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Betty Campbell

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Die 3 besten Butterplätzchen aus dem Thermomix – einfaches Rezept

Ready In 90 Minuten
Servings 60-80 Plätzchen
Difficulty Medium

Meine Nachbarin Frau Schmidt beobachtete mich eines Nachmittags dabei, wie ich verzweifelt versuchte, einen klumpigen Mürbeteig mit der Hand zu kneten. Sie sagte nichts, stellte nur wortlos ihre Thermoskanne mit Tee auf die Fensterbank und verschwand wieder. Eine Stunde später kam sie mit einer Dose voller zarter, perfekt gebackener Butterplätzchen zurück. „Probier mal”, sagte sie nur, „und schmeiß den Mixer an, der macht das besser.” Ich war perplex. Butterplätzchen aus dem Thermomix? Das klang fast zu einfach, um wahr zu sein. Aber sie hatte recht – der Teig war geschmeidig, ließ sich wunderbar ausrollen und die Plätzchen zerfielen auf der Zunge. Seit diesem Tag backe ich meine Weihnachtsplätzchen nur noch so. Ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass ein Küchengerät so viel Arbeit abnehmen kann. Vielleicht geht es dir ja auch so – du liebst Plätzchen, aber das Kneten und Kühlen und Warten nervt dich? Dann lass mich dir zeigen, wie Frau Schmidts Geheimrezept funktioniert. Es ist der Teig, der alles kann: Drei Varianten, ein Grundrezept, und der Thermomix macht die ganze schwere Arbeit.

Warum du diese Butterplätzchen lieben wirst

Ich habe dieses Rezept in den letzten drei Jahren unzählige Male gebacken – für Weihnachtsfeiern, für Geburtstage, für gemütliche Sonntagnachmittage. Jedes Mal war der Teig perfekt. Und jedes Mal bekam ich dieselbe Frage: „Wie machst du das nur, dass die so zart sind?” Die Antwort ist der Thermomix. Hier ist, warum dieses Rezept anders ist als alle anderen:

  • Schnell & unkompliziert: Der gesamte Teig ist in 5 Minuten fertig. Kein stundenlanges Kneten, keine schmerzenden Hände.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles zu Hause. Mehl, Butter, Zucker, Ei – das war’s schon. Keine exotischen Gewürze oder Spezialzutaten nötig.
  • Perfekt für die Weihnachtsbäckerei: Ob für den Adventskaffee, als Mitbringsel oder zum Verschenken – diese Plätzchen sind immer ein Hit.
  • Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben sie, Erwachsene auch. Ich habe noch niemanden getroffen, der nur eines isst.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus buttrigem Teig und knusprigem Rand ist einfach himmlisch. Du wirst nach dem ersten Bissen die Augen schließen – versprochen.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Der Thermomix mischt die Zutaten so gleichmäßig, dass der Teig nie zu warm wird und die Butter perfekt eingearbeitet bleibt. Das Ergebnis sind Plätzchen, die auf der Zunge zergehen, ohne zu trocken oder zu bröselig zu sein. Und das Beste: Du kannst aus einem einzigen Teig drei völlig unterschiedliche Varianten zaubern. Vanillekipferl, klassische Ausstechplätzchen und Schokoladenplätzchen – alles aus derselben Grundmasse. Das spart Zeit, Nerven und vor allem Abwasch. Glaub mir, wenn du dieses Rezept einmal ausprobiert hast, wirst du nie wieder zu einem anderen zurückkehren.

Welche Zutaten du brauchst

Für dieses Grundrezept verwendest du nur einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Qualität der Butter ist hier wirklich entscheidend – sie macht den Unterschied zwischen guten und unvergesslichen Plätzchen. Ich persönlich greife am liebsten zur Marke „Weihenstephan” oder einer anderen deutschen Butter mit mindestens 82 % Fettgehalt. Das gibt dem Teig diese unwiderstehliche Zartheit.

