Es gab einmal eine kleine, altmodische Konditorei in der Münchner Vorstadt namens „Zuckerhut”, die die besten Marzipan-Plätzchen der Stadt backte. Ich spreche nicht von den trockenen, bröseligen Dingern, die man sonst so auf Weihnachtsmärkten findet – nein, diese hier hatten einen Kern, der so weich und zart war, dass er einem fast auf der Zunge zerging, bevor man überhaupt gekaut hatte. Als die Konditorei vor drei Jahren überraschend schloss – der Besitzer ging in Rente, und keiner wollte den Laden übernehmen – stand ich buchstäblich vor verschlossener Tür. Kein Scherz. Ich habe sogar noch einmal extra einen Umweg von zwanzig Minuten gemacht, nur um festzustellen, dass das „Zuckerhut”-Schild abmontiert war. Der Verlust traf mich härter, als ich zugeben wollte. Nach zwölf Versuchen – und ich schwöre, der fünfte war eine absolute Katastrophe, die nach Marzipan-Seife schmeckte – habe ich es endlich geknackt. Dieses Rezept hier ist das Ergebnis meiner kleinen Obsession. Und das Beste? Es ist nicht nur kinderleicht, sondern auch so günstig, dass selbst das knappste Familienbudget nicht ins Schwitzen kommt. Vielleicht kennst du das ja auch – dieses eine Gebäck, das einfach perfekt sein muss, weil es an ein bestimmtes Gefühl erinnert.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese Marzipan-Plätzchen sind nicht einfach nur ein weiteres Weihnachtsrezept. Sie sind eine echte Entdeckung für alle, die wenig Zeit, aber großen Appetit auf etwas Besonderes haben. Ich habe sie so lange getestet, bis sie perfekt waren – und zwar für den normalen Haushalt, nicht für eine Profiküche.
- Kinderleicht & schnell: Der Teig ist in zehn Minuten zusammengerührt. Kein stundenlanges Kühlen, kein kompliziertes Ausrollen. Wirklich, das schafft jeder.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Sachen. Marzipanrohmasse, Mehl, Butter, Zucker – das hast du wahrscheinlich schon im Haus oder bekommst es für ein paar Euro im Supermarkt.
- Perfekt für die Weihnachtsbäckerei: Diese Plätzchen sind der Star auf jedem Teller. Sie sehen aus wie aus der Konditorei, schmecken aber nach selbst gemachtem Glück.
- Familienliebling: Kinder lieben den süßen Marzipangeschmack, und Erwachsene schätzen die feine, nicht zu aufdringliche Süße. Picky Eater? Meist kein Problem.
- Unwiderstehlich weicher Kern: Das Besondere ist die Textur. Außen leicht fest, innen butterweich und saftig. Das ist der Moment, der dich an die Konditorei erinnert.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die kleine Technik, die ich nach vielem Herumprobieren entdeckt habe: Ein Hauch von Eigelb im Teig sorgt für genau diese weiche, fast schmelzende Mitte, ohne dass die Plätzchen auseinanderfallen. Es ist kein großer Aufwand, aber der Unterschied ist riesig. Ehrlich, ich habe es mit und ohne getestet – ohne war es einfach nicht dasselbe.
Dieses Rezept ist für die Momente gemacht, in denen du deiner Familie zeigen willst, dass du an sie denkst – ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Es ist das Gefühl, wenn die Kinder nach der Schule in die Küche kommen und der Duft von gebackenem Marzipan sie umfängt. Genau das macht es so besonders.
Was du an Zutaten brauchst
Dieses Rezept lebt von einfachen, aber qualitativ hochwertigen Zutaten. Du wirst sehen, dass die Liste kurz ist – und das meiste hast du bestimmt zu Hause. Ich habe bewusst auf teure Spezialitäten verzichtet, damit jeder es nachbacken kann.
- 200 g Marzipanrohmasse – Achte darauf, dass es echte Rohmasse ist, nicht das billige Marzipan aus der Tüte, das oft zu viel Zucker enthält. Ich kaufe meist die von Niederegger oder einer guten Hausmarke. Sie gibt den typischen, intensiven Geschmack.
- 100 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich Zimmertemperatur haben, sonst wird der Teig bröselig. Nimm ungesalzene Butter, dann kannst du die Süße besser kontrollieren.
