minuten stehen lässt, entfaltet sich das Aroma noch intensiver. Ein kleiner Trick aus der Profiküche.

Schritt 3: Das Mehl unterkneten

Gib das Mehl auf einmal zur Masse. Verrühre es zuerst mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe, bis sich die Zutaten grob vermischt haben. Dann wechselst du besser zu deinen Händen oder einem Teigschaber. Knete den Teig nur so lange, bis er sich zu einer glatten Kugel formen lässt. Nicht zu lange kneten! Sonst wird der Teig zäh und die Plätzchen werden hart. Der Teig sollte sich geschmeidig anfühlen, nicht klebrig. Wenn er doch klebt, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu. Wenn er bröselt, einen Esslöffel kaltes Wasser.

Schritt 4: Den Teig ausrollen und ausstechen

Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig mit dem Nudelholz gleichmäßig aus – etwa 4-5 mm dick. Ich mag meine Plätzchen lieber etwas dicker, dann bleiben sie schön mürbe. Wenn du sie knuspriger magst, rolle sie dünner aus (ca. 3 mm). Jetzt kommen die Ausstechformen zum Einsatz. Tauche sie vor jedem Ausstechen kurz in Mehl, dann lösen sich die Plätzchen besser. Drücke die Form fest in den Teig und hebe sie vorsichtig an. Lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Tipp: Wenn der Teig zwischendurch zu weich wird, lege ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das passiert vor allem im Sommer. Keine Panik, das ist normal.

Schritt 5: Backen

Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Plätzchen für 8-12 Minuten. Die genaue Zeit hängt von der Dicke und deinem Ofen ab. Achtung: Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun werden. Die Mitte sollte noch hell sein. Sie härten beim Abkühlen nach. Ich hab schon oft zu lange gebacken, weil ich dachte, sie sind noch nicht fertig – und dann waren sie hart. Also lieber eine Minute früher rausnehmen! Lass sie für 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich.

Schritt 6: Verzieren (optional)

Wenn die Plätzchen komplett ausgekühlt sind, kannst du sie nach Herzenslust verzieren. Für die einfache Variante bestäubst du sie einfach mit Puderzucker. Ich liebe den Kontrast zwischen dem weißen Zucker und dem gelben Plätzchen. Oder du rührst eine Zitronenglasur an: 100 g Puderzucker mit 2-3 EL Zitronensaft verrühren, bis eine dickflüssige, aber noch fließfähige Masse entsteht. Die Plätzchen damit bestreichen oder eintauchen und auf einem Gitter trocknen lassen. Für die Kinder streue ich dann noch bunte Zuckerstreusel drauf, bevor die Glasur fest wird.

Tipps & Tricks für perfekte Butterplätzchen

Ich hab in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit deine einfachen Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zitronenabrieb jedes Mal gelingen.

  • Die richtige Butter-Temperatur: Das ist der häufigste Fehler. Die Butter muss wirklich weich sein, aber nicht geschmolzen. Wenn du vergessen hast, sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, schneide sie in kleine Würfel und lass sie 30 Minuten bei Raumtemperatur liegen. Mikrowelle geht auch, aber nur auf niedrigster Stufe in 10-Sekunden-Intervallen – sonst wird sie flüssig.
  • Nicht zu viel Mehl: Die Arbeitsfläche und das Nudelholz sollten nur leicht bemehlt sein. Zu viel Mehl macht den Teig trocken und die Plätzchen bröselig. Ich hab am Anfang immer großzügig Mehl auf die Fläche gestreut – das war ein Fehler.
  • Der Kühlschrank-Trick: Wenn der Teig nach dem Ausrollen zu weich ist und die Plätzchen beim Ausstechen ihre Form verlieren, lege das ganze Blech mit den ausgestochenen Plätzchen für 10 Minuten in den Kühlschrank. Dann bleiben die Formen beim Backen besser erhalten.
  • Gleichmäßige Dicke: Verwende ein Nudelholz mit verstellbaren Ringen oder lege zwei gleich dicke Holzstäbe (z.B. Kochlöffelstiele) links und rechts neben den Teig. Dann rollst du automatisch gleichmäßig aus. Das ist ein Profi-Tipp, den ich mal in einer Bäckerei gelernt habe.
  • Multitasking leicht gemacht: Während der Teig im Ofen ist, rolle ich schon den nächsten aus. Aber pass auf, dass du nicht zu schnell arbeitest – die Plätzchen im Ofen brauchen deine volle Aufmerksamkeit. Ich stelle mir immer einen Timer, damit ich sie nicht vergesse.

Variationen & Abwandlungen

Das Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.

1. Schokoladen-Butterplätzchen

Ersetze 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver. Der Teig wird etwas trockener, also gib notfalls einen Esslöffel Milch dazu. Die Schokoladenplätzchen sind ein Traum mit der Zitronenglasur – der süß-saure Kontrast ist einfach genial.

