Meine Nachbarin Frau Schmidt machte keine große Sache daraus. Ich war kurz vorbei gekommen, um mir ihre Heckenschere auszuleihen – ein sehr aufregender Dienstagnachmittag, wie ihr seht – und der Duft traf mich, bevor ich überhaupt die Türschwelle überquert hatte. Es roch nach gemütlicher Backstube, nach Weihnachten im August und nach etwas, das ich sofort haben musste. Sie stand in ihrer Küche, die Hände voller Haferflocken, und meinte nur lapidar: „Ach, das sind nur ein paar Kekse. Die sind ganz schnell gemacht.” Schnell gemacht? Ich stand da wie angewurzelt, während sie mir einen noch warmen Plätzchen in die Hand drückte. Der Biss war pure Offenbarung – weich, chewy, mit einer natürlichen Süße, die mich völlig umgehauen hat. Kein Gramm Zucker, aber trotzdem so süchtig machend. Frau Schmidt zuckte nur mit den Schultern. „Das Rezept hab ich mir mal ausgedacht, als ich keine Lust hatte, in den Supermarkt zu gehen.” Kein Tamtam, kein großes Geheimnis. Einfach nur Küchenalltag, der zu etwas Großartigem führte. Und wisst ihr was? Seitdem mache ich diese einfachen zuckerfreien Haferflocken-Plätzchen mit Datteln und Zimt mindestens einmal die Woche. Vielleicht kennt ihr das ja, wenn ein Rezept einfach so bei einem bleibt, weil es so unkompliziert und trotzdem perfekt ist.
Warum ihr diese Plätzchen lieben werdet
Diese kleinen Kraftpakete sind der Beweis, dass gesundes Naschen nicht langweilig sein muss. Ich habe sie in den letzten Monaten unzählige Male gebacken – für mich, für Gäste, für meine Nichte, die sonst alles ablehnt, was grün ist. Und jedes Mal war der Teller ratzfatz leer. Hier ist, warum sie auch bei euch einziehen werden:
- Blitzschnell & einfach: In unter 20 Minuten seid ihr vom ersten Rühren bis zum letzten Bissen fertig. Perfekt für den Feierabend, wenn die Energie langsam schwindet und die Lust auf etwas Süßes groß ist.
- Kein raffiniertes Zucker: Die Süße kommt einzig und allein von den Datteln. Das spart Kalorien und den berüchtigten Zuckercrash nach dem Naschen.
- Zutaten aus dem Vorrat: Haferflocken, Datteln, Zimt – das habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause. Keine fancy Superfoods, kein teures Mandelmehl. Nur das, was in jeden deutschen Küchenschrank gehört.
- Perfekt für Meal Prep: Ihr könnt den Teig vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag nur noch formen und backen – das spricht doch für sich, oder?
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus süßen Datteln, nussigen Haferflocken und warmem Zimt ist einfach himmlisch. Die Plätzchen sind außen leicht knusprig und innen herrlich weich – genau so, wie ich sie am liebsten mag.
Und ehrlich? Diese Plätzchen sind anders. Nicht nur, weil sie ohne Zucker auskommen, sondern weil sie so sind, wie sie sind: unprätentiös, ehrlich und voller Geschmack. Sie sind die Art von Gebäck, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt. Genau das Richtige, um nach einem langen Tag runterzukommen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese einfachen zuckerfreien Haferflocken-Plätzchen mit Datteln und Zimt braucht ihr wirklich nur eine Handvoll Zutaten. Das Schöne daran: Sie sind alle leicht erhältlich und wahrscheinlich schon in eurer Vorratskammer. Lasst mich euch durch die wichtigsten Komponenten führen:
- 200 g zarte Haferflocken: Die Basis unseres Plätzchens. Ich nehme am liebsten die zarten Varianten, weil sie den Teig schön homogen machen. Für eine glutenfreie Version könnt ihr zu zertifizierten glutenfreien Haferflocken greifen. Achtet darauf, dass sie nicht zu grob sind, sonst bröseln die Kekse später.
