Es war 23:17 Uhr an einem ganz normalen Dienstag, und ich hatte diesen unbändigen Hunger auf etwas Herzhaft-Süßes. Ich meine, diesen speziellen Heißhunger, der sich einfach nicht vertreiben lässt, egal wie oft du in den Kühlschrank schaust. Ich hatte keine Lust auf die üblichen Verdächtigen – kein Brot, keine Nudeln, nichts Langweiliges. Was ich aber hatte, waren ein paar reife Feigen, die schon etwas weinerlich aussahen, ein Stück Ziegenkäse, der noch vom letzten Wochenende übrig war, und eine halbvolle Tüte Walnüsse. Und dann kam mir diese Idee – total spontan, so wie das nachts eben passiert. Ich dachte: „Warum eigentlich nicht ein Mini-Tartelett? In 30 Minuten? Das schaffst du.” Und wisst ihr was? Es war, als hätte mein kulinarischer Geist um elf Uhr nachts seinen größten Auftritt gehabt. Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl, wenn man völlig müde ist, aber die Kreativität plötzlich durchstartet. Genau so entstand dieser Publikumsliebling. Ich hab einfach angefangen zu improvisieren, den Blätterteig aus dem Kühlschrank geholt und losgelegt. Ehrlich, ich hab mir dabei die Finger mit Teig eingeschmiert und fast die Küchenwaage umgeworfen – es war herrlich chaotisch. Aber das Ergebnis? Ein kleines, goldenes Kunstwerk, das nach warmem Honig und gerösteten Nüssen duftete. Und seitdem mache ich diese Feigen-Ziegenkäse-Tartelettes immer wieder – für Gäste, für Familienfeste, für mich selbst an einem ruhigen Abend. Sie sind einfach dieser perfekte kleine Happen, der alle um den Verstand bringt.
Warum du diese Tartelettes lieben wirst
Okay, lass uns ehrlich sein: Es gibt Rezepte, die sind nett, und es gibt Rezepte, die werden zur Legende. Diese kleinen Tartelettes gehören definitiv zur zweiten Kategorie. Sie sind der Grund, warum Gäste nach dem Rezept fragen, noch bevor sie den letzten Bissen runtergeschluckt haben. Und das Beste daran? Sie sind unglaublich einfach zu machen, aber sie sehen aus, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du ein Gericht, das aussieht wie vom Profi-Pâtissier. Perfekt für Last-Minute-Gäste oder wenn du mal wieder zeigen willst, was du kannst.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Spezialitäten. Feigen, Ziegenkäse, Walnüsse, Honig und Blätterteig – das hast du vielleicht sogar schon zu Hause.
- Perfekt für Dinnerpartys: Als Vorspeise, Snack oder sogar als Hauptgericht mit einem kleinen Salat – diese Tartelettes sind der Star auf jedem Buffet. Sie sind der Publikumsliebling, versprochen!
- Absoluter Publikumsmagnet: Ich hab sie schon auf Geburtstagen, Weihnachtsfeiern und sogar beim Grillen serviert. Jeder liebt sie – von der veganen Freundin (mit veganem Käse) bis zum Fleischfan.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus cremigem Ziegenkäse, süßen Feigen, knusprigen Walnüssen und dem goldenen Honig ist einfach perfekt. Es ist diese Mischung, die dich nach dem ersten Bissen die Augen schließen lässt.
Was diese Tartelettes von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Blätterteig wird schön knusprig, der Ziegenkäse bleibt cremig, und die Feigen karamellisieren leicht im Ofen. Und dann kommt der Honig – nicht zu viel, nicht zu wenig – und die Walnüsse geben den letzten Crunch. Es ist kein Rezept, das du nur nachkochst. Es ist das Rezept, das du weitergibst. Glaub mir, nach dem ersten Mal wirst du es für jede Feier machen wollen.
Was du an Zutaten brauchst
Für dieses Rezept brauchst du keine Zauberei, sondern nur ein paar gute Zutaten, die perfekt harmonieren. Ich schwöre auf frische, reife Feigen – die sind das Herzstück. Aber keine Sorge, wenn du nur getrocknete findest, das geht auch. Hier ist meine Liste, die ich für meine Gäste immer parat habe.
- 1 Rolle Blätterteig (ca. 275 g) – Am besten aus dem Kühlregal, nicht aus der Tiefkühltruhe. Ich nehme gern den von „Blätterteig Meister” oder eine gute Eigenmarke. Wichtig: Er sollte schön kalt sein, damit er später gut aufgeht.
