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Betty Campbell

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Knusprige Miso-Karamell-Kekse: Das beste Partyrezept mit Schokolade

Ready In 3 Stunden 30 Minuten (inkl. Kühlzeit)
Servings 20 Kekse
Difficulty Mittel

Es gab einmal dieses kleine japanisch-skandinavische Café in der Münchner Innenstadt, versteckt in einer Seitenstraße hinter dem Viktualienmarkt. Es hieß „Fika & Koji“ und backte die verrücktesten Kekse, die ich je gegessen hatte. Eines Tages im letzten Herbst – ich war genau an einem Dienstag da – bestellte ich einen „Miso-Karamell-Keks mit Meersalz-Schokolade“. Der erste Biss war eine Offenbarung. Das intensive, fast schon rauchige Karamell, die tiefe Umami-Note der Miso-Paste und dann diese bittersüße Schokolade – ich war süchtig. Zwei Wochen später war das Café geschlossen. Einfach so. Der Traum war vorbei. Nach sechs Versuchen – die ersten drei waren viel zu salzig, ehrlich gesagt eine Katastrophe – habe ich es endlich geknackt. Dieses Rezept ist der Grund, warum ich bei jeder Party, zu der ich eingeladen bin, als Erstes gefragt werde: „Bringst du diese legendären Kekse mit?“

Diese Knusprige Miso-Karamell-Kekse sind nicht einfach nur Kekse. Sie sind ein Statement. Eine süß-salzige Geschmacksexplosion, die deine Gäste sprachlos machen wird. Wenn du das nächste Mal eine Feier schmeißen willst, bei der die Leute noch Tage später davon reden, dann back diese Kekse. Ich verspreche dir, du wirst der Star des Abends sein – und das ganz ohne Stress, denn der Teig lässt sich wunderbar vorbereiten. Lass uns eintauchen in die Welt der Umami-Kekse, die einfach jeder liebt.

Warum du diese Kekse lieben wirst

Ich habe dieses Rezept in den letzten Monaten bestimmt fünfzehn Mal gebacken. Für Geburtstage, für gemütliche Abende mit Freunden, für das Weihnachtsessen bei meiner Schwester – und jedes einzelne Mal waren sie in Minuten weg. Dieses Rezept ist nicht nur gut, es ist das beste Partyrezept, das ich kenne.

  • Perfekt für Partys: Diese Kekse sind der ultimative Party-Hit. Sie sehen nicht nur fantastisch aus, sondern schmecken auch noch so besonders, dass jeder nach dem Rezept fragt. Du wirkst wie ein Profi, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Zutaten, die du in einem Spezialgeschäft suchen musst. Die meisten Sachen hast du zu Hause – und Miso-Paste bekommst du inzwischen in jedem gut sortierten Supermarkt oder Asialaden.
  • Knusprig & zart zugleich: Die perfekte Textur. Außen herrlich knusprig mit karamellisierten Rändern, innen weich und fast schon zart. Genau so, wie ein guter Keks sein muss.
  • Das gewisse Etwas: Die Kombination aus süßem Karamell, herzhafter Miso-Paste und bittersüßer Schokolade ist einfach unschlagbar. Die Miso-Paste sorgt für eine Tiefe, die man sonst nur von teuren Patisserien kennt.
  • Immer ein Erfolgserlebnis: Ich habe noch nie erlebt, dass jemand diese Kekse nicht mochte. Selbst Leute, die sonst keine süß-salzigen Kombinationen mögen, sind hier restlos begeistert. Es ist die Art von Keks, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt.

Was diese Kekse von anderen unterscheidet? Es ist die Methode. Das Karamell wird nicht einfach untergerührt, sondern zu einem goldbraunen, nussigen Karamell gekocht, das dann zusammen mit der Miso-Paste eine fast schon magische Verbindung eingeht. Das Ergebnis ist ein Keks, der nach mehr schreit. Und genau das macht ihn zum perfekten Begleiter für jede Feier.

Welche Zutaten du brauchst

Bevor wir loslegen, lass uns über die Zutaten sprechen. Jede einzelne hat eine wichtige Aufgabe, und ich verrate dir, worauf du achten solltest.