- 150 g entsteinte Datteln (weich): Die geheime Waffe für die natürliche Süße. Ich schwöre auf Medjool-Datteln, weil sie besonders saftig und karamellig schmecken. Wenn eure Datteln etwas trocken sind, weicht sie einfach 10 Minuten in warmem Wasser ein – das macht sie geschmeidiger und leichter zu pürieren.
- 2 EL Kokosöl (oder Butter): Für die richtige Bindung und einen Hauch von Fülle. Kokosöl gibt einen feinen, exotischen Touch, aber Butter funktioniert genauso gut. Wenn ihr es vegan halten wollt, bleibt beim Kokosöl.
- 1 TL Zimt: Das Gewürz, das alles zusammenhält. Zimt bringt Wärme und Tiefe in die Plätzchen und harmoniert perfekt mit der Süße der Datteln. Ich verwende gerne Ceylon-Zimt, aber Cassia tut es auch.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, ist aber der Game-Changer. Eine kleine Prise Salz hebt die Süße hervor und balanciert die Aromen aus. Unterschätzt das nicht!
- 1 EL Wasser (bei Bedarf): Nur, wenn der Teig zu trocken erscheint. Manche Datteln sind weniger saftig, dann hilft ein Schluck Wasser, um alles zu einer geschmeidigen Masse zu verbinden.
- Optional: 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln: Für den Extra-Crunch. Ich gebe sie gerne dazu, wenn ich etwas Knackiges im Plätzchen haben möchte. Sie machen die Kekse noch sättigender.
Das war’s! Keine versteckten Zusätze, keine künstlichen Aromen. Nur pure, natürliche Zutaten, die zusammen etwas Wunderbares ergeben. Wenn ihr die Datteln einmal probiert habt, werdet ihr verstehen, warum ich sie so liebe – sie sind wie kleine Karamellbonbons von der Natur.
Welche Ausrüstung ihr benötigt
Ihr braucht keine Profi-Küchenmaschine, um diese Plätzchen zu zaubern. Ein paar einfache Utensilien reichen völlig aus. Hier ist, was ich verwende:
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Hacken der Datteln und Nüsse. Ein gutes Messer ist hier Gold wert, denn weiche Datteln können klebrig sein.
- Eine große Rührschüssel: Aus Edelstahl oder Glas – Hauptsache, sie ist groß genug, um alles gut vermischen zu können.
- Ein Pürierstab oder eine kleine Küchenmaschine: Um die Datteln fein zu pürieren. Ein Hochleistungsmixer tut es auch, aber ich finde den Pürierstab praktischer, weil weniger Abwasch anfällt. Wenn ihr keinen habt, könnt ihr die Datteln auch sehr fein hacken – das erfordert etwas Geduld, funktioniert aber.
- Ein Backblech und Backpapier: Das Backpapier verhindert das Ankleben und erleichtert die Reinigung ungemein. Ich benutze immer die antihaftbeschichteten Bleche, aber normales Blech mit Papier ist auch okay.
- Ein Esslöffel oder ein kleiner Eisportionierer: Zum Formen der Plätzchen. Ein Eisportionierer sorgt für gleichmäßige Größen, aber ein normaler Esslöffel tut es auch.
- Ein Backofen: Auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Umluft funktioniert auch, aber dann verkürzt sich die Backzeit um etwa 2 Minuten.
Ein Tipp von mir: Investiert in ein gutes Backpapier. Die billigen Varianten können schnell durchweichen oder kleben bleiben. Ich habe da schon meine Erfahrungen gemacht und greife inzwischen zu einer etwas teureren Marke – es lohnt sich, versprochen!
Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch. Ich führe euch durch jeden einzelnen Schritt, damit diese einfachen zuckerfreien Haferflocken-Plätzchen mit Datteln und Zimt garantiert gelingen. Keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht.
- Datteln vorbereiten: Zuerst hackt ihr die entsteinten Datteln grob. Wenn sie sehr trocken sind, weicht ihr sie für 10 Minuten in heißem Wasser ein. Danach lasst ihr sie gut abtropfen. Das Einweichen macht sie butterweich und erleichtert das Pürieren ungemein.
- Datteln pürieren: Gebt die gehackten Datteln zusammen mit dem Kokosöl (oder der Butter) in eine kleine Schüssel und püriert sie mit dem Pürierstab zu einer feinen, klebrigen Paste. Es dürfen ruhig noch kleine Stückchen übrig sein – das gibt später eine schöne Textur. Falls die Masse zu fest ist, gebt einen Esslöffel Wasser hinzu.
- Trockene Zutaten vermischen: In einer großen Schüssel die Haferflocken, den Zimt und die Prise Salz vermengt. Wenn ihr Nüsse verwendet, gebt sie jetzt auch dazu. Verrührt alles gut mit einem Löffel, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
- Alles zusammenfügen: Die Dattel-Paste zu den trockenen Zutaten geben. Jetzt heißt es: Kneten! Verwendet eure Hände – das ist am effektivsten. Drückt und knetet die Masse, bis alles gut vermischt ist und ein zusammenhängender Teig entsteht. Wenn der Teig noch zu bröselig ist, gebt nach und nach einen weiteren Esslöffel Wasser hinzu, bis er sich formen lässt.
- Teig ruhen lassen (optional, aber empfehlenswert): Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn fester und die Plätzchen lassen sich später besser formen. Wenn ihr wenig Zeit habt, könnt ihr diesen Schritt auch überspringen – die Kekse werden dann nur etwas fluffiger.
- Backofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
- Plätzchen formen: Nehmt etwa einen Esslöffel Teig und formt ihn mit den Händen zu einer Kugel. Drückt die Kugel dann leicht flach, sodass ein kleiner, dicker Plätzchen entsteht. Die Dicke sollte etwa 1-1,5 cm betragen. Achtet darauf, dass die Plätzchen nicht zu dünn werden, sonst werden sie zu knusprig. Setzt sie mit etwas Abstand auf das Backblech – sie laufen kaum auseinander, aber etwas Platz ist immer gut.
- Backen: Schiebt das Blech in den Ofen und backt die Plätzchen für 10-12 Minuten. Die Ränder sollten leicht goldbraun sein, die Mitte darf noch weich wirken. Das ist wichtig! Die Plätzchen härten beim Abkühlen nach. Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie trocken.
- Abkühlen lassen: Holt das Blech aus dem Ofen und lasst die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich. Erst dann setzt ihr sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, wo sie vollständig auskühlen können.
- Genießen: Jetzt heißt es nur noch: Reinbeißen! Die Plätzchen schmecken lauwarm am besten, aber auch kalt sind sie ein Genuss.
Ein kleiner Hinweis aus meiner Küche: Wenn der Teig an euren Fingern klebt, befeuchtet sie einfach leicht mit Wasser. Das macht das Formen viel einfacher und verhindert Frustration. Glaubt mir, ich habe schon so manche Teigschlacht geschlagen!
Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen
Ich habe diese einfachen zuckerfreien Haferflocken-Plätzchen mit Datteln und Zimt oft genug gebacken, um ein paar Geheimtipps parat zu haben. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse aus unzähligen Backrunden:
- Die Dattel-Falle: Nicht alle Datteln sind gleich. Wenn ihr sehr trockene Datteln habt, werden die Plätzchen bröselig. Das Einweichen ist hier der entscheidende Schritt. Ich habe es einmal vergessen und die Kekse sind auseinandergefallen – eine Lehre fürs Leben.
