Es gab einmal ein kleines Café im 7. Wiener Bezirk, gleich um die Ecke von der Burggasse – ein Ort mit karierten Tischdecken und einer Theke, die schon bessere Tage gesehen hatte. Dieses Café hatte die fluffigsten, leichtesten Punschkekse der Stadt, mit einer Rum-Glasur, die nicht aufdringlich war, sondern genau richtig. Und dann, eines Tages, war es einfach weg. Aus der Pensionierung der Besitzerin wurde eine Schließung, und mit ihr verschwand mein liebstes Weihnachtsgefühl. Nach etwa sieben Versuchen – und zwei Chargen, die eher wie Ziegelsteine als wie Kekse aussahen – habe ich es endlich geknackt. Dieses Rezept ist die originalgetreue Nachbildung jenes flüchtigen Genusses, und ich kann dir sagen, das Warten hat sich gelohnt.
Diese Punschkekse sind nicht schwer oder pappig, sondern federleicht und zergehen auf der Zunge. Der Teig ist buttrig und zart, die Glasur aus Puderzucker und Rum verleiht das gewisse Etwas – dieses typisch Wienerische, das man einfach liebt. Vielleicht kennst du das ja: Du suchst ein Rezept, das genauso schmeckt wie damals, aber irgendwie fehlt immer etwas. Bei mir war es die perfekte Balance zwischen Süße und dem feinen Rum-Aroma, die ich erst nach einigem Tüfteln gefunden habe. Ehrlich, als ich das erste Mal in einen dieser Kekse gebissen habe, war ich für einen Moment wieder in diesem Café. Und genau dieses Gefühl möchte ich mit dir teilen.
Warum du diese Punschkekse lieben wirst
Diese Punschkekse sind nicht einfach nur ein weiteres Weihnachtsrezept – sie sind das Ergebnis von Hingabe und einigen Fehlschlägen in der Küche. Ich habe sie so oft gebacken, bis sie genau so waren, wie ich sie in Erinnerung hatte: leicht, locker und mit diesem unwiderstehlichen Rum-Finish. Hier ist, warum sie auch bei dir zuhause ein Hit werden:
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und die Kekse sind im Handumdrehen gebacken. Perfekt, wenn die Weihnachtsbäckerei mal wieder spontan sein muss.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Zutaten aus dem Spezialitätenladen. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Vorratsschrank.
- Perfekt für die Weihnachtszeit: Ob für den Adventsteller, zum Kaffee am Nachmittag oder als selbst gemachtes Geschenk – diese Kekse sind einfach immer richtig.
- Garantierter Publikumsliebling: Sie schmecken nicht nur Weihnachtsfans, sondern auch denen, die sonst eher zurückhaltend bei süßen Sachen sind. Die leichte Rum-Glasur macht den Unterschied.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus dem milden, buttrigen Teig und der aromatischen Glasur ist einfach himmlisch. Ich sag dir, nach dem ersten Keks kannst du nicht mehr aufhören.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die spezielle Technik. Ich habe gelernt, dass das Geheimnis in der richtigen Temperatur der Zutaten liegt – die Butter muss wirklich kalt sein, und der Teig darf nicht zu lange geknetet werden. So werden die Kekse garantiert zart und bröselig, genau wie die Wiener Originale. Es ist nicht einfach eine weitere Version; es ist meine beste, durch viele Tests verfeinerte Version. Und glaub mir, wenn du einmal diesen perfekten Bissen hast, bei dem die Glasur leicht knackt und der Keks darunter zergeht, dann weißt du, warum sich der Aufwand gelohnt hat.
Zutaten, die du brauchst
Für diese leichten Punschkekse mit Rum-Glasur verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Kombination ergibt diesen unverwechselbaren Geschmack, der an die besten Wiener Konditoreien erinnert. Ich zeige dir, worauf du achten solltest.
Für den Teig:
- 250 g glattes Mehl (Type 480) – Ich verwende am liebsten das Mehl von der Marke “Grillmühle”, es ergibt einen besonders feinen Teig. Du kannst auch normales Weizenmehl nehmen, aber achte darauf, dass es nicht zu grob ist.
- 100 g Staubzucker (Puderzucker) – Für die perfekte Süße, die den Teig nicht beschwert. Keinen Kristallzucker verwenden, sonst werden die Kekse nicht so zart.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Am besten selbst gemacht oder von “Mautner Markhof”. Das verleiht ein feines, natürliches Vanillearoma.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch bei süßen Keksen, aber es hebt den Geschmack enorm und sorgt für die richtige Balance.
