Written by

Betty Campbell

Published

Beste Engelsaugen mit Johannisbeergelee – Einfaches Plätzchenrezept

Ready In 60 Minuten
Servings 40-50 Stück
Difficulty Mittel

Die Nachbarin von gegenüber, Frau Schmidt, sah mich an einem verregneten Novembernachmittag dabei, wie ich frustriert eine Teigschaufel in die Spüle knallte. Mein Mürbeteig war mal wieder eine einzige Katastrophe – zu bröselig, zu trocken, einfach nicht formbar. Sie sagte nichts, drehte sich nur um und kam fünf Minuten später mit einer Dose zurück. „Probier mal die hier”, meinte sie schlicht. In der Dose lagen die schönsten Engelsaugen, die ich je gesehen hatte. Das Johannisbeergelee glänzte wie kleine Rubine in der Mitte, und der Duft von Vanillezucker umhüllte alles. Ich war sprachlos. Ich meine, ich backe seit Jahren, aber diese Plätzchen hatten etwas Magisches. Frau Schmidt lächelte nur und meinte, das Geheimnis liege nicht im Rezept, sondern in der Ruhe, mit der man es macht. Na ja, und im richtigen Verhältnis von Butter zu Mehl, fügte sie dann noch hinzu. Seit diesem Tag sind ihre Engelsaugen mein absolutes Wohlfühl-Rezept für die Adventszeit. Und jetzt gebe ich es an dich weiter – mit all den kleinen Tricks, die ich über die Jahre gelernt habe. Denn ehrlich, es gibt nichts Schöneres, als wenn einem der Duft von Vanille und Gebäck durch die Wohnung zieht, während draußen der Regen gegen die Scheiben prasselt.

Warum du diese Engelsaugen lieben wirst

Diese Engelsaugen sind nicht einfach nur Plätzchen. Sie sind der Inbegriff von Weihnachtsbäckerei, die nach Gemütlichkeit und Kindheitserinnerungen schmeckt. Ich habe dieses Rezept über Jahre perfektioniert – mit jeder Menge Test-Back-Aktionen, bei denen meine Familie als kritische Jury fungierte. Das Ergebnis ist ein Plätzchen, das einfach immer gelingt.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine komplizierten Techniken, kein stundenlanges Kneten. Perfekt für spontane Back-Nachmittage.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich schon alles im Haus. Butter, Mehl, Zucker, Eigelb und Vanillezucker – mehr braucht es nicht für den Teig.
  • Perfekt für die Adventszeit: Diese Plätzchen sind der Star auf jedem Weihnachtsteller. Sie sehen wunderschön aus und schmecken himmlisch.
  • Garantierter Publikumsliebling: Ob Jung oder Alt – jeder liebt diese kleinen Butterkekse mit der fruchtigen Mitte. Bei uns sind sie immer als erstes weg.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, süß-saurem Johannisbeergelee und feinem Vanillezucker ist einfach unschlagbar. Der erste Biss lässt dich die Augen schließen – versprochen!

Was diese Engelsaugen von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen einem stabilen, aber zarten Mürbeteig und der richtigen Menge Gelee, das beim Backen nicht ausläuft. Ich habe unzählige Varianten getestet – mit zu viel Butter, zu wenig Mehl, falscher Gelee-Sorte. Aber dieses Rezept hier? Es ist einfach perfekt. Es ist das Plätzchen, das ich backe, wenn ich Trost brauche, wenn ich mich an kuschelige Abende erinnern will oder wenn ich einfach nur etwas Schönes verschenken möchte.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese Engelsaugen verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Das Geheimnis liegt in der Qualität der Butter und dem richtigen Johannisbeergelee. Hier ist alles, was du brauchst:

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter (ungesalzen, Zimmertemperatur – das ist wichtig für einen geschmeidigen Teig)
  • 100 g Puderzucker (gesiebt, damit der Teig schön fein wird)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (am besten selbstgemacht oder von einer guten Marke wie Dr. Oetker – der Unterschied ist riesig!)
  • 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab, klingt komisch, ist aber so)
  • 2 Eigelb (Größe M, Zimmertemperatur – die Eiweiße kannst du einfrieren für andere Rezepte)
  • 300 g Mehl (Type 405, glattes Weizenmehl)