- Nicht überbacken: Das ist der häufigste Fehler. Die Plätzchen sehen nach 10 Minuten noch weich und nicht ganz fertig aus, aber das ist genau richtig. Sie werden beim Abkühlen fest. Wenn ihr wartet, bis sie goldbraun sind, habt ihr harte Kekse. Ich spreche aus Erfahrung!
- Gleichmäßige Größe: Verwendet einen Esslöffel oder einen Eisportionierer, um alle Plätzchen gleich groß zu machen. Das sorgt dafür, dass sie gleichmäßig backen. Nichts ist ärgerlicher als ein verbranntes und ein rohes Plätzchen auf demselben Blech.
- Teig kühlen: Wenn der Teig zu weich ist und auseinanderläuft, gebt ihn für 20 Minuten in den Kühlschrank. Das festigt ihn und die Plätzchen behalten ihre Form besser. Ich mache das immer, wenn ich Zeit habe – es macht den Unterschied.
- Multitasking: Während die erste Ladung backt, forme ich schon die zweite. So geht der Prozess schnell von der Hand und der Ofen ist ständig in Betrieb. Das spart Zeit, besonders an stressigen Abenden.
Ein kleiner Fail aus meiner Anfangszeit: Ich hatte einmal vergessen, die Datteln zu entsteinen. Stellt euch vor, wie ich in einen harten Kern gebissen habe – nicht schön! Also, immer schön die Datteln vorher checken. Manchmal übersieht man einen Stein, und das kann den ganzen Genuss ruinieren.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Ich habe im Laufe der Zeit einige Variationen ausprobiert, und hier sind meine liebsten:
- Schokoladen-Version: Gebt 2 EL Kakaopulver zum Teig und hackt 50 g dunkle Schokolade (mindestens 70%) unter. Das gibt einen intensiven, schokoladigen Geschmack, der perfekt zu den Datteln passt. Perfekt für alle, die es etwas dekadenter mögen.
- Vegane Variante: Das Rezept ist bereits vegan, wenn ihr Kokosöl statt Butter verwendet. Achtet nur darauf, dass die Haferflocken glutenfrei sind, wenn nötig. Ich backe sie oft für meine vegane Freundin, und sie liebt sie.
- Fruchtige Note: Tauscht die Hälfte der Datteln gegen getrocknete Aprikosen oder Feigen aus. Das gibt eine leicht andere Süße und eine fruchtige Note. Ich habe das letzte Weihnachten ausprobiert und es war ein voller Erfolg.
- Gewürz-Explosion: Fügt zusätzlich zum Zimt einen halben Teelöffel Ingwerpulver und eine Prise Muskatnuss hinzu. Das gibt einen winterlichen, weihnachtlichen Touch. Ich liebe diese Kombination an kalten Herbsttagen.
- Protein-Boost: Ersetzt 50 g der Haferflocken durch ein neutrales Proteinpulver (Vanille oder ungesüßt). Das macht die Plätzchen zu einem perfekten Snack nach dem Sport. Ich habe das mal für meinen Bruder gemacht, der im Fitnessstudio lebt – er war begeistert.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit den Walnüssen und einem Schuss Orangenschale. Die frische Säure der Orange bricht die Süße der Datteln wunderbar. Probiert es aus, wenn ihr etwas Besonderes sucht!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Diese Plätzchen sind unglaublich vielseitig, wenn es ums Servieren und Lagern geht. Hier ist, was ich empfehle:
Servieren: Am besten schmecken sie lauwarm, direkt nach dem Backen. Aber auch kalt sind sie ein Genuss. Ich serviere sie gerne mit einer Tasse Milchkaffee oder einem Glas kalter Mandelmilch. Für einen besonderen Anlass könnt ihr sie mit etwas geschmolzener Zartbitterschokolade beträufeln oder mit Kokosraspeln bestreuen. Sie sind auch perfekt für Kindergeburtstage – die Kleinen lieben sie, ohne zu merken, dass sie gesund sind.