- 150 g kalte Butter – Die Butter muss wirklich kalt sein, direkt aus dem Kühlschrank. Ich verwende “Schärdinger” oder “Meggle”. In Flöckchen geschnitten, dann wird der Teig besonders mürbe.
- 1 Ei (Größe M) – Am besten Zimmertemperatur, damit er sich besser mit der Butter verbindet. Nimm ein Ei aus Freilandhaltung, das gibt ein schöneres Aroma.
- 1 EL Rum (z.B. Stroh 40%) – Für den typischen Geschmack. Du kannst auch einen milden weißen Rum nehmen, aber Stroh gibt das kräftigere Aroma. Für eine alkoholfreie Variante nimmst du 1 EL starken, gekühlten Kaffee.
Für die Rum-Glasur:

- 200 g Staubzucker (Puderzucker) – Der muss wirklich fein sein, am besten zweimal gesiebt, damit die Glasur schön glatt wird.
- 3-4 EL Rum (Stroh 40%) – Je nachdem, wie flüssig du die Glasur haben möchtest. Ich starte mit 3 EL und gebe bei Bedarf noch einen dazu. Der Rum sorgt für das intensive Aroma.
- 1-2 EL Zitronensaft – Ein kleiner Schuss, frisch gepresst. Das verhindert, dass die Glasur zu süß wird und gibt eine feine Säure, die perfekt mit dem Rum harmoniert.
- Rote Lebensmittelfarbe (optional) – Für die klassisch rote Glasur, wie man sie von Wiener Punschkeksen kennt. Ich nehme meist ein Gel, das ist intensiver. Du kannst sie aber auch weiß lassen, das sieht edel aus.
Für die Dekoration (optional):
- Bunte Zuckerstreusel – Oder gehackte Pistazien, oder fein geriebene Zartbitterschokolade. Alles, was das Auge erfreut. Ich mag am liebsten die klassischen weißen und roten Streusel.
- Ganze oder gehackte Mandeln – Für eine extra Portion Crunch. Einfach vor dem Backen auf die Kekse legen.
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du keinen Rum magst, kannst du ihn durch Rum-Aroma ersetzen. Aber ich finde, der echte Rum gibt einfach das authentischere Aroma. Und keine Sorge, der Alkohol verfliegt größtenteils beim Backen, es bleibt nur der feine Geschmack.
Benötigte Küchengeräte
Für diese Punschkekse brauchst du kein Profi-Equipment. Die meisten Dinge hast du sicher schon zuhause. Hier ist, was ich verwende:
- Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Ich habe eine alte, verbeulte Schüssel von meiner Oma, die funktioniert perfekt.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Für den Teig. Du kannst ihn zwar auch von Hand kneten, aber mit dem Mixer wird es gleichmäßiger und schneller. Ich schwöre auf meine alte “Kenwood”, aber ein einfaches Handrührgerät mit Knethaken tut es auch.
- Ein Nudelholz – Zum Ausrollen des Teigs. Ein einfaches, glattes Nudelholz reicht völlig. Wenn du keins hast, nimm eine saubere Flasche.
- Ausstechformen – Klassische runde Formen, oder Herzen, Sterne, was dir gefällt. Ich habe ein Set mit verschiedenen Größen, aber für Punschkekse sind kleine, runde Formen am typischsten.
- Ein Backblech mit Backpapier – Das Backpapier verhindert das Ankleben. Ich verwende immer die gleichen Bleche, sie sind schon etwas verzogen, aber das macht nichts.
- Ein feines Sieb – Zum Sieben des Puderzuckers für die Glasur. Ein Muss, sonst wird die Glasur klumpig. Ich habe ein einfaches, kleines Teesieb, das funktioniert einwandfrei.
- Ein kleiner Topf oder eine Schüssel – Für die Glasur. Ein Edelstahltopf ist am besten, weil er die Wärme gut leitet.
Ein Tipp zur Pflege: Wenn du deine Ausstechformen nach dem Gebrauch nicht sofort wäschst, bleibt der Teig manchmal kleben. Ich lege sie kurz in warmes Wasser, dann geht alles ab. Und für das Nudelholz: Einfach mit einem feuchten Tuch abwischen, nicht in die Spülmaschine geben, sonst wird das Holz rau.
Zubereitungsmethode
Jetzt wird es spannend! Ich führe dich Schritt für Schritt durch die Zubereitung dieser leichten Punschkekse. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Versprochen.
