Einleitung
Meine Kollegin Britta machte überhaupt keine große Sache daraus. Ich war an einem Dienstag im Dezember kurz bei ihr hereingeschneit, um ihr eine Packung Lebkuchengewürz vorbeizubringen, die ich doppelt gekauft hatte. Und dann – dieser Duft. Irgendwas zwischen Punschstand auf dem Weihnachtsmarkt und der Backstube einer alten Konditorei, und das mitten in ihrer kleinen Küche.
„Ach, die Dinger“, sagte sie nur und winkte ab, während sie den Teig mit einem Esslöffel portionierte. „Die mach ich jedes Jahr, die sind nichts Besonderes.“ Nichts Besonderes. Ich habe sie probiert, noch warm, mit dieser glänzenden Rum-Glasur, die langsam über die Ränder lief, und den feinen Kokosraspeln, die auf der Zunge zergingen. Britta stand daneben und wischte Mehl von der Arbeitsplatte, als wäre das alles völlig alltäglich. Aber ich wusste in dem Moment: Diese Kekse würde ich dieses Jahr mindestens viermal backen. Vielleicht hast du ja auch schon mal dieses Gefühl gehabt, wenn jemand etwas so Selbstverständliches zaubert, dass man gar nicht anders kann, als genau nach diesem Rezept zu fragen.
Und hier ist es – ihre geheime Waffe für die Weihnachtsbäckerei. Diese leichten Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln sind genau das Richtige, wenn man etwas Besonderes backen will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Der Teig ist butterweich, die Glasur gibt diesen typisch weihnachtlichen Rum-Punsch-Kick und die Kokosraspeln sorgen für eine feine, exotische Note, die perfekt zur kalten Jahreszeit passt. Seit diesem Dienstag gehören sie zu meinen absoluten Lieblingskeksen – und ich bin mir sicher, dass es dir genauso gehen wird.
Warum du diese Punschkekse lieben wirst
Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken, und jedes Mal bin ich aufs Neue begeistert, wie einfach und gleichzeitig raffiniert es ist. Hier sind die Gründe, warum ich glaube, dass auch du diese Kekse lieben wirst:
- Leicht & locker: Anders als viele klassische Weihnachtsplätzchen sind diese Punschkekse erstaunlich luftig. Sie schmelzen fast auf der Zunge – perfekt, wenn man nach einem schweren Festtagsmenü noch etwas Leichtes naschen möchte.
- Unkomplizierte Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder Spezialitäten aus dem Feinkostladen. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause – oder bekommst sie beim nächsten Einkauf ganz einfach.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob zum Kaffee am Nachmittag, als Mitbringsel zur Weihnachtsfeier oder einfach nur so, weil es draußen kalt ist – diese Kekse passen einfach immer.
- Ein echter Hingucker: Die glänzende Rum-Glasur und die Kokosraspeln machen optisch richtig was her. Auf jedem Plätzchenteller sind sie der Star, das kannst du mir glauben.
- Familiengetestet und -approved: Meine Nichte, die sonst nur Schokokekse isst, hat heimlich drei Stück geklaut, als ich nicht hingesehen habe. Wenn das kein Qualitätssiegel ist, weiß ich auch nicht.
Was diese Punschkekse von anderen unterscheidet? Es ist die besondere Technik, den Teig kurz zu kühlen, bevor man ihn formt. Das sorgt dafür, dass die Kekse beim Backen ihre Form behalten, aber trotzdem schön zart bleiben. Und die Glasur – die wird nicht einfach nur aufgetragen, sondern die Kekse werden kurz darin gewendet, sodass sie rundherum mit dieser aromatischen Schicht überzogen sind. Das klingt aufwendiger, als es ist, und das Ergebnis ist einfach umwerfend.
Ehrlich, ich habe schon so viele Plätzchenrezepte ausprobiert, aber diese leichten Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln sind etwas Besonderes. Sie haben dieses gewisse Etwas, das einen nach dem ersten Bissen die Augen schließen lässt. Und genau das wünsche ich dir auch.