Für die Füllung & Dekoration

Engelsaugen mit Johannisbeergelee preparation steps

  • ca. 100 g Johannisbeergelee (am besten rotes Johannisbeergelee mit Stückchen – ich empfehle „Darbo” oder „Schwartau”, die haben eine gute Konsistenz)
  • ca. 50 g Puderzucker (zum Bestäuben)
  • 2-3 EL Vanillezucker (zum Wälzen der fertigen Plätzchen)

Tipp zur Zutatenauswahl: Verwende unbedingt echtes Johannisbeergelee, keine Marmelade mit Fruchtstücken. Das Gelee ist klarer und läuft beim Backen nicht so leicht aus. Ich habe es einmal mit selbstgemachter Himbeermarmelade probiert – das war eine klebrige Katastrophe! Die Marmelade ist einfach zu dickflüssig und verbrennt am Rand. Also wirklich: nimm Gelee.

Substitutionshinweise: Du kannst das Johannisbeergelee auch durch Preiselbeergelee oder rote Grütze ersetzen, wenn du eine andere fruchtige Note möchtest. Für eine vegane Variante funktioniert Margarine statt Butter, aber der Geschmack ist dann natürlich anders. Glutenfreies Mehl (eine 1:1-Mischung) habe ich auch schon getestet – es klappt, aber die Plätzchen werden etwas bröseliger. Für eine zuckerreduzierte Version nimmst du Xylit oder Erythrit, aber der Teig wird dann etwas trockener. Ich persönlich bleibe beim Original – man gönnt sich ja sonst nichts!

Welche Küchengeräte du benötigst

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diese Engelsaugen. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist meine persönliche Liste:

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine (ich schwöre auf meine alte Kenwood, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch – nur nicht zu lange mixen, sonst wird der Teig zäh)
  • Große Rührschüssel (am besten aus Edelstahl oder Glas)
  • Teigschaber (dieses flexible Ding ist Gold wert, um den Teig aus der Schüssel zu bekommen)
  • Backblech mit Backpapier (ich nehme immer antihaftbeschichtete Bleche, aber mit Backpapier klappt es auch auf alten Blechen)
  • Kleine Teigportionierer oder ein Teelöffel (für gleichmäßige Kugeln)
  • Ein Holzstäbchen oder der Stiel eines Kochlöffels (zum Eindrücken der Mulde – perfekte Größe!)
  • Ein feines Sieb (zum Bestäuben mit Puderzucker)
  • Eine flache Schale (zum Wälzen der fertigen Plätzchen im Vanillezucker)

Budget-Tipp: Du musst kein teures Equipment kaufen. Mein Holzstäbchen ist einfach ein alter Kochlöffelstiel. Und anstatt eines teuren Teigportionierers kannst du auch einfach zwei Teelöffel verwenden. Hauptsache, die Kugeln werden ungefähr gleich groß – das sieht einfach schöner aus.

Schritt-für-Schritt Zubereitung

Jetzt wird es ernst! Folge diesen Schritten genau, dann werden deine Engelsaugen perfekt. Ich habe hier alle meine Erfahrungen und Fehler eingebaut, damit du nicht die gleichen Macken machst wie ich damals.

