Der Plätzchen-Basar der Grundschule war in genau zwei Tagen und ich hatte es mal wieder völlig verpennt. Alle anderen Mütter – ihr kennt das sicher – brachten diese aufwendigen, drei Stockwerke hohen Lebkuchenhäuser oder kunstvoll verzierte Spritzgebäck-Kreationen, die aussahen wie aus einer Backzeitschrift. Ich stand in meiner Küche, die Uhr tickte, und hatte genau drei Zutaten: ein Päckchen Butter, ein bisschen Mehl und ein Glas Himbeer-Konfitüre, das schon seit dem letzten Sommer im Kühlschrank stand. “Na super”, dachte ich, “das wird ein Reinfall.” Also knetete ich hastig einen Mürbeteig, formte diese kleinen Kugeln, drückte mit dem Finger eine Mulde rein und füllte sie mit der roten Marmelade. Ich hatte nicht mal Zeit, sie schön anzurichten – ich hab sie einfach in eine alte Keksdose geworfen. Und rate mal, was passiert ist? Genau. Diese kleinen, unperfekten buttrigen Engelsaugen waren der absolute Renner. Die anderen Mütter standen Schlange und wollten das Rezept. Ich stand da, mit mehverschmierten Händen, und musste zugeben, dass ich es selbst aus dem Stegreif erfunden hatte. Seitdem backe ich sie jedes Jahr – nicht nur, weil sie einfach unglaublich lecker sind, sondern weil sie mich daran erinnern, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Und ehrlich? Die Kombination aus dem zarten, buttrigen Teig und der süß-säuerlichen Himbeerfüllung ist einfach pure Wohlfühl-Komfortküche. Vielleicht habt ihr ja auch schon mal so eine Panik-Potluck-Geschichte erlebt? Dieses Rezept ist meine kleine Siegergeschichte daraus.
Warum ihr diese Engelsaugen lieben werdet
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male gebacken – für Familienfeiern, für spontane Kaffeekränzchen und natürlich für die Adventszeit. Es ist eines dieser Rezepte, bei dem ich wirklich sagen kann: Es funktioniert jedes Mal. Kein Drama, keine komplizierten Schritte.
- Einfach und schnell: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt und die Kugeln sind ruckzuck geformt. Perfekt, wenn die Backlust spontan kommt.
- Einfache Zutaten: Ihr habt garantiert alles im Haus. Mehl, Butter, Zucker, Eigelb – das sind absolute Standard-Lieblinge.
- Perfekt für die Adventszeit: Sie sind das Herzstück jeder Weihnachtsplatte. Aber ehrlich? Ich backe sie auch im Sommer zu Himbeeren aus dem Garten.
- Garantierter Publikumsliebling: Ich habe noch niemanden getroffen, der an diesen kleinen Dingern vorbeigehen kann. Sie sind einfach unwiderstehlich.
- Himmlisch lecker: Der Teig zerbricht fast auf der Zunge und die fruchtige Füllung gibt dem Ganzen diese perfekte Säure. Es ist, als würde man eine kleine Wolke aus Butter und Früchten essen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Ich habe so viele Engelsaugen-Rezepte gesehen, bei denen der Teig entweder zu trocken oder zu süß ist. Meine Version setzt auf die richtige Menge an echter Butter und einen Hauch Vanille, die den Geschmack der Himbeeren wunderbar unterstreicht. Es ist kein überladenes Rezept – es ist reduziert auf das, was wirklich zählt: purer, wohliger Geschmack.
Und wisst ihr, was das Beste ist? Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Gebäck, bei der man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Einfach, weil es so vertraut und tröstlich schmeckt. Wie eine warme Decke an einem kalten Wintertag.
Was ihr an Zutaten braucht
Für diese buttrigen Engelsaugen verwenden wir nur eine Handvoll Zutaten, die aber in der richtigen Kombination ein kleines Geschmackswunder ergeben. Ich setze auf Qualität, besonders bei der Butter – das merkt man am Ende deutlich.
