Der Allerheiligentag war in zwei Tagen und ich hatte völlig vergessen, dass ich den Kuchen für das traditionelle Treffen nach dem Friedhofsbesuch mitbringen sollte. Meine Tante würde ihren berühmten Mohnstollen bringen – den, für den sie drei Tage braucht und über den alle reden. Meine Cousine hatte schon vor Wochen einen aufwendigen Nusskuchen angekündigt. Und ich? Ich stand in meiner Küche, die Vorratskammer war so gut wie leer, und mir blieb nicht mal Zeit zum Einkaufen. Keine Hefe, keine Butter in ausreichender Menge. Nur Mehl, etwas Milch, ein Päckchen Backpulver und – Glück gehabt – eine Tüte Rosinen, die irgendwo hinter den Gewürzen ihr Dasein fristete.
Ich dachte an den Allerheiligenstriezel meiner Großmutter, dieses luftige, süße Hefegebäck mit den saftigen Rosinen und dem knusprigen Hagelzucker obendrauf. Aber ohne Hefe? Und ohne Zeit für einen aufwendigen Teig? Ehrlich, ich war kurz davor, einfach einen fertigen Kuchen im Supermarkt zu kaufen. Aber dann fiel mir ein alter Trick ein, den mir eine Bäckerin mal verraten hatte. Und wissen Sie was? Dieser leichter Allerheiligenstriezel mit Hagelzucker und Rosinen wurde der Star des Nachmittags. Niemand glaubte mir, dass ich ihn in weniger als einer Stunde zusammengerührt hatte. Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl, wenn etwas Einfaches plötzlich alles übertrumpft? Genau so war es.
Warum Sie diesen Allerheiligenstriezel lieben werden
Dieser Striezel ist nicht nur unglaublich lecker, er ist auch eine echte Erleichterung in der hektischen Vorweihnachts- oder Allerheiligenzeit. Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, bis es perfekt war – und ich bin keine gelernte Bäckerin, sondern einfach jemand, der gutes Essen liebt, aber keine Zeit für stundenlange Hefeteigprozeduren hat.
- Schnell & einfach: Im Gegensatz zum traditionellen Hefestriezel ist dieser Teig in 10 Minuten fertig gemischt. Kein Gehenlassen, kein Kneten. Perfekt für Last-Minute-Besuche oder wenn die Lust auf Süßes plötzlich zuschlägt.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen nichts, was nicht ohnehin in Ihrer Küche steht. Mehl, Zucker, Eier, Milch, Öl, Backpulver, Rosinen und Hagelzucker. Das wars.
- Perfekt für Allerheiligen & Allerseelen: Dieses Gebäck passt einfach zu diesen stillen, besinnlichen Tagen im November. Es ist traditionell genug, um Erinnerungen zu wecken, aber modern genug, um nicht altbacken zu wirken.
- Garantierter Publikumsliebling: Der leichte, saftige Teig und die süßen Rosinen kommen bei Groß und Klein an. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Stück übrig geblieben wäre.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem weichen, buttrigen Teig, den saftigen Rosinen und der knackigen Süße des Hagelzuckers ist einfach himmlisch. Es ist dieses wohlige Gefühl, das man von Omas Küche kennt.
Was diesen Allerheiligenstriezel von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die spezielle Technik, die den Teig trotz Backpulver so luftig und weich macht wie einen Hefeteig. Ich verrate Ihnen das Geheimnis in der Zubereitung. Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiterer Rührkuchen – es ist die Rettung für alle, die Tradition lieben, aber keine Zeit für stundenlange Arbeit haben.
Was Sie an Zutaten brauchen
Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass Sie wahrscheinlich alles bis auf die Rosinen und den Hagelzucker zu Hause haben. Ich möchte Ihnen ein paar Tipps geben, damit Ihr Striezel perfekt gelingt.
Für den Teig:
- 250 g Weizenmehl (Type 405 oder 550): Das Mehl bildet die Basis. Ich verwende am liebsten Type 405 für einen besonders feinen, weichen Krümel. Wenn Sie ein etwas kräftigeres Mehl mögen, können Sie auch Type 550 nehmen. (Tipp: Messen Sie das Mehl am besten mit einer Küchenwaage ab, da Tassenangaben ungenau sind.)