Für den Grundteig (ergibt ca. 60-80 Plätzchen, je nach Größe)

  • 250 g kalte Butter, in Stücken (wichtig: wirklich kalt aus dem Kühlschrank – nicht zimmerwarm)
  • 100 g Puderzucker (feiner als normaler Zucker, macht den Teig zarter)
  • 1 Ei (Größe M) (am besten auch kalt)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ich nehme immer Bourbon-Vanillezucker – das Aroma ist intensiver)
  • 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)
  • 350 g Weizenmehl Type 405 (für feine Plätzchen – Type 550 geht auch, aber sie werden etwas fester)

Für Variante 1: Vanillekipferl

Butterplätzchen aus dem Thermomix preparation steps

  • 100 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse, je nach Geschmack)
  • 2 EL Puderzucker zum Wälzen (noch warm, damit er haftet)
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional, für extra Aroma)

Für Variante 2: Klassische Ausstechplätzchen

  • 1 Eigelb zum Bestreichen (ergibt eine schöne goldene Farbe)
  • Streusel, Hagelzucker oder bunte Zuckerperlen (nach Belieben)
  • Etwas Mehl zum Ausrollen (damit der Teig nicht klebt)

Für Variante 3: Schokoladenplätzchen

  • 30 g Kakaopulver (ungesüßt) (ich empfehle Backkakao von „Dr. Oetker” oder „Ruf”)
  • 100 g Zartbitterschokolade, gehackt (mindestens 70 % Kakao – gibt den besten Geschmack)
  • 1 TL Backpulver (damit sie etwas fluffiger werden)

Ich gebe zu: Am Anfang war ich skeptisch, ob man wirklich drei verschiedene Plätzchensorten aus einem Teig machen kann. Aber es funktioniert tatsächlich! Der Trick ist, den Grundteig zu dritteln und dann jeweils die zusätzlichen Zutaten unterzukneten. So hast du im Handumdrehen drei Sorten – und musst nur einmal den Thermomix auswaschen. Perfekt für stressige Vorweihnachtstage.

Welche Küchengeräte du benötigst

Die gute Nachricht: Du brauchst nicht viel. Der Thermomix übernimmt den Großteil der Arbeit. Hier ist meine persönliche Ausrüstungsliste:

  • Thermomix (TM5, TM6 oder TM31) – das Herzstück des Rezepts. Jedes Modell funktioniert gleich gut.
  • Backblech mit Backpapier – am besten zwei, damit du im Wechsel backen kannst.
  • Nudelholz – ein klassisches aus Holz oder Silikon. Ich bevorzuge Holz, weil der Teig weniger klebt.
  • Ausstechförmchen – für Variante 2. Sterne, Herzen, Tannenbäume – deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Teigschaber – um den Teig aus dem Mixtopf zu bekommen. Ein flexibler Silikonschaber ist Gold wert.
  • Küchenwaage – genaues Abwiegen ist bei Plätzchen wichtig. Ich schwöre auf meine digitale Waage von „Soehnle”.
  • Kühlschrank – zum Kühlen des Teigs. Plane mindestens 30 Minuten ein.

Falls du keinen Thermomix hast, kein Problem! Du kannst den Teig auch mit der Hand oder einer Küchenmaschine zubereiten. Aber ehrlich: Der Thermomix macht es so viel einfacher. Der Teig wird im Handumdrehen homogen, ohne dass du dir die Finger wund kneten musst. Und die Reinigung? Einfach den Mixtopf ausspülen – fertig.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Jetzt wird’s praktisch. Folge diesen Schritten genau, dann werden deine Plätzchen garantiert perfekt. Ich habe die Zeiten und Temperaturen so optimiert, dass sie für jedes Thermomix-Modell passen.

Schritt 1: Grundteig zubereiten (5 Minuten)

  1. Gib die 250 g kalte Butter in Stücken, 100 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz in den Mixtopf.
  2. Verrühre alles für 30 Sekunden auf Stufe 4. Die Mischung sollte cremig sein, aber nicht schaumig. Wenn noch Butterstücke zu sehen sind, mach dir keine Sorgen – das kommt später.
  3. Füge das Ei hinzu und mixe für 15 Sekunden auf Stufe 3. Der Teig sieht jetzt aus wie eine hellgelbe Creme.
  4. Gib das Mehl dazu und knete für 1 Minute auf der Knetstufe („Kneten” oder „Teig” Modus). Der Teig sollte sich zu einer glatten Kugel formen. Wenn er noch klebt, gib 1-2 EL Mehl mehr dazu und knete kurz nach.
  5. Nimm den Teig aus dem Mixtopf und teile ihn in drei gleich große Portionen (je ca. 250 g). Wickle jede Portion in Frischhaltefolie und lege sie für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig – der Teig muss fest werden, sonst klebt er beim Ausrollen.

