Meine Nachbarin Renate hat mich letzte Woche nicht zum Kaffee eingeladen. Ich war nur kurz vorbeigekommen, um ihre Katze zu füttern, während sie beim Arzt war. Aber der Geruch, der aus ihrer Küche strömte – der war eine Einladung für sich. Es roch nach gebackenen Äpfeln, nach warmem Zimt und nach etwas, das mich sofort in die Kindheit zurückversetzte. Ich dachte, sie hätte einen Kuchen im Ofen. Aber als ich neugierig in die Küche spähte, stand da nur eine Schüssel auf der Theke. „Ach das”, sagte sie achselzuckend, „das sind nur meine overnight oats. Die mache ich immer, wenn ich Lust auf Apfelkuchen habe, aber keine Zeit zum Backen.” Sie sagte das, als wäre es völlig normal, den Duft von frisch gebackenem Apfelkuchen in einem einfachen Frühstück einzufangen. Und ehrlich gesagt, genau das ist es. Seitdem mache ich diese gemütlichen Apfelkuchen Overnight Oats mit Zimt-Crunch mindestens einmal die Woche. Sie sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft die sind, die niemand für besonders hält.
Vielleicht kennst du das ja auch – dieses Verlangen nach etwas Warmem, Tröstlichem, aber der Tag ist einfach zu vollgepackt, um stundenlang in der Küche zu stehen. Diese Apfelkuchen Overnight Oats sind genau dafür gemacht. Sie schmecken wie eine warme Umarmung in einer Schüssel, aber sie sind am Morgen in weniger als fünf Minuten fertig. Kein Backen, kein stundenlanges Kochen. Nur du, eine Schüssel und das Gefühl, dass heute alles gut wird.
Warum du diese Apfelkuchen Overnight Oats lieben wirst
Ich habe dieses Rezept inzwischen so oft gemacht, dass ich es im Schlaf könnte – und das ist genau der Punkt. Es ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch so unkompliziert, dass es fast schon unfair ist. Lass mich dir sagen, warum du es unbedingt ausprobieren solltest:
- Schnell & einfach: Die Zubereitung am Abend dauert keine 10 Minuten. Am Morgen wartet dein Frühstück bereits im Kühlschrank auf dich. Perfekt für hektische Morgen oder gemütliche Sonntage.
- Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles, was du brauchst, bereits in deiner Küche. Haferflocken, Milch, Joghurt, Äpfel und Zimt – das sind keine exotischen Zutaten, sondern echte Alltagshelden.
- Perfekt für gemütliche Morgen: Dieses Rezept ist wie gemacht für kalte Herbsttage, verregnete Sonntage oder einfach für Momente, in denen du dir selbst etwas Gutes tun willst.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe diese oats schon meiner Familie, meinen Kollegen und sogar meiner skeptischen Schwester serviert, die „Gesundheitszeug” normalerweise meidet. Alle waren begeistert. Ja, alle.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus saftigen Apfelstückchen, cremigen Haferflocken und dem knusprigen Zimt-Crunch ist einfach himmlisch. Es ist, als würde Apfelkuchen zum Frühstück machen – aber ohne schlechtes Gewissen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist der Zimt-Crunch. Die meisten overnight oats sind einfach nur weich und cremig. Aber hier kommt oben drauf eine knusprige Schicht aus karamellisierten Nüssen und Haferflocken, die dich beim ersten Löffel überraschen wird. Es ist diese eine Textur, die alles verändert. Und ehrlich gesagt, es ist der Grund, warum ich dieses Rezept nicht mehr missen möchte.
Welche Zutaten du brauchst
Dieses Rezept lebt von einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten. Keine ausgefallenen Superfoods, keine komplizierten Gewürze. Nur das, was eine gemütliche Apfelkuchen-Atmosphäre ausmacht. Lass mich dir zeigen, was du brauchst:
Für die Overnight Oats Basis
- 80 g (1 Tasse) kernige Haferflocken – Ich verwende am liebsten die von Kölln oder Alnatura. Sie bleiben auch nach dem Einweichen schön bissfest. Zarte Haferflocken gehen auch, aber die Konsistenz wird dann etwas weicher.