Was du an Zutaten brauchst
Für dieses Rezept verwendest du einfache, aber gut ausgewählte Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie diesen unverwechselbaren Geschmack. Keine Sorge, es ist wirklich nichts Exotisches dabei – versprochen!
Für den Teig:
- 250 g Mehl (Type 405, glatt) – Die Basis für unsere Kekse. Ich verwende am liebsten Wiener Griller Mehl, aber jedes gute Haushaltsmehl tut es auch.
- 100 g Puderzucker – Macht den Teig schön fein und sorgt dafür, dass die Kekse zart werden. Normaler Zucker würde zu grobe Kristalle hinterlassen.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Für die feine, süße Note. Wer mag, kann auch das Mark einer halben Vanilleschote nehmen – das gibt noch mehr Aroma.
- 1 Prise Salz – Klingt vielleicht seltsam in süßen Keksen, aber Salz hebt alle Aromen hervor und verhindert, dass die Kekse zu süß schmecken.
- 150 g kalte Butter – In kleine Würfel geschnitten. Die Butter muss wirklich kalt sein, damit der Teig später schön mürbe wird. Ich nehme meistens die günstige Eigenmarke, das funktioniert einwandfrei.
- 1 Ei (Größe M) – Bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Am besten nimmst du ein Ei aus Freilandhaltung, das macht geschmacklich aber kaum einen Unterschied.
- 1 EL Rum (oder Rum-Aroma für die alkoholfreie Variante) – Für den typischen Punschgeschmack. Ich verwende gern einen gereiften Rum aus der Karibik, aber ein günstiger Rum zum Backen tut es auch.
- Abrieb einer halben Bio-Zitrone – Klingt ungewöhnlich, aber die Zitrusnote harmoniert perfekt mit dem Rum und der Kokos. Unbedingt Bio nehmen, weil die Schale unbehandelt sein sollte.
Für die Glasur und Dekoration:
- 200 g Puderzucker – Die Basis für die Glasur. Der Puderzucker muss wirklich fein sein, damit die Glasur schön glatt wird.
- 3-4 EL Rum – Je nachdem, wie flüssig du die Glasur haben willst. Ich starte mit 3 EL und gebe bei Bedarf einen vierten dazu.
- 50 g Kokosraspeln – Zum Bestreuen der fertigen Kekse. Am besten nimmst du feine Kokosraspeln, die haften besser an der Glasur. Die groben Flocken sind eher für Müsli geeignet.
Substitutionshinweise:
- Wenn du keinen Rum verwenden möchtest, kannst du ihn durch starken, abgekühlten schwarzen Tee ersetzen – das gibt auch eine schöne Punsch-Note, nur ohne Alkohol.
- Für eine glutenfreie Variante nimmst du eine glutenfreie Mehlmischung, die für Kekse geeignet ist. Ich habe gute Erfahrungen mit der von Schär gemacht.
- Die Butter kannst du durch Margarine ersetzen, aber dann werden die Kekse etwas weniger mürbe.
- Wer keine Kokosraspeln mag, kann stattdessen gehackte Mandeln oder bunte Zuckerstreusel verwenden – beides sieht auch toll aus.
Welche Küchengeräte du benötigst

Du brauchst für diese leichten Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln keine teure Spezialausrüstung. Die meisten Dinge hast du sicher schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Ich hab meine von einer Freundin geerbt, sie ist schon etwas zerkratzt, aber das stört mich nicht.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Zum Verkneten des Teigs. Mit der Hand geht es natürlich auch, aber dann brauchst du etwas mehr Geduld und Muskelkraft.
- Ein Nudelholz – Zum Ausrollen des Teigs. Ich hab mir letztens ein neues aus Buchenholz gekauft, das liegt gut in der Hand. Ein günstiges aus dem Supermarkt tut es aber auch.
- Ausstechformen – Für die Weihnachtszeit eignen sich Sterne, Tannenbäume oder Herzen. Aber auch runde Formen sehen schön aus. Ich hab meine Lieblingsformen von einem Küchenladen im Internet.