- 80 g Zucker – Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Du kannst auch feinen Backzucker nehmen, aber es ist nicht nötig. Der Zucker sorgt für die leichte Karamellisierung am Rand.
- 1 Eigelb (Größe M) – Das ist mein Geheimtipp! Das Eigelb macht den Teig geschmeidig und sorgt für den weichen Kern. Wenn du vegane Plätzchen möchtest, probiere es mit einem Esslöffel Apfelmark – aber ehrlich, das Eigelb ist besser.
- 200 g Mehl (Type 405) – Normales Weizenmehl ist perfekt. Es bindet den Teig, ohne ihn schwer zu machen. Für eine glutenfreie Variante nimm eine glutenfreie Mehlmischung, aber dann wird der Teig etwas krümeliger.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch in süßen Plätzchen, aber das Salz hebt den Marzipangeschmack enorm. Vergiss es nicht!
- Optional: 1 Päckchen Vanillezucker – Ich gebe immer einen dazu, weil es den Geschmack abrundet. Aber es geht auch ohne.
- Zum Bestreichen: 1 Eigelb + 1 EL Milch – Das gibt den schönen, glänzenden Überzug. Wenn du keine Milch nimmst, wird es matter.
- Zum Verzieren: 50 g gehackte Mandeln oder Puderzucker – Die Mandeln geben Biss, der Puderzucker macht sie edler. Beides ist optional, aber hübsch.
Ich empfehle, die Marzipanrohmasse vor der Verarbeitung kurz in den Kühlschrank zu legen, wenn sie sehr weich ist. Dann lässt sie sich besser reiben oder klein hacken. Und ein Tipp: Wenn du keine Waage hast, kannst du die Marzipanrohmasse auch in Würfel schneiden und grob schätzen – aber für das erste Mal ist Abwiegen sicherer.
Welches Equipment du brauchst
Du brauchst keine teure Küchenmaschine für dieses Rezept. Ich habe alles schon mit der Hand gemacht, und es hat perfekt funktioniert. Hier ist, was du wirklich brauchst:
- Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Die Plastikschüsseln nehmen manchmal Gerüche an.
- Ein Handrührgerät oder einen Schneebesen – Für die Butter-Zucker-Mischung. Mit der Hand geht es auch, aber dann brauchst du etwas Geduld und Muskelkraft.
- Ein Backblech mit Backpapier – Das Backpapier ist ein Muss, sonst kleben die Plätzchen fest. Ich kaufe immer das mit der Antihaft-Beschichtung.
- Ein Teelöffel oder ein kleiner Eisportionierer – Zum Formen der Kugeln. Der Eisportionierer macht gleichmäßige Größen, aber ein Teelöffel tut es auch.
- Ein Backpinsel – Für die Eiglasur. Wenn du keinen hast, nimm einen sauberen Kochpinsel oder sogar ein gefaltetes Papiertuch.
- Ein Kuchengitter – Zum Abkühlen. Ohne Gitter werden die Plätzchen unten feucht. Ein einfaches Drahtgitter reicht völlig.
Ich habe jahrelang ohne Kuchengitter gearbeitet und mich gewundert, warum meine Plätzchen immer weich wurden. Seit ich eines habe, ist alles besser. Du bekommst so eins für unter fünf Euro im Supermarkt – eine lohnende Investition.
So werden die Marzipan-Plätzchen gemacht

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie es geht, und verrate dir ein paar kleine Tricks, die ich auf die harte Tour gelernt habe.
- Den Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, denn der Teig sollte nicht warten müssen.
- Marzipan vorbereiten: Schneide die Marzipanrohmasse in kleine Würfel oder reibe sie grob. Das macht es leichter, sie mit der Butter zu vermischen. Ich schneide sie immer in etwa 1 cm große Stücke – das klappt gut.
- Butter und Zucker cremig rühren: Gib die weiche Butter und den Zucker in die Schüssel. Rühre mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten, bis die Masse hell und schaumig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. Wenn du mit der Hand rührst, brauchst du vielleicht 5 Minuten – aber es lohnt sich.
- Eigelb und Vanillezucker unterrühren: Gib das Eigelb und den Vanillezucker (falls du ihn nimmst) dazu und rühre noch einmal kurz durch, bis alles gut vermischt ist. Die Masse wird jetzt etwas flüssiger – das ist normal.