- 200 ml (3/4 Tasse + 2 EL) Milch – Kuhmilch, Hafermilch oder Mandelmilch – alles funktioniert. Ich persönlich liebe Hafermilch, weil sie den Geschmack noch runder macht.
- 100 g (1/2 Tasse) griechischer Joghurt – Für die Extra-Portion Cremigkeit. Du kannst auch Skyr oder einen pflanzlichen Joghurt verwenden. Der Joghurt sorgt dafür, dass die oats schön sämig werden.
- 1 mittelgroßer Apfel (ca. 150 g) – Am besten eine süß-säuerliche Sorte wie Elstar, Jonagold oder Braeburn. Sie geben genau die richtige Balance. Ich reibe den Apfel grob, damit er seine Textur behält.
- 2 EL Ahornsirup oder Honig – Für die natürliche Süße. Wer es weniger süß mag, kann die Menge reduzieren. Ich finde, der Ahornsirup harmoniert wunderbar mit dem Zimt.
- 1 TL Zimt – Das Herzstück dieses Rezepts. Verwende unbedingt Ceylon-Zimt, wenn du kannst. Er ist milder und aromatischer als der günstigere Cassia-Zimt.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch, aber Salz bringt die Süße und den Zimtgeschmack erst richtig zur Geltung. Nicht weglassen!
Für den Zimt-Crunch

- 30 g (1/4 Tasse) gehackte Walnüsse oder Mandeln – Sie geben den Crunch. Ich nehme am liebsten Walnüsse, weil sie so schön erdig schmecken. Haselnüsse gehen aber auch.
- 20 g (2 EL) Haferflocken – Für die extra knusprige Textur. Ich verwende hier die gleichen wie für die Basis.
- 1 EL Kokosöl oder Butter – Zum Karamellisieren. Kokosöl gibt einen dezenten, exotischen Touch, Butter macht es noch reichhaltiger.
- 1 EL Ahornsirup – Für die Süße und die klebrige Konsistenz, die den Crunch zusammenhält.
- 1/2 TL Zimt – Noch mehr Zimt! Ja, das ist hier ausdrücklich erwünscht.
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du den Apfel durch eine Birne ersetzt, bekommst du eine wunderbare Herbstvariante. Und wer keine Nüsse mag, kann sie einfach weglassen oder durch Sonnenblumenkerne ersetzen. Der Crunch wird dann etwas anders, aber immer noch lecker.
Welche Küchengeräte du benötigst
Die gute Nachricht: Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon in deiner Küche. Hier ist meine Liste:
- Einmachglas oder Schüssel mit Deckel (ca. 400 ml Fassungsvermögen) – Ich verwende alte Marmeladengläser. Sie sind perfekt, um die oats über Nacht zu lagern und am Morgen direkt daraus zu essen.
- Eine kleine Pfanne – Für den Zimt-Crunch. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, damit nichts anbrennt.
- Eine Reibe – Zum Reiben des Apfels. Eine grobe Reibe ist perfekt, weil der Apfel dann noch schön stückig bleibt.
- Ein Schneidebrett und ein Messer – Falls du die Nüsse hacken möchtest. Ich kaufe sie oft schon gehackt, um Zeit zu sparen.
- Ein Löffel oder Schneebesen – Zum Verrühren der Zutaten.
- Ein kleiner Topf (optional) – Falls du den Apfel vorher kurz dünsten möchtest (mehr dazu gleich).
Ehrlich gesagt, ich habe den Crunch schon mal in der Mikrowelle gemacht (30 Sekunden, dann umrühren, nochmal 20 Sekunden) – es funktioniert, aber die Konsistenz ist nicht ganz so perfekt wie aus der Pfanne. Also nimm dir die 3 Minuten für die Pfanne, es lohnt sich.
Zubereitungsmethode: So gelingen dir die perfekten Apfelkuchen Overnight Oats
Jetzt wird es konkret. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du diese gemütlichen Apfelkuchen Overnight Oats mit Zimt-Crunch zubereitest. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Und falls etwas schiefgeht? Ich habe alle typischen Fehler schon gemacht, also kannst du von meinen Erfahrungen profitieren.