- 4-5 reife Feigen (ca. 200 g) – Sie sollten weich sein, aber nicht matschig. Wenn du sie drückst, gibt ein bisschen nach. Im Sommer sind sie am besten, aber auch im Herbst findest du oft gute Exemplare. (Tipp: Wenn du keine frischen Feigen hast, nimm getrocknete Feigen und weiche sie 10 Minuten in warmem Wasser ein.)
- 100 g Ziegenkäse (frisch oder Rolle) – Ich bevorzuge einen milden, cremigen Ziegenkäse, der nicht zu streng riecht. Die Marke „Chavroux” oder ein französischer Ziegenkäse aus dem Supermarkt tun es perfekt. Wenn du einen intensiveren Geschmack magst, nimm einen älteren Ziegenkäse.
- 50 g Walnüsse (gehackt) – Am besten frische Walnüsse, die du selbst knackst. Die aus der Tüte sind auch okay, aber sie schmecken oft ein bisschen ranzig. Röste sie vorher kurz in der Pfanne an – das bringt das Aroma so richtig raus.
- 2-3 EL Honig (flüssig) – Ein guter, aromatischer Honig ist Gold wert. Ich nehme gern Akazienhonig oder einen milden Waldhonig. Wenn du es etwas kräftiger magst, probier es mit Kastanienhonig. (Tipp: Für eine vegane Variante nimm Ahornsirup oder Agavendicksaft.)
- 1 Ei (zum Bestreichen) – Für die schöne, goldene Farbe. Du kannst auch nur Milch nehmen, aber das Ei gibt den extra Glanz.
- Eine Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Geschmack von Feigen und Käse unglaublich gut. Nimm am besten Meersalz oder Fleur de Sel.
- Optional: Frischer Thymian oder Rosmarin – Ein paar kleine Blättchen geben eine tolle, würzige Note. Ich mach das gern, wenn ich Gäste habe, die Kräuter mögen.
Und das war’s auch schon! Siehst du, wie einfach das ist? Keine Zutaten, die du extra bestellen musst. Alles bekommst du im gut sortierten Supermarkt oder sogar auf dem Wochenmarkt. Die Feigen sind im Spätsommer und Herbst am günstigsten, aber ehrlich, ich hab sie auch schon im Winter gefunden – sie schmecken dann halt etwas weniger süß, aber mit Honig kann man das ausgleichen.
Welche Küchengeräte du brauchst
Keine Sorge, du brauchst keine Profi-Küche für diese Tartelettes. Ich hab sie schon in einer winzigen Studentenwohnung mit einem alten Ofen gemacht. Hier ist, was du wirklich brauchst:
- Backblech oder Muffinblech: Ein normales Backblech reicht völlig, wenn du die Tartelettes als freie Form machst. Für die klassische, runde Form nimm ein Muffinblech mit 12 Mulden. Ich hab beides ausprobiert und finde das Muffinblech praktischer, weil die Ränder dann schön hoch werden.
- Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Schneiden der Feigen und des Käses. Ein scharfes Messer ist wichtig, damit die Feigen nicht zerdrückt werden.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Spart Zeit beim Abwaschen.
- Kleine Schüsseln: Zum Verquirlen des Eies und für die gehackten Walnüsse.
- Teigroller (optional): Wenn du den Blätterteig noch etwas dünner ausrollen willst. Ich mach das selten, weil ich die dicken, flockigen Schichten mag.
- Backpinsel: Zum Bestreichen mit Ei. Ein Silikonpinsel ist am besten, weil er keine Fasern verliert.
Ein Tipp von mir: Wenn du kein Muffinblech hast, kannst du auch einfach kleine Kreise aus dem Blätterteig ausstechen und die Ränder etwas hochdrücken. Das sieht dann rustikaler aus, aber genauso lecker. Ich hab das mal gemacht, als ich bei meiner Schwester war und ihr Muffinblech in der neuen Wohnung noch nicht ausgepackt war. Es hat trotzdem funktioniert!
So bereitest du die Tartelettes zu

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie du diese kleinen Kunstwerke zauberst. Keine Angst, es ist einfacher, als es klingt. Versprochen!
- Ofen vorheizen: Heiz den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor. Das ist die perfekte Temperatur, damit der Blätterteig schön aufgeht und die Feigen karamellisieren. Leg ein Backblech mit Backpapier aus oder fette dein Muffinblech leicht ein.