Für den Keksteig

  • 250 g weiche Butter (Raumtemperatur): Die Butter ist die Basis für den reichen Geschmack und die perfekte Textur. Ich nehme am liebsten die von Kerrygold, weil sie einen höheren Fettgehalt hat und die Kekse besonders zart macht. Lass die Butter unbedingt rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen – mindestens eine Stunde vorher.
  • 200 g brauner Zucker: Brauner Zucker ist hier nicht verhandelbar. Er enthält Melasse, die dem Karamell seine tiefe, fast schon rauchige Note verleiht. Du kannst auch dunklen Muscovado-Zucker verwenden, wenn du ihn findest – das gibt noch mehr Tiefe.
  • 100 g weißer Zucker: Der weiße Zucker sorgt für die Knusprigkeit am Rand. Er karamellisiert schneller als brauner Zucker und gibt den Keksen diese wunderbar knusprige Kruste.
  • 2 große Eier (Raumtemperatur): Die Eier binden den Teig und sorgen für Struktur. Auch hier gilt: Am besten eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie sich besser mit der Butter verbinden.
  • 1 TL Vanilleextrakt: Ein gutes Vanillearoma rundet den Geschmack ab. Ich schwöre auf das Bourbon-Vanilleextrakt von Rügenwalder – es ist intensiv und natürlich.
  • 300 g Mehl (Type 405): Normales Weizenmehl ist perfekt. Für eine etwas körnigere Textur kannst du auch 50 g durch Vollkornmehl ersetzen, aber das ist Geschmackssache.
  • 1 TL Natron: Natron sorgt dafür, dass die Kekse schön aufgehen und eine gleichmäßige Bräunung bekommen. Nicht mit Backpulver verwechseln!
  • 1/2 TL Salz: Das Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor. Ich nehme feines Meersalz für den Teig und etwas grobes Fleur de Sel zum Bestreuen.

Für das Miso-Karamell

Knusprige Miso-Karamell-Kekse preparation steps

  • 100 g weiße Miso-Paste: Die Miso-Paste ist der Star des Rezepts. Sie bringt eine unglaubliche Umami-Tiefe mit, die das Karamell auf ein völlig neues Level hebt. Ich empfehle weiße Miso-Paste (Shiro Miso), da sie milder und süßer ist als rote Miso. Die Marke „Hikari“ finde ich besonders gut – sie ist in den meisten Asialäden erhältlich.
  • 80 g Butter: Für das Karamell brauchst du zusätzliche Butter. Sie macht das Karamell geschmeidig und verhindert, dass es kristallisiert.
  • 100 g brauner Zucker: Die Basis für das Karamell. Der braune Zucker gibt ihm diese tiefe, fast schon nussige Farbe.
  • 2 EL Sahne (oder pflanzliche Alternative): Die Sahne macht das Karamell cremig und rundet den Geschmack ab. Du kannst auch Hafer- oder Kokossahne verwenden, wenn du eine vegane Variante möchtest.

Für den Schokoladenüberzug

  • 200 g Zartbitterschokolade (70% Kakao): Die Schokolade muss von guter Qualität sein, denn sie ist der krönende Abschluss. Ich mag die von Lindt Excellence 70% – sie ist herrlich bittersüß und passt perfekt zum süßen Karamell. Du kannst aber auch Vollmilchschokolade nehmen, wenn du es lieber milder magst.
  • 1 TL Kokosöl (optional): Ein kleiner Schuss Kokosöl macht die Schokolade beim Schmelzen geschmeidiger und sorgt für einen schönen Glanz. Ist aber nicht zwingend nötig.

Substitutionshinweise

Für eine glutenfreie Variante kannst du das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achte darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, damit der Teig nicht bröselt. Für eine vegane Version nimmst du statt Butter eine hochwertige Margarine (wie Alsan) und ersetzt die Eier durch 2 EL Leinsamen, gemahlen mit 6 EL Wasser. Die Sahne im Karamell lässt sich leicht durch Hafer- oder Kokossahne ersetzen.

Welche Ausrüstung du brauchst

Keine Sorge, du brauchst keine Profi-Küche für diese Kekse. Aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit enorm.

  • Eine große Schüssel und ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Ich benutze meine Küchenmaschine von KitchenAid, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch. Wichtig ist, dass die Butter richtig schaumig geschlagen wird.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Normale Backbleche reichen völlig. Ich empfehle, das Backpapier vorher etwas einzufetten, damit die Kekse nicht kleben bleiben.
  • Eine kleine Pfanne für das Karamell: Eine beschichtete Pfanne oder ein kleiner Topf mit dickem Boden ist ideal, damit das Karamell nicht anbrennt.
  • Ein Kochthermometer (optional): Wenn du das Karamell auf exakt 118°C bringen willst, ist ein Thermometer hilfreich. Aber ich habe es auch oft genug nach Gefühl gemacht – es funktioniert trotzdem.
  • Ein Kuchengitter: Zum Abkühlen der Kekse. Wenn du keins hast, reicht auch ein Stück Backpapier auf der Arbeitsfläche.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Ich führe dich durch jeden Schritt, damit die Kekse perfekt gelingen. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt.

