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Betty Campbell

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Zartes Schokoladen-Spritzgebäck – einfaches Rezept für Weihnachten

Ready In 45 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Easy

Meine Nachbarin Frau Schmidt machte gar nicht erst einen großen Aufstand darum. Ich war kurz vorbei gekommen, um mir eine Tasse Zucker für den vergessenen Plätzchenteig zu leihen, und der Duft von zarter Schokolade und Butter traf mich, bevor ich überhaupt die Türschwelle überquert hatte. Sie stand in ihrer gemütlichen Küche, die Hände voller Teig, und meinte nur nebenbei: „Ach, das ist nur das alte Spritzgebäck-Rezept. Nichts Besonderes.” Aber der Geruch, der da durch die Wohnung zog, der erzählte eine ganz andere Geschichte. Es roch nach Weihnachten, nach Gemütlichkeit und nach dem ganz besonderen Etwas, das man nur bekommt, wenn Schokolade und Butter eine perfekte Verbindung eingehen.

Ich blieb eine gefühlte Ewigkeit dort stehen und beobachtete, wie sie die kleinen Sternchen und Ringe mit einer fast schon meditativen Ruhe auf das Blech setzte. Sie hatte nicht mal ein Rezeptbuch in der Hand, sie machte das einfach aus dem Gefühl heraus. „Ein bisschen mehr Schokolade, ein bisschen weniger Mehl – das kommt auf die Laune an”, sagte sie mit einem Zwinkern. In diesem Moment wusste ich: Dieses einfache, unprätentiöse Gebäck musste ich mir unbedingt merken. Es war nicht aufwendig, nicht protzig, aber es hatte diese besondere Magie, die nur jahrelange Erfahrung hervorbringen kann. Ehrlich, ich war fast ein bisschen neidisch auf ihre lässige Art.

Seit diesem Nachmittag backe ich ihr zartes Schokoladen-Spritzgebäck jedes Jahr zur Weihnachtszeit. Es ist inzwischen mein absoluter Geheimtipp für die Plätzchendose geworden, denn es ist so herrlich unkompliziert. Vielleicht kennst du das ja auch – dieses Gefühl, wenn man ein Rezept findet, das einfach immer gelingt und nach genau dem schmeckt, was man sich gewünscht hat. Genau das ist dieses Spritzgebäck für mich. Es ist der Beweis, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Und mal ehrlich, wer liebt nicht den Moment, wenn man in ein zartes, schokoladiges Plätzchen beißt und es auf der Zunge zergeht?

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieses Rezept für zartes Schokoladen-Spritzgebäck ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist der Inbegriff von entspannter Weihnachtsbäckerei. Ich habe es in den letzten Jahren unzählige Male gebacken, für den Adventstee, für den Weihnachtsmarktbesuch zu Hause und einfach, weil die Lust auf etwas Süßes da war. Es hat mich nie enttäuscht.

  • Schnell & unkompliziert: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt. Keine lange Kühlzeit, kein stundenlanges Ausrollen. Perfekt für einen spontanen Backnachmittag oder wenn die Weihnachtszeit mal wieder hektischer ist als geplant.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder spezielle Backzutaten. Butter, Zucker, Mehl, Ei und gute Schokolade – das war’s. Diese Zutaten hast du garantiert schon im Haus, oder du bekommst sie beim nächsten Einkauf schnell besorgt.
  • Perfekt für die Weihnachtsbäckerei: Ob für den großen Plätzchenteller, als Geschenk aus der Küche oder einfach zum Naschen beim Plätzchen verzieren – diese Kekse sind ein echter Allrounder. Sie passen einfach zu jeder besinnlichen Stunde.
  • Ein garantierter Publikumsliebling: Ich habe dieses Gebäck schon zu vielen Gelegenheiten mitgebracht, und es ist immer das Erste, was vom Teller verschwindet. Kinder lieben den schokoladigen Geschmack, Erwachsene schätzen die zarte, mürbe Textur. Es ist einfach ein Plätzchen, das alle glücklich macht.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus buttrigem Mürbteig und der intensiven Note von zarter Schokolade ist einfach himmlisch. Die Konsistenz ist perfekt – nicht zu hart, nicht zu weich, sondern genau richtig, um auf der Zunge zu zergehen. Es ist der ultimative Comfort Food-Keks für die kalte Jahreszeit.

Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen dem buttrigen Grundteig und der hochwertigen Schokolade. Ich verwende eine spezielle Technik, bei der die geschmolzene Schokolade nicht nur untergerührt, sondern leicht mit dem Mehl vermischt wird, was für eine besonders feine, gleichmäßige Textur sorgt. Das ist kein Hexenwerk, aber der kleine Unterschied, der dieses Gebäck so besonders macht. Es ist nicht einfach eine weitere Version von Spritzgebäck – es ist die beste Version, die ich kenne. Dieses Rezept ist für mich der Beweis, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas ganz Wunderbares zu zaubern.

Welche Zutaten du brauchst

Dieses Rezept für zartes Schokoladen-Spritzgebäck lebt von der Qualität seiner wenigen, aber feinen Zutaten. Jede Komponente spielt ihre Rolle, um am Ende diesen perfekten, buttrig-schokoladigen Keks zu kreieren.

Für den Schokoladen-Mürbteig

  • 250 g weiche Butter: Die Basis für jeden guten Mürbteig. Sie muss wirklich weich sein, damit sich der Teig gut verarbeiten lässt. Ich nehme immer ungesalzene Butter, um die Kontrolle über den Salzgehalt zu behalten. Ein guter Tipp: Nimm die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank, etwa 30 Minuten bevor du loslegst.
  • 100 g Puderzucker: Im Gegensatz zu normalem Zucker macht Puderzucker den Teig besonders fein und zart. Er löst sich besser auf und sorgt für eine samtige Textur. Du kannst auch feinen Backzucker nehmen, aber Puderzucker ist hier die erste Wahl.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Für das unverwechselbare, weihnachtliche Aroma. Wer mag, kann auch das Mark einer halben Vanilleschote verwenden – das gibt eine noch intensivere Note.
  • 2 Eigelb (Größe M): Die Eigelbe binden den Teig und machen ihn schön mürbe. Das Eiweiß kannst du übrigens für ein anderes Rezept aufheben, zum Beispiel für Baiser oder um Plätzchen zu bestreichen.
  • 300 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl sorgt für die richtige Konsistenz. Es ist wichtig, das Mehl nicht zu stark zu unterkneten, sonst wird der Teig zäh. Einfach so lange mixen, bis sich alles verbunden hat.
  • 30 g Backkakao: Für die tiefe, dunkle Schokoladenfarbe und einen intensiven Kakao-Geschmack. Ich empfehle einen hochwertigen, schwach entölten Backkakao (z.B. von Ruf oder Backfrei). Der macht geschmacklich einen großen Unterschied.
  • 1 Prise Salz: Klingt vielleicht seltsam, aber eine Prise Salz ist der geheime Geschmacksverstärker. Sie hebt die Süße und die Schokoladennote hervor und rundet das Ganze perfekt ab.

Für den Schokoladenüberzug (optional, aber empfohlen)

Schokoladen-Spritzgebäck preparation steps

  • 200 g Zartbitterschokolade (mind. 60% Kakao): Für den finalen Schliff. Die Schokolade sollte von guter Qualität sein, denn sie ist der Star des Überzugs. Ich persönlich mag die Sorte von Lindt Excellence oder Vivani sehr gerne, da sie einen herrlich vollen Geschmack hat.
  • Optional: 1 TL Kokosöl oder Kakaobutter: Ein kleiner Schuss davon macht die Schokolade geschmeidiger und sorgt für einen besonders schönen Glanz. Du kannst es aber auch weglassen.

Tipps zur Zutatenauswahl

Die Qualität der Schokolade ist hier wirklich entscheidend. Da das Rezept so simpel ist, kommt der Geschmack der einzelnen Zutaten besonders zur Geltung. Greif also ruhig zu einer Markenschokolade, die dir auch pur schmeckt. Für den Teig selbst ist die Butter entscheidend – je besser die Butter, desto feiner das Aroma. Und noch ein Tipp: Wenn du den Teig etwas nussiger magst, kannst du 50 g des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen. Das gibt dem zarten Schokoladen-Spritzgebäck eine ganz besondere Note.

Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Spezialausrüstung. Die meisten Dinge hast du sicherlich schon in deiner Küche. Das macht das Backen ja so entspannt.

