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Betty Campbell

Published

Saftige Kokosmakronen ohne Mehl: einfaches Weihnachts-Rezept

Ready In 30 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Easy

Ich hatte Kokosmakronen jahrelang gemieden. Ehrlich. Diese trockenen, bröseligen Dinger, die auf jedem zweiten Weihnachtsmarkt in lieblos gepackten Tüten lagen – nein danke. Ich konnte einfach nicht verstehen, warum sich jemand freiwillig so etwas in den Mund steckt. „Kokosmakronen?“, fragte ich jedes Jahr aufs Neue, „die sind doch nur was für Leute, die Zahnfüllungen testen wollen.“

Letzten Dezember dann der Wendepunkt. Meine Nachbarin Frau Schuster – eine rüstige Achtzigjährige, die jedes Jahr sechs Sorten Plätzchen backt und sie in hübschen Blechdosen verschenkt – drückte mir ein Päckchen in die Hand. „Die sind anders“, sagte sie nur, mit einem verschmitzten Lächeln. Ich nahm die Dose, bedankte mich höflich und stellte sie zuhause erstmal in die Küche. Drei Tage später, an einem verregneten Nachmittag, griff ich doch hinein. Und dann nochmal. Und nochmal. Bevor ich es realisierte, war die halbe Dose leer. Meine Abneigung gegen Kokosmakronen war Geschichte – und zwar genau in dem Moment, als ich diesen saftigen, zarten, fast schon puddingartigen Kern zwischen den Zähnen spürte.

Was Frau Schuster mir da gegeben hatte, war keine gewöhnliche Kokosmakrone. Es war eine saftige Kokosmakrone ohne Mehl – und die hat einfach alles verändert. Kein trockenes Mehlgefühl, keine künstliche Süße, sondern purer, unverfälschter Kokosgeschmack, der auf der Zunge zergeht. Die Konsistenz? Perfekt. Außen leicht knusprig, innen so weich, dass man kaum glaubt, dass sie aus dem Ofen kommen. Und das Beste: Sie sind so einfach zu machen, dass selbst jemand, der sonst nur Fertigbackmischungen nutzt, damit glänzen kann.

Seit diesem Tag gehören saftige Kokosmakronen ohne Mehl fest in mein Weihnachtsrepertoire. Vielleicht geht es dir ja ähnlich – du hast auch schon enttäuscht auf so manche Makrone gebissen und dich gefragt, worum der ganze Hype geht. Glaub mir, ich war genau da. Aber dieser eine Bissen hat mich eines Besseren belehrt. Und jetzt zeige ich dir, wie du genau dieses Gefühl in deiner eigenen Küche nachbacken kannst.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieses Rezept für saftige Kokosmakronen ohne Mehl ist nicht einfach nur ein weiteres Weihnachtsrezept. Es ist das Ergebnis von unzähligen Testreihen in meiner eigenen Küche – und ja, ich habe auch einige Fehlschläge produziert, bevor ich die perfekte Balance gefunden habe. Hier sind die Gründe, warum dieses Rezept einen festen Platz in deiner Weihnachtsbäckerei verdient:

  • Einfach & schnell: In weniger als 30 Minuten hast du fertige Makronen auf dem Blech. Keine lange Kühlzeiten, kein kompliziertes Teigkneten. Perfekt für stressige Vorweihnachtstage.
  • Minimale Zutatenliste: Du brauchst nur fünf Grundzutaten – und die hast du wahrscheinlich schon im Haus. Kein Spezial-Einkauf nötig.
  • Mehlfrei & glutenfrei: Diese Kokosmakronen kommen ganz ohne Mehl aus. Ideal für Gäste mit Glutenunverträglichkeit oder für alle, die einfach mal mehlfrei backen wollen.
  • Perfekt für die Weihnachtsbäckerei: Sie schmecken nicht nur fantastisch, sondern sehen auf jedem Plätzchenteller auch noch wunderschön aus. Ein echter Hingucker.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ich habe sie auf Weihnachtsfeiern, beim Kaffeeklatsch und sogar beim Adventskaffee meiner Tante serviert – jedes Mal waren sie im Nu weg. Kinder lieben sie genauso wie Erwachsene.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Der Trick liegt in der richtigen Balance zwischen Eiweiß und Kokosraspeln. Viele Rezepte setzen auf zu viel Eiweiß, was die Makronen trocken und gummiartig macht. Meine Version verwendet genau die richtige Menge, sodass die Makronen innen schön saftig bleiben – fast wie ein kleiner Kokos-Pudding in knuspriger Hülle. Und nein, ich verwende keinen Backofen-Trick mit Dampf oder so – es ist einfach die richtige Zutatenkombination.

Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Rezept, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist Komfortessen neu interpretiert: gesünder, schneller, aber mit derselben wohltuenden Zufriedenheit. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne Stress zu haben, oder um einen einfachen Nachmittag in etwas Besonderes zu verwandeln.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese saftigen Kokosmakronen ohne Mehl brauchst du wirklich nur eine Handvoll Zutaten – und das ist genau das, was sie so sympathisch macht. Keine exotischen Gewürze, keine speziellen Öle, einfach nur ehrliche Grundzutaten, die zusammen ein kleines Weihnachtswunder erschaffen.

  • 200 g Kokosraspeln – Die Basis deiner Makronen. Ich empfehle feine Kokosraspeln, keine groben Kokoschips. Die feinen Raspeln binden besser und sorgen für die typische, zarte Textur. Markenmäßig greife ich gerne zu den Raspeln von Rapunzel oder Biovegan – die haben ein intensives Aroma. Achte darauf, dass die Raspeln nicht zu alt sind, sonst werden sie schnell ranzig. (Tipp: Rieche vor dem Backen kurz daran – frische Kokos riecht süßlich und angenehm.)
  • 3 Eiweiß (Größe M) – Das Eiweiß ist der Kleber, der alles zusammenhält. Es sollte Zimmertemperatur haben, damit es sich besser aufschlagen lässt. Wenn du die Eier direkt aus dem Kühlschrank nimmst, trenne sie und lass das Eiweiß etwa 15 Minuten stehen. Übrigens: Das Eigelb kannst du wunderbar für eine Creme brûlée oder für einen Vanillepudding verwenden – nichts wegwerfen!
  • 100 g Zucker – Klassischer Haushaltszucker funktioniert am besten. Puderzucker würde die Makronen zu fein machen, brauner Zucker gibt eine leicht karamellige Note – beides geht auch, aber ich bleibe beim normalen Zucker. Du kannst auch Birkenzucker (Xylit) verwenden, wenn du den Zuckergehalt reduzieren willst, aber bedenke: Dann werden die Makronen etwas weniger süß und die Konsistenz kann minimal anders sein.
  • 1 Prise Salz – Klingt komisch in süßen Makronen, aber das Salz ist der heimliche Held. Es hebt den Kokosgeschmack hervor und balanciert die Süße aus. Einfach eine kleine Prise – nicht zu viel, sonst schmeckt man es raus.
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker – Für die feine, aromatische Note. Echter Vanilleextrakt ist intensiver als Vanillezucker, aber beides funktioniert. Wenn du Vanillezucker nimmst, reduziere den normalen Zucker um etwa 10 g, sonst wird es zu süß.
  • Optional: 1 EL Zitronensaft – Das ist mein kleiner Geheimtipp. Ein Spritzer Zitronensaft stabilisiert das Eiweiß beim Aufschlagen und sorgt für einen ganz leichten, frischen Unterton, der wunderbar mit der Kokosnuss harmoniert. Du schmeckst die Zitrone nicht raus, aber sie macht den Geschmack runder.
  • Optional: Backoblaten (ca. 30 Stück, Durchmesser 4 cm) – Traditionell werden Kokosmakronen auf Oblaten gebacken. Das gibt ihnen Halt und eine schöne, knusprige Basis. Du bekommst sie in jedem Supermarkt in der Backabteilung. Ich persönlich liebe den Kontrast zwischen der weichen Makrone und der knackigen Oblate. Wenn du keine Oblaten hast, kannst du die Makronen auch direkt auf Backpapier setzen – sie halten dann aber nicht ganz so gut zusammen.

Substitutionshinweise: Für eine vegane Variante kannst du das Eiweiß durch Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzen. Du brauchst etwa 100 ml Aquafaba für 3 Eiweiß. Schlage es genauso auf wie Eiweiß – es wird schön fest. Der Geschmack ist etwas anders, aber immer noch lecker. Für eine zuckerfreie Version ersetze den Zucker durch Erythrit oder Xylit – bedenke aber, dass die Makronen dann etwas weniger Volumen haben.