Aufbewahrung: Die Plätzchen halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage. Achtet darauf, dass sie nicht zu feucht gelagert werden, sonst werden sie matschig. Ich lege immer ein Stück Küchenpapier mit in die Dose – das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und hält sie knusprig.
Einfrieren: Ihr könnt die gebackenen Plätzchen problemlos einfrieren. Legt sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friert sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen lasst ihr sie einfach bei Raumtemperatur für 30 Minuten stehen. Noch besser: Friert den ungebackenen Teig ein! Formt die Kugeln, legt sie auf ein Blech und friert sie ein. Sobald sie fest sind, gebt ihr sie in einen Beutel. Bei Bedarf backt ihr sie dann einfach aus dem gefrorenen Zustand – die Backzeit verlängert sich um etwa 2-3 Minuten. Das ist mein Geheimtipp für spontane Besuche oder plötzliche Lust auf etwas Süßes.
Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am zweiten oder dritten Tag schmecken die Plätzchen oft noch intensiver, weil die Datteln und der Zimt Zeit hatten, sich zu verbinden. Wenn ihr also Geduld habt – belohnt euch selbst mit einem Plätzchen am nächsten Tag!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Diese Plätzchen sind für mich ein absoluter Gewinn, weil sie ohne Reue schmecken. Hier eine grobe Schätzung pro Plätzchen (bei 12 Stück):
- Kalorien: Ca. 120 kcal
- Kohlenhydrate: 18 g (davon Zucker: 8 g aus Datteln)
- Ballaststoffe: 3 g
- Fett: 4 g
- Eiweiß: 3 g
Die genauen Werte variieren je nach Größe und Zutaten. Aber der Punkt ist: Diese Plätzchen sind vollwertig und nährstoffreich. Die Haferflocken liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange sättigen, und die Datteln sind reich an Kalium und Antioxidantien. Zimt wird nachgesagt, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren – ein weiterer Grund, warum ich diese Kekse liebe. Sie sind von Natur aus laktosefrei (mit Kokosöl) und können glutenfrei zubereitet werden. Allergiker sollten aber immer die Etiketten checken, besonders bei Haferflocken.
Für mich sind diese Plätzchen der Beweis, dass gesundes Naschen nicht nur möglich, sondern auch verdammt lecker ist. Sie geben mir Energie, ohne dass ich danach einen Crash erlebe. Perfekt für den Nachmittagstief oder als kleiner Snack vor dem Sport.
Fazit – Darum solltet ihr sie backen
Ich könnte stundenlang über diese einfachen zuckerfreien Haferflocken-Plätzchen mit Datteln und Zimt schwärmen, aber ich fasse mich kurz. Sie sind schnell, unkompliziert und bestehen aus Zutaten, die ihr wahrscheinlich schon zu Hause habt. Kein Wunder, dass sie aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken sind. Sie retten mich an Tagen, an denen ich etwas Süßes brauche, aber keine Lust habe, aufwendig zu backen. Sie sind die Art von Rezept, die man weitergibt – und das habe ich jetzt getan.
Ich lade euch ein, dieses Rezept zu eurem eigenen zu machen. Probiert die Variationen aus, passt die Gewürze an euren Geschmack an oder lasst die Nüsse einfach weg. Das Schöne an diesem Teig ist, dass er fast alles verzeiht. Habt keine Angst vor Fehlern – ich habe sie alle gemacht, und am Ende waren die Plätzchen trotzdem köstlich.
Wenn ihr dieses Rezept ausprobiert, würde ich mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie es gelaufen ist. Habt ihr eine andere Zutat verwendet? Sind die Plätzchen bei euch gut angekommen? Lasst es mich wissen! Und teilt das Rezept gerne mit Freunden und Familie – denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden. Also, ran an die Schüsseln und losgebacken! Ich wünsche euch ganz viel Freude dabei und einen wunderbaren, süßen Moment mit diesen kleinen Glücksbringern.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Trockenfrüchte verwenden?