Schritt 2: Variante 1 – Vanillekipferl (20 Minuten + Backzeit)

  1. Nimm eine der drei Teigportionen aus dem Kühlschrank und knete 100 g gemahlene Mandeln und 1 TL Vanilleextrakt (optional) mit den Händen unter. Der Teig wird etwas fester – das ist normal.
  2. Forme aus dem Teig kleine Kipferl: Rolle daumendicke Schlangen (ca. 2 cm Durchmesser), schneide sie in 5 cm lange Stücke und forme sie zu Halbmonden. Die Enden sollten spitz zulaufen – wie kleine Hörnchen.
  3. Lege die Kipferl mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Sie gehen kaum auf, also ist der Abstand nicht kritisch.
  4. Backe sie im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) für 10-12 Minuten. Sie sollten nur ganz leicht goldbraun sein – nicht zu dunkel, sonst werden sie trocken. Die Unterseite ist goldgelb, wenn sie fertig sind.
  5. Lass die Kipferl 2 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann wälze sie noch warm in Puderzucker. Tipp: Lege den Puderzucker in eine flache Schale und wälze die Kipferl vorsichtig darin – sie zerbrechen leicht, wenn sie zu heiß sind.

Schritt 3: Variante 2 – Klassische Ausstechplätzchen (25 Minuten + Backzeit)

  1. Nimm die zweite Teigportion aus dem Kühlschrank. Rolle sie auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick aus. Wenn der Teig klebt, bestäube die Rolle und die Oberfläche leicht mit Mehl.
  2. Steche mit deinen Lieblingsförmchen Plätzchen aus. Drücke die Förmchen gerade nach unten und ziehe sie vorsichtig hoch – so bleiben die Ränder sauber.
  3. Lege die Plätzchen auf ein Backblech mit Backpapier. Bestreiche sie mit verquirltem Eigelb für eine glänzende Oberfläche und bestreue sie mit Hagelzucker oder Streuseln.
  4. Backe sie bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) für 8-10 Minuten. Die Ränder sollten goldbraun sein, die Mitte bleibt hell. Achtung: Sie backen auf dem heißen Blech nach – nimm sie raus, wenn sie noch etwas weich aussehen.
  5. Lass sie 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann löse sie vorsichtig mit einem Pfannenwender. Auf einem Kuchengitter werden sie knusprig.

Schritt 4: Variante 3 – Schokoladenplätzchen (20 Minuten + Backzeit)

  1. Nimm die dritte Teigportion und knete 30 g Kakaopulver, 1 TL Backpulver und 100 g gehackte Zartbitterschokolade mit den Händen unter. Der Teig wird dunkel und riecht schon jetzt himmlisch.
  2. Rolle den Teig auf einer bemehlten Fläche ebenfalls 5 mm dick aus. Kakao macht den Teig etwas trockener – wenn er bröselt, knete 1 EL Butter oder Milch unter.
  3. Steche runde Plätzchen aus (oder beliebige Formen – ich mag Sterne mit Schokolade besonders gern).
  4. Backe sie bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) für 8-10 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie sich fest anfühlen und die Schokoladenstückchen leicht geschmolzen sind. Nicht zu lange backen – sie werden sonst bitter.
  5. Lass sie 5 Minuten abkühlen und genieße sie lauwarm – dann ist die Schokolade noch weich und cremig. Ein Traum!

