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Betty Campbell

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Perfekte Marzipan-Kekse mit Amaretto-Kern: Einfaches Rezept für Gäste

Ready In 45 Minuten
Servings 25 Stück
Difficulty Medium

Letzten Dienstag stand ich an der Kasse im Supermarkt, völlig in Gedanken, als die Frau vor mir ihren Einkauf aufs Band legte. Und dann traf mich der Duft. Es war nicht Parfüm oder Waschmittel – es war der unverwechselbare, süße, fast medizinische Geruch von Bittermandelöl, der von ihren Händen ausging. Und plötzlich war ich sieben, in der winzigen Küche meiner Tante Margot, die mit mehligen Fingern kleine Kugeln formte und dabei leise vor sich hin summte. Sie machte diese Marzipan-Kekse mit einem geheimen Amaretto-Kern, und ich durfte immer die Kirschen halbieren. Einmal, das weiß ich noch genau, ließ ich eine fallen und sie rollte unter den Kühlschrank. Meine Tante seufzte nur, sagte: „Das war die Schönste.“ und schenkte mir trotzdem die nächste. Ich habe den Duft von Bittermandel nie wieder vergessen, aber erst jetzt, Jahre später, habe ich versucht, dieses eine, perfekte Gefühl wieder einzufangen. Vielleicht kennt ihr das ja – diese eine Sache, die man einfach wiederhaben will, nicht nur das Rezept, sondern den Moment.

Dieses Rezept hier ist mein Versuch, diesen Moment einzufangen. Es sind nicht einfach nur Plätzchen. Es sind diese Marzipan-Kekse mit Amaretto-Kern, die auf jeder Zunge zergehen und bei jedem Bissen eine kleine, warme Explosion auslösen. Die Kombination aus dem süßen, fast buttrigen Marzipan und dem intensiven, leicht alkoholischen Amaretto-Kern ist einfach unwiderstehlich. Perfekt für einen gemütlichen Nachmittag mit Freunden, aber auch der heimliche Star auf jedem Keksteller – lassen wir uns nichts vormachen, die werden zuerst gegessen. Ich habe das Rezept so lange getestet, bis es genau so schmeckt wie damals, nur dass ich diesmal die Kirsche nicht fallen lasse. Versprochen.

Warum ihr diese Marzipan-Kekse mit Amaretto-Kern lieben werdet

Ich habe dieses Rezept für euch nicht einfach aus dem Internet geklaut. Nein, ich habe es nach unzähligen Versuchen selbst entwickelt, bis es einfach perfekt war. Mein Mann hat die ersten 20 Chargen testen müssen – ein harter Job, aber irgendjemand muss ihn ja machen. Und wisst ihr was? Diese Kekse sind nicht nur lecker, sie sind ein echtes Erlebnis. Sie sind der Beweis, dass klassische Weihnachtsbäckerei auch im Sommer oder zu jeder anderen Jahreszeit rocken kann.

  • Einfach & genial: Die Zubereitung dauert keine 30 Minuten, und die Zutaten habt ihr meistens schon im Haus. Kein stundenlanges Kneten oder Wälzen von ewig langen Teigblöcken.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Keine exotischen Gewürze oder teure Spezialitäten. Marzipanrohmasse, Amaretto, Mandeln und ein paar Standard-Zutaten – das war’s schon.
  • Perfekt zum Verwöhnen von Gästen: Diese Kekse sehen aus wie kleine Kunstwerke, schmecken aber nach purem Genuss. Sie sind der ideale Begleiter für eine Dinner-Party, ein festliches Buffet oder einfach, wenn ihr eure Liebsten mit etwas Besonderem überraschen wollt.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ich habe sie schon auf unzähligen Feiern mitgebracht – und jedes Mal sind sie als Erstes weg. Kinder lieben die Süße, Erwachsene den feinen Amaretto-Kick.
  • Der Geschmack von Kindheitserinnerungen: Jeder Bissen bringt dieses warme, vertraute Gefühl zurück. Es ist wie eine Umarmung in Keksform, nur besser.