- Ein Backblech mit Backpapier – Unverzichtbar, damit nichts anbrennt. Ich verwende immer das gleiche Blech, es ist schon ganz schön verfärbt, aber das stört ja nicht.
- Ein Kuchengitter – Zum Abkühlen der Kekse. Wenn du keins hast, geht auch ein umgedrehtes Backblech oder ein großes Schneidebrett.
- Eine kleine Schüssel für die Glasur – Und einen Löffel oder eine Gabel zum Wenden der Kekse.
- Ein Backpinsel – Optional, falls du die Glasur lieber aufpinseln statt die Kekse darin zu wenden. Ich finde das Wenden aber einfacher.
Tipp: Wenn du keine Ausstechformen hast, kannst du den Teig auch mit einem Messer in kleine Quadrate oder Rechtecke schneiden. Das sieht rustikal aus, aber genauso lecker!
So bereitest du die Punschkekse zu
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, die Zubereitung ist wirklich einfach, und ich werde dich Schritt für Schritt durch den Prozess führen. Am besten liest du erst alles einmal durch, bevor du loslegst – das erspart böse Überraschungen.
Schritt 1: Teig zubereiten
Gib das Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermische alles kurz mit einem Löffel. Dann gibst du die kalten Butterwürfel dazu und verknetest alles mit dem Handrührgerät (oder mit den Händen), bis eine krümelige Masse entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Der Teig sollte noch nicht glatt sein, sondern eher wie grobes Mehl aussehen.
Schritt 2: Ei und Rum dazugeben
Füge das Ei, den Esslöffel Rum und den Zitronenabrieb hinzu. Jetzt knetest du alles rasch zu einem glatten Teig. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh! Sobald sich der Teig zu einer Kugel formen lässt, ist er fertig. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ich hab es einmal eilig gehabt und nur 15 Minuten gekühlt – das Ergebnis war okay, aber die Kekse sind etwas mehr auseinandergelaufen. Also besser Geduld haben!
Schritt 3: Teig ausrollen
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den gekühlten Teig gleichmäßig aus, etwa 3-4 mm dick. Wenn der Teig klebt, bestäube ihn noch einmal ganz leicht mit Mehl. Steche dann mit deinen Ausstechformen Kekse aus und lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Achte auf etwas Abstand, denn die Kekse gehen minimal auseinander.
Schritt 4: Backen
Backe die Kekse im vorgeheizten Ofen für 8-10 Minuten. Sie sollten nur ganz leicht goldbraun werden – sie sind fertig, wenn die Ränder anfangen, sich minimal zu verfärben. Die Kekse sind nach dem Backen noch weich, das ist normal. Lass sie für 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen. Wenn du sie zu früh bewegst, brechen sie leicht.
Schritt 5: Glasur zubereiten
Während die Kekse abkühlen, bereitest du die Glasur zu. Gib den Puderzucker in eine kleine Schüssel und rühre nach und nach den Rum ein. Fang mit 3 EL an und rühre glatt. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen. Wenn sie zu dick ist, gib noch einen halben EL Rum dazu. Wenn sie zu dünn ist, etwas mehr Puderzucker.
Schritt 6: Kekse glasieren
Jetzt kommt der spaßige Teil! Nimm einen abgekühlten Keks und tauche ihn mit der Oberseite in die Glasur. Heb ihn raus und lass die überschüssige Glasur kurz abtropfen. Lege den Keks dann zurück auf das Kuchengitter. Bestreue ihn sofort mit Kokosraspeln, bevor die Glasur antrocknet. Wiederhole das mit allen Keksen. Wenn die Glasur anfängt, dick zu werden, einfach kurz über einem Topf mit heißem Wasser erwärmen oder einen weiteren halben EL Rum unterrühren.