Schritt 1: Die Basis vorbereiten (5 Minuten am Abend)
Nimm dein Einmachglas oder deine Schüssel. Gib die 80 g Haferflocken, 200 ml Milch, 100 g Joghurt, 2 EL Ahornsirup, 1 TL Zimt und die Prise Salz hinein. Rühre alles gut um, bis sich die Zutaten verbunden haben. Der Joghurt sollte sich vollständig aufgelöst haben – aber keine Panik, wenn kleine Klümpchen bleiben, die lösen sich über Nacht von selbst.
Jetzt kommt der Apfel: Wasche ihn, viertle ihn und entferne das Kerngehäuse. Reibe ihn grob – ich mag es, wenn noch kleine Stücke im Mund zu spüren sind. Gib die geriebenen Apfelstücke zu der Haferflocken-Mischung und rühre sie unter. Wenn du magst, kannst du den Apfel vorher für 2 Minuten in einer Pfanne mit etwas Butter andünsten. Das macht ihn noch weicher und süßer – ich mache das, wenn ich besonders viel Zeit habe oder der Apfel noch sehr fest ist.
Verschließe das Glas und stelle es für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Ich bereite meine oats immer am Abend vor dem Schlafengehen zu. Dann habe ich am Morgen ein fertiges Frühstück, das nur noch auf seinen Crunch wartet.
Schritt 2: Den Zimt-Crunch zubereiten (5 Minuten am Morgen)
Am nächsten Morgen nimmst du die oats aus dem Kühlschrank. Jetzt wird es spannend: der Crunch. Nimm eine kleine beschichtete Pfanne und gib 1 EL Kokosöl oder Butter hinein. Erhitze sie bei mittlerer Hitze, bis das Fett geschmolzen ist. Gib dann die 30 g gehackten Nüsse, 20 g Haferflocken, 1 EL Ahornsirup und 1/2 TL Zimt hinein. Rühre alles gut um, sodass die Nüsse und Flocken gleichmäßig bedeckt sind.
Jetzt kommt der wichtigste Teil: Lass die Mischung unter ständigem Rühren für 2-3 Minuten brutzeln. Achte darauf, dass nichts anbrennt! Der Crunch ist fertig, wenn er goldbraun ist und herrlich duftet. Nimm die Pfanne sofort vom Herd – die Restwärme karamellisiert noch ein wenig nach. Lass den Crunch für 1-2 Minuten abkühlen, damit er richtig knusprig wird.
Schritt 3: Anrichten und genießen (1 Minute)
Nimm deine overnight oats aus dem Kühlschrank. Rühre sie noch einmal kurz um, falls sich etwas abgesetzt hat. Gib den warmen Zimt-Crunch großzügig darüber. Ich liebe es, wenn der Crunch noch warm ist und auf die kalten, cremigen Oats trifft – dieser Temperaturkontrast ist einfach himmlisch.
Wenn du magst, kannst du noch ein paar frische Apfelscheiben oder einen Klecks Joghurt oben drauf geben. Aber ehrlich gesagt, pur sind sie schon perfekt. Setz dich hin, nimm einen Löffel und genieße diesen Moment. Du hast ihn dir verdient.
Kochtipps & Techniken für den perfekten Crunch
Ich habe in den letzten Wochen viel experimentiert, um den Crunch perfekt hinzubekommen. Hier sind meine besten Tipps – und auch ein paar Geschichten von dem, was schiefgegangen ist.
Der Crunch soll knusprig bleiben? Dann gib ihn erst kurz vor dem Servieren auf die oats. Wenn du ihn zu früh draufgibst, zieht er Feuchtigkeit aus den Haferflocken und wird weich. Ich habe das einmal gemacht und am nächsten Tag eine matschige Schicht vorgefunden – nicht empfehlenswert.
Die Pfanne ist dein bester Freund. Ich habe den Crunch einmal im Ofen gemacht (180°C Umluft, 5 Minuten). Das funktioniert auch, aber die Pfanne ist schneller und du hast mehr Kontrolle. Außerdem riecht die ganze Wohnung dann nach Zimt – ein Nebeneffekt, den ich sehr liebe.