Welche Ausrüstung du brauchst

Die gute Nachricht: Du brauchst keine teure Spezialausrüstung für diese saftigen Kokosmakronen ohne Mehl. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende:

  • Rührschüssel: Eine mittelgroße Schüssel aus Edelstahl oder Glas. Wichtig: Sie muss absolut fettfrei sein, sonst wird das Eiweiß nicht steif. Ein kurzer Spritzer Zitronensaft und ein Abwischen mit Küchenpapier helfen.
  • Handrührgerät oder Standmixer: Du kannst das Eiweiß zwar auch von Hand schlagen, aber das dauert ewig und dein Arm wird schmerzen. Ein Handrührgerät mit Rührbesen ist ideal. Ich schwöre auf mein Bosch Handrührer – der hat mich durch unzählige Backaktionen begleitet.
  • Backblech: Ein normales Backblech, ausgelegt mit Backpapier. Wenn du Oblaten verwendest, lege sie direkt auf das Backpapier.
  • Teelöffel oder kleiner Eisportionierer: Zum Formen der Makronen. Ein Eisportionierer (Größe klein) sorgt für gleichmäßige Portionen und sieht professionell aus. Ich habe meinen für 5 Euro im Discounter gekauft – völlig ausreichend.
  • Küchenwaage: Bitte keine Messbecher für Kokosraspeln – die sind zu ungenau. Eine einfache Digitalwaage kostet nicht viel und ist unverzichtbar für konstante Ergebnisse.
  • Backpapier: Am besten beschichtetes Papier, damit nichts kleben bleibt. Ich hatte schon welche, die sind total festgebacken – seitdem nehme ich nur noch Marken-Backpapier.

Budget-Tipp: Wenn du keinen Eisportionierer hast, nimm zwei Teelöffel. Mit dem einen nimmst du die Masse auf, mit dem anderen schiebst du sie auf das Blech. Klappt genauso gut – ich hab’s selbst jahrelang so gemacht.

Zubereitungsmethode

Saftige Kokosmakronen ohne Mehl preparation steps

  1. Backofen vorheizen: Heize deinen Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 130 °C) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Wenn du Oblaten verwendest, lege sie in gleichmäßigen Abständen auf das Papier – etwa 3 cm Abstand, denn die Makronen laufen minimal auseinander.
  2. Eiweiß aufschlagen: Gib das Eiweiß in die fettfreie Rührschüssel. Füge die Prise Salz und den optionalen Zitronensaft hinzu. Schlage das Eiweiß mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe an, bis es schaumig wird (etwa 1 Minute). Dann die Geschwindigkeit erhöhen und weiterschlagen, bis sich weiche Spitzen bilden – das dauert etwa 2-3 Minuten. Jetzt nach und nach den Zucker einrieseln lassen, während du weiterschlägst. Schlage weiter, bis der Eischnee glänzt und feste Spitzen bildet – wenn du die Schüssel umdrehst, darf nichts rausfallen. Das dauert insgesamt etwa 5-7 Minuten. Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Schlage nicht zu lange, sonst wird der Eischnee bröckelig und die Makronen werden trocken. Wenn du siehst, dass der Eischnee standfest ist, hör auf.
  3. Vanille unterheben: Gib den Vanilleextrakt (oder Vanillezucker) vorsichtig unter den Eischnee. Verwende einen Teigschaber und hebe ihn mit einer sanften, drehenden Bewegung unter – nicht rühren, sonst fällt der Eischnee zusammen.
  4. Kokosraspeln einarbeiten: Gib die Kokosraspeln in eine separate Schüssel. Jetzt hebst du die Kokosraspeln portionsweise unter den Eischnee – am besten in drei bis vier Durchgängen. Auch hier gilt: Vorsichtig unterheben, nicht rühren. Die Masse sollte am Ende homogen sein, aber du solltest noch einzelne Raspeln sehen können. Sie wird relativ fest sein – das ist gut so. Lass die Masse etwa 5 Minuten ruhen, damit die Kokosraspeln etwas Feuchtigkeit aufnehmen können. In dieser Zeit quellen sie auf und die Makronen werden später saftiger.
  5. Makronen formen: Jetzt wird es konkret. Nimm einen Teelöffel oder den Eisportionierer und forme kleine Häufchen. Wenn du Oblaten verwendest, setze je ein Häufchen auf eine Oblate. Die Häufchen sollten etwa walnussgroß sein – nicht zu groß, sonst backen sie ungleichmäßig. Mit einem zweiten Löffel oder den Fingern kannst du die Oberfläche leicht glätten. Achte darauf, dass die Ränder nicht zu dünn sind, sonst verbrennen sie. Ein kleiner Trick: Tauche den Löffel zwischendurch in kaltes Wasser – dann klebt die Masse nicht so sehr.
  6. Backen: Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Makronen für 15-20 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab – bei mir sind sie nach 17 Minuten perfekt. Die Makronen sollten außen leicht goldbraun sein, aber innen noch weich. Ein wichtiger Hinweis: Sie sehen nach dem Backen noch weich aus – das ist normal. Sie werden erst beim Abkühlen fester. Backe sie nicht zu lange, sonst werden sie trocken und hart. Die Unterseite sollte leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel.
  7. Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Makronen direkt auf dem Blech abkühlen – etwa 10-15 Minuten. Dann kannst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender vom Blech lösen (wenn du keine Oblaten verwendet hast). Lass sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Erst dann sind sie bereit zum Verzehr – aber ich weiß, wie schwer das ist.