- Teig vorbereiten (10 Minuten): Gib das Mehl, den Staubzucker, den Vanillezucker und das Salz in eine große Rührschüssel. Vermische alles kurz mit einem Löffel. Dann gib die kalte Butter in Flöckchen dazu. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Fingerspitzen alles zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Es soll nach feuchtem Sand aussehen. Dauer: etwa 2-3 Minuten. Achte darauf, dass die Butter nicht warm wird, sonst wird der Teig zäh.
- Ei und Rum hinzufügen (5 Minuten): Gib das Ei und den EL Rum zu der Krümelmasse. Jetzt alles schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh. Sobald der Teig zusammenhält und nicht mehr klebt, ist er fertig. Forme ihn zu einer Kugel, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ich lasse ihn oft eine Stunde ruhen, dann lässt er sich besser ausrollen.
- Backofen vorheizen (5 Minuten): Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Während der Ofen heiß wird, kannst du den Teig ausrollen.
- Teig ausrollen und ausstechen (15 Minuten): Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig mit dem Nudelholz gleichmäßig aus, etwa 3-4 mm dick. Wenn der Teig zu weich wird, lege ihn kurz zurück in den Kühlschrank. Jetzt stichst du mit deinen Ausstechformen Kekse aus. Drücke die Form fest in den Teig und hebe sie vorsichtig an. Lege die Kekse mit etwas Abstand auf das Backblech. Den übrig gebliebenen Teig sammelst du, knetest ihn kurz durch und rollst ihn erneut aus. Wiederhole das, bis der ganze Teig verbraucht ist.
- Backen (10-12 Minuten): Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Kekse für 10-12 Minuten. Sie sollen am Rand ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Sie werden nach dem Abkühlen noch etwas fester. Achtung: Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken! Nimm sie raus, wenn sie noch weich erscheinen. Lass sie für 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen. Das ist wichtig, sonst brechen sie beim Glasieren.
- Glasur zubereiten (5 Minuten): Während die Kekse abkühlen, bereitest du die Glasur zu. Siebe den Puderzucker in einen kleinen Topf oder eine Schüssel. Gib 3 EL Rum und 1 EL Zitronensaft dazu. Verrühre alles mit einem Schneebesen zu einer glatten, dickflüssigen Masse. Wenn die Glasur zu dick ist, gib noch einen weiteren EL Rum dazu. Sie sollte langsam vom Löffel fließen. Wenn du rote Lebensmittelfarbe verwenden möchtest, gib einen Tropfen dazu und verrühre sie gut. Ich gebe die Farbe immer erst zum Schluss, damit ich die Konsistenz besser kontrollieren kann.
- Kekse glasieren (10 Minuten): Jetzt kommt der schönste Teil! Tauche die Oberseite jedes ausgekühlten Kekses vorsichtig in die Glasur oder streiche sie mit einem Löffel darauf. Lasse die überschüssige Glasur kurz abtropfen. Lege die glasierten Kekse auf ein Kuchengitter oder ein Stück Backpapier. Wenn du Streusel oder andere Dekoration verwenden möchtest, streue sie jetzt auf die noch feuchte Glasur. Arbeite zügig, die Glasur trocknet schnell. Ich mache immer erst alle Kekse mit der Glasur und dekoriere sie dann, aber das ist Geschmackssache.
- Trocknen lassen (30 Minuten): Lasse die glasierten Kekse bei Zimmertemperatur vollständig trocknen. Das dauert etwa 30 Minuten bis 1 Stunde, je nach Dicke der Glasur. Die Glasur wird hart und glänzend. Jetzt sind sie bereit zum Genießen! Du kannst sie in einer Blechdose aufbewahren, dann bleiben sie wochenlang frisch.
Ein kleiner Hinweis von mir: Wenn die Glasur beim Trocknen Risse bekommt, war sie vielleicht zu dick. Kein Problem, das passiert mir auch manchmal. Einfach beim nächsten Mal etwas mehr Flüssigkeit dazugeben. Und keine Sorge, die Kekse schmecken trotzdem fantastisch!
Tipps & Tricks für perfekte Punschkekse
Ich habe bei diesen Punschkeksen so einiges gelernt – manchmal auf die harte Tour. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert:
- Die Butter muss kalt sein: Das ist das A und O. Wenn die Butter zu warm wird, wird der Teig klebrig und die Kekse verlieren ihre zarte, mürbe Textur. Ich schneide die Butter in kleine Würfel und lege sie bis zur Verwendung in den Kühlschrank. Bei heißen Temperaturen hilft es, die Schüssel zwischendurch in den Kühlschrank zu stellen.