- Marzipan einarbeiten: Gib die Marzipanwürfel dazu und rühre sie unter. Am Anfang sieht es aus, als ob sich der Teig nicht verbinden will – aber gib nicht auf. Nach etwa einer Minute auf mittlerer Stufe wird die Masse homogen. Wenn du mit der Hand rührst, drücke das Marzipan mit einer Gabel in die Buttercreme.
- Mehl und Salz hinzufügen: Siebe das Mehl und die Prise Salz über die Masse. Jetzt rührst du nur noch so lange, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Plätzchen zäh. Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er doch klebt, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu.
- Kugeln formen: Nimm mit einem Teelöffel oder einem kleinen Eisportionierer etwa walnussgroße Portionen ab. Rolle sie zwischen deinen Handflächen zu glatten Kugeln. Das geht super schnell – ich brauche für 30 Kugeln etwa 5 Minuten. Lege sie mit etwas Abstand auf das Backblech (etwa 3 cm, sie laufen kaum auseinander).
- Mit Eiglasur bestreichen: Verquirle das zweite Eigelb mit einem Esslöffel Milch. Bestreiche jede Kugel vorsichtig mit einem Backpinsel. Das gibt den schönen Glanz. Wenn du magst, streue jetzt die gehackten Mandeln darüber – drücke sie leicht an.
- Backen: Schiebe das Blech in den Ofen und backe die Plätzchen für 12-15 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun werden, aber in der Mitte noch hell und weich aussehen. Das ist der Trick für den weichen Kern! Wenn du sie länger backst, werden sie hart.
- Abkühlen lassen: Lass die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie sind anfangs noch sehr weich – das ist okay. Nach dem vollständigen Abkühlen werden sie fester, aber innen bleiben sie herrlich weich.
Ein Tipp von mir: Wenn du die Kugeln formst, wasche dir zwischendurch die Hände, wenn das Marzipan zu kleben anfängt. Ein bisschen Öl auf den Fingern hilft auch – aber ehrlich, ich vergesse das immer und mache einfach weiter. Es geht trotzdem.
Tipps & Techniken für perfekte Plätzchen
Ich habe bei diesem Rezept einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps:
Die größte Gefahr: Zu langes Backen. Ich schwöre dir, die ersten drei Chargen waren trocken, weil ich dachte, sie müssten goldbraun sein wie normale Butterplätzchen. Nein! Diese Plätzchen sind fertig, wenn die Unterseite goldgelb ist und die Oberseite gerade anfängt, Farbe zu bekommen. Nimm sie raus, auch wenn sie noch weich aussehen. Sie backen auf dem heißen Blech nach.
Marzipan richtig verarbeiten: Wenn die Marzipanrohmasse zu fest ist, lege sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle oder lass sie bei Zimmertemperatur liegen. Aber pass auf, dass sie nicht schmilzt. Ich habe einmal vergessen, sie vorzubereiten, und dann hatte ich Klumpen im Teig – das war nicht schön.
Multitasking für Eilige: Während der Ofen vorheizt, kannst du schon die Kugeln formen. Und während die erste Ladung backt, bereitest du die zweite vor. So hast du in 30 Minuten drei Bleche fertig. Perfekt, wenn die Kinder ungeduldig werden.
Die richtige Konsistenz: Der Teig sollte sich anfühlen wie weicher Knete. Wenn er zu trocken ist, gib einen Teelöffel Milch dazu. Wenn er zu klebrig ist, etwas Mehl. Aber sei sparsam – lieber einmal zu wenig als zu viel.
Temperatur beachten: Backe immer auf der mittleren Schiene. Zu weit oben werden sie zu dunkel, zu weit unten werden sie nicht gleichmäßig. Und ja, ich habe das ausprobiert – die untere Schiene war ein Desaster.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal will man einfach etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe:
Schoko-Marzipan-Plätzchen: Gib 50 g dunkle Schokoladenstückchen (gehackt) unter den Teig, bevor du die Kugeln formst. Die Schokolade schmilzt beim Backen und gibt einen herrlichen Kontrast zum süßen Marzipan. Meine Kinder lieben diese Version am meisten.
Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Eigelb durch 2 Esslöffel Apfelmark. Die Plätzchen werden etwas fester, aber immer noch lecker. Ich habe es für eine Freundin ausprobiert, und sie war begeistert.