Sensorische Hinweise: Während des Backens sollte deine Küche nach Kokos und Vanille duften – ein untrügliches Zeichen, dass alles richtig läuft. Die Makronen sollten nach dem Backen außen leicht knusprig sein, aber beim leichten Drücken federn sie zurück. Wenn sie sich hart anfühlen, sind sie überbacken. Wenn sie zu weich sind, brauchen sie vielleicht noch 2-3 Minuten.

Backtipps & Techniken

Ich habe bei diesem Rezept für saftige Kokosmakronen ohne Mehl einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert:

  • Der häufigste Fehler: zu viel Eiweiß. Ich hab’s selbst erlebt – die Makronen waren gummiartig und zäh. Die Lösung: Halte dich genau an die Mengenangaben. 3 Eiweiß auf 200 g Kokosraspeln ist die perfekte Balance. Wenn du größere Eier hast (Größe L), nimm nur 2,5 Eiweiß – also trenne eines und verwende nur die Hälfte.
  • Nicht zu lange backen: Ich habe einmal vergessen, den Timer zu stellen, und die Makronen waren 25 Minuten im Ofen. Das Ergebnis: harte, trockene Scheiben, die nach verbranntem Kokos schmeckten. Besser zu früh rausnehmen als zu spät. Die Makronen sind fertig, wenn die Spitzen leicht bräunen.
  • Die richtige Konsistenz des Eischnees: Wenn der Eischnee zu weich ist, werden die Makronen flach und laufen auseinander. Wenn er zu fest ist, werden sie bröckelig. Der ideale Punkt ist erreicht, wenn du die Schüssel umdrehen kannst, ohne dass etwas rausfällt, und der Eischnee glänzt wie Satin.
  • Multitasking-Tipp: Schlage das Eiweiß, während der Ofen vorheizt. Dann hast du den Eischnee fertig, sobald der Ofen heiß ist. So sparst du Zeit und die Makronen kommen schneller in den Ofen.
  • Gleichmäßige Größe: Verwende den Eisportionierer oder einen Messlöffel, um sicherzustellen, dass alle Makronen gleich groß sind. Das sorgt für gleichmäßiges Backen – keine kleinen, verbrannten und große, rohe Exemplare.

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Grundrezept für saftige Kokosmakronen ohne Mehl ist, dass du es nach Lust und Laune anpassen kannst. Hier sind meine liebsten Variationen:

  • Schoko-Kokosmakronen: Hebe 2 EL Kakaopulver (ungesüßt) unter die Kokosmasse, bevor du die Makronen formst. Du bekommst eine wunderbare Schokoladenversion, die an Kokos-Kugeln erinnert. Ich habe das letztens für eine Weihnachtsfeier gemacht – die waren innerhalb von Minuten weg.
  • Zitronen-Kokosmakronen: Ersetze den Vanilleextrakt durch den Abrieb einer halben Bio-Zitrone. Die frische Zitrusnote passt überraschend gut zum Kokos und macht die Makronen noch sommerlicher – perfekt, wenn du sie auch außerhalb der Weihnachtszeit backen möchtest.
  • Vegane Variante: Wie schon erwähnt, ersetze das Eiweiß durch 100 ml Aquafaba (Kichererbsenwasser). Schlage es mit einer Prise Salz auf – es wird genauso fest wie Eiweiß. Der Geschmack ist minimal anders, aber immer noch lecker. Ich habe es getestet und war überrascht, wie gut es funktioniert.
  • Nuss-Kokosmakronen: Füge 50 g gehackte Mandeln oder Walnüsse unter die Kokosmasse. Das gibt einen schönen Crunch und macht die Makronen noch gehaltvoller. Achte darauf, die Nüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett zu rösten – das bringt das Aroma richtig raus.
  • Gewürz-Kokosmakronen: Gib 1 TL Lebkuchengewürz oder Zimt unter die Kokosmasse. Das passt perfekt zur Weihnachtszeit und verleiht den Makronen eine warme, würzige Note. Ich liebe diese Version mit einer Tasse Glühwein.