- 100 g Zucker: Feiner Haushaltszucker sorgt für die nötige Süße. Sie können auch braunen Zucker verwenden, dann wird der Striezel etwas aromatischer und saftiger. (Mein persönlicher Favorit für eine leicht karamellige Note.)
- 1 Päckchen Vanillezucker: Unverzichtbar für das typische, weihnachtliche Aroma. Nehmen Sie echten Vanillezucker, wenn Sie ihn haben – das macht den Unterschied.
- 2 Eier (Größe M): Die Eier binden den Teig und machen ihn schön saftig. Achten Sie darauf, dass die Eier Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten. (Ich nehme sie immer eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank.)
- 125 ml Milch (3,5% Fett): Die Milch macht den Teig geschmeidig. Sie können auch pflanzliche Milch wie Hafer- oder Mandelmilch verwenden, dann wird der Striezel etwas weniger saftig, aber immer noch lecker. (Für eine besonders cremige Variante können Sie einen Esslöffel Milch durch Sahne ersetzen.)
- 100 ml neutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl): Das Öl ersetzt die Butter und macht den Teig unglaublich saftig und lange frisch. Anders als Butter wird Öl im Kühlschrank nicht hart, sodass der Striezel auch am nächsten Tag noch weich ist. (Ich empfehle Rapsöl wegen seines milden Geschmacks.)
- 2 TL Backpulver: Das ist unser Geheimnis für den schnellen, luftigen Teig. Achten Sie darauf, dass das Backpulver noch frisch ist. Ein geöffnetes Päckchen verliert nach ein paar Wochen an Triebkraft.
- 1 Prise Salz: Salz hebt die Süße hervor und sorgt für eine ausgewogene Geschmacksnote. Nicht weglassen!
- 100 g Rosinen: Die saftigen Rosinen sind das Herzstück dieses Striezels. Ich verwende am liebsten helle Sultaninen, weil sie besonders süß und zart sind. Wenn Sie dunkle Rosinen mögen, können Sie diese natürlich auch nehmen. (Tipp: Weichen Sie die Rosinen vor der Verwendung für 10 Minuten in warmem Wasser oder Rum ein, dann werden sie besonders saftig und verteilen sich besser im Teig.)
Für den Belag:

- 1 Eigelb (zum Bestreichen): Das Eigelb verleiht dem Striezel eine schöne, goldbraune Farbe. Wenn Sie kein Eigelb verwenden möchten, können Sie es durch etwas Milch ersetzen, dann wird die Farbe aber blasser.
- 2-3 EL Hagelzucker: Das ist der Star auf dem Striezel! Der grobe Hagelzucker bleibt beim Backen knusprig und gibt dem Gebäck diesen unverwechselbaren Biss. Streuen Sie ihn großzügig auf. (Ich finde, man kann hier nicht zu viel nehmen.)
- Optional: 1 EL Mandelblättchen: Für eine zusätzliche knusprige Note und ein hübscheres Aussehen können Sie vor dem Backen noch ein paar Mandelblättchen über den Hagelzucker streuen. Das sieht besonders schön aus und schmeckt hervorragend.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine spezielle Bäckerausrüstung für diesen Allerheiligenstriezel. Die meisten Dinge haben Sie sicherlich in Ihrer Küche. Falls nicht, gibt es einfache Alternativen.
- Große Rührschüssel: Eine Schüssel, in der Sie bequem alle Zutaten vermischen können.
- Handrührgerät oder Schneebesen: Ein Handrührgerät mit Rührbesen macht die Arbeit leichter, aber ein kräftiger Schneebesen tut es auch. Ich habe den Teig schon oft mit der Hand gerührt – es ist gut für die Armmuskulatur!
- Kastenform (ca. 25 cm Länge): Eine klassische Kastenform ist ideal. Wenn Sie keine haben, können Sie auch eine runde Springform (20 cm) oder eine Muffinform verwenden. Die Backzeit ändert sich dann entsprechend. Für einen freistehenden Striezel können Sie den Teig auch zu einem Zopf formen und auf ein Backblech legen.