  1. Das Miso-Karamell zubereiten (ca. 10 Minuten): Gib die 80 g Butter, 100 g braunen Zucker und 2 EL Sahne in eine kleine Pfanne. Erhitze alles bei mittlerer Hitze, bis der Zucker geschmolzen ist und die Mischung anfängt zu blubbern. Jetzt kommt der wichtigste Moment: Lass das Karamell unter ständigem Rühren etwa 3–4 Minuten köcheln, bis es eine goldbraune Farbe bekommt und nussig riecht. Nimm die Pfanne vom Herd und rühre sofort die 100 g Miso-Paste ein. Die Mischung wird erstmal klumpig, aber keine Panik – rühre kräftig weiter, bis alles glatt ist. Stell das Karamell beiseite und lass es auf Raumtemperatur abkühlen.
  2. Den Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160°C). Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  3. Die Butter-Zucker-Mischung zubereiten (ca. 5 Minuten): Gib die 250 g weiche Butter, 200 g braunen Zucker und 100 g weißen Zucker in eine große Schüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3–4 Minuten, bis die Masse hell und schaumig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. Kratze zwischendurch den Rand der Schüssel ab.
  4. Die Eier und das Karamell einrühren (ca. 2 Minuten): Füge die 2 Eier und 1 TL Vanilleextrakt hinzu und rühre kurz ein, bis alles vermischt ist. Jetzt kommt das abgekühlte Miso-Karamell dazu. Rühre auch das unter, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht. Der Teig riecht jetzt schon unglaublich – dieses süß-herzhafte Aroma ist einfach der Hammer.
  5. Die trockenen Zutaten untermischen (ca. 2 Minuten): Mische in einer separaten Schüssel 300 g Mehl, 1 TL Natron und 1/2 TL Salz. Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Miso-Masse und rühre nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Kekse zäh! Der Teig ist jetzt ziemlich weich und klebrig – genau richtig.
  6. Den Teig kühlen (mindestens 2 Stunden – das ist der wichtigste Schritt!): Wickele den Teig in Frischhaltefolie oder gib ihn in eine Schüssel mit Deckel. Jetzt muss er für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Ich weiß, das ist schwer, aber glaub mir: Ohne diese Kühlung verlaufen die Kekse im Ofen zu flachen, knusprigen Scheiben. Über Nacht ist sogar noch besser – dann entwickeln sich die Aromen noch intensiver. Letzte Woche habe ich den Teig sogar 48 Stunden gekühlt, und die Kekse waren die besten, die ich je gebacken habe.
  7. Kekse formen und backen (ca. 12 Minuten pro Blech): Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Mit einem Eisportionierer oder zwei Esslöffeln formst du walnussgroße Kugeln (ca. 30 g pro Stück). Setze sie mit großem Abstand (mindestens 8 cm) auf das Backblech – sie laufen ordentlich auseinander. Backe die Kekse auf der mittleren Schiene für 10–12 Minuten. Sie sollten an den Rändern goldbraun sein, in der Mitte aber noch weich und blass aussehen. Das ist perfekt! Lass sie 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann setzt du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Sie werden beim Abkühlen noch fester.
  8. Den Schokoladenüberzug vorbereiten (ca. 5 Minuten): Während die Kekse abkühlen, hackst du die 200 g Zartbitterschokolade grob. Schmelze sie entweder in einer Schüssel über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen. Rühre nach jedem Intervall um, bis die Schokolade glatt und glänzend ist. Wenn du magst, rührst du 1 TL Kokosöl unter – das gibt einen tollen Glanz.
  9. Die Kekse verzieren: Tauche die Unterseite jedes abgekühlten Kekses in die geschmolzene Schokolade oder beträufle sie mit einem Löffel kreuz und quer. Streue sofort etwas grobes Meersalz (Fleur de Sel) darüber – das ist der letzte Schliff! Lass die Schokolade bei Raumtemperatur aushärten. Das dauert etwa 30 Minuten. Wenn es schneller gehen muss, stell sie für 10 Minuten in den Kühlschrank.