Was diese Kekse von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Teig ist nicht zu trocken, nicht zu klebrig. Der Amaretto-Kern ist nicht aufdringlich, sondern eine subtile, überraschende Note. Und das Marzipan? Es schmilzt auf der Zunge, als hätte es nie etwas anderes gegeben. Ehrlich, ich habe noch nie ein Rezept gefunden, das so gut funktioniert und so wenig Arbeit macht. Wenn ihr also das nächste Mal etwas Besonderes braucht, das gar nicht so besonders viel Zeit kostet, dann seid ihr hier genau richtig.

Welche Zutaten ihr braucht

Bevor wir loslegen, hier eine kleine Übersicht, was in den Einkaufskorb kommt. Die meisten Sachen habt ihr bestimmt schon zu Hause – außer vielleicht das Marzipan, aber das bekommt ihr in jedem gut sortierten Supermarkt. Ich schwöre auf die Marke „Lübecker Marzipan“, weil sie einfach die beste Konsistenz hat, aber jedes gute Marzipan tut es auch. Achtet darauf, dass es sich um Marzipanrohmasse handelt, nicht um fertig gefüllte Marzipanfiguren.

Für den Teig:

  • 200 g Marzipanrohmasse (am besten in Würfel geschnitten, dann lässt es sich leichter verarbeiten)
  • 100 g weiche Butter (nicht geschmolzen, nur weich – das ist wichtig für die Konsistenz)
  • 80 g Puderzucker (gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen)
  • 1 Eigelb (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 1 Prise Salz (das hebt den Geschmack ungemein)
  • 200 g Mehl (Type 405, aber Type 550 geht auch)
  • 1 TL Backpulver

Für die Füllung und den Kern:

Marzipan-Kekse mit Amaretto-Kern preparation steps

  • 50 ml Amaretto (ich nehme Disaronno, aber jeder andere Mandellikör tut es auch – und ja, der Alkohol verfliegt beim Backen fast vollständig)
  • 50 g gehackte Mandeln (oder gemahlene Mandeln, je nachdem, was ihr da habt)
  • 100 g Aprikosenkonfitüre (oder Marillenmarmelade – die Säure passt perfekt zum süßen Marzipan)
  • Etwas Puderzucker zum Bestäuben

Substitutions-Tipps:

  • Kein Amaretto? Dann nehmt 2-3 Tropfen Bittermandelaroma und etwas Milch oder Sahne. Der Geschmack wird etwas anders, aber immer noch lecker.
  • Glutenfrei: Ersetzt das Mehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung. Ich habe das schon getestet und es funktioniert einwandfrei.
  • Vegane Variante: Tauscht die Butter durch Margarine und das Eigelb durch 1 EL Leinsamenmehl + 2 EL Wasser. Die Kekse werden dann etwas bröseliger, aber immer noch ein Genuss.

Wenn ihr die Aprikosenkonfitüre nicht mögt, könnt ihr auch Himbeergelee nehmen. Das gibt eine wunderbare, leicht säuerliche Note, die ebenfalls hervorragend zum Marzipan passt. Ich persönlich liebe die Kombination aus Marzipan und Aprikose – sie erinnert mich an die Kekse meiner Tante. Aber probiert ruhig ein bisschen herum!

Welche Küchengeräte ihr braucht

Keine Sorge, ihr müsst keine Profi-Küche haben. Die meisten Dinge habt ihr bestimmt schon. Ich backe seit Jahren mit denselben, einfachen Utensilien. Ein teurer Mixer ist schön, aber nicht nötig. Ein gutes Handrührgerät tut es völlig.

