Written by

Betty Campbell

Published

Leichte Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter: Einfaches Rezept

Ready In 75 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Medium

Ich war an einem verregneten Dienstagmittag in der Buchhandlung „Bücherwurm“ am Marktplatz, eigentlich auf der Suche nach einem Krimi für den Urlaub, als die ältere Dame hinter der Kasse – sie heißt Frau Dr. Kallweit, pensionierte Biologielehrerin – plötzlich anfing, über die Zubereitung von Kürbis zu sprechen. Nicht einfach so, sondern mit einer solchen Begeisterung, dass ich meinen Krimi fallen ließ. Sie erzählte mir von einem selbstgemachten Kürbis-Gnocchi-Rezept, das sie seit über dreißig Jahren perfektioniert hatte. „Der Trick ist der Butternut-Kürbis“, sagte sie mit verschwörerischem Lächeln, „und dass man ihn nicht kocht, sondern röstet. Das macht den Unterschied.“ Ich stand da, mit einem nassen Regenschirm tropfend auf dem Linoleumboden, und notierte mir ihre Anleitung auf einem alten Kassenzettel. Ehrlich gesagt, ich hatte nie zuvor Gnocchi selbst gemacht – es klang immer nach zu viel Arbeit. Aber ihre Begeisterung war ansteckend. Also kaufte ich noch am selben Tag einen Butternut-Kürbis, und als ich die ersten selbst gemachten Gnocchi in der Salbeibutter schwenkte, wusste ich: Diese Begegnung war kein Zufall. Vielleicht kennen Sie das ja, wenn ein Rezept einfach zu Ihnen finden muss.

Diese leichten Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter sind seitdem mein absolutes Herbst-Comfort-Food. Sie sind überraschend einfach zuzubereiten, schmecken aber wie ein Gericht aus einem italienischen Bergrestaurant. Und das Beste? Sie sind leichter als die klassische Variante, weil der Kürbis für eine natürliche Süße und eine unglaublich fluffige Textur sorgt, ohne dass man Unmengen an Mehl oder Eiern braucht. Ich mache sie immer wieder, weil sie einfach glücklich machen.

Warum Sie diese leichten Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter lieben werden

Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum dieses Rezept zu meinem absoluten Favoriten geworden ist. Es vereint alles, was ich mir von einem Abendessen wünsche: Es ist gesund, aber es schmeckt nicht danach. Es ist schnell genug für einen Wochentag, aber elegant genug für Gäste.

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten haben Sie ein selbst gemachtes Gericht auf dem Tisch, das aussieht, als hätten Sie Stunden in der Küche verbracht. Kein stundenlanges Kneten oder Warten – die Gnocchi sind ruckzuck geformt.
  • Gesündere Zutaten: Der Butternut-Kürbis bringt nicht nur eine wunderbare Farbe und Süße, sondern auch jede Menge Vitamine (A und C) und Ballaststoffe mit. Sie brauchen weniger Mehl als bei klassischen Kartoffelgnocchi, was sie leichter und bekömmlicher macht.
  • Perfekt für gemütliche Herbstabende: Wenn es draußen kalt und windig ist, gibt es kaum etwas Besseres als eine Schale warmer Gnocchi mit brauner Butter und Salbei. Es ist wie eine kulinarische Umarmung.
  • Ein Garant für Begeisterung: Ich habe diese Gnocchi schon für meine skeptische Familie („Kürbis in Pasta? Bist du sicher?“) und für Freunde gekocht. Jeder war begeistert. Sogar mein Neffe, der sonst nur Pizza isst, hat nach einem Nachschlag gefragt.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem süßlich-nussigen Kürbis-Gnocchi und der herzhaften, nussigen Salbeibutter ist einfach himmlisch. Der Salbei wird in der Butter knusprig und verleiht dem Ganzen eine fast schon meditative Würze.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Tatsache, dass die Gnocchi durch den gerösteten Kürbis so eine zarte, fast schmelzende Textur bekommen, die man mit Kartoffeln einfach nicht hinbekommt. Und die Salbeibutter? Die ist nicht nur ein Topping, sondern der eigentliche Star – sie umhüllt jedes Gnöckchen mit Geschmack.

Welche Zutaten Sie für die leichten Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter brauchen

Für dieses Rezept brauchen Sie keine exotischen Zutaten aus dem Spezialitätenladen. Alles bekommen Sie im normalen Supermarkt, und die meisten Dinge haben Sie vielleicht sogar schon zu Hause. Die Qualität der Zutaten macht hier den Unterschied, also nehmen Sie, wenn möglich, einen schönen, reifen Butternut-Kürbis und frische Kräuter.