Tipps & Tricks für perfekte Kekse

Ich habe bei diesen Keksen so einige Fehler gemacht – lass mich dir meine Learnings mitgeben, damit du sie nicht wiederholen musst.

  • Der Teig muss kalt sein: Das ist der absolute Gamechanger. Wenn du den Teig nicht lange genug kühlst, verlaufen die Kekse zu dünnen, knusprigen Platten. Ich habe es einmal eilig gehabt und den Teig nur 30 Minuten gekühlt – das Ergebnis war eine riesige, flache Keks-Matratze. Nicht lecker. Plane also mindestens 2 Stunden ein, besser über Nacht.
  • Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch kurz unterheben. Zu langes Rühren aktiviert das Gluten, und die Kekse werden zäh statt zart. Das habe ich bei meinem dritten Versuch gelernt – die Kekse waren hart wie Ziegelsteine.
  • Die richtige Backzeit: Nimm die Kekse aus dem Ofen, wenn sie an den Rändern goldbraun sind, in der Mitte aber noch weich und fast roh aussehen. Sie backen auf dem heißen Blech noch ein paar Minuten nach. Wenn du wartest, bis sie komplett fest sind, sind sie hinterher trocken und bröselig.
  • Das Karamell nicht verbrennen: Beim Kochen des Karamells darfst du nicht weggucken. Es kann innerhalb von Sekunden von goldbraun zu schwarz werden. Wenn es anfängt, nussig zu riechen und eine tiefe Bernsteinfarbe hat, ist es perfekt. Nimm es sofort vom Herd.
  • Multitasking: Bereite das Karamell vor, während der Teig kühlt. Oder backe die Kekse, während die Schokolade schmilzt. So sparst du Zeit und hast weniger Stress, wenn die Gäste gleich kommen. Ich bereite den Teig oft am Vorabend zu und backe die Kekse dann frisch, bevor die Party losgeht.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal liebe ich es, ein bisschen zu experimentieren. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.

  • Schokoladen-Miso-Kekse mit Nüssen: Füge 100 g grob gehackte Pekannüsse oder Walnüsse zum Teig hinzu, bevor du ihn kühlst. Die Nüsse geben einen herrlichen Crunch und passen perfekt zum Karamell. Ich habe das letzte Weihnachten ausprobiert – ein voller Erfolg!
  • Vegane Version: Ersetze die Butter durch hochwertige vegane Margarine (wie Alsan) und die Eier durch 2 EL Leinsamen, gemahlen mit 6 EL Wasser (15 Minuten quellen lassen). Die Sahne im Karamell kannst du durch Hafer- oder Kokossahne ersetzen. Die Kekse werden etwas weniger buttrig, aber immer noch unglaublich lecker.
  • Salzige Karamell-Kekse mit Meersalz: Für alle, die es noch salziger mögen: Erhöhe die Menge an grobem Meersalz auf den Keksen auf 1 TL. Ich streue manchmal auch etwas geräuchertes Meersalz darüber – das gibt eine rauchige Note, die fantastisch zur Miso-Paste passt.
  • Fruchtige Note: Gib 50 g getrocknete, fein gehackte Kirschen oder Cranberries zum Teig. Die Säure der Früchte bricht die Süße des Karamells und sorgt für eine interessante Geschmackskombination. Das habe ich für einen Sommer-Brunch gemacht – die Gäste waren begeistert.
  • Andere Schokoladensorten: Statt Zartbitterschokolade kannst du auch Vollmilchschokolade oder weiße Schokolade verwenden. Weiße Schokolade mit dem salzigen Karamell ist eine himmlische Kombination, aber sie ist natürlich süßer. Für eine edle Note nimmst du Schokolade mit 85% Kakao – die Bitterkeit passt perfekt.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Diese Kekse sind der Star jeder Party, aber sie schmecken auch einfach so zum Kaffee am Nachmittag. Hier meine besten Tipps fürs Servieren und Aufbewahren.

Servieren: Die Kekse schmecken am besten bei Raumtemperatur. Wenn du sie direkt aus dem Kühlschrank nimmst, ist die Schokolade hart und die Kekse sind weniger aromatisch. Lass sie also vor dem Servieren etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Auf einer hübschen Platte mit etwas grobem Meersalz bestreut sehen sie einfach umwerfend aus – perfekt für den Kaffeetisch oder als Dessert nach einem festlichen Dinner. Dazu passt ein Glas kalte Milch, ein Espresso oder ein kräftiger Rotwein. Ich liebe sie auch zu einem frisch aufgebrühten Chai Latte – die Gewürze harmonieren wunderbar mit dem Karamell.