  1. Butter und Zucker schaumig rühren: Gib die weiche Butter, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast weiß aussehen. Wichtig: Die Butter muss wirklich weich sein! Wenn sie zu kalt ist, wird die Masse klumpig. Ich habe das einmal vergessen und die Butter aus dem Kühlschrank genommen – das Ergebnis war ein krümeliger Teig, der sich nicht formen ließ. Also: Butter rechtzeitig rausnehmen!
  2. Eigelb unterrühren: Gib die zwei Eigelb dazu und rühre sie kurz unter, bis sie eingearbeitet sind. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig später zäh. Ich zähle immer bis 15 beim Rühren – das reicht völlig.
  3. Mehl hinzufügen: Siebe das Mehl über die Buttermischung. Ja, sieben ist wichtig! Es lockert das Mehl auf und verhindert Klümpchen. Rühre das Mehl jetzt nur so lange unter, bis ein glatter Teig entsteht. Am Ende kurz mit den Händen durchkneten, aber wirklich nur ganz kurz. Der Teig sollte geschmeidig sein, aber nicht kleben. Wenn er klebt, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu. Wenn er bröselt, einen Esslöffel Milch.
  4. Teig kühlen: Forme den Teig zu einer flachen Scheibe (so kühlt er schneller durch), wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ich lasse ihn oft auch eine Stunde ruhen. Das ist wichtig, damit der Teig beim Formen nicht klebt und die Plätzchen ihre Form behalten. Geduld ist hier der Schlüssel! Ich habe einmal versucht, den Teig sofort zu verarbeiten – das war eine klebrige Angelegenheit, bei der ich mehr Teig an den Fingern hatte als auf dem Blech.
  5. Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 150 °C). Ein vorgeheizter Ofen ist wichtig für die gleichmäßige Bräunung.
  6. Teig portionieren: Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Forme mit leicht bemehlten Händen kleine Kugeln – etwa walnussgroß, also ca. 12-15 g pro Stück. Ein Teelöffel voll Teig ist ein gutes Maß. Lege die Kugeln mit etwas Abstand (ca. 3 cm) auf das mit Backpapier belegte Blech. Aus dem Teig bekommst du etwa 40-50 Stück.
  7. Mulde formen: Jetzt kommt der wichtigste Schritt! Tauche das Ende eines Holzstäbchens oder den Stiel eines Kochlöffels in Mehl (damit er nicht klebt) und drücke damit vorsichtig eine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Drücke nicht zu tief – etwa bis zur Hälfte der Kugel. Der Rand sollte nicht einreißen. Ich drücke die Mulde immer etwas nach, während ich das Stäbchen leicht drehe. Tipp: Wenn du keine Holzstäbchen hast, nimm den Finger – aber dann werden die Mulden ungleichmäßig. Ich habe es einmal mit einem Kugelschreiber versucht – keine gute Idee, der Lack ist abgegangen!
  8. Gelee einfüllen: Gib das Johannisbeergelee in einen kleinen Topf und erwärme es ganz leicht, bis es flüssig ist. Nicht kochen! Fülle dann mit einem kleinen Teelöffel oder einer Spritztülle vorsichtig etwas Gelee in jede Mulde. Nicht zu voll machen – das Gelee läuft sonst beim Backen über. Ich fülle die Mulde maximal zu zwei Dritteln.
  9. Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Engelsaugen für 10-12 Minuten. Sie sollten hell bleiben und nur ganz leicht goldbraun am Rand sein. Die Unterseite darf goldgelb sein. Achtung: Die Plätzchen sind nach dem Backen noch sehr weich! Lass sie unbedingt 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter setzt. Ich habe sie einmal zu früh vom Blech genommen – sie sind einfach auseinandergebrochen. Also: Geduld, Geduld, Geduld!
  10. Wälzen im Vanillezucker: Während die Engelsaugen noch warm sind (aber nicht mehr heiß!), gib sie in eine flache Schale mit Vanillezucker und wälze sie vorsichtig darin. Ich mache das immer in zwei Durchgängen: einmal, wenn sie noch lauwarm sind, damit der Zucker haften bleibt, und dann noch einmal, wenn sie ganz abgekühlt sind, für eine extra dicke Zuckerschicht. Das gibt diesen unwiderstehlichen Crunch!
  11. Endgültiges Abkühlen: Lass die Plätzchen auf dem Kuchengitter vollständig auskühlen. Erst dann sind sie richtig fest und halten ihre Form.

Tipps & Tricks für perfekte Engelsaugen

Ich habe in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps aus der Praxis:

  • Die richtige Konsistenz des Gelees: Das Gelee sollte beim Erwärmen nicht zu dünnflüssig werden. Wenn es zu flüssig ist, läuft es beim Backen aus und verbrennt auf dem Blech. Ich erwärme es immer nur so weit, dass es sich gerade so rühren lässt. Ein kleiner Trick: Gib einen halben Teelöffel Speisestärke ins Gelee, wenn es zu dünn ist – das bindet es etwas.
  • Nicht zu viel Gelee: Weniger ist mehr! Ein halber Teelöffel pro Plätzchen reicht völlig. Wenn du zu viel nimmst, läuft es über und verbrennt. Das habe ich einmal gemacht, und die Plätzchen sahen aus wie kleine Vulkane – lecker, aber nicht schön.
  • Die Mulde richtig tief drücken: Die Mulde sollte etwa 1 cm tief sein. Wenn du sie zu flach machst, passt zu wenig Gelee rein. Wenn du sie zu tief machst, reißt der Teig und das Gelee läuft aus. Ich drücke die Mulde immer mit dem bemehlten Stäbchen und drehe es dabei leicht – so wird sie gleichmäßig rund.
  • Gleichmäßige Größe: Verwende einen kleinen Teelöffel oder einen Portionierer, damit alle Kugeln gleich groß sind. Dann backen sie auch gleichmäßig. Ich habe früher immer freihändig geformt – die einen waren riesig, die anderen winzig. Das sah nicht schön aus und die Backzeit war unterschiedlich.
  • Abkühlzeit einhalten: Das ist der schwierigste Teil! Die Engelsaugen sind nach dem Backen extrem weich und zerbrechlich. Lass sie mindestens 5-10 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie anfasst. Ich zähle immer bis 600 in Gedanken – das hilft gegen die Ungeduld.
  • Vanillezucker selbst machen: Für den extra Wow-Effekt: Mische Puderzucker mit dem Mark einer echten Vanilleschote. Das schmeckt tausendmal besser als gekaufter Vanillezucker. Ich habe immer ein Glas selbstgemachten Vanillezucker im Vorrat – das ist mein Geheimtipp!

Variationen & Abwandlungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Variationen:

  • Schoko-Engelsaugen: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g Backkakao. Der Teig wird dunkel und schokoladig. Dazu passt Himbeergelee oder Aprikosenkonfitüre wunderbar. Ich habe diese Variante für eine Geburtstagsfeier gebacken – alle waren begeistert!
  • Zitronen-Engelsaugen: Gib den Abrieb einer unbehandelten Zitrone zum Teig. Die frische Zitronennote passt perfekt zum Johannisbeergelee. Im Sommer ersetze ich das Gelee durch Zitronencurd – das ist ein Gedicht!
  • Nuss-Engelsaugen: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Der Teig wird etwas nussiger und aromatischer. Dazu passt am besten Preiselbeergelee. Ich habe diese Variante letztes Jahr zu Weihnachten gemacht – sie waren der Renner auf dem Büfett.
  • Vegane Engelsaugen: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten mit hohem Fettgehalt) und die Eigelbe durch 2 EL Aquafaba (Kichererbsenwasser). Der Teig wird etwas weicher, also kühl ihn lieber eine Stunde länger. Das Gelee ist ja sowieso vegan – perfekt!
  • Glutenfreie Engelsaugen: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 mit Xanthan). Der Teig wird etwas bröseliger, also arbeite ihn vorsichtig. Ich habe die glutenfreie Variante für meine Freundin mit Zöliakie gebacken – sie war überglücklich!

Servier- & Aufbewahrungstipps

Engelsaugen schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann perfekt. Hier meine Tipps für die perfekte Präsentation und Lagerung:

  • Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Dann sind sie am weichsten und buttrigsten. Aus dem Kühlschrank schmecken sie etwas fester – auch lecker, aber nicht so aromatisch.
  • Präsentation: Lege die Engelsaugen auf eine schöne Platte oder in eine hübsche Dose. Ich dekoriere sie gerne mit frischen Minzblättern oder essbaren Blüten – das sieht auf dem Weihnachtsteller wunderschön aus. Ein Klecks Sahne oder Vanillesoße passt auch hervorragend dazu!
  • Passende Getränke: Ein Glas kalte Milch, eine Tasse heißer Kakao oder ein aromatischer Gewürztee – alles passt perfekt. Für Erwachsene: Ein Glas Glühwein oder ein Eierlikör – himmlisch!
  • Aufbewahrung im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose halten sich die Engelsaugen im Kühlschrank bis zu 3 Wochen. Lege sie am besten mit Backpapier zwischen die Schichten, damit sie nicht aneinanderkleben. Ich bewahre sie immer in meiner alten Keksdose von Oma auf – die hält sie perfekt frisch.
  • Aufbewahrung im Gefrierschrank: Du kannst die ungebackenen Teigkugeln einfrieren. Lege sie auf ein Blech und friere sie vor, dann gib sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer frischen Teig parat! Die gefrorenen Kugeln kannst du direkt backen – die Backzeit verlängert sich um 2-3 Minuten. Ich habe immer einen Vorrat im Tiefkühler für spontanen Besuch.
  • Haltbarkeit: Richtig gelagert, sind die Engelsaugen mindestens 4 Wochen haltbar. Aber ehrlich – bei uns sind sie nach einer Woche immer weg. Sie schmecken einfach zu gut!