Nicht zu heiß werden lassen. Der Crunch brennt schnell an, wenn die Hitze zu hoch ist. Halte die Temperatur auf mittlerer Stufe und rühre ständig um. Ich habe es einmal eilig gehabt und die Hitze hochgedreht – innerhalb von 30 Sekunden hatte ich schwarze Nüsse. Nicht lecker.
Multitasking ist erlaubt. Während der Crunch in der Pfanne brutzelt, kannst du schon mal den Kaffee aufsetzen oder den Tisch decken. Aber bleib in der Nähe – dieser Crunch braucht deine volle Aufmerksamkeit für die letzten 2 Minuten.
Die Konsistenz der Basis anpassen. Wenn du es am Morgen besonders eilig hast, kannst du die oats auch schon am Abend mit etwas mehr Milch zubereiten. Dann sind sie am nächsten Tag noch cremiger. Ich mag sie lieber etwas fester, also halte ich mich an das Verhältnis von 1:1,5 (Haferflocken zu Flüssigkeit).
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich unglaublich leicht anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich funktionieren:
Vegan & laktosefrei: Ersetze den Joghurt durch eine pflanzliche Alternative (Kokosjoghurt oder Sojajoghurt) und die Milch durch Hafermilch oder Mandelmilch. Für den Crunch nimmst du Kokosöl statt Butter. Das funktioniert einwandfrei – ich habe es meiner veganen Freundin serviert und sie war begeistert.
Glutenfrei: Verwende glutenfreie Haferflocken. Achte darauf, dass sie als „glutenfrei” zertifiziert sind, da normale Haferflocken oft Spuren von Gluten enthalten. Der Crunch funktioniert auch mit glutenfreien Flocken.
Weniger süß: Reduziere den Ahornsirup auf 1 EL oder lass ihn ganz weg. Die Süße des Apfels reicht oft schon aus. Ich mache das manchmal, wenn ich einen besonders süßen Apfel wie Fuji oder Gala verwende.
Herbstlicher Gewürz-Twist: Gib zusätzlich zum Zimt eine Prise Muskatnuss, Nelkenpulver oder Ingwer in die Basis. Das erinnert noch mehr an Apfelkuchen. Ich liebe diese Variante an kalten Novembertagen.
Protein-Boost: Rühre einen Messlöffel Vanille-Proteinpulver unter die Milch, bevor du sie zu den Haferflocken gibst. Dann hast du ein Frühstück, das dich bis zum Mittag satt hält. Ich habe das nach dem Sport ausprobiert – es schmeckt überraschend gut.
Schicht für Schicht: Statt alles zu vermischen, kannst du die oats auch schichten: eine Schicht Haferflocken-Mischung, eine Schicht Apfelkompott, eine Schicht Joghurt. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern sorgt auch für überraschende Geschmackserlebnisse beim Löffeln.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Diese Apfelkuchen Overnight Oats schmecken am besten, wenn du sie direkt nach der Zubereitung des Crunchs isst. Aber keine Sorge, du kannst sie auch gut vorbereiten und aufbewahren.
Servieren: Ich esse die oats am liebsten lauwarm. Dazu stelle ich das Glas für 30 Sekunden in die Mikrowelle (ohne den Crunch!), rühre um und gebe dann den Crunch darüber. Aber kalt aus dem Kühlschrank sind sie auch ein Genuss – besonders an warmen Tagen. Dazu passt ein Klecks Joghurt, ein paar frische Apfelscheiben oder ein Schuss Ahornsirup. Und natürlich eine gute Tasse Kaffee oder Tee.
Aufbewahrung: Die Basis (ohne Crunch) hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas bis zu 3 Tage. Ich bereite oft gleich zwei oder drei Portionen vor, dann habe ich für mehrere Tage ein fertiges Frühstück. Der Crunch sollte separat aufbewahrt werden – am besten in einem kleinen Glas oder Döschen bei Raumtemperatur. So bleibt er knusprig.