Für die Gnocchi:

  • 1 kleiner Butternut-Kürbis (ca. 600-700 g): Achten Sie auf eine gleichmäßig gelbe bis orange Farbe und eine feste Schale. Je reifer, desto süßer und aromatischer. Ich röste ihn immer im Ganzen – das spart Arbeit und konzentriert den Geschmack.
  • 250 g Ricotta (oder griechischer Joghurt für eine leichtere Variante): Der Ricotta macht die Gnocchi unglaublich zart und fluffig. Ich nehme am liebsten den von „Molkerei Bäuerin“ – er ist schön cremig und nicht zu wässrig. Wenn Sie ihn durch griechischen Joghurt ersetzen, werden die Gnocchi etwas säuerlicher, aber auch leichter.
  • 1 großes Ei (oder 1 Leinsamen-Ei für Veganer): Das Ei bindet den Teig. Für eine vegane Version einfach 1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen.
  • 150-200 g Mehl (Typ 405 oder 00 für Pasta): Die Menge variiert je nach Feuchtigkeit des Kürbisses. Geben Sie das Mehl nach und nach dazu, bis der Teig geschmeidig ist, aber nicht klebt. Zu viel Mehl macht die Gnocchi schwer.
  • 60 g geriebener Parmesan (plus mehr zum Servieren): Parmesan gibt den Gnocchi eine herzhafte Note und hilft beim Binden. Ich reibe ihn immer frisch – der Unterschied zum abgepackten Pulver ist enorm.
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL frisch geriebene Muskatnuss: Muskat und Kürbis sind ein Traumpaar. Reiben Sie die Nuss frisch, das Aroma ist viel intensiver.
  • Eine Prise Pfeffer

Für die Salbeibutter:

Leichte Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter preparation steps

  • 4 EL Butter (oder vegane Butter): Gute Butter ist hier entscheidend, da sie den Hauptgeschmacksträger bildet. Ich nehme deutsche Markenbutter mit 82 % Fett – sie bräunt besser.
  • 10-12 frische Salbeiblätter: Frischer Salbei ist ein Muss. Getrockneter Salbei verbrennt schnell und schmeckt bitter. Waschen Sie die Blätter und tupfen Sie sie trocken.
  • 1 Knoblauchzehe, angedrückt (optional): Ein Hauch Knoblauch in der Butter rundet den Geschmack wunderbar ab, ohne aufdringlich zu sein.
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Welche Küchengeräte Sie brauchen

Die gute Nachricht: Sie brauchen keine teure Gnocchi-Maschine oder ein Spezialgerät. Meine Oma hat ihre Gnocchi immer nur mit den Händen geformt, und das funktioniert perfekt. Hier ist, was Sie wirklich brauchen:

  • Backblech mit Backpapier: Zum Rösten des Kürbisses.
  • Gabel oder Kartoffelstampfer: Zum Zerdrücken des weichen Kürbisfleisches. Eine Gabel tut es auch, wenn Sie etwas Geduld haben.
  • Große Rührschüssel: Zum Mischen des Teigs.
  • Teigschaber oder saubere Hände: Die Hände sind hier das beste Werkzeug, um den Teig zu kneten.
  • Großer Topf mit Salzwasser: Zum Kochen der Gnocchi.
  • Schaumlöffel oder Nudelsieb: Zum Herausfischen der gekochten Gnocchi.
  • Große Pfanne (am besten beschichtet): Zum Schwenken der Gnocchi in der Salbeibutter.
  • Schneidebrett und scharfes Messer

Ein Tipp von mir: Wenn Sie ein Gnocchi-Brett (oder eine „Gnocchi-Paddel“) haben, können Sie damit die klassischen Rillen formen, die die Sauce besser aufnehmen. Aber ehrlich gesagt, ich benutze meins selten – die Gabel tut es auch und ist schneller zu reinigen. Budget-Tipp: Eine einfache Gabel aus der Besteckschublade ist völlig ausreichend.

Zubereitung der leichten Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter

Jetzt wird es spannend! Keine Sorge, die Zubereitung ist viel einfacher, als Sie vielleicht denken. Ich zeige Ihnen Schritt für Schritt, wie es geht. Lassen Sie sich nicht von der Liste abschrecken – es ist wirklich ein entspanntes Kocherlebnis.

Schritt 1: Den Kürbis rösten (ca. 40 Minuten)

Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Waschen Sie den Butternut-Kürbis, halbieren Sie ihn der Länge nach und entfernen Sie die Kerne mit einem Löffel (die Kerne können Sie übrigens waschen, würzen und im Ofen rösten – ein leckerer Snack!). Legen Sie die Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf das mit Backpapier belegte Blech. Rösten Sie den Kürbis für etwa 35-40 Minuten, bis das Fleisch weich ist und sich leicht mit einer Gabel einstechen lässt. Der Duft, der sich in der Küche ausbreitet, ist übrigens schon himmlisch – süßlich und leicht karamellisiert.