- Blätterteig vorbereiten: Roll den Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas aus, wenn er zu dick ist. Schneide ihn dann in 12 gleich große Quadrate (ca. 8×8 cm) oder Kreise, je nachdem, ob du ein Muffinblech benutzt. Drück die Teigstücke vorsichtig in die Mulden des Muffinblechs oder lege sie auf das Backblech. Die Ränder können ruhig etwas überstehen – das sieht später rustikal und hübsch aus.
- Ziegenkäse verteilen: Schneide den Ziegenkäse in 12 kleine Scheiben oder zerbrösele ihn. Verteile den Käse gleichmäßig auf den Teigstücken. Ich drück ihn immer leicht an, damit er nicht verrutscht. (Achtung: Nicht zu viel Käse, sonst wird das Tartelette zu schwer und der Teig geht nicht gut auf.)
- Feigen schneiden: Wasch die Feigen und schneide sie in dünne Scheiben (ca. 0,5 cm dick). Ich schneide sie immer längs, damit die schöne rote Mitte sichtbar bleibt. Leg 2-3 Scheiben auf jedes Tartelette, leicht überlappend. Das sieht später aus wie eine kleine Blüte.
- Walnüsse hacken: Hack die Walnüsse grob – nicht zu fein, ein paar größere Stücke sind schön für den Biss. Streue sie über die Feigen. Ich röste sie vorher manchmal kurz in einer trockenen Pfanne an, bis sie duften. Das dauert nur 2-3 Minuten und bringt so viel mehr Geschmack!
- Mit Ei bestreichen: Verquirle das Ei in einer kleinen Schüssel und bestreiche die freien Teigränder damit. Das gibt die schöne, goldene Farbe. Wenn du magst, kannst du auch etwas Milch oder Sahne nehmen – aber Ei ist am besten. (Tipp: Nicht zu viel auftragen, sonst wird der Teig labbrig.)
- Würzen: Streu eine kleine Prise Salz über jedes Tartelette. Das klingt vielleicht komisch, aber glaub mir, das Salz hebt den Geschmack von Feigen und Käse unglaublich. Wenn du Kräuter magst, leg jetzt ein paar Thymianblättchen drauf.
- Backen: Schieb das Blech in den Ofen und backe die Tartelettes 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn der Teig goldbraun und knusprig ist und die Feigen leicht zu blubbern beginnen. Der Duft in der Küche wird unglaublich sein – Honig, Nüsse und Käse, ein Traum!
- Honig drauf: Hol die Tartelettes aus dem Ofen und lass sie 2 Minuten abkühlen. Dann träufelst du den Honig mit einem Löffel darüber – nicht zu sparsam, aber auch nicht zu viel. Der Honig soll die Feigen und den Käse umschmeicheln, nicht darin ertränken.
- Servieren: Die Tartelettes schmecken am besten warm, direkt aus dem Ofen. Aber auch lauwarm sind sie ein Genuss. Ich serviere sie gern auf einer großen Platte, bestreut mit ein paar extra Walnüssen und einem Hauch von Meersalz. Dazu ein kleiner grüner Salat mit einem leichten Balsamico-Dressing – perfekt!
Ein wichtiger Tipp: Wenn du die Tartelettes für eine Party vorbereiten willst, kannst du sie einen Tag vorher backen und dann bei 150 °C für 5 Minuten aufwärmen. Sie verlieren nichts von ihrer Knusprigkeit. Ich hab das schon oft gemacht, und meine Gäste haben nie gemerkt, dass sie nicht ganz frisch waren. (Okay, ich hab es ihnen dann später verraten – aber erst nach dem zweiten Glas Wein!)
Tipps & Tricks für perfekte Tartelettes
Nachdem ich diese Tartelettes bestimmt schon 20 Mal gemacht habe, hab ich ein paar Tricks auf Lager, die dir das Leben leichter machen. Manche hab ich durch trial and error gelernt – und ja, ein paar Fehlschläge waren auch dabei!
- Der richtige Blätterteig: Nimm auf jeden Fall gekühlten Blätterteig, nicht den aus der Tiefkühltruhe. Der taut oft ungleichmäßig auf und wird dann labbrig. Wenn du nur TK hast, lass ihn über Nacht im Kühlschrank auftauen. Und roll ihn nicht zu dünn aus – die Schichten brauchen Platz zum Aufgehen.
- Feigen richtig behandeln: Reife Feigen sind empfindlich. Schneide sie erst kurz vor dem Belegen, sonst werden sie braun. Wenn du sie zu früh schneidest, tröpfeln sie Saft, und der Teig wird durchweicht. Ich hab das einmal gemacht und die Tartelettes waren unten matschig – nicht lecker!