Schritt 7: Trocknen lassen
Lass die glasierten Kekse für etwa 1-2 Stunden bei Raumtemperatur trocknen, bis die Glasur fest ist. Dann kannst du sie in einer luftdichten Dose aufbewahren. Wenn du es kaum erwarten kannst, sind sie nach etwa 30 Minuten schon essbar – die Glasur ist dann noch etwas weich, aber das macht sie nur noch leckerer.
Mein persönlicher Tipp: Ich bereite den Teig oft am Vorabend zu und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank. Dann kann ich am nächsten Tag in Ruhe ausstechen und backen. Das spart Zeit und der Teig lässt sich noch besser verarbeiten.
Tipps und Techniken für perfekte Punschkekse
Ich hab in den letzten Jahren einiges ausprobiert und auch so manchen Fehler gemacht – damit du nicht die gleichen machen musst, hier meine besten Tipps:
Der Teig darf nicht zu warm werden. Das ist der häufigste Fehler, den ich gemacht habe. Wenn der Teig zu warm wird, klebt er nicht nur an der Arbeitsfläche, sondern die Kekse verlaufen auch beim Backen. Also: Immer schön kalt arbeiten, bei Bedarf den Teig zwischendurch nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank legen.
Die richtige Dicke der Glasur. Ich hab am Anfang immer zu viel Rum in die Glasur gegeben, weil ich dachte, sie müsse schön flüssig sein. Aber dann ist sie einfach von den Keksen runtergelaufen und hat eine riesige Pfütze auf dem Kuchengitter hinterlassen. Die ideale Konsistenz ist wie flüssiger Honig – sie läuft langsam vom Löffel, aber nicht zu schnell.
Backzeit genau im Auge behalten. Jeder Ofen ist anders. Meine Kekse sind nach genau 9 Minuten perfekt, aber bei dir kann es 8 oder 10 Minuten sein. Die Kekse sollten auf keinen Fall braun werden, sonst schmecken sie trocken. Lieber eine Minute zu früh rausnehmen als zu spät.
Multitasking ist alles. Während die Kekse abkühlen, kannst du schon die Glasur anrühren und die Kokosraspeln bereitstellen. So bist du schneller fertig und die Kekse warten nicht zu lange.
Einmal habe ich vergessen, die Kekse vor dem Glasieren vollständig abkühlen zu lassen. Die Glasur ist einfach geschmolzen und hat sich mit dem Keks vermischt – das sah nicht schön aus und hat auch nicht so gut geschmeckt. Also: Geduld, bis sie wirklich kalt sind!
Variationen und Anpassungen
Das Tolle an diesem Grundrezept ist, dass du es ganz leicht abwandeln kannst, je nachdem, worauf du Lust hast oder welche Zutaten du gerade zu Hause hast. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe:
Schoko-Punschkekse: Füge dem Teig 2 EL Kakaopulver hinzu und reduziere das Mehl um die gleiche Menge. Das gibt einen herrlich schokoladigen Geschmack, der super mit dem Rum harmoniert. Die Glasur bleibt gleich, aber du kannst statt Kokosraspeln auch Schokostreusel nehmen.
Orangen-Punschkekse: Ersetze den Zitronenabrieb durch den Abrieb einer ganzen Bio-Orange und gib zusätzlich 1 EL Orangensaft in den Teig. Die Glasur machst du dann mit Orangensaft statt Rum – perfekt für eine alkoholfreie Variante, die trotzdem weihnachtlich schmeckt.
Vegane Punschkekse: Ersetze die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamen, gemischt mit 3 EL Wasser (lass die Mischung 5 Minuten quellen). Die Glasur ist sowieso vegan, wenn du Rum nimmst. Ich hab das mal für eine Freundin gemacht, und sie fand sie genauso lecker wie die klassische Version.
Nussige Variante: Gib 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse in den Teig und reduziere das Mehl um 30 g. Das gibt den Keksen eine tolle, nussige Note und macht sie noch aromatischer.