Schritt 2: Das Kürbispüree herstellen (ca. 5 Minuten)

Nehmen Sie den Kürbis aus dem Ofen und lassen Sie ihn etwas abkühlen, bis Sie ihn anfassen können. Löffeln Sie das weiche Fruchtfleisch aus der Schale und geben Sie es in eine Schüssel. Zerdrücken Sie es mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zu einem glatten Püree. Achten Sie darauf, dass keine großen Stücke mehr vorhanden sind – die würden später die Gnocchi ungleichmäßig machen. Lassen Sie das Püree nun vollständig abkühlen. Das ist wichtig, denn warmer Kürbis macht den Teig klebrig und schwer zu verarbeiten. Ich stelle die Schüssel manchmal für 10 Minuten in den Kühlschrank.

Schritt 3: Den Gnocchi-Teig zubereiten (ca. 10 Minuten)

Geben Sie das abgekühlte Kürbispüree in eine große Rührschüssel. Fügen Sie den Ricotta, das Ei, den geriebenen Parmesan, Salz, Muskatnuss und Pfeffer hinzu. Vermischen Sie alles gut mit einer Gabel. Geben Sie nun nach und nach das Mehl hinzu – beginnen Sie mit 150 g. Mischen Sie alles mit den Händen oder einem Teigschaber zu einem weichen, aber nicht klebrigen Teig. Wenn der Teig noch zu feucht ist und an den Fingern klebt, geben Sie die restlichen 50 g Mehl dazu. Der Teig sollte sich gut zu einer Kugel formen lassen, ohne zu zerfallen. Wichtig: Kneten Sie nicht zu lange, sonst werden die Gnocchi zäh. Hören Sie auf, sobald alles gerade so zusammenhält.

Schritt 4: Die Gnocchi formen (ca. 15 Minuten)

Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche und Ihre Hände leicht mit Mehl. Teilen Sie den Teig in 4 gleich große Stücke. Rollen Sie jedes Stück auf der bemehlten Fläche zu einer langen Rolle (ca. 2 cm Durchmesser). Schneiden Sie die Rolle mit einem Messer in etwa 2-3 cm lange Stücke. Jetzt kommt der klassische Gnocchi-Trick: Nehmen Sie jedes Stück und rollen Sie es mit dem Daumen über die Zinken einer Gabel, sodass leichte Rillen entstehen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern hilft auch, die Butter besser aufzunehmen. Legen Sie die geformten Gnocchi auf ein mit Mehl bestäubtes Brett oder Backblech, damit sie nicht kleben.

Schritt 5: Die Gnocchi kochen (ca. 3-4 Minuten)

Bringen Sie einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe, sodass das Wasser nur noch leicht siedet (nicht sprudelnd kocht, sonst können die Gnocchi zerfallen). Geben Sie die Gnocchi portionsweise ins Wasser – nicht alle auf einmal, sie brauchen Platz. Sie sind fertig, wenn sie nach etwa 2-3 Minuten an die Oberfläche steigen. Lassen Sie sie noch 30 Sekunden im Wasser, dann heben Sie sie mit einem Schaumlöffel heraus. Tipp: Tauchen Sie die gekochten Gnocchi kurz in kaltes Wasser, wenn Sie sie nicht sofort servieren – das stoppt den Garprozess.

Schritt 6: Die Salbeibutter zubereiten und die Gnocchi schwenken (ca. 5 Minuten)

Während die Gnocchi kochen, geben Sie die Butter in eine große Pfanne und erhitzen Sie sie bei mittlerer Hitze. Sobald die Butter schmilzt, geben Sie die Salbeiblätter und die angedrückte Knoblauchzehe hinzu. Lassen Sie die Butter leicht bräunen – sie sollte nussig duften und eine goldbraune Farbe annehmen. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Achten Sie darauf, dass der Salbei nicht verbrennt. Geben Sie nun die gekochten Gnocchi in die Pfanne und schwenken Sie sie vorsichtig in der Butter, bis sie rundherum bedeckt sind und eine leichte goldene Kruste bekommen. Das dauert nur 1-2 Minuten.

Schritt 7: Servieren

Nehmen Sie die Pfanne vom Herd. Entfernen Sie die Knoblauchzehe. Verteilen Sie die Gnocchi auf Tellern, garnieren Sie sie mit den knusprigen Salbeiblättern und reiben Sie großzügig frischen Parmesan darüber. Ein Hauch von schwarzem Pfeffer rundet das Ganze ab. Fertig!