- Nicht zu viel kneten: Der Teig will nur kurz geknetet werden, bis er zusammenhält. Wenn du zu lange knetest, wird das Gluten aktiviert und die Kekse werden zäh. Stell dir vor, du machst einen Mürbteig – so ähnlich ist es. Lieber ein paar Krümel mehr als ein zäher Teig.
- Die richtige Dicke: Rolle den Teig nicht zu dünn aus, sonst werden die Kekse zu knusprig und brechen leicht. 3-4 mm ist ideal. Wenn du sie dicker magst, backe sie 1-2 Minuten länger. Aber pass auf, dass sie nicht zu braun werden.
- Glasur nicht zu dünn: Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel fließen. Wenn sie zu dünn ist, läuft sie vom Keks herunter und wird nicht schön glatt. Wenn sie zu dick ist, lässt sie sich schwer verteilen. Ich gebe immer erst 3 EL Rum und passe dann an. Ein kleiner Tipp: Wenn die Glasur zu dick ist, einfach einen Tropfen Zitronensaft oder Wasser dazugeben.
- Kekse vollständig auskühlen lassen: Bevor du die Glasur aufträgst, müssen die Kekse wirklich komplett kalt sein. Sonst schmilzt die Glasur und wird fleckig. Ich lasse sie mindestens eine Stunde auf dem Gitter liegen. Manchmal auch länger, wenn ich Zeit habe.
- Mein größter Fehlschlag: Einmal habe ich vergessen, die Kekse vor dem Glasieren auskühlen zu lassen. Die Glasur ist einfach verlaufen und hat eine klebrige, unansehnliche Masse ergeben. Die Kekse waren noch essbar, aber sahen schrecklich aus. Seitdem bin ich geduldiger. Und einmal habe ich zu viel Rum in die Glasur gegeben – sie wurde zu dünn und ich musste noch mehr Puderzucker hinzufügen. Am Ende hatte ich eine riesige Menge Glasur, aber die Kekse waren trotzdem lecker.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept für leichte Punschkekse ist wunderbar vielseitig. Du kannst es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Alkoholfreie Variante: Für Kinder oder wenn du keinen Alkohol magst, ersetze den Rum im Teig und in der Glasur durch starken, gekühlten Kaffee oder durch Rum-Aroma. Der Kaffee gibt eine feine, leicht bittere Note, die toll mit der Süße harmoniert. Ich habe das für eine Freundin gemacht, die keinen Rum mag, und sie war begeistert.
- Zitronen-Punschkekse: Ersetze den Rum im Teig und in der Glasur durch Zitronensaft und etwas abgeriebene Zitronenschale. Das ergibt eine frische, fruchtige Variante, die perfekt für den Sommer ist. Ich habe sie letztes Jahr zum Geburtstag meiner Schwester gebacken und sie kamen super an.
- Schokoladen-Punschkekse: Gib 2 EL Kakaopulver zum Mehl und ersetze den Rum durch etwas Milch. Für die Glasur nimmst du dunkle Schokolade, die du schmilzt und über die Kekse träufelst. Das ist eine reichhaltige, schokoladige Version, die alle Schokoholics lieben werden. Mein Neffe ist ein großer Fan davon.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine, die für Backen geeignet ist) und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit 3 EL Wasser (lass es 5 Minuten quellen). Für die Glasur nimmst du einfach Puderzucker und Rum oder Kaffee. Ich habe das für eine vegane Freundin ausprobiert und es hat überraschend gut funktioniert. Die Kekse waren etwas bröseliger, aber genauso lecker.
- Gewürz-Punschkekse: Gib 1 TL Lebkuchengewürz oder Zimt zum Teig. Das verleiht den Keksen eine weihnachtliche Note, die perfekt zur kalten Jahreszeit passt. Ich habe das letztes Jahr in der Adventszeit gemacht und sie waren der Renner auf dem Weihnachtsmarkt.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Diese Punschkekse schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann perfekt. Hier sind meine Tipps, wie du sie am besten genießt und aufbewahrst:
- Serviertemperatur: Die Kekse schmecken bei Zimmertemperatur am besten. Nimm sie etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Dazu passt ein frischer Filterkaffee oder ein Glas Milch. Im Winter liebe ich sie zu einem heißen Punsch – das ist dann der doppelte Punsch-Genuss!