Glutenfrei: Wie schon erwähnt, funktioniert eine glutenfreie Mehlmischung sehr gut. Achte darauf, dass die Mischung auch für Kekse geeignet ist – manche sind nur für Brot gedacht und werden zu fest.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Orangenschale und einem Schuss Orangenlikör in der Glasur. Das kommt immer super an!
Servieren und Aufbewahren
Diese leichten Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln schmecken am besten, wenn die Glasur vollständig getrocknet ist. Das dauert etwa 1-2 Stunden bei Raumtemperatur. Serviere sie auf einem schönen Teller oder in einer Keksdose – sie sind der Hingucker auf jedem Weihnachtsbuffet.
Dazu passen:
- Eine Tasse Glühwein oder Punsch – natürlich!
- Kaffee oder Tee, besonders ein kräftiger schwarzer Tee oder ein würziger Chai.
- Ein Glas Milch für die Kinder (oder für dich, wenn du Lust hast).
- Als Teil eines Plätzchentellers mit Vanillekipferl, Zimtsternen und Lebkuchen.
Aufbewahrung:
- In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur halten sich die Kekse etwa 2-3 Wochen. Allerdings sind sie bei mir meistens schon nach einer Woche aufgegessen.
- Du kannst sie auch einfrieren, aber dann unbedingt ohne Glasur! Friere die unglasierten Kekse in einem Gefrierbeutel ein. Vor dem Servieren auftauen lassen, dann glasieren und mit Kokos bestreuen. So schmecken sie wie frisch gebacken.
- Die glasierten Kekse solltest du nicht einfrieren, die Glasur wird sonst klebrig und verliert ihren Glanz.
Reheating-Tipp: Wenn die Kekse nach ein paar Tagen etwas weich werden sollten, leg sie für 3-4 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Danach sind sie wieder schön knusprig.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, Weihnachtskekse sind nicht unbedingt das, was man als „gesund“ bezeichnet. Aber es sind ja auch Genussmittel für die besondere Zeit im Jahr! Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei etwa 30 Stück):
- Kalorien: ca. 85 kcal
- Fett: ca. 4 g
- Kohlenhydrate: ca. 11 g
- Eiweiß: ca. 1 g
Die Kokosraspeln liefern übrigens gesunde mittelkettige Fettsäuren, die vom Körper schnell verwertet werden können. Und der Rum – naja, in Maßen genossen, kann er ja auch die Durchblutung fördern. Aber mal ehrlich: Wir essen diese Kekse, weil sie einfach himmlisch schmecken, und das ist auch völlig in Ordnung.
Für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit eignet sich die glutenfreie Variante. Die Kekse sind von Natur aus laktosefrei, wenn du Margarine statt Butter verwendest. Achte bei der Glasur darauf, dass der Rum keine Zusatzstoffe enthält – die meisten Rumsorten sind aber von Natur aus glutenfrei.
Fazit
Ich hoffe, ich konnte dich genauso für diese leichten Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln begeistern, wie ich es damals in Brittas Küche war. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken fantastisch und machen auf jedem Plätzchenteller eine gute Figur. Ob du sie nun für die Familie, für Freunde oder einfach nur für dich selbst backst – sie werden garantiert nicht lange überleben.
Probier das Rezept aus und mach es dir ganz nach deinem Geschmack. Tausch die Zutaten aus, experimentiere mit verschiedenen Aromen und finde deine persönliche Lieblingsvariante. Das Schöne am Backen ist ja, dass man immer wieder Neues entdecken kann.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie dir die Kekse gelungen sind! Welche Variation hast du ausprobiert? Oder hast du vielleicht eine ganz eigene Idee, die ich noch nicht kenne? Teile deine Erfahrungen mit mir und der Community – ich bin schon gespannt!
Bis dahin: Viel Spaß beim Backen und eine wundervolle, gemütliche Weihnachtszeit!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Kekse auch ohne Rum backen?
Ja, absolut! Ersetze den Rum im Teig durch 1 EL Milch oder Orangensaft. Für die Glasur nimmst du dann ebenfalls Orangensaft oder starken, abgekühlten Tee. Der Geschmack wird etwas milder, aber immer noch lecker.