- Käse nicht übertreiben: Ziegenkäse ist intensiv. Zu viel davon überdeckt die Feigen. Ein dünne Scheibe oder eine Handvoll Brösel reicht völlig. Wenn du Gäste hast, die Ziegenkäse nicht mögen, kannst du auch Feta oder Ricotta nehmen – das funktioniert auch super.
- Multitasking: Während die Tartelettes im Ofen sind, kannst du schon den Salat vorbereiten oder den Tisch decken. Die Backzeit ist kurz, also nutze sie! Ich stell immer einen Timer, denn bei 12 Minuten kann man schnell vergessen, dass der Ofen läuft.
- Die Honig-Falle: Gib den Honig erst nach dem Backen drauf. Wenn du ihn vorher drauf gibst, verbrennt er im Ofen und wird bitter. Ich hab das einmal gemacht und dachte, ich hätte eine neue Geschmacksrichtung erfunden – falsch gedacht! Der Honig karamellisiert zwar, aber er wird auch schnell schwarz.
Ein persönlicher Fail von mir: Ich hab mal vergessen, die Walnüsse zu rösten, weil ich dachte, das macht keinen Unterschied. Falsch! Die ungerösteten Nüsse waren fade und haben das ganze Gericht runtergezogen. Seitdem röste ich sie immer an – es dauert nur 2 Minuten und macht den Unterschied zwischen „ganz gut” und „unvergesslich”.
Variationen & kreative Ideen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es total anpassen kannst. Ich hab schon viele Varianten ausprobiert, und jede war auf ihre Art lecker. Hier sind ein paar Ideen, die du ausprobieren kannst:
- Vegetarisch & vegan: Für eine vegane Version nimm veganen Blätterteig (die meisten sind vegan, aber check die Zutatenliste), veganen Käse auf Mandelbasis und Ahornsirup statt Honig. Ich hab das für eine Freundin gemacht, und sie war total begeistert – sie hat nicht mal gemerkt, dass der Käse nicht echt war!
- Saisonale Früchte: Im Sommer kannst du statt Feigen auch Pfirsiche, Nektarinen oder Aprikosen nehmen. Im Herbst sind Birnen oder Äpfel toll – einfach in dünne Scheiben schneiden und mit etwas Zimt bestreuen. Im Winter gehen auch Orangenfilets oder Granatapfelkerne. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
- Herzhafte Variante: Lass den Honig weg und nimm stattdessen etwas Schmand oder Crème fraîche. Statt Walnüssen passen Pinienkerne oder gehackte Mandeln. Dazu etwas frischen Rosmarin – das gibt ein tolles, herzhaftes Tartelette, das perfekt zu einem Glas Rotwein passt.
- Käsevariationen: Ziegenkäse ist klassisch, aber du kannst auch Gorgonzola, Roquefort oder einen milden Camembert nehmen. Jeder Käse gibt eine andere Note. Ich hab mal eine Version mit Blauschimmelkäse gemacht – die war der Hammer, aber nichts für schwache Nerven!
- Süße Variante: Für eine Dessertversion nimm etwas Zucker und Zimt auf den Feigen, lass den Ziegenkäse weg und nimm stattdessen Mascarpone oder Ricotta. Statt Walnüssen passen Pekannüsse oder gehackte Haselnüsse. Ein Klecks Schlagsahne dazu – und du hast ein Dessert, das alle umhaut.
Ich persönlich liebe die Variante mit Birnen und Gorgonzola. Die hab ich mal an einem verregneten Sonntag gemacht, als ich keine Feigen im Haus hatte. Die Birnen waren noch fest, und der Gorgonzola war schön cremig. Dazu ein paar Walnüsse und etwas Honig – es war wie eine Umarmung auf einem Teller. Probiert es aus!
Servieren & Aufbewahren
Die Tartelettes sind am besten warm, direkt aus dem Ofen. Aber sie schmecken auch lauwarm oder sogar bei Zimmertemperatur – perfekt für ein Buffet, wo die Gäste sich selbst bedienen. Ich serviere sie gern auf einer großen, flachen Platte, bestreut mit ein paar extra Walnüssen und einem Hauch von Fleur de Sel. Dazu ein kleiner grüner Salat mit einem leichten Balsamico-Dressing – die Säure des Dressings balanciert die Süße des Honigs perfekt aus.