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Um die Butter schön schaumig zu rühren. Eine Küchenmaschine ist natürlich ein Traum, aber ein einfaches Handrührgerät tut es genauso gut. Ich hab meine alte Küchenmaschine von Bosch seit Jahren und sie läuft wie am ersten Tag.
  • Gebäckpresse oder Spritzbeutel mit Sterntülle: Das Herzstück für die Form. Eine Gebäckpresse ist ideal, um gleichmäßige Plätzchen zu formen. Falls du keine hast, tut es auch ein stabiler Spritzbeutel mit einer großen Sterntülle (ca. 12-15 mm Durchmesser).
  • Backblech mit Backpapier: Ein einfaches Blech, am besten beschichtet, und Backpapier, damit nichts kleben bleibt.
  • Rührschüssel und Teigschaber: Für die Zubereitung des Teigs.
  • Küchenwaage und Messlöffel: Für genaue Mengenangaben. Backen ist ja doch eine Wissenschaft für sich.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, die Zubereitung dieses zarten Schokoladen-Spritzgebäcks ist wirklich kinderleicht. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen wunderbare Plätzchen auf dem Blech haben.

  1. Den Backofen vorheizen und das Blech vorbereiten: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein oder zwei Backbleche mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit die Plätzchen später nicht ankleben.
  2. Die Butter schaumig rühren: Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine auf höchster Stufe für etwa 2-3 Minuten, bis eine helle, cremige und luftige Masse entstanden ist. Sie sollte fast weißlich aussehen. Das ist der Schlüssel für ein mürbes Gebäck.
  3. Die Eigelbe unterrühren: Gib die beiden Eigelbe hinzu und rühre sie kurz, aber gründlich unter, bis sie vollständig eingearbeitet sind. Die Masse wird jetzt etwas geschmeidiger.
  4. Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backkakao und der Prise Salz vermischen. Ich nehme dafür einfach eine Gabel, um alles gut zu verteilen. So vermeidest du Klumpen im Teig.
  5. Den Teig kneten: Gib die Mehl-Kakao-Mischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühre oder knete alles nur so lange, bis sich die Zutaten zu einem glatten, homogenen Teig verbunden haben. Nicht zu lange kneten! Sobald keine weißen Mehlstreifen mehr zu sehen sind, ist es perfekt. Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein.
  6. Die Gebäckpresse befüllen: Nimm deine Gebäckpresse und setze die gewünschte Scheibe ein (Sterne, Ringe, Herzen – alles ist möglich!). Fülle die Presse mit dem Teig. Drücke ihn gut fest, damit keine Lufteinschlüsse entstehen. Wenn du einen Spritzbeutel verwendest, fülle ihn ebenfalls mit dem Teig.
  7. Die Plätzchen formen: Jetzt kommt der spaßige Teil! Setze die Plätzchen mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Drücke die Presse gleichmäßig auf das Blech und hebe sie gerade wieder an. Keine Sorge, wenn nicht jedes Plätzchen perfekt aussieht – das ist der Charme von selbstgemachtem Gebäck! Bei einem Spritzbeutel drückst du einfach kleine Tuffs oder Sterne auf das Blech.
  8. Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten auf keinen Fall zu dunkel werden, da sie sonst trocken schmecken. Die Ränder dürfen ganz leicht Farbe annehmen, aber die Unterseite sollte noch hell sein. Sie sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen, das ist normal. Sie härten beim Abkühlen nach.
  9. Abkühlen lassen: Lass die Plätzchen für etwa 2 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor du sie vorsichtig mit einem Spatel auf ein Kuchengitter hebst. Dort müssen sie vollständig auskühlen, bevor du sie mit Schokolade überziehst.

Mein persönlicher Tipp: Wenn der Teig beim Spritzen zu weich wird und die Form verliert, stelle ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das hilft sofort! Und denk dran: Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Behalte die Plätzchen einfach im Auge. Das Aroma, wenn sie fertig sind, ist einfach unbeschreiblich.

Tipps und Tricks für perfektes Spritzgebäck

Im Laufe der Jahre habe ich so einige Erfahrungen mit Spritzgebäck gesammelt – nicht alle waren von Erfolg gekrönt, aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Hier sind meine besten Tipps, damit dein zartes Schokoladen-Spritzgebäck ein voller Erfolg wird.