Warum ist mein Teig so klebrig?
Das passiert oft, wenn der Teig zu warm wird oder du zu viel Flüssigkeit verwendet hast. Kühle den Teig für 15 Minuten im Kühlschrank und bestäube deine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl. Wenn er immer noch klebt, gib einen Esslöffel Mehl mehr dazu.
Kann ich die Kokosraspeln durch etwas anderes ersetzen?
Ja, sehr gut! Du kannst gehackte Pistazien, Mandelblättchen, bunte Zuckerstreusel oder sogar essbaren Glitzer verwenden. Alles, was dir gefällt, macht sich gut auf der Glasur.
Wie lange halten sich die Kekse?
In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen. Allerdings werden sie nach etwa einer Woche etwas weicher – das finde ich persönlich aber auch lecker. Du kannst sie auch ohne Glasur einfrieren.
Muss ich den Teig unbedingt kühlen?
Ja, das ist wirklich wichtig! Der gekühlte Teig lässt sich viel leichter ausrollen und die Kekse behalten beim Backen ihre Form. Wenn du den Teig nicht kühlst, werden die Kekse flach und verlaufen. Also: 30 Minuten Kühlzeit einplanen!
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Leichte Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokos – Einfach & Perfekt
Diese leichten Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln sind butterweich, die Glasur gibt einen typisch weihnachtlichen Rum-Punsch-Kick und die Kokosraspeln sorgen für eine feine, exotische Note. Perfekt für die Adventszeit.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405, glatt)
- 100 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 150 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
- 1 Ei (Größe M)
- 1 EL Rum (oder Rum-Aroma für die alkoholfreie Variante)
- Abrieb einer halben Bio-Zitrone
- 200 g Puderzucker (für die Glasur)
- 3–4 EL Rum (für die Glasur)
- 50 g Kokosraspeln
Instructions
- Gib das Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermische alles kurz mit einem Löffel. Dann gibst du die kalten Butterwürfel dazu und verknetest alles mit dem Handrührgerät (oder mit den Händen), bis eine krümelige Masse entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten.
- Füge das Ei, den Esslöffel Rum und den Zitronenabrieb hinzu. Jetzt knetest du alles rasch zu einem glatten Teig. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh! Sobald sich der Teig zu einer Kugel formen lässt, ist er fertig. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den gekühlten Teig gleichmäßig aus, etwa 3-4 mm dick. Steche dann mit deinen Ausstechformen Kekse aus und lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
- Backe die Kekse im vorgeheizten Ofen für 8-10 Minuten. Sie sollten nur ganz leicht goldbraun werden. Lass sie für 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen.
- Während die Kekse abkühlen, bereitest du die Glasur zu. Gib den Puderzucker in eine kleine Schüssel und rühre nach und nach den Rum ein. Fang mit 3 EL an und rühre glatt. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen.
- Nimm einen abgekühlten Keks und tauche ihn mit der Oberseite in die Glasur. Heb ihn raus und lass die überschüssige Glasur kurz abtropfen. Lege den Keks dann zurück auf das Kuchengitter. Bestreue ihn sofort mit Kokosraspeln, bevor die Glasur antrocknet. Wiederhole das mit allen Keksen.
- Lass die glasierten Kekse für etwa 1-2 Stunden bei Raumtemperatur trocknen, bis die Glasur fest ist. Dann kannst du sie in einer luftdichten Dose aufbewahren.
Notes
Der Teig darf nicht zu warm werden. Bei Bedarf den Teig zwischendurch nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank legen. Die ideale Konsistenz der Glasur ist wie flüssiger Honig. Backzeit genau im Auge behalten, jeder Ofen ist anders. Die Kekse vor dem Glasieren vollständig abkühlen lassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 85
- Sugar: 7
- Sodium: 30
- Fat: 4
- Saturated Fat: 2.5
- Carbohydrates: 11
- Fiber: 0.5
- Protein: 1
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