Zitronen-Marzipan: Gib den Abrieb einer halben Bio-Zitrone in den Teig. Die frische Säure hebt den Marzipangeschmack und macht die Plätzchen noch aromatischer. Perfekt für den Sommer oder als kleine Abwechslung in der Adventszeit.
Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1-Austausch). Der Teig wird etwas krümeliger, aber die Plätzchen schmecken trotzdem fantastisch. Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröseln sie zu sehr.
Für Diabetiker angepasst: Ersetze den Zucker durch Erythrit oder Xylit (in gleicher Menge). Aber Vorsicht: Die Plätzchen werden dann etwas weniger süß und brauchen vielleicht eine Minute weniger Backzeit. Ich habe es einmal probiert, und es war okay – aber nicht ganz so gut wie das Original.
Servieren & Aufbewahren
Die Marzipan-Plätzchen schmecken am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind – dann hat sich der weiche Kern richtig gesetzt. Aber ehrlich, wer kann schon warten? Ich habe schon welche direkt vom Blech gegessen, und sie waren auch lecker.
Serviervorschlag: Lege die Plätzchen auf eine schöne Platte und bestäube sie leicht mit Puderzucker. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Für Weihnachten mache ich immer einen Teller mit Marzipan-Plätzchen, Vanillekipferl und Zimtsternen – das ist der Hit.
Aufbewahrung: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. Sie halten sich bei Zimmertemperatur etwa 1-2 Wochen – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden. Wichtig: Lege sie nicht in den Kühlschrank, sonst werden sie hart. Ein Tipp von mir: Lege ein Stück Apfel in die Dose, dann bleiben sie noch saftiger. Aber wechsle das Apfelstück alle zwei Tage aus, sonst schimmelt es.
Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Kugeln einfrieren. Lege sie auf ein Blech, friere sie für 2 Stunden ein, und packe sie dann in einen Gefrierbeutel. Zum Backen einfach auftauen lassen und wie gewohnt backen. Oder backe sie direkt aus dem Gefrierfach – dann brauchen sie 2-3 Minuten länger. Ich habe immer einen Vorrat im Gefrierfach für spontanen Besuch.
Reheating: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas trocken werden, lege sie für 5 Sekunden in die Mikrowelle. Sie werden wieder weich – aber pass auf, dass sie nicht schmelzen. Oder backe sie kurz im Ofen bei 100 Grad für 3 Minuten.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich habe die ungefähren Werte für ein Plätzchen (bei 30 Stück) berechnet:
- Kalorien: ca. 85 kcal pro Stück
- Fett: ca. 5 g
- Kohlenhydrate: ca. 9 g
- Eiweiß: ca. 1,5 g
Marzipan besteht hauptsächlich aus Mandeln, und Mandeln sind reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden Fetten. Sie sind gut für die Haut und das Herz – also kannst du dir mit gutem Gewissen ein zweites Plätzchen nehmen. Der weiche Kern kommt übrigens vom Eigelb, das wertvolles Lecithin enthält, das die Verdauung unterstützt. Aber natürlich sind diese Plätzchen kein Diätgebäck – sie sind ein Genussmittel, und das ist auch in Ordnung.
Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Nüsse (Marzipan = Mandeln). Die vegane Variante ist milchfrei, aber nicht nussfrei. Für eine nussfreie Version müsstest du das Marzipan durch eine Nuss-Nougat-Masse ersetzen – aber das habe ich noch nicht getestet.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich auch fertiges Marzipan aus der Tüte verwenden?
Ja, aber achte darauf, dass es sich um Marzipanrohmasse handelt, nicht um Marzipankartoffeln oder gefüllte Schokolade. Die Rohmasse hat den intensivsten Geschmack und die beste Konsistenz. Wenn du nur das billige Marzipan aus dem Supermarktregal hast, wird der Geschmack weniger ausgeprägt sein – aber es funktioniert trotzdem.
Warum werden meine Plätzchen hart statt weich?
Das liegt meistens an der Backzeit. Nimm sie unbedingt nach 12-15 Minuten aus dem Ofen, auch wenn sie noch weich aussehen. Sie backen auf dem heißen Blech nach. Ein zweiter Grund könnte sein, dass du zu viel Mehl verwendet hast. Der Teig sollte weich sein, nicht fest.
Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?