Backtipps & Techniken für perfekte Plätzchen

Ich habe in den letzten Jahren so manches Plätzchen-Debakel erlebt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert:

  • Butter wirklich kalt verwenden: Das ist der häufigste Fehler. Warme Butter macht den Teig klebrig und die Plätzchen verlieren ihre Form. Schneide die Butter direkt aus dem Kühlschrank in Stücke – sie sollte noch fest sein. Wenn der Teig im Thermomix zu warm wird (z. B. an heißen Sommertagen), lege ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank, bevor du ihn ausrollst.
  • Teig nicht überkneten: Der Thermomix macht das wunderbar schnell, aber wenn du zu lange knetest, wird der Teig zäh und die Plätzchen hart. Stoppe, sobald sich eine glatte Kugel bildet. Bei mir ist das nach genau 1 Minute auf Knetstufe der Fall.
  • Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine erste Charge war einmal komplett verbrannt, weil ich dachte, „10 Minuten” sei ein Richtwert. Backe lieber 2 Minuten kürzer und prüfe dann – du kannst immer noch nachbacken. Die Plätzchen sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell.
  • Gleiche Größe für gleichmäßiges Backen: Verwende für Ausstechplätzchen immer dieselbe Größe, sonst sind die kleinen schneller fertig als die großen. Ich steche immer zuerst alle großen Formen aus und dann die kleinen – so habe ich zwei Bleche mit ähnlicher Größe.
  • Abkühlen nicht vergessen: Heiße Plätzchen sind extrem zerbrechlich. Lass sie immer erst auf dem Blech abkühlen, bevor du sie bewegst. Ich habe schon viele zerbrochene Herzen (im wahrsten Sinne des Wortes) erlebt, weil ich zu ungeduldig war.

Ein persönlicher Fail, den ich dir ersparen möchte: Letztes Jahr habe ich vergessen, den Teig zu kühlen, und die Ausstechplätzchen sind im Ofen zu einer einzigen großen Fläche zerflossen. Es sah aus wie ein abstraktes Kunstwerk – lecker, aber nicht hübsch. Seitdem kühle ich den Teig immer mindestens 30 Minuten. Glaub mir, dieser Schritt ist nicht verhandelbar.

Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack

Das Schöne an diesem Grundrezept ist seine Vielseitigkeit. Hier sind einige meiner liebsten Abwandlungen:

  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (z. B. „Alsan” oder „Rama Veggie”) und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser (quellen lassen). Der Teig wird etwas weicher, also kühle ihn 45 Minuten. Die Plätzchen werden etwas weniger zart, aber immer noch lecker.
  • Glutenfreie Variante: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z. B. „Schaer Mix B” oder „Doves Farm”). Füge 1 TL Xanthan hinzu, damit der Teig zusammenhält. Der Teig bröselt etwas mehr – rolle ihn zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus, das hilft.
  • Zitronen-Variante: Für eine frische Note gib den Abrieb einer Bio-Zitrone (ca. 1 TL) und 1 EL Zitronensaft in den Grundteig. Das passt perfekt zu den Vanillekipferln oder als eigenständige Sorte. Ich liebe diese Variante im Frühling.
  • Nuss-Variante: Ersetze 50 g Mehl durch gemahlene Haselnüsse oder Mandeln. Das gibt den Plätzchen einen intensiven, nussigen Geschmack. Für die Schokoladenplätzchen ist das ein Traum – Schokolade und Haselnuss, das geht immer.
  • Gewürz-Variante: Füge 1 TL Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz in den Grundteig. Perfekt für die Weihnachtszeit! Die Plätzchen duften dann schon beim Backen nach Zimt, Nelken und Kardamom.