Für den Teig:
- 250 g weiche Butter (unbedingt echte Butter, keine Margarine! Ich nehme am liebsten die von Kerrygold oder der eigenen Marke vom Discounter – Hauptsache, sie ist richtig weich)
- 100 g Puderzucker (gesiebt, damit der Teig schön fein wird)
- 1 Päckchen Vanillezucker (selbstgemachter ist natürlich am besten, aber der gekaufte tut es auch)
- 1 Prise Salz (das holt die Süße richtig raus)
- 2 Eigelb (Größe M, am besten Zimmertemperatur)
- 300 g Mehl (Type 405, glattes Weizenmehl)
Für die Füllung und Dekoration:

- Ca. 100 g Himbeer-Konfitüre (ich empfehle eine mit Stückchen, aber keine Gelee – die Kerne geben extra Textur. Die von Bonne Maman mag ich sehr gerne)
- Puderzucker zum Bestäuben (das gibt den letzten Schliff und den Schnee-Effekt)
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn ihr keine Himbeer-Konfitüre mögt, könnt ihr auch Aprikosen- oder Johannisbeergelee nehmen. Die Säure der Johannisbeeren passt auch fantastisch. Aber für mich persönlich ist die Kombination aus der Süße des Teigs und der leichten Säure der Himbeeren einfach unschlagbar – sie macht das Ganze zu einem echten Wohlfühl-Erlebnis.
Welche Ausrüstung ihr braucht
Ihr müsst keine Profi-Bäckerei besitzen, um diese Engelsaugen hinzubekommen. Ich backe sie oft mit meiner alten Küchenmaschine, aber ein Handrührgerät tut es genauso.
- Rührschüssel (eine große, damit nichts spritzt)
- Handrührgerät oder Küchenmaschine (für den Teig)
- Backblech (am besten mit Backpapier ausgelegt)
- Kleine Kugelportionierer oder ein Teelöffel (für gleichmäßige Kugeln – meine Oma hat immer ihre Hände benutzt, aber ich bin da pingelig)
- Ein Holzstiel oder der Finger (zum Eindrücken der Mulde. Ein Kochlöffelstiel ist perfekt, weil er die richtige Größe hat)
- Kleiner Spritzbeutel oder ein Gefrierbeutel (zum Füllen der Konfitüre – das ist viel sauberer als mit dem Löffel)
- Feines Sieb (zum Bestäuben mit Puderzucker)
Falls ihr keinen Spritzbeutel habt, macht es wie ich: Gebt die Konfitüre in einen Gefrierbeutel, schneidet eine winzige Ecke ab und schon habt ihr einen perfekten, improvisierten Spritzbeutel. Spart Geld und Ärger!
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Hier kommt der wichtigste Teil. Ich zeige euch, wie ich diese kleinen Schätze backe, damit sie jedes Mal perfekt werden. Nehmt euch die Zeit und macht die Schritte genau so – es lohnt sich.
- Den Teig vorbereiten (10 Minuten): Gebt die weiche Butter, den gesiebten Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Verrührt alles mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe, bis eine cremige, fast weiße Masse entsteht. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Die Masse sollte richtig schön fluffig sein – das ist das Geheimnis für den buttrigen Geschmack.
- Eigelb unterrühren (2 Minuten): Gebt die zwei Eigelbe dazu und rührt sie kurz unter, bis sie vollständig eingearbeitet sind. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh.
- Mehl einarbeiten (3 Minuten): Siebt das Mehl über die Buttermasse und hebt es mit einem Teigschaber oder dem Knethaken des Rührgeräts vorsichtig unter. Knetet nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht. Der Teig darf nicht zu warm werden, also nicht zu viel mit den Händen arbeiten. Er sollte sich geschmeidig anfühlen, aber nicht kleben.
- Teig kühlen (30 Minuten, Pflicht!): Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist der wichtigste Schritt! Nur so lässt er sich später gut formen und die Kugeln verlaufen nicht im Ofen. Ich lasse ihn manchmal sogar eine Stunde ruhen – das macht ihn noch besser.
- Kugeln formen (15 Minuten): Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Holt den Teig aus dem Kühlschrank und formt mit leicht bemehlten Händen kleine Kugeln, etwa so groß wie eine Walnuss. Legt sie mit etwas Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Drückt dann mit dem Finger oder dem Stiel eines Kochlöffels eine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Die Mulde sollte tief genug sein, aber nicht bis zum Boden durchstoßen.
- Backen (12-15 Minuten): Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Die Engelsaugen backen, bis sie an den Rändern ganz leicht goldbraun sind. Die Unterseite sollte auch Farbe bekommen. Wichtig: Sie dürfen nicht zu dunkel werden, sonst werden sie trocken. Sie sind fertig, wenn sie sich fest anfühlen, aber noch hell sind.
