Ich stand letzten Dienstag in der Schlange beim Fischhändler, als mich dieser Geruch traf. Nicht der Geruch von Fisch, nein – es war der Duft von heißen Kartoffeln und Butter, der aus der kleinen Imbissbude nebenan wehte. Und plötzlich war ich wieder acht Jahre alt, in der winzigen Küche meiner Tante Lilo in der Schweiz. Sie hatte diese alte, viereckige Waffeleisen-Platte, die sie nur einmal im Jahr benutzte – für ihre berühmten Kartoffelwaffeln. Ich konnte das Brutzeln hören, das leise Zischen, wenn der Teig auf das heiße Eisen traf.
Tante Lilo ist schon lange nicht mehr da, und ihre Waffelplatte habe ich leider nie geerbt. Aber dieser Moment im Regen, mit dem Geruch von Kartoffeln in der Nase, ließ mich nicht mehr los. Ich musste dieses Gefühl wieder einfangen, diesen ersten Bissen von etwas, das außen so herrlich knusprig und innen weich und warm war. Ich habe ihr Rezept nie bekommen – es war so eine Sache „nach Gefühl”. Also habe ich experimentiert. Und nach etlichen Versuchen, die eher wie Kartoffelpuffer im Waffeldesign aussahen, ist mir endlich etwas Gelungenes passiert.
Diese Kartoffel-Rösti-Waffeln sind das Ergebnis. Sie sind nicht nur eine Beilage – sie sind die Hauptattraktion. Kombiniert mit seidigem Räucherlachs und einem cremigen Dill-Frischkäse werden sie zu einem Frühstück, das nach Sonntag schmeckt, selbst wenn es draußen regnet. Vielleicht kennen Sie das ja – dieses Verlangen nach etwas Besonderem, das ein bisschen nach Kindheit schmeckt, aber trotzdem modern ist. Genau das sind diese Waffeln. Ein bisschen Arbeit, ja, aber jeder Bissen lohnt sich.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Diese Waffeln sind nicht einfach nur ein weiteres Frühstücksgericht. Sie sind eine Erfahrung. Ich habe dieses Rezept so lange getestet, bis die perfekte Knusprigkeit erreicht war – und ich kann Ihnen sagen, es hat ein paar feuchte, matschige Waffeln gebraucht, um hier anzukommen. Aber jetzt habe ich ein System, das funktioniert.
- Perfekt knusprig & innen zart: Das Geheimnis liegt in der Zubereitung der Kartoffeln und der richtigen Temperatur. Keine labbrigen Waffeln mehr!
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen ausgefallenen Lebensmittelladen. Kartoffeln, Eier, Mehl und Gewürze – das haben die meisten zu Hause.
- Schnell zubereitet: In weniger als 30 Minuten haben Sie ein Frühstück, das aussieht, als hätten Sie stundenlang gearbeitet.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe diese Waffeln schon für meine Familie, für Freunde und sogar für skeptische Schwiegermütter gemacht – alle waren begeistert. Die Kombination aus herzhaften Waffeln, salzigem Lachs und frischem Dill ist einfach unwiderstehlich.
- Unverschämt lecker: Ehrlich, der erste Bissen ist wie eine kleine Umarmung für den Gaumen. Die Knusprigkeit, die Cremigkeit, der Rauchgeschmack – das ist Comfort Food auf einem neuen Level.
Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Es ist die Zubereitung der Kartoffeln. Ich schwöre auf eine spezielle Methode, die die überschüssige Stärke entfernt und für diese unglaubliche Knusprigkeit sorgt, ohne dass die Waffeln fettig werden. Und der Dill-Frischkäse? Der ist so einfach, dass Sie sich fragen werden, warum Sie ihn nicht schon immer selbst gemacht haben. Es ist dieses eine Rezept, bei dem Sie nach dem ersten Bissen die Augen schließen müssen. Versprochen.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für diese Kartoffel-Rösti-Waffeln mit Räucherlachs und Dill-Frischkäse brauchen Sie keine exotischen Zutaten. Es sind alles Dinge, die Sie entweder im Vorratsschrank haben oder leicht im Supermarkt bekommen. Ich zeige Ihnen, worauf Sie achten sollten, damit das Ergebnis perfekt wird.