Servier- & Aufbewahrungshinweise

Diese saftigen Kokosmakronen ohne Mehl schmecken am besten bei Zimmertemperatur – direkt nach dem Abkühlen. Aber sie sind auch am nächsten Tag noch fantastisch, denn sie werden mit der Zeit sogar noch etwas saftiger.

Serviervorschläge: Richte die Makronen auf einer hübschen Platte an – vielleicht mit ein paar Zweigen Rosmarin oder Sternanis dekoriert, das sieht weihnachtlich aus. Dazu passt ein frisch gebrühter Kaffee, ein Glas Milch oder – für die Erwachsenen – ein Glächen Eierlikör. Ich persönlich liebe sie mit einer Tasse Chai-Latte. Sie sind auch perfekt als kleines Mitbringsel: Fülle sie in eine hübsche Dose oder ein Einmachglas, binde eine Schleife drum – und schon hast du ein persönliches Geschenk aus der Küche.

Aufbewahrung: Bewahre die Makronen in einer luftdichten Dose auf – am besten mit einem Stück Küchenpapier auf dem Boden, das überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt. So bleiben sie bis zu 2 Wochen frisch. Aber ehrlich? Bei mir sind sie meistens nach 3 Tagen weg. Du kannst sie auch einfrieren: Lege sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur 1-2 Stunden stehen lassen – sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.

Reheating-Tipp: Wenn du die Makronen nach dem Einfrieren wieder knusprig haben möchtest, lege sie für 5 Minuten bei 100 °C in den Ofen. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst werden sie trocken.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Makrone (bei 30 Stück, ohne Oblaten):

  • Kalorien: ca. 70 kcal
  • Kohlenhydrate: 8 g
  • davon Zucker: 7 g
  • Fett: 4 g
  • davon gesättigte Fettsäuren: 3,5 g
  • Eiweiß: 1,5 g
  • Ballaststoffe: 1 g

Kokosraspeln sind reich an gesunden mittelkettigen Triglyceriden (MCTs), die schnell vom Körper verarbeitet werden und Energie liefern. Sie enthalten auch Eisen, Zink und Antioxidantien. Das Eiweiß liefert hochwertiges Protein, das lange satt macht. Natürlich sind diese Makronen kein Diätprodukt – sie sind ein Genussmittel für besondere Anlässe. Aber im Vergleich zu vielen anderen Weihnachtsplätzchen sind sie relativ zuckerarm und enthalten keine künstlichen Zusätze.

Allergenhinweise: Dieses Rezept ist glutenfrei (achte bei den Oblaten darauf, dass sie glutenfrei sind) und laktosefrei. Es enthält Eier und Kokos – beides potenzielle Allergene. Für die vegane Variante entfällt das Ei, aber Kokos bleibt natürlich enthalten.

Fazit

Diese saftigen Kokosmakronen ohne Mehl sind mehr als nur ein weiteres Weihnachtsrezept. Sie sind der Beweis, dass einfache Zutaten, richtig kombiniert, etwas ganz Besonderes ergeben können. Sie sind weich, aromatisch und machen einfach glücklich – genau das, was man in der stressigen Vorweihnachtszeit braucht.

Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist. Kein stundenlanges Kneten, keine komplizierten Techniken – einfach nur ehrliches Backen, das gelingt. Und jedes Mal, wenn ich sie aus dem Ofen hole und der Duft durch die Wohnung zieht, denke ich an Frau Schuster und ihr verschmitztes Lächeln. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen.

Probiere es aus! Ich bin gespannt, wie sie dir schmecken. Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag – erzähl mir von deinen Erfahrungen, deinen eigenen Variationen oder davon, wie sie bei deiner Familie angekommen sind. Und wenn du ein Foto machst, teile es in den sozialen Medien mit dem Hashtag #saftigekokosmakronen. Ich freue mich darauf, deine Kreationen zu sehen!