  • Eine große Rührschüssel (aus Edelstahl oder Glas – Plastik nimmt manchmal Gerüche an)
  • Ein Handrührgerät (oder eine Küchenmaschine mit Rührbesen)
  • Ein Backblech (am besten mit Backpapier ausgelegt – das spart Zeit und Nerven)
  • Ein kleiner Topf (für die Amaretto-Mandel-Mischung)
  • Ein Teelöffel (zum Portionieren des Kerns)
  • Ein scharfes Messer (zum Halbieren der Kirschen – falls ihr welche verwendet)
  • Ein Kuchengitter (zum Abkühlen – das ist wichtig, sonst werden die Kekse weich)

Ich habe früher immer versucht, die Kekse mit einem normalen Löffel zu formen, aber das war eine Katastrophe. Dann habe ich mir so einen kleinen Kugelformer für Eis oder Fleischbällchen gekauft – das war eine Offenbarung! Die Kugeln werden gleichmäßig groß und sehen viel professioneller aus. Aber ein Teelöffel tut es auch. Und wenn ihr keinen Kuchengitter habt, legt die Kekse einfach auf ein sauberes Geschirrtuch. Funktioniert auch.

Die Zubereitung: So gelingen euch die perfekten Marzipan-Kekse

Jetzt wird es ernst! Ich habe die Schritte so einfach wie möglich gemacht. Folgt ihnen einfach, und ihr werdet sehen, wie schnell diese kleinen Kunstwerke entstehen. Versprochen, es ist einfacher, als ihr denkt. Nehmt euch Zeit, aber hetzt nicht – backen soll ja Spaß machen.

  1. Marzipan vorbereiten: Schneidet die Marzipanrohmasse in kleine Würfel. Das macht das Verarbeiten viel leichter. Gebt sie dann zusammen mit der weichen Butter in eine große Rührschüssel. Schlagt beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten lang, bis eine cremige, fast weiße Masse entsteht. Es dürfen keine Butterstückchen mehr zu sehen sein.
  2. Zucker und Ei untermischen: Gebt den gesiebten Puderzucker, das Eigelb und die Prise Salz dazu. Rührt alles auf mittlerer Stufe unter, bis es gut vermischt ist. Die Masse sollte jetzt schön geschmeidig sein. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig später zäh.
  3. Trockene Zutaten hinzufügen: Mischt das Mehl mit dem Backpulver in einer separaten Schüssel. Gebt es dann nach und nach zur Marzipan-Masse. Verknetet alles mit den Händen oder dem Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig. Er sollte nicht mehr kleben, sondern sich geschmeidig anfühlen. Wenn er zu trocken ist, gebt einen Esslöffel Milch dazu. Ist er zu klebrig, etwas mehr Mehl.
  4. Die Amaretto-Füllung zubereiten: In einem kleinen Topf die gehackten Mandeln kurz ohne Fett anrösten, bis sie duften. Dann den Amaretto dazugeben und alles kurz aufkochen lassen. Die Flüssigkeit sollte fast vollständig verdampfen, sodass eine feuchte, aber nicht nasse Masse entsteht. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  5. Kekse formen: Heizt den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Formt aus dem Teig kleine Kugeln von etwa 2 cm Durchmesser. Ich nehme dafür immer einen Teelöffel und rolle sie dann in den Handflächen glatt. Drückt mit dem Daumen eine kleine Mulde in jede Kugel. Gebt einen halben Teelöffel der Amaretto-Mandel-Mischung hinein.
  6. Verschließen und backen: Verschließt die Mulde, indem ihr den Teig vorsichtig darüber zusammenführt. Formt die Kugeln wieder glatt. Legt sie mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Backt sie etwa 12-15 Minuten, bis sie leicht goldbraun sind. Sie sollten aber noch weich sein – nicht zu lange backen, sonst werden sie hart.
  7. Glasieren und dekorieren: Während die Kekse noch heiß sind, bestreicht ihr sie dünn mit der Aprikosenkonfitüre. Das gibt ihnen einen wunderbaren Glanz und eine fruchtige Note. Lasst sie dann vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben. Fertig!

Ein Tipp von mir: Wenn ihr die Kekse vor dem Backen für 15 Minuten in den Kühlschrank legt, bleiben sie schön rund und verlieren ihre Form nicht. Das ist besonders praktisch, wenn ihr mehrere Bleche hintereinander backt. Und noch etwas: Die Kekse schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Die Aromen können sich dann wunderbar verbinden. Also backt sie ruhig einen Tag vorher – das spart am Tag des Festes oder der Party jede Menge Stress.