Was das Aufbewahren angeht: Tartelettes sind Frischlinge – sie schmecken am besten am Tag der Zubereitung. Aber du kannst sie auch 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wickel sie dazu in Frischhaltefolie oder lege sie in eine luftdichte Dose. Wichtig: Lass sie vor dem Einpacken komplett abkühlen, sonst wird der Teig weich.
Zum Aufwärmen: Heiz den Ofen auf 150 °C vor und backe die Tartelettes 5-7 Minuten. Sie werden dann fast wieder so knusprig wie frisch gebacken. Die Mikrowelle ist keine gute Idee – da werden sie labbrig und verlieren ihren Charme. Ich hab das einmal gemacht, als ich keine Geduld hatte, und es war eine herbe Enttäuschung. Glaub mir, der Ofen lohnt sich!
Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am nächsten Tag schmecken die Tartelettes oft noch intensiver, weil der Honig und der Käse durchgezogen sind. Aber die Knusprigkeit leidet etwas. Ich finde, sie sind dann perfekt für ein Picknick oder als schneller Snack unterwegs.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Okay, lass uns mal einen Blick auf die Nährwerte werfen. Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich hab die Werte mal grob berechnet. Pro Tartelette (bei 12 Stück) kommst du auf etwa:
- Kalorien: ca. 150-180 kcal
- Fett: ca. 10-12 g (davon gesättigte Fettsäuren: 4-5 g)
- Kohlenhydrate: ca. 12-15 g (davon Zucker: 6-8 g)
- Eiweiß: ca. 4-5 g
- Ballaststoffe: ca. 1-2 g
Die Tartelettes sind also kein Diätgericht, aber sie sind auch kein schwerer Kalorienbombe. Die Feigen liefern Ballaststoffe, Kalium und eine gute Portion Antioxidantien. Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut fürs Herz sind. Ziegenkäse hat weniger Laktose als Kuhmilchkäse und ist oft leichter verdaulich. Honig enthält Enzyme und Antioxidantien – in Maßen genossen, ist er sogar gesünder als raffinierter Zucker.
Wenn du auf eine ausgewogene Ernährung achtest, sind zwei Tartelettes als Vorspeise oder Snack völlig okay. Als Hauptgericht würde ich sie mit einem großen Salat kombinieren. Und für alle, die auf Gluten achten müssen: Es gibt inzwischen guten glutenfreien Blätterteig im Handel. Ich hab den von „Schar” ausprobiert, und er funktioniert überraschend gut.
Ein persönlicher Gedanke: Ich finde, gutes Essen muss nicht immer perfekt sein. Diese Tartelettes sind ein Genuss, der die Seele wärmt. Und manchmal ist das der beste Nährwert, den man haben kann.
Fazit
Also, da hast du es – mein Rezept für die besten Feigen-Ziegenkäse-Tartelettes mit Walnuss-Honig, die garantiert zum Publikumsliebling werden. Sie sind einfach, schnell und sehen trotzdem aus wie vom Profi. Ob für eine Dinnerparty, ein gemütliches Abendessen zu zweit oder als Mitbringsel zum nächsten Grillfest – diese Tartelettes sind immer ein Gewinner.
Ich liebe dieses Rezept, weil es zeigt, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas Besonderes zu zaubern. Es ist ehrlich, unkompliziert und einfach verdammt lecker. Seit ich es das erste Mal ausprobiert habe, ist es aus meiner Rezeptsammlung nicht mehr wegzudenken. Und ich bin sicher, dass es dir genauso gehen wird.
Jetzt bist du dran! Probier es aus, und lass mich wissen, wie es dir schmeckt. Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder hast du einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Schreib es in die Kommentare – ich bin total gespannt! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit deinen Freunden. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden. Versprochen, du wirst es nicht bereuen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Tartelettes auch mit getrockneten Feigen machen?
Ja, absolut! Weiche die getrockneten Feigen vor der Verwendung 10 Minuten in warmem Wasser ein, damit sie wieder schön saftig werden. Lass sie dann gut abtropfen, bevor du sie auf den Teig legst. Der Geschmack ist etwas konzentrierter, aber genauso lecker.
Wie verhindere ich, dass der Blätterteig durchweicht?
Das ist eine gute Frage! Der Trick ist, die Feigen erst kurz vor dem Backen auf den Teig zu legen und sie nicht zu lange liegen zu lassen. Außerdem hilft es, den Teig vor dem Belegen mit einer dünnen Schicht Paniermehl oder gemahlenen Mandeln zu bestreuen – das saugt die Feuchtigkeit auf. Und natürlich: Nicht zu viel Honig vor dem Backen draufgeben!