Für die Kartoffel-Rösti-Waffeln:
- 800 g mehligkochende Kartoffeln (oder vorwiegend festkochend – ich nehme am liebsten mehligkochende, weil sie schön weich werden und die Waffeln innen fluffig macht)
- 1 große Zwiebel, fein gerieben (das gibt eine extra Portion Würze und hilft, die Feuchtigkeit zu binden)
- 2 Eier (Größe M, Raumtemperatur – sie verbinden die Masse besser)
- 3 EL Weizenmehl (Type 405 – Sie können auch glutenfreies Mehl nehmen, aber dann wird die Bindung etwas anders)
- 1 TL Salz (ich verwende gerne feines Meersalz)
- 1/2 TL Pfeffer (frisch gemahlen, schwarzer Pfeffer)
- 1/2 TL Knoblauchpulver (optional, aber ich liebe die dezente Note)
- Butter oder Öl zum Bestreichen des Waffeleisens (Butter gibt mehr Geschmack, aber Öl ist hitzebeständiger)
Für den Dill-Frischkäse:

- 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe – der cremigste. Ich empfehle Philadelphia oder eine gute Eigenmarke)
- 3 EL saure Sahne (oder griechischer Joghurt für eine leichtere Variante)
- 1 Bund frischer Dill, fein gehackt (getrockneter Dill geht im Notfall auch, aber frischer ist geschmacklich unschlagbar)
- Saft von 1/2 Zitrone (frisch gepresst, nicht aus der Flasche – das macht den Unterschied)
- 1/2 TL Salz
- 1/4 TL weißer Pfeffer (schwarzer Pfeffer würde den Frischkäse verfärben)
Zum Belegen und Servieren:
- 200 g Räucherlachs (in dünnen Scheiben – achten Sie auf gute Qualität, am besten aus nachhaltigem Fang)
- Frischer Dill zum Garnieren
- Ein Spritzer Zitronensaft
- Kapern (optional, für eine salzige Note)
Substitutions-Tipp: Für eine glutenfreie Version können Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Ich habe gute Erfahrungen mit einer Mischung aus Reismehl und Maisstärke gemacht. Für eine vegane Variante ersetzen Sie die Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen, die Sie mit 6 EL Wasser anrühren und 5 Minuten quellen lassen. Statt Frischkäse nehmen Sie eine vegane Alternative.
Benötigte Küchengeräte
Bevor wir loslegen, hier die Ausrüstung, die Sie brauchen. Keine Sorge, es ist nichts Exotisches dabei.
- Waffeleisen: Ein klassisches Waffeleisen für belgische Waffeln ist ideal. Ich habe ein relativ günstiges Modell, das aber eine gute Antihaftbeschichtung hat. Wenn Sie kein Waffeleisen haben, können Sie die Masse auch als Rösti in einer Pfanne braten. Wichtig: Lassen Sie das Eisen gut vorheizen.
- Küchenreibe: Eine grobe Reibe ist perfekt. Ich benutze eine klassische Vierkantreibe. Eine Küchenmaschine mit Reibscheibe geht auch, aber die Kartoffeln sollten nicht zu fein geraspelt werden.
- Küchentuch oder Mulltuch: Das ist mein Geheimtipp! Sie brauchen es, um die geraspelten Kartoffeln auszudrücken. Ohne diesen Schritt werden die Waffeln matschig.
- Große Schüssel: Zum Mischen der Zutaten.
- Pfannenwender: Zum Herausnehmen der Waffeln aus dem Eisen.
- Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Schneiden des Lachses und des Dills.
- Kleine Schüssel: Für den Dill-Frischkäse.