Aufbewahrung: Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher – das liegt an der Feuchtigkeit im Karamell. Wenn du sie knusprig magst, iss sie am besten am ersten oder zweiten Tag. Du kannst sie auch einfrieren: Lege die fertigen, unverzierten Kekse (ohne Schokolade) in einen Gefrierbeutel und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen nimmst du sie einfach heraus und lässt sie bei Raumtemperatur auftauen. Dann schmilzt du die Schokolade frisch und tauchst sie ein. So hast du immer eine Ladung Party-Kekse parat!

Reheating: Wenn du die Kekse nach ein paar Tagen wieder etwas knuspriger haben möchtest, leg sie für 3–4 Minuten in den auf 150°C vorgeheizten Ofen. Aber Vorsicht: Die Schokolade schmilzt dabei! Also entweder vorher die Schokolade abkratzen oder die Kekse ohne Schokoladenüberzug aufwärmen.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Okay, lass uns ehrlich sein: Das sind keine Diät-Kekse. Aber sie haben durchaus ihre Vorzüge. Hier die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei 20 Stück):

  • Kalorien: ca. 280 kcal
  • Fett: 16 g
  • Kohlenhydrate: 32 g
  • Eiweiß: 4 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Die Miso-Paste ist fermentiert und enthält probiotische Kulturen, die gut für die Darmgesundheit sind. Zartbitterschokolade ist reich an Antioxidantien und Magnesium. Die Nüsse in der Variante liefern gesunde Fette und Eiweiß. Also – in Maßen genossen, sind diese Kekse ein kleiner Glücksbringer für Körper und Seele. Und mal ehrlich: Auf einer Party geht es doch nicht um Kalorien, sondern um Genuss und gute Gesellschaft, oder?

Fazit

Diese Knusprige Miso-Karamell-Kekse sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Erfahrung. Sie haben das Zeug dazu, deine neue Geheimwaffe für jede Feier zu werden. Die Kombination aus süßem Karamell, herzhafter Miso-Paste und bittersüßer Schokolade ist einfach unwiderstehlich. Und das Beste: Sie sind einfacher zuzubereiten, als du denkst. Der Schlüssel liegt in der Geduld – kühle den Teig lange genug, und du wirst mit den besten Keksen deines Lebens belohnt.

Ich liebe es, wie diese Kekse die Leute zum Lächeln bringen. Wenn ich sie auf eine Party mitbringe, sind sie immer als Erstes weg. Und ich höre dann Sätze wie: „Wow, das schmeckt ja wie vom Bäcker!“ oder „Kann ich das Rezept haben?“ Genau das macht für mich den Zauber des Kochens aus: Momente zu schaffen, die in Erinnerung bleiben.

Also, trau dich und probier es aus! Spiele mit den Variationen, mach sie zu deinem eigenen Rezept. Und wenn du sie gebacken hast, schreib mir in die Kommentare, wie sie dir gelungen sind. Ich bin schon total gespannt! Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden – denn gute Kekse sollte man nicht für sich behalten. Viel Spaß beim Backen und genieße jeden einzelnen Bissen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch länger als 2 Stunden kühlen?

Ja, unbedingt! Je länger der Teig kühlt, desto besser entwickeln sich die Aromen. Ich lasse ihn oft über Nacht oder sogar bis zu 48 Stunden im Kühlschrank. Wickele ihn gut in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet.

Kann ich die Miso-Paste durch etwas anderes ersetzen?

Die Miso-Paste ist der Schlüssel zu diesem Rezept. Wenn du sie weglässt, schmecken die Kekse einfach nur nach Karamell – lecker, aber nicht außergewöhnlich. Du könntest stattdessen 1 EL Sojasauce oder Tamari verwenden, aber das Ergebnis wird anders sein. Am besten besorgst du dir weiße Miso-Paste – sie hält sich ewig im Kühlschrank.

Warum sind meine Kekse zu flach geworden?

Das passiert meistens, wenn der Teig nicht lange genug gekühlt wurde. Die Butter ist dann zu weich und die Kekse verlaufen im Ofen. Auch zu viel Zucker oder zu wenig Mehl kann die Ursache sein. Achte darauf, die Zutaten genau abzuwiegen und den Teig mindestens 2 Stunden zu kühlen.