- Füllen und Dekorieren (5 Minuten): Lasst die Engelsaugen auf dem Blech etwa 5 Minuten abkühlen, dann löst ihr sie vorsichtig mit einem Pfannenwender. Füllt die Himbeer-Konfitüre in den Spritzbeutel und gebt einen kleinen Klecks in jede Mulde. Achtung: Die Konfitüre sollte nicht überlaufen. Lasst sie dann vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen. Erst dann bestäubt ihr sie großzügig mit Puderzucker – das gibt den klassischen Schnee-Effekt.
Ein persönlicher Tipp: Wenn die Mulden beim Backen zugehen, drückt sie einfach sofort nach dem Ofen nochmal mit dem Stiel nach. Das mache ich immer, und es funktioniert perfekt.
Backtipps & Techniken für perfekte Engelsaugen
Ich habe bei diesem Rezept so einige Male gelernt, was man besser nicht macht. Lasst mich euch meine größten Fehler ersparen.
Der Teig darf nicht warm werden: Das ist der Klassiker. Wenn ihr den Teig zu lange knetet oder er zu warm wird, werden die Kugeln im Ofen zu flachen Plätzchen. Dann habt ihr keine schönen Engelsaugen mehr, sondern nur runde Kekse. Mein Tipp: Arbeitet schnell und kühlt den Teig zwischendurch nochmal für 10 Minuten, wenn ihr das Gefühl habt, er wird zu weich.
Die richtige Größe der Kugeln: Ich habe am Anfang riesige Kugeln geformt – dachte, viel hilft viel. Falsch gedacht. Die kleinen Kugeln (etwa 2,5 cm Durchmesser) backen gleichmäßiger und sehen viel hübscher aus. Außerdem ist die Bissgröße einfach perfekt. Ein kleiner Kugelportionierer ist hier Gold wert.
Nicht zu viel Konfitüre: Ich bin ein großer Fan von fruchtiger Füllung, aber bei den Engelsaugen gilt: Weniger ist mehr. Ein kleiner Klecks reicht völlig. Wenn ihr zu viel nehmt, läuft es beim Backen über und verbrennt auf dem Blech. Das gibt dann eine riesige Sauerei und die Kekse sehen nicht mehr schön aus.
Timing ist alles: Ich backe immer nur ein Blech auf einmal. Wenn ihr zwei Bleche gleichzeitig in den Ofen schiebt, backen sie ungleichmäßig. Nehmt euch die Zeit und backt in Etappen. Das Ergebnis ist es wert.
Die Abkühlzeit einhalten: Ich weiß, es ist schwer, aber die Kekse müssen wirklich komplett auskühlen, bevor ihr sie mit Puderzucker bestäubt. Sonst schmilzt der Zucker und wird klitschig. Dann habt ihr schöne, aber matschige Engelsaugen. Ich lasse sie immer mindestens eine Stunde auf dem Gitter liegen.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist so vielseitig, dass ihr es immer wieder neu erfinden könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe.
Schoko-Engelsaugen: Ersetzt 30 g Mehl durch 30 g Backkakao. Der Teig wird dann herrlich schokoladig. Dazu passt eine Aprikosen-Konfitüre oder sogar eine dunkle Schokoladen-Ganache als Füllung. Ein absoluter Traum für alle Schokoholics.
Vegane Variante: Ich habe neulich für eine Freundin eine vegane Version gebacken. Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (am besten eine auf Kokosbasis) und die Eigelbe durch 2 EL Apfelmus. Der Teig wird etwas weicher, also kühlt ihn unbedingt eine Stunde länger. Die Konfitüre ist ja eh vegan. Das Ergebnis war überraschend gut – fast so buttrig wie das Original.
Nuss-Engelsaugen: Gebt 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse mit in den Teig. Das gibt eine wunderbare nussige Note und macht die Kekse noch mürber. Ich liebe diese Variante zu Weihnachten, weil sie so aromatisch ist.
Zitronen-Engelsaugen: Fügt den Abrieb einer Bio-Zitrone zum Teig hinzu. Das gibt eine frische, sommerliche Note. Dazu passt eine Johannisbeer-Konfitüre oder sogar eine selbstgemachte Zitronen-Curd. Das ist meine liebste Sommer-Variante.