- Backpapier: Zum Auslegen der Form, damit nichts kleben bleibt. Alternativ können Sie die Form einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengenangaben. Ich schwöre auf meine Küchenwaage – sie ist der Schlüssel zum perfekten Backergebnis.
- Backpinsel: Zum Bestreichen des Striezels mit dem Eigelb. Ein Silikonpinsel ist leicht zu reinigen.
Zubereitung: So gelingt der leichte Allerheiligenstriezel
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden im Handumdrehen einen duftenden, goldbraunen Striezel aus dem Ofen holen.
- Vorbereitung ist alles: Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Fetten Sie Ihre Kastenform ein oder legen Sie sie mit Backpapier aus. Die Rosinen in eine kleine Schüssel geben und mit heißem Wasser (oder Rum) übergießen. Beiseitestellen.
- Trockene Zutaten vermischen: In einer großen Rührschüssel das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker, das Backpulver und die Prise Salz mit einem Löffel kurz vermischen. So verteilt sich das Backpulver gleichmäßig und der Teig geht später schön auf.
- Nasse Zutaten hinzufügen: Machen Sie in der Mitte der Mehlmischung eine kleine Mulde. Geben Sie die Eier, die Milch und das Öl hinein. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Rühren Sie alles nur so lange, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Striezel zäh! Ein paar Klümpchen sind okay. Ich rühre maximal 1-2 Minuten mit dem Handrührer auf mittlerer Stufe.
- Rosinen unterheben: Gießen Sie die eingeweichten Rosinen in ein Sieb und lassen Sie sie gut abtropfen. Geben Sie die Rosinen dann zum Teig und heben Sie sie vorsichtig mit einem Teigschaber oder Löffel unter. Achten Sie darauf, dass sie sich gleichmäßig verteilen.
- Teig in die Form füllen: Füllen Sie den Teig in die vorbereitete Kastenform und streichen Sie die Oberfläche glatt. Der Teig ist recht fest, das ist normal. Klopfen Sie die Form einmal leicht auf die Arbeitsplatte, um eventuelle Luftblasen zu entfernen.
- Der Belag: Verquirlen Sie das Eigelb mit einem Esslöffel Wasser. Bestreichen Sie die Oberfläche des Teigs damit vorsichtig mit einem Backpinsel. Verteilen Sie dann den Hagelzucker großzügig auf der Oberfläche. Wenn Sie mögen, streuen Sie jetzt auch die Mandelblättchen darüber.
- Backen: Schieben Sie die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens. Backen Sie den Allerheiligenstriezel für etwa 35-45 Minuten. Machen Sie nach 30 Minuten die Stäbchenprobe: Stechen Sie mit einem Holzspieß in die Mitte des Kuchens. Bleibt kein Teig mehr kleben, ist er fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun und der Hagelzucker leicht geschmolzen sein. Die genaue Backzeit hängt von Ihrem Ofen ab – bei meinem alten Ofen braucht er immer 42 Minuten.
- Auskühlen lassen: Nehmen Sie den Striezel aus dem Ofen und lassen Sie ihn für etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzen Sie ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter und lassen ihn vollständig auskühlen. Das ist wichtig, damit er nicht zusammenfällt und die Konsistenz perfekt wird.
Während des Backens wird Ihre Küche nach Geborgenheit und Kindheit duften. Der Duft von Vanille und süßem Gebäck – das ist der Moment, in dem ich weiß, dass alles gut wird. Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Widerstehen Sie der Versuchung, den Striezel sofort anzuschneiden, wenn er noch warm ist. Er ist dann zwar himmlisch, aber er bröselt sehr stark. Geduld lohnt sich!
Tipps & Tricks für den perfekten Striezel
Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, bevor es perfekt war. Lassen Sie mich Ihnen meine Learnings ersparen.
- Der Teig darf nicht überrührt werden: Das ist der häufigste Fehler. Wenn Sie den Teig zu lange rühren, wird das Gluten im Mehl übermäßig aktiviert und der Striezel wird zäh und kompakt. Rühren Sie nur so lange, bis sich die Zutaten gerade eben verbunden haben. Es ist in Ordnung, wenn der Teig noch ein paar kleine Klümpchen hat.