Kann ich die Tartelettes einfrieren?
Ja, das geht! Am besten frierst du sie ungebacken ein. Lege die vorbereiteten Tartelettes auf ein Blech und friere sie ein, bis sie fest sind. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umpacken. Zum Backen einfach aus dem Gefrierfach nehmen und direkt in den Ofen schieben – die Backzeit verlängert sich um etwa 5 Minuten. Einfach und praktisch!
Welcher Wein passt am besten zu den Tartelettes?
Ich empfehle einen leichten, fruchtigen Weißwein wie einen Riesling oder einen Sauvignon Blanc. Die Säure des Weins balanciert die Süße des Honigs und die Cremigkeit des Ziegenkäses perfekt aus. Wenn du lieber Rotwein magst, nimm einen leichten Pinot Noir – der ist nicht zu schwer und passt wunderbar. Oder ein Glas Cidre – das ist auch eine tolle Kombination!
Kann ich die Tartelettes auch ohne Muffinblech machen?
Klar, kein Problem! Du kannst einfach kleine Kreise oder Quadrate aus dem Blätterteig ausstechen und die Ränder etwas hochdrücken. Lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und belege sie wie gewohnt. Sie sehen dann etwas rustikaler aus, aber der Geschmack ist genauso gut. Ich mach das oft, wenn ich keine Lust habe, das Muffinblech aus dem Schrank zu holen.
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Beste Feigen-Ziegenkäse-Tartelettes mit Walnuss-Honig
Diese kleinen Tartelettes sind der absolute Publikumsliebling: knuspriger Blätterteig, cremiger Ziegenkäse, süße Feigen und geröstete Walnüsse, verfeinert mit goldenem Honig. In nur 30 Minuten zauberst du ein Gericht, das aussieht wie vom Profi-Pâtissier.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 12 Tartelettes (4-6 Portionen) 1x
- Category: Vorspeise / Snack
- Cuisine: Mediterran
Ingredients
- 1 Rolle Blätterteig (ca. 275 g / 9.7 oz)
- 4–5 reife Feigen (ca. 200 g / 7 oz)
- 100 g Ziegenkäse (frisch oder Rolle) (ca. 3.5 oz)
- 50 g Walnüsse, gehackt (ca. 1.8 oz)
- 2–3 EL Honig (flüssig)
- 1 Ei (zum Bestreichen)
- 1 Prise Salz
- Optional: Frischer Thymian oder Rosmarin
Instructions
- Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen oder ein Muffinblech leicht einfetten.
- Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas ausrollen, falls zu dick. In 12 gleich große Quadrate (ca. 8×8 cm) oder Kreise schneiden. Teigstücke vorsichtig in die Mulden des Muffinblechs drücken oder auf das Backblech legen.
- Ziegenkäse in 12 kleine Scheiben schneiden oder zerbröseln und gleichmäßig auf den Teigstücken verteilen. Leicht andrücken.
- Feigen waschen und in dünne Scheiben (ca. 0,5 cm dick) schneiden. 2-3 Scheiben leicht überlappend auf jedes Tartelette legen.
- Walnüsse grob hacken (optional in einer trockenen Pfanne 2-3 Minuten anrösten) und über die Feigen streuen.
- Ei verquirlen und die freien Teigränder damit bestreichen.
- Eine kleine Prise Salz über jedes Tartelette streuen. Nach Wunsch ein paar Thymianblättchen darauflegen.
- Tartelettes 12-15 Minuten backen, bis der Teig goldbraun und knusprig ist und die Feigen leicht zu blubbern beginnen.
- Tartelettes aus dem Ofen nehmen und 2 Minuten abkühlen lassen. Dann den Honig mit einem Löffel darüberträufeln.
- Am besten warm servieren, nach Wunsch mit extra Walnüssen und einer Prise Meersalz bestreut.
Notes
Die Tartelettes schmecken am besten warm, direkt aus dem Ofen. Sie können aber auch 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt und bei 150 °C für 5-7 Minuten aufgewärmt werden. Für eine vegane Variante veganen Blätterteig, veganen Käse und Ahornsirup verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 2 Tartelettes
- Calories: 165
- Sugar: 7
- Sodium: 120
- Fat: 11
- Saturated Fat: 4.5
- Carbohydrates: 13.5
- Fiber: 1.5
- Protein: 4.5
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