Bis zum nächsten Rezept – und frohes Backen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich statt Kokosraspeln auch Kokosmehl verwenden?

Nein, das würde nicht funktionieren. Kokosmehl saugt viel mehr Flüssigkeit auf und würde die Makronen trocken und bröselig machen. Bleib bei feinen Kokosraspeln – die sind für dieses Rezept ideal.

Warum sind meine Makronen auseinandergelaufen?

Das passiert meistens, wenn der Eischnee nicht fest genug war oder die Kokosraspeln zu grob sind. Achte darauf, dass du den Eischnee wirklich steif schlägst – er sollte glänzen und feste Spitzen bilden. Auch zu viel Feuchtigkeit in der Masse (z.B. durch feuchte Kokosraspeln) kann das verursachen.

Kann ich die Makronen auch ohne Oblaten backen?

Ja, absolut! Setze die Makronen einfach direkt auf Backpapier. Sie halten dann nicht ganz so perfekt zusammen, aber schmecken genauso gut. Ich persönlich mag den Kontrast der Oblate, aber ohne geht es auch – besonders, wenn du keine Oblaten zur Hand hast.

Wie lange sind die Makronen haltbar?

In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur halten sie sich etwa 2 Wochen. Du kannst sie auch einfrieren – dann sind sie bis zu 3 Monate haltbar. Achte nur darauf, dass sie nach dem Auftauen nicht feucht werden – lege sie kurz auf ein Küchenpapier.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, du kannst den Zucker auf 70 g reduzieren. Die Makronen werden dann weniger süß, aber immer noch lecker. Für eine zuckerfreie Version verwende Erythrit oder Xylit – bedenke aber, dass die Konsistenz etwas anders sein kann. Ich habe es mit Birkenzucker getestet und es hat gut geklappt.

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Saftige Kokosmakronen ohne Mehl recipe

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Saftige Kokosmakronen ohne Mehl: einfaches Weihnachts-Rezept

Diese saftigen Kokosmakronen ohne Mehl sind weich, aromatisch und perfekt für die Weihnachtsbäckerei. Mit nur fünf Grundzutaten gelingen sie im Handumdrehen und sind glutenfrei.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 17 Minuten
  • Total Time: 32 Minuten
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g Kokosraspeln (fein)
  • 3 Eiweiß (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
  • Optional: 1 EL Zitronensaft
  • Optional: Backoblaten (ca. 30 Stück, Durchmesser 4 cm)

Instructions

  1. Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 130 °C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Falls verwendet, Oblaten in gleichmäßigen Abständen (ca. 3 cm) auf das Papier legen.
  2. Eiweiß in eine fettfreie Rührschüssel geben. Salz und optionalen Zitronensaft hinzufügen. Mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe schaumig schlagen (ca. 1 Minute). Dann die Geschwindigkeit erhöhen und weiterschlagen, bis sich weiche Spitzen bilden (ca. 2-3 Minuten). Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Eischnee glänzt und feste Spitzen bildet (insgesamt ca. 5-7 Minuten).
  3. Vanilleextrakt oder Vanillezucker vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben – nicht rühren.
  4. Kokosraspeln portionsweise (in 3-4 Durchgängen) vorsichtig unter den Eischnee heben, bis eine homogene, feste Masse entsteht. Die Masse etwa 5 Minuten ruhen lassen.
  5. Mit einem Teelöffel oder kleinen Eisportionierer walnussgroße Häufchen formen und auf die Oblaten oder direkt auf das Backpapier setzen. Die Oberfläche leicht glätten.
  6. Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und die Makronen 15-20 Minuten backen, bis sie außen leicht goldbraun sind, innen aber noch weich. Nicht zu lange backen.
  7. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Makronen direkt auf dem Blech 10-15 Minuten abkühlen lassen. Dann vorsichtig lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Der Eischnee muss steif sein, sonst laufen die Makronen auseinander. Die Makronen nach dem Backen nicht zu lange im Ofen lassen, sonst werden sie trocken. Für eine vegane Variante 100 ml Aquafaba (Kichererbsenwasser) anstelle von Eiweiß verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Makrone
  • Calories: 70
  • Sugar: 7
  • Fat: 4
  • Saturated Fat: 3.5
  • Carbohydrates: 8
  • Fiber: 1
  • Protein: 1.5

Keywords: Kokosmakronen, mehlfrei, glutenfrei, Weihnachtsrezept, einfaches Rezept, saftige Makronen

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