Einfrieren: Die Basis lässt sich auch einfrieren. Fülle sie in gefriergeeignete Gläser (lass etwas Platz, da die Flüssigkeit gefriert und sich ausdehnt) und friere sie für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen stellst du das Glas über Nacht in den Kühlschrank. Der Crunch sollte immer frisch zubereitet werden – eingefroren verliert er seine Knusprigkeit.
Mitnehmen: Diese oats sind perfekt fürs Büro oder für unterwegs. Bereite alles am Abend vor, packe den Crunch separat ein und füge ihn erst kurz vor dem Essen hinzu. So hast du ein gesundes, sättigendes Frühstück, das auch unterwegs nicht matschig wird.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte darauf, was ich esse. Diese Apfelkuchen Overnight Oats sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ohne Toppings):
- Kalorien: ca. 420 kcal
- Eiweiß: 14 g
- Fett: 16 g (davon 5 g gesättigt)
- Kohlenhydrate: 55 g (davon 22 g Zucker)
- Ballaststoffe: 8 g
Was mir daran gefällt: Die Haferflocken liefern komplexe Kohlenhydrate, die dich lange satt halten. Der Joghurt und die Nüsse geben dir Eiweiß und gesunde Fette. Und der Apfel steckt voller Vitamine und Ballaststoffe, die deine Verdauung in Schwung bringen. Zimt hat übrigens auch entzündungshemmende Eigenschaften – ein Grund mehr, ihn großzügig zu verwenden.
Für Menschen mit Diabetes oder einer Zuckerrestriktion: Du kannst den Ahornsirup durch Erythrit oder Stevia ersetzen. Der Apfel bringt genug natürliche Süße mit. Und wenn du auf deine Kohlenhydrate achtest, reduziere die Haferflocken auf 60 g und ersetze den Rest durch Chiasamen oder Leinsamen.
Fazit: Warum du dieses Rezept sofort ausprobieren solltest
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich bin immer auf der Suche nach Rezepten, die mich morgens glücklich machen, ohne dass ich dafür stundenlang in der Küche stehen muss. Diese gemütlichen Apfelkuchen Overnight Oats mit Zimt-Crunch sind genau das. Sie schmecken wie eine warme Erinnerung an den Sonntagmorgen bei Oma, aber sie sind so einfach, dass du sie an jedem x-beliebigen Wochentag machen kannst.
Was ich an diesem Rezept am meisten liebe, ist diese eine Sache: Es fühlt sich nicht nach „gesundem Frühstück” an, obwohl es das ist. Es fühlt sich nach Genuss an. Nach einem kleinen Luxus, den du dir selbst schenkst. Und genau das ist es, was gutes Essen für mich ausmacht.
Also probier es aus! Pass die Zutaten an deinen Geschmack an, experimentiere mit verschiedenen Äpfeln und Nüssen, und finde deine perfekte Version. Und wenn du sie gemacht hast, schreib mir in den Kommentaren, wie sie dir geschmeckt haben. Ich bin schon gespannt auf deine Kreationen.
Bis dahin: Guten Appetit und genieß jeden Löffel.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Overnight Oats auch ohne Joghurt zubereiten?
Ja, absolut! Ersetze den Joghurt einfach durch die gleiche Menge Milch oder eine pflanzliche Alternative. Die oats werden dann etwas weniger cremig, aber immer noch lecker. Du kannst auch einen Esslöffel Chiasamen hinzufügen, um die Konsistenz zu verbessern.
Wie lange müssen die Overnight Oats im Kühlschrank ziehen?
Mindestens 4 Stunden, aber über Nacht (8-12 Stunden) ist ideal. Je länger sie stehen, desto weicher werden die Haferflocken und desto besser verbinden sich die Aromen. Wenn du es eilig hast, kannst du die Haferflocken auch mit heißer Milch übergießen und nur 2 Stunden ziehen lassen – aber das ist nicht ganz so gut.
Kann ich den Zimt-Crunch durch etwas Einfacheres ersetzen?