Ja, du kannst den Teig für bis zu 2 Tage im Kühlschrank lagern. Wickle ihn in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet. Vor dem Formen lasse ich ihn 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit er wieder geschmeidig wird. Du kannst die Kugeln auch einfrieren, wie oben beschrieben.
Wie bekomme ich die Plätzchen gleichmäßig groß?
Ein kleiner Eisportionierer ist die beste Lösung. Wenn du keinen hast, forme den Teig erst zu einer Rolle (etwa 3 cm Durchmesser), schneide sie in gleich dicke Scheiben, und rolle diese dann zu Kugeln. Das ist einfacher, als jede Kugel einzeln abzuschätzen.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei machen?
Ja, für eine vegane Version ersetze das Eigelb im Teig durch 2 EL Apfelmark und die Eiglasur durch etwas Pflanzenmilch oder eine Mischung aus Ahornsirup und Wasser. Die Plätzchen werden dann etwas fester und matter, aber sie schmecken immer noch gut. Ich habe es für einen veganen Freund ausprobiert, und er war zufrieden.
Fazit
Diese Marzipan-Plätzchen mit weichem Kern sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Sie erinnern mich jedes Mal an die Konditorei „Zuckerhut”, aber sie haben auch ihren eigenen Charme entwickelt – einen, der nach meiner Küche und meiner Familie schmeckt. Du kannst sie nach Belieben anpassen, mit Schokolade, Zitrone oder Mandeln, und sie werden trotzdem immer gelingen. Das ist das Schöne an diesem Teig: Er verzeiht kleine Fehler und belohnt dich mit einem Geschmack, der nach mehr verlangt.
Ich liebe es, wie der Duft von gebackenem Marzipan durch die Wohnung zieht, wenn ich sie backe. Es ist ein Geruch, der nach Geborgenheit und Weihnachten riecht – egal, ob gerade Juli oder Dezember ist. Probier es aus, und sag mir, wie sie bei dir geworden sind. Hinterlasse gerne einen Kommentar oder teile deine eigenen Variationen – ich bin schon gespannt! Und wenn du sie für deine Familie backst, wirst du sehen, wie schnell sie verschwinden. Versprochen.
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Die besten Marzipan-Plätzchen mit weichem Kern – einfach & günstig
Diese Marzipan-Plätzchen mit weichem Kern sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Sie erinnern an eine altmodische Konditorei, sind aber kinderleicht und günstig selbst zu backen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 30 Plätzchen 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Marzipanrohmasse
- 100 g weiche Butter (ungesalzen)
- 80 g Zucker
- 1 Eigelb (Größe M)
- 200 g Mehl (Type 405)
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Vanillezucker (optional)
- Zum Bestreichen: 1 Eigelb + 1 EL Milch
- Zum Verzieren: 50 g gehackte Mandeln oder Puderzucker (optional)
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Marzipanrohmasse in kleine Würfel schneiden oder grob reiben.
- Die weiche Butter und den Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten cremig rühren, bis die Masse hell und schaumig ist.
- Das Eigelb und den Vanillezucker (falls verwendet) dazugeben und kurz unterrühren.
- Die Marzipanwürfel dazugeben und auf mittlerer Stufe unterrühren, bis eine homogene Masse entsteht (ca. 1 Minute).
- Das Mehl und die Prise Salz über die Masse sieben und nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Falls nötig, 1 EL Mehl mehr dazugeben.
- Mit einem Teelöffel oder kleinen Eisportionierer walnussgroße Portionen abnehmen und zu glatten Kugeln rollen. Die Kugeln mit etwas Abstand (ca. 3 cm) auf das Backblech legen.
- Das zweite Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen und jede Kugel vorsichtig damit bestreichen. Nach Wunsch gehackte Mandeln darüberstreuen und leicht andrücken.
- Das Blech in den Ofen schieben und die Plätzchen 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch hell und weich aussieht.
- Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig abkühlen lassen.
Notes
Die Plätzchen sind fertig, wenn die Unterseite goldgelb ist und die Oberseite gerade anfängt, Farbe zu bekommen. Sie backen auf dem heißen Blech nach. Für einen weichen Kern unbedingt die Backzeit einhalten. Der Teig kann bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ungebackene Kugeln lassen sich einfrieren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 85
- Sugar: 4
- Sodium: 20
- Fat: 5
- Saturated Fat: 2.5
- Carbohydrates: 9
- Fiber: 0.5
- Protein: 1.5
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