Glutenfrei: Für eine glutenfreie Version ersetzt das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär). Ich habe das getestet und es funktioniert einwandfrei. Der Teig bröselt etwas mehr, aber der Geschmack ist genauso gut. Achtet nur darauf, dass die Mischung Xanthan enthält, sonst hält der Teig nicht zusammen.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese Engelsaugen sind echte Alleskönner. Sie schmecken nicht nur frisch, sondern auch nach ein paar Tagen noch fantastisch – manche sagen sogar, sie werden mit der Zeit noch besser.
Servieren: Ich serviere sie am liebsten auf einer schönen Platte, mit etwas Puderzucker bestäubt. Dazu eine Tasse heißen Kaffee oder einen milden Tee – einfach perfekt für eine gemütliche Kaffeestunde. Sie sehen auch wunderschön aus in einer Geschenkdose, zusammen mit anderen Weihnachtsplätzchen. Ich verpacke sie immer in Zellophantütchen und verschenke sie an Nachbarn und Kollegen. Das kommt immer super an.
Aufbewahren: Die Engelsaugen halten sich in einer luftdichten Dose an einem kühlen, trockenen Ort problemlos 2-3 Wochen. Ich lege sie immer mit Backpapier zwischen die Lagen, damit sie nicht aneinanderkleben. Wichtig: Bewahrt sie nicht im Kühlschrank auf, da werden sie nur trocken. Einfach in der Vorratskammer oder im Küchenschrank.
Einfrieren: Ihr könnt die ungebackenen Kugeln auch wunderbar einfrieren. Formt sie einfach wie beschrieben, legt sie auf ein Blech und friert sie ein. Sobald sie fest sind, gebt ihr sie in einen Gefrierbeutel. Zum Backen müsst ihr sie nicht auftauen – einfach direkt aus dem Gefrierschrank in den Ofen. Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 3-5 Minuten. So habt ihr immer frisches Gebäck parat, wenn spontan Besuch kommt.
Geschmacksentwicklung: Ehrlich gesagt, schmecken die Engelsaugen am zweiten oder dritten Tag fast noch besser. Die Aromen von der Butter und der Konfitüre ziehen dann richtig durch und der Teig wird noch mürber. Wenn ihr sie also einen Tag vor dem Verzehr backt, seid ihr auf der sicheren Seite.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Okay, lasst uns ehrlich sein – das hier ist kein Diät-Rezept. Aber ein paar kleine positive Aspekte haben diese Engelsaugen trotzdem.
| Nährwertangaben (pro Stück, ca.) | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 85 kcal |
| Fett | 5 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 3 g |
| Kohlenhydrate | 9 g |
| davon Zucker | 4 g |
| Eiweiß | 1 g |
Positive Aspekte: Die Butter liefert wertvolles Vitamin A und die Eigelbe enthalten B-Vitamine und Eisen. Die Himbeeren in der Konfitüre sind reich an Antioxidantien, die gut für das Immunsystem sind. Außerdem – und das ist der wichtigste Punkt – ist dieses Gebäck ein echter Seelentröster. Es tut einfach gut, sich nach einem langen Tag mit einer Tasse Tee und so einem kleinen, buttrigen Keks zu belohnen. Und das ist für mich der größte gesundheitliche Vorteil.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für Menschen mit einer Allergie gegen diese Stoffe empfehle ich die oben genannten veganen oder glutenfreien Varianten.
Fazit – Warum ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltet
Ich könnte stundenlang über diese Engelsaugen schwärmen. Sie sind für mich der Inbegriff von wohligem Gebäck – einfach, ehrlich und unglaublich lecker. Sie erinnern mich daran, dass die schönsten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Ein bisschen Butter, ein bisschen Mehl, ein Klecks Konfitüre – und schon habt ihr ein kleines Stück Glück auf dem Teller.
Probiert sie aus, passt sie an euren Geschmack an und macht sie zu eurem eigenen Rezept. Vielleicht fügt ihr ja eine Prise Zimt hinzu oder verwendet eine andere Marmelade. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht und trotzdem immer gelingt. Ich bin gespannt, wie sie bei euch werden – und ob ihr auch in Versuchung geratet, den ganzen Teig roh zu essen (ich gebe zu, ich mache das jedes Mal).