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ja, Engelsaugen sind kein Diätgebäck. Aber sie sind etwas ganz Besonderes – und das darf man sich ab und zu gönnen! Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 45 Plätzchen):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 85 kcal
Fett ca. 5 g
Kohlenhydrate ca. 9 g
davon Zucker ca. 5 g
Eiweiß ca. 1 g

Gesundheitliche Vorteile: Klingt verrückt, aber ja – es gibt auch positive Aspekte! Die Butter liefert wertvolles Vitamin A und D. Das Johannisbeergelee steckt voller Antioxidantien aus den roten Johannisbeeren. Und der Vanillezucker? Nun ja, Vanille wirkt beruhigend und stimmungsaufhellend. Also: Diese Plätzchen sind quasi eine kleine Wohlfühlkur für die Seele!

Hinweis: Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Verwende laktosefreie Butter. Für Allergiker: Die Plätzchen enthalten Gluten, Eier und Milchprodukte. Die veganen und glutenfreien Varianten oben sind tolle Alternativen.

Ich backe diese Engelsaugen nicht, weil sie gesund sind. Ich backe sie, weil sie nach Liebe schmecken. Nach gemütlichen Abenden auf dem Sofa, nach dem Duft von Weihnachten in der Wohnung, nach dem Gefühl, etwas Schönes mit eigenen Händen geschaffen zu haben. Und das ist doch das beste Rezept fürs Wohlbefinden, oder?

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum läuft das Gelee beim Backen aus?

Das passiert meistens, wenn das Gelee zu dünnflüssig ist oder die Mulde zu voll gemacht wurde. Erwärme das Gelee nur ganz leicht und fülle es maximal zu zwei Dritteln in die Mulde. Ein weiterer Tipp: Gib einen halben Teelöffel Speisestärke ins Gelee, bevor du es erwärmst – das bindet es etwas und verhindert das Auslaufen.

Kann ich auch andere Geleesorten verwenden?

Ja, absolut! Preiselbeergelee, Himbeergelee oder Aprikosenkonfitüre passen auch hervorragend. Ich persönlich liebe die Kombination von Johannisbeergelee mit Vanillezucker, aber probier ruhig aus, was dir schmeckt. Nur Marmelade mit Fruchtstücken solltest du vermeiden – die wird beim Backen oft zu dick und verbrennt.

Warum werden meine Engelsaugen immer zu hart?

Das liegt meistens an zu langer Backzeit oder zu viel Mehl im Teig. Backe die Plätzchen nur 10-12 Minuten – sie sollen hell bleiben! Und wiege das Mehl genau ab, denn zu viel Mehl macht den Teig trocken. Verwende am besten eine Küchenwaage statt Messbecher. Auch zu langes Kneten kann den Teig zäh machen – also nur kurz mischen!

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, das ist sogar empfehlenswert! Der Teig wird durch das längere Ruhen im Kühlschrank noch geschmeidiger und aromatischer. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie und lass ihn über Nacht im Kühlschrank ruhen. Am nächsten Tag kannst du ihn dann direkt verarbeiten. Das spart Zeit und die Plätzchen schmecken noch besser!

Wie verhindere ich, dass die Engelsaugen am Backpapier kleben bleiben?

Verwende immer frisches Backpapier oder eine Silikonbackmatte. Wenn die Plätzchen nach dem Backen festkleben, lass sie noch 5 Minuten auf dem Blech abkühlen – dann lösen sie sich leichter. Ein weiterer Trick: Bestäube das Backpapier ganz leicht mit Mehl, bevor du die Kugeln darauf setzt. Das habe ich von Frau Schmidt gelernt – sie hat wirklich für alles einen Trick!