- Rosinen vorbereiten: Trockene Rosinen entziehen dem Teig Feuchtigkeit und werden beim Backen hart. Durch das Einweichen werden sie schön saftig und verteilen sich besser, da sie schwerer sind und nicht alle auf den Boden der Form sinken. Lassen Sie sie aber wirklich gut abtropfen, sonst wird der Teig zu nass.
- Die richtige Formgröße: Verwenden Sie eine Kastenform mit einem Fassungsvermögen von etwa 1,5 Litern (ca. 25×11 cm). Ist die Form zu groß, wird der Striezel flach und trocken. Ist sie zu klein, läuft der Teig über.
- Hagelzucker nicht sparen: Der Hagelzucker ist nicht nur Deko, er sorgt für eine wunderbare Crunch-Schicht. Seien Sie großzügig! Wenn Sie keinen Hagelzucker haben, können Sie groben Rohrzucker oder zerstoßene Würfelzucker nehmen. Auch gehackte Nüsse funktionieren.
- Abkühlzeit einplanen: Ich weiß, der Duft ist verlockend, aber der Striezel muss vollständig auskühlen. Beim Abkühlen setzt sich die Struktur, und er lässt sich dann sauber schneiden. Wenn Sie ihn warm anschneiden, zerfällt er Ihnen unter den Fingern.
- Multitasking beim Backen: Nutzen Sie die Backzeit, um schon einmal die Küche aufzuräumen oder den Kaffee aufzusetzen. So haben Sie später mehr Zeit, Ihren Allerheiligenstriezel in vollen Zügen zu genießen.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist ein echtes Arbeitstier. Sie können es auf vielfältige Weise abwandeln, je nachdem, was Sie gerade im Haus haben oder wonach Ihnen der Sinn steht.
- Nuss-Striezel: Ersetzen Sie 50 g des Mehls durch gemahlene Haselnüsse oder Mandeln. Das gibt dem Teig ein wunderbar nussiges Aroma und macht ihn noch saftiger. Streuen Sie zusätzlich gehackte Walnüsse über den Hagelzucker.
- Schoko-Striezel: Für alle Schokoladenfans: Mischen Sie 2 EL Kakaopulver unter das Mehl und ersetzen Sie die Rosinen durch 100 g dunkle Schokoladentröpfchen. Ein Traum!
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Eier durch zwei Esslöffel Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser. Die Milch ersetzen Sie durch eine pflanzliche Alternative. Das Eigelb zum Bestreichen können Sie durch etwas pflanzliche Milch oder Ahornsirup ersetzen. Der Striezel wird etwas kompakter, aber immer noch sehr lecker.
- Gewürz-Striezel: Geben Sie einen Teelöffel Lebkuchengewürz oder eine Mischung aus Zimt, Nelken und Kardamom zum Mehl. Das passt perfekt zur Weihnachtszeit und zu Allerheiligen.
- Zitronen-Striezel: Fügen Sie den fein abgeriebenen Schale einer Bio-Zitrone und einen Esslöffel Zitronensaft zum Teig hinzu. Die frische Note harmoniert wunderbar mit der Süße der Rosinen und dem Hagelzucker.
- Fruchtige Variante: Statt Rosinen können Sie auch getrocknete Cranberries, gehackte Datteln oder Aprikosen verwenden. Für eine saftige Note können Sie auch frische Heidelbeeren oder Apfelstücke unterheben – dann wird die Backzeit aber etwas länger.
Ich persönlich liebe die Variante mit gemahlenen Haselnüssen und einem Schuss Rum in den Rosinen. Das gibt dem Ganzen eine besonders festliche, erwachsene Note.
Servieren & Aufbewahren
Ein guter Striezel will auch richtig genossen werden. Hier sind meine besten Tipps für den perfekten Genuss.
Servieren: Der Allerheiligenstriezel schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Schneiden Sie ihn in etwa 1,5 cm dicke Scheiben. Er passt hervorragend zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Für eine besondere Note können Sie die Scheiben leicht toasten oder kurz in der Pfanne mit etwas Butter anbraten – das gibt eine knusprige Oberfläche. Ein Klecks Sahne oder Apfelmus rundet das Geschmackserlebnis ab. Besonders schön sieht es aus, wenn Sie den Striezel auf einer platten Holzplatte anrichten und mit etwas Puderzucker bestäuben.