- Präsentation: Lege die Kekse auf eine hübsche Platte oder in eine dekorative Dose. Ich mag es, sie auf einem weihnachtlichen Teller mit etwas Puderzucker bestäubt zu servieren. Das sieht festlich aus. Du kannst sie auch in kleinen Tütchen als Geschenk verpacken – das kommt immer gut an.
- Aufbewahrung: Bewahre die Kekse in einer luftdichten Blechdose auf, getrennt von anderen Gebäcken, da sie sonst Feuchtigkeit ziehen. So bleiben sie mindestens 2-3 Wochen frisch und werden sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Ich habe sie schon nach 4 Wochen gegessen und sie waren immer noch gut.
- Einfrieren: Du kannst die unglasierten Kekse problemlos einfrieren. Lege sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Gitter legen. Dann glasierst du sie wie gewohnt. Das ist perfekt, wenn du schon vorbacken möchtest. Ich mache das oft für die Weihnachtszeit.
- Reheating: Die Kekse müssen nicht aufgewärmt werden. Wenn du sie aber weicher haben möchtest, lege sie für 5 Minuten in den auf 100 °C vorgeheizten Ofen. Aber sei vorsichtig, die Glasur könnte schmelzen. Ich persönlich mag sie lieber bei Zimmertemperatur.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, Weihnachtskekse sind nicht unbedingt für ihre gesundheitlichen Vorteile bekannt. Aber diese Punschkekse sind eine leichtere Variante, die du mit gutem Gewissen genießen kannst. Hier die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei 30 Keksen):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: ca. 5 g
- Kohlenhydrate: ca. 15 g
- Eiweiß: ca. 1 g
Die Kekse enthalten Butter, die reich an Vitamin A ist, und Eier, die hochwertiges Eiweiß liefern. Der Rum in Maßen kann die Verdauung anregen. Aber natürlich sind sie in erster Linie ein Genussmittel. Ich sehe sie als Teil einer ausgewogenen Ernährung – ein oder zwei Kekse am Tag sind völlig in Ordnung, solange du dich insgesamt gesund ernährst. Sie sind auch eine tolle Alternative zu schweren, fettigen Weihnachtskeksen. Und wenn du die vegane Variante wählst, sparst du sogar tierische Fette.
Ein Tipp von mir: Wenn du auf deine Ernährung achtest, kannst du die Kekse auch mit weniger Zucker backen. Einfach die Zuckermenge im Teig um 20 g reduzieren. Die Glasur solltest du aber nicht ändern, sonst wird sie nicht fest. So hast du eine leichtere Version, die trotzdem himmlisch schmeckt.
Fazit
Diese leichten Punschkekse mit Rum-Glasur sind für mich der Inbegriff der Wiener Weihnachtsbäckerei. Sie sind nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch unglaublich vielseitig und schmecken einfach nach Gemütlichkeit und Geborgenheit. Ich liebe es, wie der Duft von gebackenen Keksen und Rum die Küche erfüllt – das ist für mich der Beginn der schönsten Zeit des Jahres.
Ich ermutige dich, dieses Rezept als Basis zu nehmen und nach deinem Geschmack zu variieren. Probiere die verschiedenen Varianten aus oder erfinde deine eigene. Das Schöne am Backen ist ja, dass man kreativ sein kann. Und ich bin mir sicher, dass diese Kekse auch bei dir zuhause für leuchtende Augen sorgen werden.
Hast du das Rezept ausprobiert? Dann lass es mich in den Kommentaren wissen! Ich bin gespannt, welche Variante dir am besten schmeckt und ob du vielleicht noch einen eigenen Trick entdeckt hast. Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – denn gutes Essen ist ja bekanntlich dazu da, geteilt zu werden. Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Backen und Genießen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Punschkekse auch ohne Rum backen?
Ja, absolut! Du kannst den Rum im Teig und in der Glasur durch starken, gekühlten Kaffee oder durch Rum-Aroma ersetzen. Der Kaffee gibt eine feine, leicht bittere Note, die sehr gut harmoniert. Für Kinder oder Menschen, die keinen Alkohol mögen, ist das die perfekte Alternative.
Wie lange sind die Punschkekse haltbar?
In einer luftdichten Blechdose aufbewahrt, bleiben die Kekse mindestens 2-3 Wochen frisch. Sie werden sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Achte darauf, dass die Dose nicht feucht wird, sonst werden die Kekse weich. Du kannst sie auch einfrieren, dann halten sie bis zu 3 Monate.
Warum werden meine Kekse hart und nicht mürbe?