Zum Schluss: Warum du diese Engelsaugen unbedingt backen solltest

Diese Engelsaugen sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Stück Geborgenheit in Plätzchenform. Der Duft von Vanille und Butter, der durch die Küche zieht, während draußen der erste Schnee fällt – das ist für mich der Inbegriff von Weihnachten. Und das Beste: Dieses Rezept ist so einfach, dass es wirklich jeder schafft. Egal, ob du ein Backprofi bist oder zum ersten Mal Plätzchen machst – diese Engelsaugen gelingen immer.

Ich liebe es, wie die kleinen Kugeln im Ofen aufgehen und die Mulde sich mit dem glänzenden Gelee füllt. Und dann der Moment, wenn man sie im Vanillezucker wälzt und sie wie kleine Edelsteine aussehen – einfach magisch. Dieses Rezept habe ich von Frau Schmidt bekommen, und jetzt gebe ich es an dich weiter. Mach es zu deinem eigenen! Probier die Variationen aus, tüftle an der perfekten Mulde, finde deine Lieblingsgelee-Sorte. Denn das Schöne am Backen ist ja, dass jedes Plätzchen ein kleines bisschen anders wird – genau wie wir Menschen.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Engelsaugen geworden sind. Welche Gelee-Sorte hast du verwendet? Hast du eine der Variationen ausprobiert? Oder hast du vielleicht deine ganz eigene Kreation entwickelt? Teile deine Erfahrungen mit mir und der Community – ich bin schon gespannt! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden und deiner Familie. Denn gutes Essen ist doch dazu da, geteilt zu werden.

Also, ran an die Schüsseln und losgebacken! Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Backen und natürlich einen wunderbaren, gemütlichen Advent. Deine Plätzchen werden der Hit sein – da bin ich mir sicher!

Pin This Recipe!

Engelsaugen mit Johannisbeergelee recipe

Print

Beste Engelsaugen mit Johannisbeergelee – Einfaches Plätzchenrezept

Diese Engelsaugen sind der Inbegriff von Weihnachtsbäckerei: buttriger Mürbeteig, fruchtiges Johannisbeergelee und eine feine Vanillezuckerkruste. Ein einfaches Rezept, das immer gelingt und nach Gemütlichkeit schmeckt.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 27 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 40-50 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (ungesalzen, Zimmertemperatur)
  • 100 g Puderzucker (gesiebt)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • ca. 100 g Johannisbeergelee (z. B. Darbo oder Schwartau)
  • ca. 50 g Puderzucker (zum Bestäuben)
  • 2–3 EL Vanillezucker (zum Wälzen)

Instructions

  1. Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Salz mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig rühren, bis die Masse hell und cremig ist.
  2. Eigelb kurz unterrühren, nicht zu lange.
  3. Mehl sieben und unter die Buttermischung rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Kurz mit den Händen durchkneten.
  4. Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten (besser 1 Stunde) kühlen.
  5. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vorheizen.
  6. Aus dem gekühlten Teig walnussgroße Kugeln (ca. 12-15 g) formen und mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  7. Mit einem bemehlten Holzstäbchen oder Kochlöffelstiel eine Mulde in jede Kugel drücken (ca. 1 cm tief).
  8. Johannisbeergelee leicht erwärmen, bis es flüssig ist (nicht kochen). Mit einem Teelöffel oder einer Spritztülle vorsichtig in jede Mulde füllen (maximal zu zwei Dritteln).
  9. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Plätzchen hell und nur leicht goldbraun am Rand sind.
  10. 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen.
  11. Während die Engelsaugen noch lauwarm sind, in Vanillezucker wälzen. Nach dem vollständigen Abkühlen erneut wälzen für eine extra dicke Zuckerschicht.
  12. Vollständig auskühlen lassen, dann in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Notes

Das Geheimnis liegt in der Ruhe und im richtigen Verhältnis von Butter zu Mehl. Verwende unbedingt echtes Johannisbeergelee, keine Marmelade mit Fruchtstücken. Die Butter muss Zimmertemperatur haben. Die Plätzchen nach dem Backen unbedingt auf dem Blech abkühlen lassen, sonst brechen sie. Für extra Aroma: Vanillezucker selbst machen mit dem Mark einer echten Vanilleschote.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 85
  • Sugar: 5
  • Sodium: 30
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 9
  • Protein: 1

Keywords: Engelsaugen, Johannisbeergelee, Plätzchen, Weihnachtsbäckerei, Mürbeteig, Vanillezucker, einfach, traditionell

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