Ja, absolut! Getrocknete Aprikosen, Feigen oder Pflaumen eignen sich hervorragend. Achtet nur darauf, dass sie weich sind. Wenn nicht, weicht sie vorher ein. Das Verhältnis bleibt gleich – 150 g.
Warum werden meine Plätzchen bröselig?
Das liegt meist an zu trockenen Datteln oder zu wenig Flüssigkeit. Stellt sicher, dass die Dattelpaste schön klebrig ist. Wenn der Teig auseinanderfällt, gebt einen Esslöffel Wasser oder Apfelmus hinzu und knetet nochmal durch.
Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?
Ja, das ist eine meiner Lieblingsmethoden! Ihr könnt den Teig bis zu 2 Tage im Kühlschrank lagern, gut abgedeckt. Formt die Plätzchen dann erst kurz vor dem Backen. Der Teig wird sogar etwas fester und aromatischer.
Sind diese Plätzchen auch für Kinder geeignet?
Unbedingt! Meine kleine Nichte ist ein großer Fan. Die natürliche Süße aus den Datteln kommt bei Kindern super an. Achtet nur darauf, dass die Nüsse, falls verwendet, sehr fein gehackt sind, um Verschlucken zu vermeiden.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Backen zubereiten?
Ja, das funktioniert! Formt den Teig zu Kugeln und drückt sie flach. Dann stellt sie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, bis sie fest sind. Sie werden dann eher wie Energiekugeln – genauso lecker, aber ohne Backen. Perfekt für heiße Tage!
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Einfache zuckerfreie Haferflocken-Plätzchen mit Datteln und Zimt
Diese einfachen zuckerfreien Haferflocken-Plätzchen mit Datteln und Zimt sind blitzschnell zubereitet, bestehen aus wenigen Zutaten und schmecken unwiderstehlich lecker – perfekt für gesundes Naschen ohne Reue.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 12 Plätzchen 1x
- Category: Kekse / Snacks
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g zarte Haferflocken (ca. 2 Tassen)
- 150 g entsteinte weiche Datteln (z. B. Medjool, ca. 1 Tasse)
- 2 EL Kokosöl oder Butter (ca. 30 ml)
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 1 EL Wasser bei Bedarf (ca. 15 ml)
- 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln (optional, ca. 1/2 Tasse)
Instructions
- Datteln grob hacken. Falls trocken, 10 Minuten in heißem Wasser einweichen, dann gut abtropfen lassen.
- Gehackte Datteln mit Kokosöl (oder Butter) in einer Schüssel mit einem Pürierstab zu einer feinen, klebrigen Paste pürieren. Bei Bedarf 1 EL Wasser hinzufügen.
- In einer großen Schüssel Haferflocken, Zimt und Salz vermischen. Optional Nüsse hinzufügen.
- Dattel-Paste zu den trockenen Zutaten geben und mit den Händen zu einem zusammenhängenden Teig kneten. Bei Bröseligkeit nach und nach Wasser hinzufügen.
- Teig optional in Frischhaltefolie wickeln und 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Etwa 1 Esslöffel Teig zu einer Kugel formen, dann leicht flach drücken (ca. 1–1,5 cm dick). Mit Abstand auf das Blech setzen.
- Im vorgeheizten Ofen 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte darf noch weich wirken.
- Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
- Lauwarm oder kalt genießen.
Notes
Die Plätzchen nach dem Backen nicht zu lange im Ofen lassen; sie härten beim Abkühlen nach. Bei klebrigem Teig die Hände leicht befeuchten. Die Dattelpaste sollte schön klebrig sein, sonst werden die Plätzchen bröselig.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 120
- Sugar: 8
- Sodium: 30
- Fat: 4
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 3
- Protein: 3
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