Ein Tipp zur Pflege Ihres Waffeleisens: Nach jedem Gebrauch das Eisen ausstecken lassen und mit einem feuchten Tuch auswischen, wenn es noch warm ist. Niemals mit einem Scheuerschwamm rangehen – das zerstört die Beschichtung. Mein erstes Waffeleisen habe ich auf diese Weise ruiniert und danach klebte alles. Einmal gelernt, nie wieder vergessen.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
Jetzt wird es ernst! Folgen Sie diesen Schritten, und Sie werden mit den knusprigsten Kartoffel-Rösti-Waffeln belohnt, die Sie je gegessen haben.
Schritt 1: Kartoffeln vorbereiten (10 Minuten)
Schälen Sie die Kartoffeln und waschen Sie sie kurz ab. Reiben Sie sie dann mit der groben Seite der Küchenreibe in eine große Schüssel. Geben Sie die geraspelten Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch und drehen Sie es fest zusammen. Drücken Sie so viel Flüssigkeit wie möglich heraus – das ist der wichtigste Schritt! Die Flüssigkeit, die Sie herauspressen, können Sie übrigens wegschütten. Die trockenen Kartoffelraspel kommen zurück in die Schüssel.
Mein Tipp: Ich mache das immer über der Spüle, sonst tropft es über die ganze Küche. Und nehmen Sie ein Tuch, das Sie nicht mehr zum Abtrocknen benutzen – die Stärke färbt ab.
Schritt 2: Teig zubereiten (5 Minuten)
Reiben Sie die Zwiebel fein in die Schüssel zu den Kartoffeln. Fügen Sie die Eier, das Mehl, Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver hinzu. Mischen Sie alles gut mit den Händen oder einem Löffel, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Sie sollte feucht, aber nicht nass sein. Wenn sie zu nass ist, geben Sie noch einen Esslöffel Mehl dazu.
Achtung: Die Masse sollte sofort verarbeitet werden, da die Kartoffeln sonst anfangen, braun zu werden. Keine Sorge, das ist nur Oxidation und schmeckt man nicht, aber es sieht nicht so schön aus.
Schritt 3: Dill-Frischkäse zubereiten (5 Minuten)
Während die Kartoffelmasse etwas ruht (oder Sie das Waffeleisen vorheizen), bereiten Sie den Dill-Frischkäse zu. Geben Sie den Frischkäse und die saure Sahne in eine kleine Schüssel. Rühren Sie glatt. Fügen Sie den gehackten Dill, den Zitronensaft, Salz und weißen Pfeffer hinzu. Vermischen Sie alles gut. Schmecken Sie ab – der Frischkäse sollte frisch und würzig sein, aber nicht zu salzig. Stellen Sie ihn bis zum Servieren kalt.
Schritt 4: Waffeln backen (15-20 Minuten)
Heizen Sie Ihr Waffeleisen gut vor. Ich stelle es auf die höchste Stufe, da die Kartoffeln viel Hitze brauchen, um knusprig zu werden. Bestreichen Sie die heißen Platten dünn mit Butter oder Öl. Geben Sie eine großzügige Portion der Kartoffelmasse in die Mitte des Eisens (etwa 2-3 gehäufte Esslöffel). Schließen Sie das Eisen und drücken Sie es leicht an. Backen Sie die Waffel für 4-6 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig ist. Öffnen Sie das Eisen nicht zu früh, sonst reißt die Waffel auseinander.
Warnung: Die erste Waffel ist oft ein „Test-Waffel”. Keine Sorge, wenn sie nicht perfekt aussieht. Das passiert mir jedes Mal. Die Masse ist dann einfach noch nicht heiß genug.
Schritt 5: Anrichten und Servieren (5 Minuten)
Legen Sie die fertigen Waffeln auf einen Teller. Verteilen Sie großzügig den Dill-Frischkäse darauf. Legen Sie dann die Scheiben Räucherlachs kunstvoll auf den Frischkäse. Garnieren Sie mit frischem Dill und einem Spritzer Zitronensaft. Wenn Sie mögen, können Sie noch ein paar Kapern darüber streuen – das gibt eine schöne salzige Note.
Servieren Sie die Waffeln sofort, solange sie noch warm und knusprig sind. Der Kontrast zwischen der warmen, knusprigen Waffel und dem kühlen, cremigen Frischkäse und dem seidigen Lachs – einfach himmlisch!