Meine besten Tipps und Tricks für eure Marzipan-Kekse

Ich habe so viele Fehler gemacht, dass ich euch eine Liste davon schreiben könnte. Aber aus jedem Fehler habe ich etwas gelernt. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, damit euch diese Kekse auf Anhieb gelingen.

  • Die Butter muss weich sein: Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Butter zu kalt ist, wird der Teig bröselig und die Kekse werden nicht schön mürbe. Holt die Butter mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
  • Marzipan richtig verarbeiten: Marzipanrohmasse ist oft etwas trocken. Wenn ihr sie in kleine Würfel schneidet und dann mit der Butter verrührt, wird sie schön geschmeidig. Keine Sorge, wenn es anfangs noch etwas klumpig aussieht – das gibt sich.
  • Nicht zu viel Mehl: Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn ihr zu viel Mehl nehmt, werden die Kekse trocken und hart. Lieber etwas weniger und dann bei Bedarf nachhelfen.
  • Die Füllung nicht zu nass: Der Amaretto muss fast vollständig verdampfen, sonst weicht der Teig auf und die Kekse werden matschig. Röstet die Mandeln gut an, dann passiert das nicht.
  • Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine Kekse sind nach 12 Minuten fertig, bei euch kann es 14 oder 15 Minuten dauern. Sie sind perfekt, wenn sie an den Rändern leicht goldbraun sind und in der Mitte noch weich aussehen. Sie härten beim Abkühlen noch etwas nach.

Einmal habe ich vergessen, die Aprikosenkonfitüre aufzutragen, bevor die Kekse ganz abgekühlt waren. Das war eine Katastrophe – die Konfitüre ist einfach abgerutscht und hat alles verschmiert. Also, macht es gleich, solange sie noch warm sind. Das ist der einzige Weg, damit der Glanz richtig schön wird.

Variationen & kreative Ideen

Das Tolle an diesem Rezept ist, dass es sich super anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich klasse schmecken.

  • Schokoladen-Marzipan-Kekse: Gebt 50 g dunkle Schokolade (gehackt) unter den Teig. Das gibt einen herrlichen Kontrast zum süßen Marzipan. Ich habe das mal für eine Geburtstagsparty gemacht und alle waren begeistert.
  • Vegane Variante: Wie schon erwähnt, Butter durch Margarine und Eigelb durch Leinsamenmehl ersetzen. Die Kekse werden etwas bröseliger, aber der Geschmack ist fast identisch. Perfekt für vegane Gäste.
  • Glutenfreie Version: Einfach das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Ich habe die von Schär verwendet und es hat super funktioniert. Die Kekse sind dann etwas zarter, aber nicht weniger lecker.
  • Fruchtige Note: Statt Aprikosenkonfitüre könnt ihr auch Himbeergelee oder Preiselbeermarmelade verwenden. Die säuerliche Note passt ebenfalls hervorragend zum Marzipan. Ich habe sogar schon eine Variante mit Orangenmarmelade gemacht – das war der Hit auf der letzten Weihnachtsfeier.
  • Nüsse variieren: Statt Mandeln könnt ihr auch gehackte Pistazien oder Walnüsse für die Füllung nehmen. Das gibt eine andere Textur und einen anderen Geschmack. Pistazien sehen auch wunderschön aus, wenn ihr sie vor dem Backen auf die Kekse legt.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit einer ganzen, eingelegten Kirsche in der Mitte. Dafür einfach die Amaretto-Füllung weglassen und stattdessen eine Kirsche (gut abgetropft) in die Mulde drücken. Das erinnert mich noch mehr an die Kekse meiner Tante. Einfach himmlisch!

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Diese Kekse sind nicht nur zum Anschauen schön, sie schmecken auch noch nach Tagen fantastisch. Aber wie bewahrt man sie am besten auf? Und was passt dazu? Hier ein paar Ideen.