Aufbewahren: In einer gut verschließbaren Kuchenbox oder Frischhaltedose bleibt der Striezel bei Raumtemperatur bis zu 4 Tage saftig und frisch. Legen Sie ein Stück Apfel oder eine halbe Zitrone mit in die Dose – das gibt zusätzliche Feuchtigkeit und verhindert das Austrocknen. Der Striezel lässt sich auch hervorragend einfrieren! Wickeln Sie ihn dafür fest in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie ihn einfach bei Zimmertemperatur für ein paar Stunden liegen. Der Hagelzucker bleibt dabei überraschenderweise oft noch knusprig.
Hinweis: Der Striezel schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser, da die Aromen durchziehen können. Die Rosinen geben ihre Süße dann noch mehr an den Teig ab. Planen Sie also ruhig einen Tag Vorlauf ein, wenn Sie ihn für einen besonderen Anlass backen.
Nährwerte & Gesundheitliche Aspekte
Ich möchte hier nicht mit Kalorienangaben um mich werfen, denn Essen soll in erster Linie Freude machen. Aber ich weiß, dass viele von uns gerne wissen, was sie da eigentlich essen. Hier eine ungefähre Angabe pro Stück (bei 12 Stücken aus einer Kastenform):
- Kalorien: ca. 220 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 32 g (davon Zucker ca. 15 g)
- Fett: ca. 9 g (davon gesättigte Fettsäuren ca. 1,5 g)
- Eiweiß: ca. 4 g
- Ballaststoffe: ca. 1 g
Die Rosinen sind kleine Energiebündel und liefern Eisen, Kalium und Antioxidantien. Das Öl im Teig sorgt dafür, dass der Striezel lange frisch bleibt – und enthält im Vergleich zu Butter mehr ungesättigte Fettsäuren. Ein Stück von diesem Allerheiligenstriezel ist ein Genuss, der in Maßen genossen absolut in Ordnung ist. Es ist kein Diätgebäck, aber es ist ein Stück Tradition und Geborgenheit, das uns gut tut.
Dieser Striezel ist von Natur aus vegetarisch und kann durch einfache Anpassungen auch vegan zubereitet werden. Er enthält Gluten, Milchprodukte (Milch) und Eier. Achten Sie bei der veganen Variante auf die entsprechenden Ersatzprodukte.
Fazit: Warum dieser Striezel Ihr neuer Liebling wird
Dieser leichter Allerheiligenstriezel mit Hagelzucker und Rosinen ist für mich der Beweis, dass gute Küche nicht kompliziert sein muss. Er rettet mich in stressigen Zeiten, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht und bringt den Duft von Kindheit und Geborgenheit in meine Küche – ohne dass ich stundenlang in der Küche stehen muss. Es ist das Rezept, das ich immer parat habe, wenn ich schnell etwas Brauchbares brauche, das trotzdem nach Liebe schmeckt.
Ich lade Sie ein, dieses Rezept zu Ihrer eigenen kleinen Tradition zu machen. Ändern Sie es, passen Sie es an, experimentieren Sie mit den Zutaten. Vielleicht fügen Sie ja eine Prise Ihrer Lieblingsgewürze hinzu oder ersetzen die Rosinen durch etwas, das Sie gerade im Haus haben. Das Schöne an diesem Teig ist, dass er fast alles verzeiht.
Probieren Sie es aus! Ich bin mir sicher, dass auch Sie bald zu diesem Rezept greifen werden, wenn Sie einen schnellen, aber besonderen Kuchen brauchen. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihr Striezel gelungen ist oder welche Variation Sie ausprobiert haben. Teilen Sie Ihre Kreationen auch gerne auf Pinterest und markieren Sie mich – ich liebe es, Ihre Ergebnisse zu sehen! Bis dahin: Viel Freude beim Backen und Genießen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Striezel auch ohne Rosinen backen?
Ja, absolut! Sie können die Rosinen einfach weglassen oder durch andere Trockenfrüchte wie Cranberries, gehackte Datteln oder Aprikosen ersetzen. Auch Schokotropfen oder Nüsse sind eine tolle Alternative. Der Teig bleibt der gleiche.