  • Die richtige Konsistenz ist alles: Der Teig muss geschmeidig, aber nicht zu weich sein. Wenn er zu fest ist, wird er schwer aus der Presse kommen. Ist er zu weich, verläuft er auf dem Blech. Die perfekte Konsistenz erreichst du, wenn die Butter wirklich weich ist und du das Mehl genau abwiegst. Einmal hatte ich zu viel Mehl erwischt – die Plätzchen waren so hart, dass man sie kaum beißen konnte. Seitdem wiege ich immer ganz genau ab.
  • Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler! Spritzgebäck ist schnell gebacken. Es ist fertig, wenn die Unterseite goldgelb ist, aber die Oberseite noch hell aussieht. Sie dürfen auf keinen Fall braun werden. Nimm sie lieber eine Minute zu früh als zu spät aus dem Ofen. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester.
  • Die richtige Technik beim Spritzen: Drücke die Gebäckpresse gleichmäßig und mit konstantem Druck auf das Blech. Zögere nicht zu lange, sonst entstehen unschöne Absätze. Heb die Presse gerade nach oben ab, nicht schräg. Mit etwas Übung bekommst du ein Gefühl dafür. Es ist wie Fahrradfahren – einmal gelernt, vergisst du es nicht mehr.
  • Multitasking ist möglich: Während der Teig im Ofen ist, kannst du schon die nächste Ladung vorbereiten oder die Schokolade für den Überzug schmelzen. So sparst du Zeit und die Küche riecht durchgehend nach Weihnachten.
  • Gleichmäßige Größe für gleichmäßiges Backen: Versuche, alle Plätzchen in einer ähnlichen Größe zu formen. Dann backen sie gleichmäßig durch. Kleine Plätzchen sind schneller fertig als große. Das habe ich einmal gelernt, als ich auf einem Blech Mini-Sterne und große Ringe hatte – die Hälfte war verbrannt, die andere noch roh.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept für zartes Schokoladen-Spritzgebäck ist unglaublich vielseitig. Du kannst es ganz leicht an deine Vorlieben oder die Vorräte in deiner Küche anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe.

  • Weiße Schokoladen-Variante: Statt der Zartbitterschokolade für den Überzug kannst du weiße Schokolade nehmen. Das gibt einen schönen Kontrast und schmeckt besonders mild und süß. Einfach die weiße Schokolade vorsichtig im Wasserbad schmelzen und die Plätzchen damit verzieren.
  • Nussige Note: Ersetze 50 g des Mehls durch gemahlene Haselnüsse oder Mandeln. Das gibt dem Gebäck eine wunderbar nussige Note und eine leicht andere Textur. Ich liebe diese Variante besonders in der Vorweihnachtszeit.
  • Orangen-Schokolade: Für eine frische, winterliche Note kannst du den Teig mit dem Abrieb einer Bio-Orange verfeinern. Die Orangenschale harmoniert perfekt mit der Schokolade. Einfach die Schale einer Orange fein abreiben und mit den Eigelben unterrühren.
  • Glutenfreie Option: Du kannst das Weizenmehl ganz einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achte darauf, dass die Mischung für Mürbeteig geeignet ist. Ich habe gute Erfahrungen mit der Mehlmischung von Schär gemacht. Der Teig wird vielleicht etwas bröseliger, aber das Gebäck schmeckt trotzdem fantastisch.
  • Gewürz-Variation: Gib eine Prise Zimt, Lebkuchengewürz oder gemahlene Nelken zum Teig. Das macht das Gebäck noch weihnachtlicher und verleiht ihm eine warme, würzige Note. Perfekt für den Advent!

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Damit dein zartes Schokoladen-Spritzgebäck auch nach dem Backen ein Genuss bleibt, habe ich hier ein paar wichtige Hinweise für dich.

Servieren: Am besten schmecken die Plätzchen vollständig ausgekühlt und mit dem Schokoladenüberzug. Serviere sie auf einer hübschen Platte oder in einer weihnachtlichen Dose. Sie sind der perfekte Begleiter zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Glühwein. Ich persönlich liebe sie am zweiten Tag am meisten, wenn sich die Aromen richtig gut verbunden haben und die Schokolade schön fest ist.