Klar! Wenn du keine Zeit oder Lust auf den Crunch hast, kannst du einfach gehackte Nüsse und einen Schuss Ahornsirup über die oats geben. Oder du streust etwas Müsli oder Granola darüber. Der Crunch ist das i-Tüpfelchen, aber die oats schmecken auch ohne.
Welche Äpfel eignen sich am besten?
Süß-säuerliche Sorten wie Elstar, Jonagold oder Braeburn sind ideal. Sie geben genau die richtige Balance aus Süße und Säure, die an Apfelkuchen erinnert. Süße Sorten wie Gala oder Fuji funktionieren auch, dann wird es aber schnell sehr süß. Vermeide mehlige Äpfel wie Boskop – sie werden beim Ziehen zu matschig.
Kann ich die Overnight Oats auch warm essen?
Ja, auf jeden Fall! Stelle das Glas (ohne den Crunch!) für 30-45 Sekunden in die Mikrowelle oder gib die oats in einen kleinen Topf und erwärme sie bei niedriger Hitze. Rühre gut um, damit nichts anbrennt. Gib den Crunch erst nach dem Erwärmen darüber, damit er knusprig bleibt. Das ist besonders an kalten Wintertagen ein Genuss.
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Gemütliche Apfelkuchen Overnight Oats: Einfaches Rezept mit Zimt-Crunch
Diese Apfelkuchen Overnight Oats mit Zimt-Crunch schmecken wie eine warme Umarmung in einer Schüssel, sind aber am Morgen in weniger als fünf Minuten fertig. Kein Backen, kein stundenlanges Kochen – nur du, eine Schüssel und das Gefühl, dass heute alles gut wird.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 5 Minuten
- Total Time: 8 Stunden 15 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 1 Portion 1x
- Category: Frühstück
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 80 g (1 Tasse) kernige Haferflocken
- 200 ml (3/4 Tasse + 2 EL) Milch (Kuhmilch, Hafermilch oder Mandelmilch)
- 100 g (1/2 Tasse) griechischer Joghurt (oder Skyr, pflanzlicher Joghurt)
- 1 mittelgroßer Apfel (ca. 150 g), süß-säuerlich (z.B. Elstar, Jonagold, Braeburn)
- 2 EL Ahornsirup oder Honig
- 1 TL Zimt (vorzugsweise Ceylon-Zimt)
- 1 Prise Salz
- 30 g (1/4 Tasse) gehackte Walnüsse oder Mandeln
- 20 g (2 EL) Haferflocken (für den Crunch)
- 1 EL Kokosöl oder Butter
- 1 EL Ahornsirup (für den Crunch)
- 1/2 TL Zimt (für den Crunch)
Instructions
- Am Abend: In einem Einmachglas oder einer Schüssel (ca. 400 ml) die 80 g Haferflocken, 200 ml Milch, 100 g Joghurt, 2 EL Ahornsirup, 1 TL Zimt und die Prise Salz gut verrühren.
- Den Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und grob reiben. Die geriebenen Apfelstücke unter die Haferflocken-Mischung rühren.
- Das Glas verschließen und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
- Am Morgen: In einer kleinen beschichteten Pfanne 1 EL Kokosöl oder Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. 30 g gehackte Nüsse, 20 g Haferflocken, 1 EL Ahornsirup und 1/2 TL Zimt hinzufügen. Unter ständigem Rühren 2-3 Minuten goldbraun brutzeln lassen. Vom Herd nehmen und 1-2 Minuten abkühlen lassen.
- Die Overnight Oats aus dem Kühlschrank nehmen, kurz umrühren und den warmen Zimt-Crunch großzügig darüber geben. Nach Belieben mit frischen Apfelscheiben oder einem Klecks Joghurt garnieren. Sofort genießen.
Notes
Der Zimt-Crunch sollte erst kurz vor dem Servieren auf die Oats gegeben werden, damit er knusprig bleibt. Die Basis (ohne Crunch) hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Für eine vegane Variante pflanzlichen Joghurt und Kokosöl verwenden. Für glutenfreie Variante glutenfreie Haferflocken nutzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 420
- Sugar: 22
- Sodium: 0.15
- Fat: 16
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 55
- Fiber: 8
- Protein: 14
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