Warum ist mein Striezel nicht aufgegangen?
Das kann mehrere Gründe haben. Möglicherweise war Ihr Backpulver nicht mehr frisch genug. Backpulver verliert nach dem Öffnen mit der Zeit seine Triebkraft. Ein weiterer Grund kann sein, dass Sie den Teig zu lange gerührt haben. Rühren Sie nur so lange, bis sich die Zutaten verbunden haben.
Kann ich den Striezel auch in einer Springform backen?
Ja, das funktioniert sehr gut. Füllen Sie den Teig in eine gefettete Springform (ca. 20-22 cm Durchmesser) und backen Sie ihn etwas kürzer – etwa 30-35 Minuten. Der Striezel wird dann etwas flacher, aber genauso lecker. Machen Sie auch hier die Stäbchenprobe.
Wie bekomme ich den Hagelzucker richtig knusprig?
Der Hagelzucker bleibt am besten knusprig, wenn Sie ihn erst kurz vor dem Backen auf den mit Eigelb bestrichenen Teig streuen. Backen Sie den Striezel ausreichend lange, bis die Oberfläche goldbraun ist. Wenn Ihr Ofen zu stark von unten heizt, kann der Hagelzucker schmelzen – legen Sie dann ein Backblech auf die untere Schiene.
Kann ich den Striezel einfrieren?
Ja, das geht hervorragend! Lassen Sie den Striezel vollständig auskühlen und wickeln Sie ihn dann fest in Frischhaltefolie und anschließend in einen Gefrierbeutel. So eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen bei Zimmertemperatur einige Stunden liegen lassen. Am besten schneiden Sie ihn vor dem Einfrieren in Scheiben – so können Sie bei Bedarf einzelne Portionen auftauen.
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Leichter Allerheiligenstriezel mit Hagelzucker und Rosinen
Ein schneller, einfacher Allerheiligenstriezel ohne Hefe, der in weniger als einer Stunde fertig ist. Saftig, luftig und mit knusprigem Hagelzucker – perfekt für Last-Minute-Besuche oder als traditionelles Gebäck zu Allerheiligen.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 35-45 Minuten
- Total Time: 45-55 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Kuchen / Gebäck
- Cuisine: Deutsch / Österreichisch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405 oder 550) (ca. 2 Tassen)
- 100 g Zucker (ca. 1/2 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 2 Eier (Größe M)
- 125 ml Milch (3,5% Fett) (ca. 1/2 Tasse)
- 100 ml neutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) (ca. 1/2 Tasse)
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 100 g Rosinen (ca. 2/3 Tasse)
- 1 Eigelb (zum Bestreichen)
- 2–3 EL Hagelzucker
- Optional: 1 EL Mandelblättchen
Instructions
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Rosinen in eine kleine Schüssel geben und mit heißem Wasser (oder Rum) übergießen. Beiseitestellen.
- In einer großen Rührschüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz kurz vermischen.
- In der Mitte der Mehlmischung eine Mulde machen. Eier, Milch und Öl hineingeben. Alles nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht (maximal 1-2 Minuten mit Handrührer auf mittlerer Stufe).
- Rosinen abgießen und gut abtropfen lassen. Vorsichtig unter den Teig heben.
- Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und Oberfläche glatt streichen. Form einmal leicht auf die Arbeitsplatte klopfen.
- Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen und die Teigoberfläche damit bestreichen. Hagelzucker großzügig darauf verteilen. Optional Mandelblättchen darüber streuen.
- Form auf die mittlere Schiene des Ofens schieben und 35-45 Minuten backen. Nach 30 Minuten Stäbchenprobe machen: Holzspieß in die Mitte stechen – bleibt kein Teig kleben, ist der Striezel fertig.
- Striezel 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Teig nicht überrühren, sonst wird der Striezel zäh. Rosinen vorher einweichen für mehr Saftigkeit. Hagelzucker großzügig verwenden. Striezel vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen. Hält sich in einer Dose bei Raumtemperatur bis zu 4 Tage. Einfrieren möglich.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (bei 12 Stüc
- Calories: 220
- Sugar: 15
- Sodium: 0.1
- Fat: 9
- Saturated Fat: 1.5
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 1
- Protein: 4
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