Tipps & Techniken für perfekte Kartoffel-Rösti-Waffeln
Ich habe einige Fehler gemacht, damit Sie sie nicht machen müssen. Hier sind meine besten Tipps aus unzähligen Testdurchläufen.
- Die Kartoffeln richtig ausdrücken: Das ist der häufigste Fehler. Wenn Sie die Flüssigkeit nicht gründlich genug herauspressen, werden die Waffeln innen matschig und außen nicht knusprig. Nehmen Sie sich Zeit – Ihre Armmuskeln werden es Ihnen danken.
- Das Waffeleisen richtig vorheizen: Geduld ist hier eine Tugend. Lassen Sie das Eisen mindestens 5 Minuten auf höchster Stufe vorheizen, bevor Sie die erste Portion Teig hineingeben. Ein zu kaltes Eisen ist der Feind der Knusprigkeit.
- Nicht zu viel Teig auf einmal: Die Waffeln sollten nicht zu dick sein, sonst werden sie innen nicht gar. Etwa 2-3 Esslöffel pro Waffel sind perfekt. Die Masse sollte sich gleichmäßig verteilen, aber nicht überlaufen.
- Die richtige Temperatur finden: Wenn die Waffel nach 4 Minuten noch blass ist, erhöhen Sie die Temperatur. Wenn sie anbrennt, reduzieren Sie sie. Jedes Waffeleisen ist anders – lernen Sie Ihres kennen.
- Die Waffeln warm halten: Legen Sie die fertigen Waffeln auf ein Backblech und schieben Sie sie bei 100°C (Ober-/Unterhitze) in den Ofen. So bleiben sie knusprig, während Sie die nächsten backen. Nicht abdecken, sonst werden sie weich!
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein wunderbares Grundgerüst, das Sie nach Lust und Laune abwandeln können. Hier sind einige Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Vegetarische Variante: Lassen Sie den Räucherlachs einfach weg und servieren Sie die Waffeln mit gebratenen Champignons und einem pochierten Ei. Das ist mein absolutes Lieblingsfrühstück an einem freien Sonntag.
- Mit Kräutern verfeinern: Geben Sie frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder sogar etwas Rosmarin in den Kartoffelteig. Das gibt eine ganz neue Geschmacksdimension.
- Mit Käse überbacken: Streuen Sie vor dem Servieren etwas geriebenen Gruyère oder Emmentaler über die heißen Waffeln. Der Käse schmilzt leicht und wird herrlich cremig.
- Mit Avocado: Statt Räucherlachs können Sie die Waffeln auch mit zerdrückter Avocado, einem Spritzer Limette und Chili-Flocken servieren. Das ist eine frische, vegane Alternative.
- Süße Variante: Lassen Sie Salz und Pfeffer weg und geben Sie einen Esslöffel Zucker und etwas Zimt in den Teig. Servieren Sie die Waffeln mit Apfelmus oder Ahornsirup. Klingt verrückt, schmeckt aber fantastisch!
Servier- und Aufbewahrungsvorschläge
Diese Kartoffel-Rösti-Waffeln schmecken am besten frisch und heiß. Aber ich weiß, dass nicht immer alles auf einmal gegessen wird. Hier ist, wie Sie sie am besten servieren und lagern.
Servieren: Die Waffeln sollten sofort nach dem Backen serviert werden, damit sie ihre Knusprigkeit behalten. Ich serviere sie gerne auf einem großen Holzbrett oder einem flachen Teller, damit der Belag schön zur Geltung kommt. Dazu passt ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing oder ein Glas Sekt für den besonderen Anlass.
Aufbewahrung: Übrig gebliebene Waffeln (falls es welche gibt!) können Sie im Kühlschrank aufbewahren. Lassen Sie sie vollständig abkühlen und legen Sie sie dann in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank halten sie sich 2-3 Tage.
Einfrieren: Die Waffeln lassen sich auch hervorragend einfrieren. Stapeln Sie sie mit Backpapier zwischen den einzelnen Waffeln in einem Gefrierbeutel. So kleben sie nicht zusammen. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu 3 Monate.