  • Servieren: Die Kekse schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Holt sie also etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Sie passen wunderbar zu einer Tasse Kaffee oder einem Glas Milch. Für eine festliche Note könnt ihr sie auf einer schönen Platte anrichten und mit etwas Puderzucker bestäuben.
  • Dazu passen: Ein Glas Amaretto (natürlich!), ein Espresso oder ein Glas Sekt. Für eine Kinderparty tut es auch eine heiße Schokolade. Die Kombination aus süßem Keks und bitterem Kaffee ist einfach unschlagbar.
  • Aufbewahren: Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Wochen. Achtet darauf, dass sie nicht zu warm stehen, sonst wird das Marzipan weich. Ihr könnt sie auch einfrieren – dann halten sie sich bis zu 3 Monate. Einfach vor dem Servieren auftauen lassen.
  • Reheating: Wenn ihr die Kekse nach dem Einfrieren wieder weich haben wollt, gebt sie für 5 Minuten bei 150°C in den Ofen. Das macht sie wieder schön mürbe. Aber vorsicht: Nicht zu lange, sonst werden sie hart.

Ein Geheimtipp von mir: Bewahrt die Kekse zusammen mit einem Apfelstück in der Dose auf. Das sorgt dafür, dass sie schön saftig bleiben. Aber wechselt das Apfelstück alle 2 Tage aus, sonst schimmelt es. Ehrlich, das funktioniert wirklich!

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Okay, wir sind uns alle einig: Das hier ist kein Diät-Rezept. Aber ein paar positive Aspekte hat es doch. Marzipan besteht hauptsächlich aus Mandeln, und die sind bekanntlich sehr gesund. Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Also, genießt ruhig ein oder zwei Kekse – das ist ein kleiner Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung.

Ungefähre Nährwerte pro Keks (bei 25 Stück):

  • Kalorien: ca. 120 kcal
  • Fett: ca. 7 g
  • Kohlenhydrate: ca. 12 g
  • Eiweiß: ca. 2 g
  • Ballaststoffe: ca. 1 g

Die Kekse sind nicht glutenfrei (außer ihr verwendet die entsprechende Mehlmischung) und enthalten Laktose durch die Butter. Wer darauf achten muss, sollte die vegane Variante wählen. Und natürlich: Sie enthalten Alkohol in Form von Amaretto, der aber beim Backen fast vollständig verdampft. Für Kinder und Schwangere ist das Rezept trotzdem nicht geeignet – da nehmt ihr besser die Variante mit Bittermandelaroma.

Ich persönlich finde, dass man sich ab und zu etwas gönnen darf. Diese Kekse sind mein kleines Stück Luxus im Alltag. Sie erinnern mich daran, dass es die einfachen Dinge sind, die das Leben versüßen. Und ein Keks mit einer Tasse Tee am Nachmittag – das ist für mich wahre Entspannung.

Fazit: Der Keks, der bleibt

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Rezept ein kleines Stück meiner Kindheit zurückgeben. Diese Marzipan-Kekse mit Amaretto-Kern sind für mich mehr als nur ein Gebäck – sie sind eine Erinnerung an meine Tante Margot, an ihre warme Küche und an die Zeit, als das Leben noch einfacher war. Und das Beste daran? Ihr könnt diese Erinnerung jetzt selbst erschaffen. Für euch, für eure Familie, für eure Gäste. Sie sind der Beweis, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind.

Probiert das Rezept unbedingt aus. Passt es nach eurem Geschmack an – ob mit Schokolade, Kirschen oder Nüssen. Gebt eurem Keks eine persönliche Note. Und wenn ihr es gemacht habt, dann schreibt mir in den Kommentaren, wie es gelaufen ist. Was war eure Lieblingsvariante? Habt ihr auch eine Kindheitserinnerung, die ihr mit einem Keks verbindet? Ich bin wahnsinnig gespannt auf eure Geschichten.