2. Gewürz-Butterplätzchen

Füge 1 TL Zimt, 1/2 TL gemahlene Nelken und eine Prise Muskatnuss zum Mehl hinzu. Das gibt den Plätzchen eine wunderbar weihnachtliche Note. Lass dann den Zitronenabrieb weg oder reduziere ihn auf eine halbe Zitrone. Diese Variante riecht beim Backen einfach unglaublich gut.

3. Vegane Variante

Wie schon erwähnt: Ersetze die Butter durch 250 g vegane Margarine (z.B. von Alsan oder Rama) und das Ei durch 2 EL kaltes Wasser + 1 EL Leinsamenmehl. Lasse die Mischung 5 Minuten quellen, bevor du sie unterrührst. Der Teig wird etwas brüchiger, also rolle ihn vorsichtig aus. Die Plätzchen schmecken trotzdem fantastisch.

4. Glutenfreie Variante

Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schaer oder DmBio). Die Plätzchen werden etwas krümeliger, aber nicht weniger lecker. Achte darauf, dass die Mischung bereits Bindemittel (Xanthan oder Guarkernmehl) enthält. Sonst musst du 1 TL davon dazugeben.

5. Mein persönlicher Favorit: Zitrone-Mohn

Füge 2 EL Mohnsamen zum Teig hinzu. Der Mohn gibt den Plätzchen eine tolle Textur und passt perfekt zum Zitronenaroma. Die Plätzchen sehen mit den kleinen schwarzen Punkten auch wunderschön aus. Das ist meine geheime Variante, die ich immer für besondere Anlässe backe.

Servieren & Aufbewahren

Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein paar Stunden durchgezogen sind. Dann hat sich das Aroma richtig entfaltet.

  • Servieren: Die Butterplätzchen schmecken pur, mit Puderzucker bestäubt oder mit Glasur. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Auf einem Plätzchenteller angerichtet sind sie ein echter Hingucker auf jeder Kaffeetafel.
  • Lagern: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Keksdose auf. Ich hab eine alte Blechdose von meiner Oma, die ist perfekt. So bleiben sie bis zu 3 Wochen frisch und mürbe. Wichtig: Lege sie erst in die Dose, wenn sie komplett ausgekühlt sind, sonst werden sie weich und matschig.
  • Einfrieren: Du kannst sowohl den rohen Teig als auch die gebackenen Plätzchen einfrieren. Der Teig hält sich, in Frischhaltefolie gewickelt, bis zu 3 Monate im Gefrierschrank. Die gebackenen Plätzchen (ungefüllt und unglasiert) kannst du ebenfalls einfrieren. Einfach in einem Gefrierbeutel verpacken und bei Bedarf auftauen lassen. Die Glasur sollte aber erst nach dem Auftauen aufgetragen werden.
  • Aufwärmen: Plätzchen muss man nicht aufwärmen. Aber wenn du sie ganz frisch genießen willst, leg sie für 2 Minuten bei 150°C in den Ofen. Dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.

Nährwerte & Gesundheit

Klar, Plätzchen sind keine Gesundheitskost. Aber ein paar Nährwerte und Hinweise sind trotzdem hilfreich.

  • Pro Plätzchen (ca. 20 Stück): Etwa 110-130 Kalorien, 7 g Fett, 12 g Kohlenhydrate, 1 g Eiweiß.
  • Zitronenabrieb: Die Zitronenschale enthält ätherische Öle, die nicht nur für den Geschmack sorgen, sondern auch verdauungsfördernd wirken können. Außerdem stecken viele Vitamine (vor allem Vitamin C) in der Schale.
  • Butter: Ja, Butter enthält gesättigte Fettsäuren. Aber in Maßen genossen, ist sie ein natürliches Produkt und liefert wichtige fettlösliche Vitamine (A, D, E).
  • Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für Allergiker gibt es aber die veganen und glutenfreien Varianten oben.

Ich persönlich sehe das so: In der Weihnachtszeit darf man sich ruhig etwas gönnen. Ein paar Plätzchen am Tag sind völlig in Ordnung. Es geht ja nicht um die Menge, sondern um den Genuss. Und diese einfachen Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zitronenabrieb sind einfach purer Genuss.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut! Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn über Nacht in den Kühlschrank. Nimm ihn dann etwa 15 Minuten vor dem Ausrollen heraus, damit er etwas weicher wird. Der Teig wird durch die Kühlung sogar noch geschmeidiger und lässt sich besser verarbeiten.

Warum werden meine Plätzchen hart und nicht mürbe?

Das liegt meistens an zu langer Backzeit oder zu viel Mehl. Backe die Plätzchen nur, bis die Ränder goldbraun sind – die Mitte sollte noch hell sein. Sie härten beim Abkühlen nach. Auch zu langes Kneten kann den Teig zäh machen. Also: Kurz kneten, kurz backen!

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ausstechformen machen?