Kann ich die Kekse auch ohne Schokolade machen?

Klar, die Kekse schmecken auch pur fantastisch. Der Schokoladenüberzug ist optional, aber er gibt dem Ganzen den letzten Pfiff. Wenn du die Schokolade weglässt, kannst du die Kekse auch mit Puderzucker bestäuben oder in geschmolzene weiße Schokolade tauchen.

Wie bekomme ich die Kekse besonders knusprig?

Für extra Knusprigkeit backst du die Kekse 1–2 Minuten länger, bis sie am Rand schön dunkel sind. Aber Vorsicht: Sie dürfen nicht verbrennen! Auch das Abkühlen auf einem Kuchengitter statt auf dem Blech hilft, die Knusprigkeit zu erhalten.

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Knusprige Miso-Karamell-Kekse recipe

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Knusprige Miso-Karamell-Kekse: Das beste Partyrezept mit Schokolade

Diese Kekse sind eine süß-salzige Geschmacksexplosion mit knusprigen Rändern und zartem Inneren. Perfekt für Partys, bei denen alle nach dem Rezept fragen werden.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten pro Blech
  • Total Time: 2 Stunden 42 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 20 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Japanisch-skandinavisch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (Raumtemperatur)
  • 200 g brauner Zucker
  • 100 g weißer Zucker
  • 2 große Eier (Raumtemperatur)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 100 g weiße Miso-Paste
  • 80 g Butter (für das Karamell)
  • 100 g brauner Zucker (für das Karamell)
  • 2 EL Sahne (oder pflanzliche Alternative)
  • 200 g Zartbitterschokolade (70% Kakao)
  • 1 TL Kokosöl (optional)
  • Grobes Meersalz (Fleur de Sel) zum Bestreuen

Instructions

  1. Das Miso-Karamell zubereiten: 80 g Butter, 100 g braunen Zucker und 2 EL Sahne in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist und die Mischung blubbert. Unter ständigem Rühren 3–4 Minuten köcheln lassen, bis es goldbraun ist und nussig riecht. Vom Herd nehmen und sofort 100 g Miso-Paste einrühren, bis alles glatt ist. Beiseite stellen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160°C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. 250 g weiche Butter, 200 g braunen Zucker und 100 g weißen Zucker in eine große Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3–4 Minuten schlagen, bis die Masse hell und schaumig ist.
  4. 2 Eier und 1 TL Vanilleextrakt hinzufügen und kurz einrühren. Das abgekühlte Miso-Karamell dazugeben und unterrühren, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht.
  5. In einer separaten Schüssel 300 g Mehl, 1 TL Natron und 1/2 TL Salz mischen. Die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Miso-Masse geben und nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.
  6. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln oder in eine Schüssel mit Deckel geben und mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank kühlen.
  7. Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Eisportionierer oder zwei Esslöffeln walnussgroße Kugeln (ca. 30 g pro Stück) formen und mit großem Abstand (mindestens 8 cm) auf die Backbleche setzen.
  8. Die Kekse auf der mittleren Schiene 10–12 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch weich und blass aussieht. 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen.
  9. Während die Kekse abkühlen, 200 g Zartbitterschokolade grob hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Optional 1 TL Kokosöl unterrühren.
  10. Die Unterseite jedes abgekühlten Kekses in die geschmolzene Schokolade tauchen oder mit einem Löffel kreuz und quer beträufeln. Sofort grobes Meersalz darüber streuen. Die Schokolade bei Raumtemperatur aushärten lassen (ca. 30 Minuten).

Notes

Der Teig muss mindestens 2 Stunden gekühlt werden, sonst verlaufen die Kekse. Nicht zu lange rühren, sobald das Mehl hinzugefügt ist. Die Kekse aus dem Ofen nehmen, wenn die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch weich aussieht. Das Karamell nicht verbrennen lassen. Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage. Für extra Knusprigkeit 1–2 Minuten länger backen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 280
  • Sugar: 20
  • Sodium: 200
  • Fat: 16
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 32
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Miso-Karamell-Kekse, Partyrezept, Schokoladenkekse, Umami-Kekse, knusprige Kekse, süß-salzig, Miso-Paste, Karamell, Zartbitterschokolade, Weihnachtskekse, Geburtstagskekse

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