Vergesst nicht, das Rezept zu teilen, wenn es euch gefallen hat. Und wer weiß – vielleicht backen wir bald das nächste gemeinsame Projekt. Bis dahin: Lasst es euch schmecken und genießt jeden Bissen. Eure Küche ist der Ort, an dem die schönsten Erinnerungen entstehen. Also, ran an den Teig!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich die Kekse auch ohne Amaretto machen?

Ja, absolut! Ersetzt den Amaretto einfach durch 2-3 Tropfen Bittermandelaroma und etwas Milch oder Sahne. Der Geschmack wird etwas anders, aber immer noch sehr lecker und marzipanartig.

Warum werden meine Kekse zu hart?

Das liegt meistens an der Backzeit. Jeder Ofen ist anders. Backt die Kekse nicht zu lange – sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch weich aussehen. Sie härten beim Abkühlen noch etwas nach. Auch zu viel Mehl kann sie trocken machen. Achtet auf die richtige Menge.

Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?

Ja, das geht wunderbar! Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für bis zu 3 Tage in den Kühlschrank. Vor dem Backen lasst ihr ihn dann kurz Zimmertemperatur annehmen, damit er nicht zu hart ist. Ihr könnt den Teig auch einfrieren – dann hält er sich bis zu 3 Monate.

Welche Marzipanmarke ist die beste?

Ich persönlich schwöre auf Lübecker Marzipan, weil es eine sehr feine, geschmeidige Konsistenz hat. Aber jedes gute Marzipan aus dem Supermarkt tut es auch. Achtet nur darauf, dass es sich um Marzipanrohmasse handelt, nicht um fertige Figuren oder gefüllte Produkte.

Kann ich die Kekse auch ohne Ei machen?

Ja, für eine vegane Variante ersetzt das Eigelb durch 1 EL Leinsamenmehl, das ihr mit 2 EL Wasser verrührt und 5 Minuten quellen lasst. Die Kekse werden dann etwas bröseliger, aber der Geschmack bleibt fast identisch. Perfekt für vegane Gäste oder bei einer Ei-Allergie.

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Marzipan-Kekse mit Amaretto-Kern recipe

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Perfekte Marzipan-Kekse mit Amaretto-Kern

Diese Marzipan-Kekse mit Amaretto-Kern sind ein einfaches Rezept für Gäste. Die Kombination aus süßem Marzipan und intensivem Amaretto-Kern ist unwiderstehlich und perfekt für jeden Anlass.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 35 Minuten
  • Yield: 25 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 100 g weiche Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl (Type 405)
  • 1 TL Backpulver
  • 50 ml Amaretto
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 100 g Aprikosenkonfitüre
  • Etwas Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Marzipan in kleine Würfel schneiden. Mit weicher Butter in einer großen Rührschüssel auf höchster Stufe etwa 2 Minuten cremig schlagen.
  2. Gesiebten Puderzucker, Eigelb und Salz dazugeben und auf mittlerer Stufe unterrühren, bis eine geschmeidige Masse entsteht.
  3. Mehl mit Backpulver mischen und nach und nach zur Marzipan-Masse geben. Mit den Händen oder dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten.
  4. In einem kleinen Topf gehackte Mandeln ohne Fett anrösten, bis sie duften. Amaretto dazugeben und kurz aufkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig verdampft ist. Abkühlen lassen.
  5. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus dem Teig kleine Kugeln von etwa 2 cm Durchmesser formen. Mit dem Daumen eine Mulde in jede Kugel drücken und einen halben Teelöffel der Amaretto-Mandel-Mischung hineingeben.
  6. Mulde verschließen, Kugeln wieder glatt formen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. 12-15 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
  7. Während die Kekse noch heiß sind, dünn mit Aprikosenkonfitüre bestreichen. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Die Kekse schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Für eine vegane Variante Butter durch Margarine und Eigelb durch 1 EL Leinsamenmehl + 2 EL Wasser ersetzen. Für eine glutenfreie Version glutenfreie Mehlmischung verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 120
  • Sugar: 6
  • Sodium: 50
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 12
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Marzipan-Kekse, Amaretto, Weihnachtsbäckerei, einfaches Rezept, Gäste, Plätzchen

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