Das liegt meist daran, dass der Teig zu lange geknetet wurde oder die Butter zu warm war. Achte darauf, dass die Butter wirklich kalt ist und knete den Teig nur so lange, bis er zusammenhält. Auch zu langes Backen kann die Kekse hart machen. Nimm sie raus, wenn sie am Rand leicht goldbraun sind, aber in der Mitte noch hell.
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar empfehlenswert! Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn über Nacht in den Kühlschrank. Dann lässt er sich am nächsten Tag noch besser ausrollen und die Aromen können sich wunderbar entfalten. Nimm ihn etwa 10 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird.
Was mache ich, wenn die Glasur zu dick oder zu dünn ist?
Wenn die Glasur zu dick ist, gib einfach einen Tropfen Rum, Zitronensaft oder Wasser dazu und verrühre sie gut. Wenn sie zu dünn ist, siebe noch etwas Puderzucker hinein. Die ideale Konsistenz ist, wenn die Glasur langsam vom Löffel fließt, aber nicht zu dünn ist. Mit etwas Übung bekommst du schnell ein Gefühl dafür.
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Leichte Punschkekse mit Rum-Glasur: Bestes Rezept aus Wien
Diese federleichten Punschkekse mit buttrigem Teig und einer feinen Rum-Glasur sind die originalgetreue Nachbildung eines Wiener Café-Klassikers. Einfach zuzubereiten und perfekt für die Weihnachtszeit.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 57 Minuten (inkl. Kühl- und Trockenzeit)
- Yield: 30 Kekse 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Österreichisch
Ingredients
- 250 g glattes Mehl (Type 480) (ca. 2 Tassen)
- 100 g Staubzucker (Puderzucker) (ca. 3/4 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 2 TL)
- 1 Prise Salz
- 150 g kalte Butter (ca. 2/3 Tasse), in Flöckchen
- 1 Ei (Größe M), Zimmertemperatur
- 1 EL Rum (z.B. Stroh 40%)
- 200 g Staubzucker (Puderzucker) (ca. 1 1/2 Tassen), für die Glasur
- 3–4 EL Rum (Stroh 40%), für die Glasur
- 1–2 EL Zitronensaft, frisch gepresst, für die Glasur
- Rote Lebensmittelfarbe (optional), für die Glasur
- Bunte Zuckerstreusel (optional), zur Dekoration
- Ganze oder gehackte Mandeln (optional), zur Dekoration
Instructions
- Teig vorbereiten: Mehl, Staubzucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen. Kalte Butter in Flöckchen dazugeben und mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verarbeiten (ca. 2-3 Minuten).
- Ei und Rum hinzufügen: Ei und 1 EL Rum zu den Krümeln geben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten (besser 1 Stunde) kalt stellen.
- Backofen vorheizen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Teig ausrollen und ausstechen: Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig gleichmäßig 3-4 mm dick ausrollen. Mit Ausstechformen Kekse ausstechen und mit etwas Abstand auf die Bleche legen. Restlichen Teig zusammenfügen, erneut ausrollen und wiederholen.
- Backen: Kekse auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch hell ist. 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen heben.
- Glasur zubereiten: Puderzucker in einen kleinen Topf oder eine Schüssel sieben. 3 EL Rum und 1 EL Zitronensaft dazugeben und mit einem Schneebesen zu einer glatten, dickflüssigen Masse verrühren. Bei Bedarf weiteren Rum zugeben. Optional rote Lebensmittelfarbe unterrühren.
- Kekse glasieren: Jeden ausgekühlten Keks mit der Oberseite in die Glasur tauchen oder die Glasur mit einem Löffel daraufstreichen. Überschüssige Glasur abtropfen lassen. Auf ein Kuchengitter oder Backpapier legen. Nach Wunsch sofort mit Streuseln oder Mandeln dekorieren.
- Trocknen lassen: Glasierte Kekse bei Zimmertemperatur 30 Minuten bis 1 Stunde trocknen lassen, bis die Glasur hart und glänzend ist.
Notes
Die Butter muss kalt sein, damit der Teig mürbe wird. Nicht zu lange kneten. Kekse vor dem Glasieren vollständig auskühlen lassen. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel fließen. Für eine alkoholfreie Variante Rum durch starken, gekühlten Kaffee ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 110
- Sugar: 9
- Sodium: 30
- Fat: 5
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 15
- Protein: 1
Keywords: Punschkekse, Rum-Glasur, Wiener Weihnachtsbäckerei, einfache Kekse, Weihnachtsplätzchen