Wiederaufwärmen: Der beste Weg, die Knusprigkeit wiederherzustellen, ist der Toaster oder der Backofen. Legen Sie die Waffeln für 3-4 Minuten in den Toaster oder backen Sie sie bei 180°C für 5-7 Minuten im Ofen. Die Mikrowelle ist keine gute Idee – sie macht die Waffeln leider weich und gummiartig. Das habe ich einmal ausprobiert und bitter bereut.
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Diese Waffeln sind nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern haben auch einige gesundheitliche Vorteile – natürlich in Maßen genossen.
| Nährwertangaben (pro Portion, ca. 2 Waffeln mit Belag) | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 450 kcal |
| Protein | 22 g |
| Fett | 25 g |
| Kohlenhydrate | 38 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
Gesundheitliche Vorteile: Kartoffeln sind eine gute Quelle für Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe – besonders wenn Sie die Schale dranlassen (was ich für dieses Rezept nicht empfehle, aber für andere Gerichte). Räucherlachs liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Dill ist reich an Antioxidantien und wirkt entzündungshemmend. Frischkäse liefert Kalzium für starke Knochen.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl), Milchprodukte (Frischkäse, Butter, saure Sahne) und Fisch (Räucherlachs). Für eine glutenfreie oder vegane Variante sehen Sie sich die Substitutionshinweise oben an.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich statt mehligkochenden auch festkochende Kartoffeln verwenden?
Ja, das geht. Die Waffeln werden dann etwas fester und weniger fluffig. Ich persönlich bevorzuge mehligkochende Kartoffeln, weil sie innen weicher sind. Aber festkochende funktionieren auch – drücken Sie sie nur noch gründlicher aus.
Warum werden meine Waffeln nicht knusprig?
Das liegt meistens an zu viel Feuchtigkeit in der Kartoffelmasse. Drücken Sie die geraspelten Kartoffeln wirklich sehr gut aus. Ein weiterer Grund könnte sein, dass das Waffeleisen nicht heiß genug ist. Lassen Sie es richtig vorheizen und ölen Sie es gut ein.
Kann ich den Dill-Frischkäse durch etwas anderes ersetzen?
Absolut! Ein klassischer Meerrettich-Frischkäse passt auch hervorragend zu Lachs. Oder Sie machen einen einfachen Zitronen-Joghurt-Dip. Für eine vegane Variante nehmen Sie einen pflanzlichen Frischkäse und mischen ihn mit Dill und Zitronensaft.
Wie verhindere ich, dass die Waffeln im Eisen kleben bleiben?
Ein gut eingefettetes und richtig vorgeheiztes Waffeleisen ist die halbe Miete. Bestreichen Sie die Platten vor jeder Waffel dünn mit Butter oder Öl. Verwenden Sie ein Öl mit hohem Rauchpunkt, wie Rapsöl oder Kokosöl. Butter gibt mehr Geschmack, kann aber bei zu hoher Hitze verbrennen.
Kann ich die Waffeln auch im Voraus zubereiten?
Ja, Sie können die Waffeln backen und dann abkühlen lassen. Bewahren Sie sie im Kühlschrank auf und wärmen Sie sie im Toaster oder Backofen wieder auf. Der Belag (Frischkäse und Lachs) sollte aber erst kurz vor dem Servieren aufgetragen werden, damit die Waffeln nicht durchweichen.
Fazit
Diese Kartoffel-Rösti-Waffeln mit Räucherlachs und Dill-Frischkäse sind für mich mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Erinnerung an gemütliche Morgen, an das Gefühl, etwas Besonderes zu essen, auch wenn der Tag erst angefangen hat. Sie sind der Beweis, dass man mit einfachen Zutaten etwas wirklich Magisches zaubern kann – etwas, das nach mehr schmeckt, als es ist.