Aufbewahren: Bewahre die Plätzchen in einer gut verschließbaren Keksdose auf. So bleiben sie mehrere Wochen frisch und knusprig. Wichtig ist, dass sie vollständig ausgekühlt sind, bevor du sie in die Dose legst, sonst können sie weich werden. Lege sie am besten zwischen Lagen von Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben.

Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Teiglinge auch einfrieren. Forme die Plätzchen einfach auf einem mit Backpapier ausgelegten Brett und friere sie für etwa eine Stunde vor. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. So hast du immer einen Vorrat für spontane Besuche oder wenn die Lust auf frisch gebackene Plätzchen kommt. Die gefrorenen Teiglinge kannst du dann direkt aus dem Gefrierschrank in den Ofen schieben – die Backzeit verlängert sich dann um etwa 2-3 Minuten. Das ist mein absoluter Lifehack für die Weihnachtszeit!

Rehydrieren: Sollten die Plätzchen nach ein paar Tagen doch etwas trocken geworden sein, leg einfach ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot für einen Tag mit in die Dose. Das gibt Feuchtigkeit ab und macht sie wieder weich. Aber pass auf, dass das Brot oder der Apfel nicht direkt die Kekse berührt, sonst werden sie matschig.

Nährwertinformationen und gesundheitliche Aspekte

Klar, Plätzchen sind nicht unbedingt als Diätkost bekannt, aber ein bewusster Genuss gehört für mich einfach zu einer ausgewogenen Lebensweise dazu. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei etwa 30 Plätzchen), ohne den Schokoladenüberzug:

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 85 kcal
Fett ca. 5 g
Kohlenhydrate ca. 9 g
davon Zucker ca. 3 g
Eiweiß ca. 1 g

Die gesundheitlichen Vorteile liegen vor allem in der hochwertigen Butter, die fettlösliche Vitamine liefert, und dem Kakao, der reich an Antioxidantien ist. Zartbitterschokolade enthält zudem weniger Zucker als Milchschokolade. Wenn du auf eine bewusste Ernährung achtest, sind diese Plätzchen eine wunderbare Möglichkeit, sich in der Weihnachtszeit etwas zu gönnen, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu haben.

Für Menschen mit einer Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit habe ich bereits Anpassungen erwähnt. Das Rezept enthält zudem Eier. Wenn du also Allergien hast, passe die Zutaten einfach entsprechend an. Genieße sie in Maßen, und sie werden dich mit Sicherheit glücklich machen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch ohne Gebäckpresse formen?

Ja, absolut! Wenn du keine Gebäckpresse hast, kannst du den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 30 Minuten kalt stellen. Dann schneidest du einfach gleichmäßige Scheiben ab und drückst sie mit einer Gabel etwas flach. Das ergibt klassische „Schokoladen-Butterkekse”.

Warum wird mein Spritzgebäck beim Backen zu weich und verläuft?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu warm ist. Die Butter wird dann zu weich und verliert ihre Struktur. Der einfachste Trick: Stelle den Teig für 10-15 Minuten in den Kühlschrank, bevor du ihn spritzt. Auch die Plätzchen auf dem Blech können für 5 Minuten kaltgestellt werden, bevor sie in den Ofen kommen.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Schokoladenüberzug servieren?

Unbedingt! Der Schokoladenüberzug ist optional, aber er verleiht dem Gebäck eine extra Portion Schokoladengenuss. Wenn du ihn weglässt, sind die Plätzchen etwas weniger süß und haben eine rein buttrig-schokoladige Note. Du kannst sie auch mit Puderzucker bestäuben oder in geschmolzene weiße Schokolade tunken.

Wie lange sind die Plätzchen haltbar?

In einer gut verschlossenen Keksdose bleiben sie bei Raumtemperatur etwa 3-4 Wochen frisch. Achte darauf, dass sie kühl und trocken gelagert werden. Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, kannst du sie auch einfrieren.

Kann ich den Zucker durch eine Alternative ersetzen?

Ja, du kannst den Puderzucker durch Xylit oder Erythrit ersetzen, um den Zuckergehalt zu reduzieren. Beachte aber, dass sich die Konsistenz des Teigs leicht verändern kann. Ich habe es selbst schon mit Erythrit probiert, und die Plätzchen wurden etwas bröseliger, schmeckten aber trotzdem gut.