Ich habe selbst einmal eine Variante mit getrockneten Cranberries und weißen Schokoladenstückchen ausprobiert – das war ein Volltreffer. Die Süße der weißen Schokolade und die Säure der Cranberries ergänzen sich wunderbar. Probier es einfach aus! Der Teig ist so flexibel, dass du fast alles unterkneten kannst.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Butterplätzchen schmecken am besten, wenn sie frisch sind – aber sie halten sich auch gut, wenn du sie richtig lagerst. Hier meine Erfahrungen:

  • Servieren: Am besten schmecken die Plätzchen lauwarm, direkt aus dem Ofen. Aber auch abgekühlt sind sie ein Genuss. Serviere sie auf einer hübschen Platte oder in einer Weihnachtsdose – das macht gleich mehr her. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu? Himmlisch!
  • Kombinationen: Zu den Vanillekipferln passt ein Glas Glühwein oder Punsch. Die klassischen Ausstechplätzchen sind perfekt zum Kaffee. Und die Schokoladenplätzchen? Ein Glas Milch – so einfach, so gut.
  • Lagern: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. Lege sie mit Backpapier zwischen den Schichten, damit sie nicht aneinanderkleben. So bleiben sie bis zu 2 Wochen frisch. Aber ehrlich – bei mir sind sie meistens nach 3 Tagen weg.
  • Einfrieren: Du kannst den rohen Teig problemlos einfrieren. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Backen einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Das ist perfekt, wenn du spontan Besuch bekommst.
  • Aufwärmen: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich werden, lege sie für 2 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Das macht sie wieder knusprig. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst werden sie hart.

Ein Tipp aus meiner Küche: Die Vanillekipferl schmecken am zweiten Tag noch besser, weil sich das Aroma setzt. Also backe sie einen Tag vor dem Servieren – das macht keinen extra Aufwand und der Geschmack ist intensiver.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ja, Butterplätzchen sind kein Diätessen – aber sie sind auch nicht so ungesund, wie man denkt. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Plätzchen (bei 60 Stücken):

Die Hauptzutaten haben durchaus ihre Vorteile: Butter liefert Vitamin A und D, Mandeln (in den Kipferln) sind reich an Vitamin E und gesunden Fetten, und die Schokolade (in Variante 3) enthält Antioxidantien. Natürlich solltest du sie in Maßen genießen – aber das tust du ja hoffentlich. Ich sehe sie als kleinen Genussmoment im Alltag, nicht als Hauptmahlzeit. Und ehrlich: Ein Plätzchen zum Kaffee macht doch den Tag ein bisschen schöner, oder?

Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Nüsse (in den Kipferln). Die vegane Variante ist frei von Milch und Eiern, aber nicht glutenfrei. Die glutenfreie Variante ist frei von Gluten, aber nicht von Milch und Eiern. Achte also auf die Zutaten, wenn du für jemanden mit Allergien backst.

Fazit: Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest

Ich backe diese Butterplätzchen jetzt seit drei Jahren, und sie haben mich noch nie enttäuscht. Der Thermomix macht die Arbeit so einfach, dass ich selbst an stressigen Adventssonntagen Zeit für eine zweite Sorte habe. Die drei Varianten aus einem Teig sind ein echter Game-Changer – du sparst Zeit, Zutaten und Abwasch, und hast trotzdem eine bunte Mischung auf dem Teller. Die Vanillekipferl sind mein persönlicher Favorit, aber meine Kinder lieben die Schokoladenplätzchen. Und die klassischen Ausstechplätzchen? Die sind perfekt zum Verzieren mit den Kleinen.

Probier es einfach aus! Du kannst den Teig nach Belieben anpassen – ob vegan, glutenfrei oder mit Zitrone – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und wenn du eine neue Lieblingsvariante entdeckst, schreib es mir in die Kommentare. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen. Teile das Rezept gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – denn gutes Essen ist doch am schönsten, wenn man es teilt.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Backen und genieße jeden einzelnen Bissen! Du hast das drauf – glaub mir.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch ohne Thermomix zubereiten?

Ja, absolut! Gib alle Zutaten in eine Schüssel und knete sie mit den Händen oder einer Küchenmaschine (z. B. mit Knethaken) zu einem glatten Teig. Achte darauf, dass die Butter kalt bleibt – arbeite schnell, damit der Teig nicht zu warm wird. Die Knetzeit verlängert sich auf ca. 3-4 Minuten.

Wie lange muss der Teig kühlen?

Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank. Wenn du ihn länger kühlst (z. B. über Nacht), wird er noch fester und lässt sich besser ausrollen. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ausstechförmchen backen?