Ich liebe es, wie dieses Gericht die Menschen zusammenbringt. Wenn ich diese Waffeln mache, bleibt keiner am Tisch still. Es wird gelacht, es wird genossen, und es wird nachgelegt. Und genau das ist es, was gutes Essen für mich ausmacht. Es muss nicht kompliziert sein. Es muss nur von Herzen kommen – und gut schmecken, natürlich.
Probieren Sie es aus! Seien Sie mutig, variieren Sie die Zutaten nach Ihrem Geschmack und machen Sie dieses Rezept zu Ihrem eigenen. Vielleicht entdecken Sie ja Ihre eigene, ganz persönliche Version davon. Und wenn Sie es ausprobieren, lassen Sie es mich wissen! Hinterlassen Sie unten einen Kommentar oder teilen Sie Ihre Kreation auf Pinterest. Ich bin schon sehr gespannt, wie Ihre Kartoffel-Rösti-Waffeln geworden sind.
Bis zum nächsten Mal – und guten Appetit!
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Wohlig knusprige Kartoffel-Rösti-Waffeln mit Räucherlachs und Dill-Frischkäse
Diese Kartoffel-Rösti-Waffeln sind außen herrlich knusprig und innen weich und warm. Kombiniert mit seidigem Räucherlachs und einem cremigen Dill-Frischkäse werden sie zu einem Frühstück, das nach Sonntag schmeckt.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Frühstück
- Cuisine: Schweizerisch
Ingredients
- 800 g mehligkochende Kartoffeln
- 1 große Zwiebel, fein gerieben
- 2 Eier (Größe M, Raumtemperatur)
- 3 EL Weizenmehl (Type 405)
- 1 TL Salz
- 1/2 TL Pfeffer (frisch gemahlen)
- 1/2 TL Knoblauchpulver (optional)
- Butter oder Öl zum Bestreichen des Waffeleisens
- 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
- 3 EL saure Sahne
- 1 Bund frischer Dill, fein gehackt
- Saft von 1/2 Zitrone
- 1/2 TL Salz
- 1/4 TL weißer Pfeffer
- 200 g Räucherlachs (in dünnen Scheiben)
- Frischer Dill zum Garnieren
- Ein Spritzer Zitronensaft
- Kapern (optional)
Instructions
- Kartoffeln schälen, waschen und mit der groben Seite der Küchenreibe in eine große Schüssel reiben. Die geraspelten Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch geben und fest zusammendrehen, um so viel Flüssigkeit wie möglich herauszupressen. Die trockenen Kartoffelraspel zurück in die Schüssel geben.
- Die Zwiebel fein in die Schüssel zu den Kartoffeln reiben. Eier, Mehl, Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver hinzufügen. Alles gut mit den Händen oder einem Löffel mischen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Die Masse sollte feucht, aber nicht nass sein.
- Für den Dill-Frischkäse: Frischkäse und saure Sahne in eine kleine Schüssel geben und glatt rühren. Gehackten Dill, Zitronensaft, Salz und weißen Pfeffer hinzufügen und gut vermischen. Abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.
- Waffeleisen gut vorheizen (höchste Stufe). Die heißen Platten dünn mit Butter oder Öl bestreichen. Eine großzügige Portion der Kartoffelmasse (ca. 2-3 gehäufte Esslöffel) in die Mitte des Eisens geben. Das Eisen schließen und leicht andrücken. Die Waffel 4-6 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig ist.
- Die fertigen Waffeln auf einen Teller legen. Großzügig Dill-Frischkäse darauf verteilen. Die Scheiben Räucherlachs kunstvoll auf den Frischkäse legen. Mit frischem Dill und einem Spritzer Zitronensaft garnieren. Nach Wunsch Kapern darüber streuen. Sofort servieren.
Notes
Die Kartoffeln gründlich ausdrücken, damit die Waffeln knusprig werden. Das Waffeleisen gut vorheizen. Die erste Waffel ist oft ein Test-Waffel. Die fertigen Waffeln im Ofen bei 100°C warm halten, nicht abdecken.
Nutrition
- Serving Size: 2 Waffeln mit Belag
- Calories: 450
- Sugar: 3
- Sodium: 800
- Fat: 25
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 4
- Protein: 22
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