Fazit

Dieses Rezept für zartes Schokoladen-Spritzgebäck ist für mich der Inbegriff einer entspannten und dennoch beeindruckenden Weihnachtsbäckerei. Es beweist, dass man mit wenigen, hochwertigen Zutaten und einer Handvoll einfacher Handgriffe etwas ganz Besonderes zaubern kann. Die Kombination aus buttrigem Mürbteig und intensiver Schokolade ist einfach unwiderstehlich und wird garantiert jeden Plätzchenteller bereichern.

Ich liebe es, wie unkompliziert dieses Rezept ist. Es macht einfach Spaß, den Teig zuzubereiten, die kleinen Kunstwerke zu formen und dann den Duft in der ganzen Wohnung zu genießen. Es ist ein Rezept, das mir jedes Jahr aufs Neue ein Lächeln ins Gesicht zaubert und mich an den gemütlichen Nachmittag bei Frau Schmidt erinnert. Probiere es unbedingt aus und lass dich von der Einfachheit und dem Geschmack überzeugen! Ich bin mir sicher, dass es auch bei dir schnell zu einem Lieblingsrezept werden wird.

Hast du das Rezept ausprobiert? Dann hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar und erzähle mir, wie es dir gelungen ist! Ich bin schon sehr gespannt auf deine Erfahrungen und Variationen. Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – denn gutes Essen macht doch am meisten Spaß, wenn man es teilt. Frohe Weihnachten und viel Freude beim Backen!

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Schokoladen-Spritzgebäck recipe

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Zartes Schokoladen-Spritzgebäck – einfaches Rezept für Weihnachten

Dieses zarte Schokoladen-Spritzgebäck ist der Inbegriff von entspannter Weihnachtsbäckerei. Mit wenigen, hochwertigen Zutaten und einfachen Handgriffen zauberst du unwiderstehliche, buttrig-schokoladige Plätzchen, die garantiert jeden Plätzchenteller bereichern.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 25-27 Minuten
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (2 TL)
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 300 g Mehl Type 405 (2 1/4 Tassen)
  • 30 g Backkakao (1/4 Tasse)
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Zartbitterschokolade (mind. 60% Kakao) (7 oz)
  • 1 TL Kokosöl oder Kakaobutter (optional)

Instructions

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein oder zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel geben. Mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten schaumig rühren, bis eine helle, cremige und luftige Masse entstanden ist.
  3. Die beiden Eigelbe hinzufügen und kurz, aber gründlich unterrühren, bis sie vollständig eingearbeitet sind.
  4. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backkakao und der Prise Salz vermischen.
  5. Die Mehl-Kakao-Mischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben. Alles nur so lange rühren oder kneten, bis sich die Zutaten zu einem glatten, homogenen Teig verbunden haben. Nicht zu lange kneten.
  6. Die Gebäckpresse mit der gewünschten Scheibe (Sterne, Ringe, Herzen) bestücken und mit dem Teig füllen. Oder einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle (ca. 12-15 mm Durchmesser) verwenden.
  7. Die Plätzchen mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech setzen. Die Presse gleichmäßig auf das Blech drücken und gerade wieder anheben.
  8. Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Plätzchen 10-12 Minuten backen. Sie sollten nicht zu dunkel werden; die Ränder dürfen ganz leicht Farbe annehmen, die Unterseite sollte noch hell sein.
  9. Die Plätzchen etwa 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig mit einem Spatel auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
  10. Für den Schokoladenüberzug die Zartbitterschokolade grob hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Optional 1 TL Kokosöl oder Kakaobutter unterrühren, für mehr Glanz.
  11. Die ausgekühlten Plätzchen nach Belieben in die geschmolzene Schokolade tauchen oder mit einem Löffel beträufeln. Auf Backpapier fest werden lassen.

Notes

Wenn der Teig beim Spritzen zu weich wird und die Form verliert, für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren; die Plätzchen im Auge behalten. Für eine nussige Note 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen. Für eine glutenfreie Option eine glutenfreie Mehlmischung verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 85
  • Sugar: 3
  • Sodium: 20
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 9
  • Fiber: 1
  • Protein: 1

Keywords: Schokoladen-Spritzgebäck, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept, Mürbteig, Schokoladenkekse, Weihnachtsbäckerei

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