Klar! Forme einfach kleine Kugeln (ca. 2 cm Durchmesser) und drücke sie mit einer Gabel flach. Das gibt hübsche, rustikale Plätzchen. Oder rolle den Teig zu einer Rolle und schneide Scheiben ab – wie bei einem Spitzbuben-Teig.

Warum werden meine Plätzchen hart?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet wird oder die Backzeit zu lang ist. Backe die Plätzchen nur, bis sie an den Rändern goldbraun sind – sie backen auf dem heißen Blech nach. Auch zu viel Mehl beim Ausrollen kann sie trocken machen. Verwende nur wenig Mehl oder rolle den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier aus.

Kann ich den Teig auch für andere Plätzchensorten verwenden?

Ja, der Grundteig ist sehr vielseitig! Du kannst ihn für Spitzbuben, Linzer Augen oder sogar für Mürbeteigböden für Torten verwenden. Einfach ausrollen, backen und nach Belieben füllen oder verzieren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Nährwert Pro Plätzchen
Kalorien ca. 70 kcal
Fett 4 g
davon gesättigte Fettsäuren 2,5 g
Kohlenhydrate 7 g
davon Zucker 3 g
Eiweiß 1 g
Ballaststoffe 0,3 g

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Butterplätzchen aus dem Thermomix recipe

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Die 3 besten Butterplätzchen aus dem Thermomix – einfaches Rezept

Ein einfaches und schnelles Rezept für zarte Butterplätzchen aus dem Thermomix. Mit einem Grundteig lassen sich drei verschiedene Varianten zaubern: Vanillekipferl, klassische Ausstechplätzchen und Schokoladenplätzchen.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 5 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten pro Sorte
  • Total Time: 45 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 60-80 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g kalte Butter, in Stücken
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 350 g Weizenmehl Type 405
  • 100 g gemahlene Mandeln (für Vanillekipferl)
  • 2 EL Puderzucker zum Wälzen (für Vanillekipferl)
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional, für Vanillekipferl)
  • 1 Eigelb zum Bestreichen (für Ausstechplätzchen)
  • Streusel, Hagelzucker oder bunte Zuckerperlen (nach Belieben, für Ausstechplätzchen)
  • Etwas Mehl zum Ausrollen (für Ausstechplätzchen)
  • 30 g Kakaopulver (ungesüßt) (für Schokoladenplätzchen)
  • 100 g Zartbitterschokolade, gehackt (für Schokoladenplätzchen)
  • 1 TL Backpulver (für Schokoladenplätzchen)

Instructions

  1. Grundteig zubereiten: Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in den Mixtopf geben. 30 Sekunden auf Stufe 4 verrühren.
  2. Ei hinzufügen und 15 Sekunden auf Stufe 3 mixen.
  3. Mehl dazugeben und 1 Minute auf Knetstufe kneten, bis sich eine glatte Kugel bildet.
  4. Teig in drei Portionen teilen (je ca. 250 g), in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlen.
  5. Vanillekipferl: Eine Portion mit Mandeln und Vanilleextrakt verkneten. Kipferl formen, bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) 10-12 Minuten backen. Noch warm in Puderzucker wälzen.
  6. Klassische Ausstechplätzchen: Eine Portion 5 mm dick ausrollen, Plätzchen ausstechen, mit Eigelb bestreichen und mit Streuseln bestreuen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) 8-10 Minuten backen.
  7. Schokoladenplätzchen: Eine Portion mit Kakaopulver, Backpulver und gehackter Schokolade verkneten. 5 mm dick ausrollen, Plätzchen ausstechen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) 8-10 Minuten backen.

Notes

Butter muss kalt sein. Teig nicht überkneten. Backzeit je nach Ofen anpassen. Plätzchen auf dem Blech abkühlen lassen, bevor sie bewegt werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 70
  • Sugar: 3
  • Fat: 4
  • Saturated Fat: 2.5
  • Carbohydrates: 7
  • Fiber: 0.3
  • Protein: 1

Keywords: Butterplätzchen, Thermomix, Weihnachtsplätzchen, Vanillekipferl, Ausstechplätzchen, Schokoladenplätzchen, einfaches Rezept

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