Wenn ihr sie gebacken habt, lasst es mich wissen! Schreibt mir einen Kommentar, wie sie gelungen sind, oder teilt eure eigenen Variationen. Ich freue mich immer über neue Ideen und Inspiration. Und jetzt: Ran an die Butter und losgebacken! Eure Küche wird es euch danken – und eure Seele auch.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Konfitüren verwenden?
Ja, absolut! Johannisbeergelee, Aprikosenkonfitüre oder sogar Pflaumenmus passen hervorragend. Achtet nur darauf, dass die Konfitüre nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie aus der Mulde.
Warum werden meine Engelsaugen flach und nicht rund?
Das liegt meistens daran, dass der Teig zu warm war. Stellt ihn vor dem Formen nochmal für 15-20 Minuten in den Kühlschrank. Auch zu viel Mehl kann den Teig zu weich machen. Arbeitet schnell und mit kühlen Händen.
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Unbedingt! Das ist sogar eine tolle Zeitersparnis. Wickelt den Teig gut in Frischhaltefolie und lagert ihn über Nacht im Kühlschrank. Am nächsten Tag müsst ihr ihn nur kurz durchkneten und könnt direkt loslegen.
Wie verhindere ich, dass die Konfitüre beim Backen ausläuft?
Gebt wirklich nur einen kleinen Klecks in die Mulde – etwa so groß wie eine Erbse. Wenn die Konfitüre zu flüssig ist, könnt ihr sie vorher kurz mit etwas Speisestärke verrühren. Ich habe auch schon fertige Konfitüre mit Stückchen verwendet, die ist von Natur aus fester.
Kann ich die Engelsaugen auch ohne Eigelb backen?
Ja, das geht. Ersetzt die zwei Eigelbe durch 2 EL Milch oder pflanzliche Milch. Der Teig wird dann etwas weniger mürbe, aber immer noch sehr lecker. Für eine vegane Variante empfehle ich aber eher die oben genannte Apfelmus-Variante.
Pin This Recipe!

Buttrige Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre – 5 einfache Backideen für Weihnachten
Diese buttrigen Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre sind der Inbegriff von wohligem Weihnachtsgebäck – einfach, ehrlich und unglaublich lecker. Perfekt für die Adventszeit oder als spontanes Mitbringsel.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: ca. 40 Stück
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 100 g Puderzucker (3/4 Tasse), gesiebt
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g oder 2 TL)
- 1 Prise Salz
- 2 Eigelb (Größe M, Zimmertemperatur)
- 300 g Mehl (2 1/4 Tassen), Type 405
- Ca. 100 g Himbeer-Konfitüre (1/3 Tasse), am besten mit Stückchen
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Den Teig vorbereiten: Weiche Butter, gesiebten Puderzucker, Vanillezucker und Salz in eine große Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe 3-4 Minuten cremig und fast weiß schlagen.
- Eigelb unterrühren: Die zwei Eigelbe dazugeben und kurz unterrühren, bis sie vollständig eingearbeitet sind. Nicht zu lange rühren.
- Mehl einarbeiten: Das Mehl über die Buttermasse sieben und mit einem Teigschaber oder Knethaken vorsichtig unterheben, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten.
- Teig kühlen: Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten (besser 1 Stunde) im Kühlschrank kühlen.
- Kugeln formen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Teig mit leicht bemehlten Händen zu walnussgroßen Kugeln (ca. 2,5 cm Durchmesser) formen. Mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit dem Finger oder einem Kochlöffelstiel eine tiefe Mulde in jede Kugel drücken.
- Backen: Das Blech auf die mittlere Schiene schieben und 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Kekse sollten noch hell sein, aber sich fest anfühlen.
- Füllen und Dekorieren: Die Engelsaugen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig lösen. Die Himbeer-Konfitüre in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel (mit abgeschnittener Ecke) füllen und einen kleinen Klecks in jede Mulde geben. Vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann großzügig mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Die Kekse schmecken am zweiten oder dritten Tag noch besser. Ungebackene Kugeln können eingefroren werden. Für vegane Variante: Butter durch vegane Margarine ersetzen, Eigelbe durch 2 EL Apfelmus. Für glutenfreie Variante: glutenfreie Mehlmischung mit Xanthan verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 85
- Sugar: 4
- Fat: 5
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 9
- Protein: 1
Keywords: Engelsaugen, Himbeer-Konfitüre, Weihnachtsplätzchen, buttrig, einfach, Mürbeteig, Plätzchenrezept, Adventsbäckerei