Klar! Rolle den Teig aus und schneide ihn mit einem Messer in Quadrate, Dreiecke oder Rauten. Oder forme kleine Kugeln und drücke sie mit einer Gabel flach – das ergibt schöne, gleichmäßige Plätzchen. Ein Glas mit dünnem Rand eignet sich auch hervorragend zum Ausstechen von runden Plätzchen.

Wie bekomme ich die Plätzchen schön gleichmäßig?

Das Geheimnis ist ein gleichmäßig ausgerollter Teig. Verwende ein Nudelholz mit verstellbaren Ringen oder zwei gleich dicke Holzstäbe als Führung. Dann rollst du automatisch in der perfekten Dicke. Und stich die Plätzchen nah beieinander aus, damit du möglichst wenig Verschnitt hast.

Kann ich die Plätzchen auch mit Margarine statt Butter backen?

Ja, aber der Geschmack und die Textur ändern sich. Margarine enthält mehr Wasser als Butter, daher werden die Plätzchen oft weniger mürbe und etwas fester. Ich empfehle, eine Margarine mit hohem Fettgehalt (mindestens 80%) zu verwenden. Am besten schmecken sie aber mit echter Butter – das ist einfach der Klassiker.

Jetzt bist du dran!

Ich hoffe, ich konnte dir zeigen, dass diese einfachen Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zitronenabrieb mehr sind als nur ein weiteres Rezept. Sie sind meine kleine Rettung in der Not, mein Beweis, dass Einfachheit gewinnen kann. Und sie sind vor allem eines: unglaublich lecker. Der Duft von Butter und Zitrone, der beim Backen durch die Küche zieht, ist für mich der Beginn der Weihnachtszeit.

Lass dich nicht von der langen Liste abschrecken – es ist wirklich kinderleicht. Und du kannst das Rezept ganz nach deinem Geschmack anpassen. Mehr Zitrone, weniger Zucker, mit Schokolade oder Mohn – alles ist erlaubt. Das Schöne am Backen ist ja, dass du der Chef in deiner Küche bist.

Also, ran an die Schüsseln! Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Plätzchen geworden sind. Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Oder hast du auch eine kleine Panik-Geschichte wie ich? Schreib es mir! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden und deiner Familie. Denn gutes Essen – und gute Plätzchen – sind doch dazu da, geteilt zu werden.

Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Backen und eine wundervolle, duftende Adventszeit. Deine Plätzchen werden der Hit – da bin ich mir sicher.

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Einfache Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zitronenabrieb recipe

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Einfache Butterplätzchen zum Ausstechen mit Zitronenabrieb

Diese einfachen Butterplätzchen mit Zitronenabrieb sind die perfekte Rettung an stressigen Tagen. Sie sind blitzschnell zubereitet, benötigen nur wenige Zutaten und schmecken unwiderstehlich nach Butter und frischer Zitrone.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Total Time: 25 Minuten
  • Yield: 20 Plätzchen 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Zucker (1/2 Tasse)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Mehl (Type 405) (2 1/2 Tassen)
  • Abrieb von 1–2 Bio-Zitronen
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)
  • 100 g Puderzucker für die Glasur (optional)
  • 2–3 EL Zitronensaft für die Glasur (optional)
  • Streusel oder Zuckerperlen (optional)

Instructions

  1. Butter und Zucker in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig schlagen, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
  2. Das Ei in einer kleinen Tasse kurz aufschlagen und zusammen mit dem Zitronenabrieb und der Prise Salz zur Butter-Zucker-Creme geben. Auf mittlerer Stufe unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
  3. Das Mehl auf einmal zur Masse geben. Zuerst mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe grob vermischen, dann mit den Händen oder einem Teigschaber zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten!
  4. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig mit einem Nudelholz gleichmäßig etwa 4-5 mm dick ausrollen.
  5. Mit Ausstechformen Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Formen vor jedem Ausstechen kurz in Mehl tauchen.
  6. Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen 8-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte noch hell sein. Auf dem Blech 2 Minuten ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
  7. Nach Belieben verzieren: Mit Puderzucker bestäuben oder eine Glasur aus 100 g Puderzucker und 2-3 EL Zitronensaft anrühren und die Plätzchen damit bestreichen. Optional mit Streuseln verzieren.

Notes

Die Butter muss weich, aber nicht geschmolzen sein. Für ein intensiveres Zitronenaroma den Abrieb vorher mit dem Zucker vermischen und einige Minuten ziehen lassen. Die Plätzchen nicht zu lange backen, sie härten beim Abkühlen nach. In einer luftdichten Dose bleiben sie bis zu 3 Wochen frisch.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 120
  • Sugar: 5
  • Sodium: 30
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 12
  • Protein: 1

Keywords: Butterplätzchen, Ausstechplätzchen, Zitronenplätzchen, einfaches Rezept, Weihnachtsplätzchen, schnell, mürbe

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