Tipps und Techniken für perfekte Butternut-Kürbis-Gnocchi

Ich habe bei diesem Rezept so einige Male Fehler gemacht, die ich Ihnen gerne ersparen möchte. Hier sind meine besten Tipps, die ich durch Trial-and-Error gelernt habe:

  • Der Feuchtigkeitsfaktor: Der größte Fehler, den man machen kann, ist ein zu feuchter Teig. Wenn der Kürbis nach dem Rösten noch sehr wässrig ist (das passiert manchmal bei sehr großen Exemplaren), lassen Sie das Püree in einem feinen Sieb oder einem Küchentuch abtropfen, bevor Sie es verarbeiten. Drücken Sie es vorsichtig aus. Das spart später Mehl und sorgt für fluffige Gnocchi.
  • Nicht zu viel kneten: Ich weiß, es ist verlockend, den Teig schön glatt zu kneten, aber bei Gnocchi ist weniger mehr. Sobald der Teig zusammenhält, aufhören! Sonst wird er zäh wie Gummi.
  • Die Wasser-Probe: Bevor Sie alle Gnocchi formen, machen Sie eine kleine Probe. Kochen Sie einen Gnocchi. Wenn er zerfällt, fehlt Mehl oder das Ei hat nicht gut gebunden. Wenn er zu fest ist, haben Sie zu viel Mehl verwendet. Der perfekte Gnocchi ist weich, aber formstabil.
  • Timing ist alles: Kochen Sie die Gnocchi nicht alle auf einmal. Arbeiten Sie in Portionen, damit das Wasser nicht zu stark abkühlt. Und denken Sie daran: Die Gnocchi sind fertig, wenn sie oben schwimmen – aber sie müssen dann noch kurz in der Butter Farbe bekommen. Das gibt ihnen die perfekte Textur: außen leicht knusprig, innen himmlisch weich.
  • Multitasking: Sie können die Salbeibutter zubereiten, während die Gnocchi kochen. So ist alles gleichzeitig fertig. Aber lassen Sie die Butter nicht unbeaufsichtigt – sie verbrennt schneller, als Sie denken!

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist wunderbar vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können, je nach Lust, Laune oder was der Kühlschrank gerade hergibt:

  • Vegane Variante: Ersetzen Sie das Ei durch ein Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser) und den Ricotta durch Seidentofu (gut abgetropft und püriert). Verwenden Sie vegane Butter. Das funktioniert überraschend gut!
  • Glutenfrei: Tauschen Sie das Weizenmehl 1:1 gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus (z.B. von „Schaer“ oder „Bauckhof“). Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, damit der Teig bindet. Die Gnocchi werden etwas brüchiger, aber mit Geduld lassen sie sich gut formen.
  • Würziger Twist: Geben Sie eine Prise Chiliflocken oder geräuchertes Paprikapulver in den Teig. Das gibt den Gnocchi eine schöne Schärfe, die wunderbar mit der süßen Salbeibutter harmoniert.
  • Käse-Liebhaber: Mischen Sie zusätzlich zum Parmesan noch 50 g geriebenen Gouda oder Fontina in den Teig. Die Gnocchi werden noch saftiger und bekommen eine herrlich goldene Kruste beim Anbraten.
  • Saisonale Note: Im Winter können Sie statt Butternut-Kürbis auch Hokkaido-Kürbis verwenden (den müssen Sie nicht schälen, das spart Arbeit!). Im Frühling passt ein Spritzer Zitronensaft und etwas Zitronenabrieb in die Butter – das macht das Gericht frischer.

Ich persönlich liebe die Variante mit einem Schuss Ahornsirup in der Butter. Klingt verrückt, oder? Aber die Kombination aus salziger Butter, herbem Salbei und süßem Ahorn ist einfach umwerfend. Probieren Sie es mal!

Servier- und Aufbewahrungsvorschläge

Diese Gnocchi schmecken am besten frisch aus der Pfanne, aber ich habe auch ein paar Tricks, wie Sie sie später genießen können.

Servieren: Servieren Sie die Gnocchi sofort, solange sie noch heiß sind und die Butter schön flüssig ist. Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist die perfekte Beilage – die Säure balanciert die Reichhaltigkeit der Butter aus. Ein Glas trockener Weißwein (z.B. ein Sauvignon Blanc) oder ein leichter Rotwein (ein Pinot Noir) passen hervorragend. Und ehrlich, ein Stück knuspriges Baguette, um die restliche Butter aus der Pfanne aufzutunken, ist fast schon Pflicht.

Aufbewahrung: Gekochte Gnocchi (ohne Butter) halten sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter etwa 2-3 Tage. Sie werden allerdings etwas fester. Zum Aufwärmen: Geben Sie sie in eine heiße Pfanne mit etwas Butter oder Olivenöl und braten Sie sie knusprig. Nicht in der Mikrowelle erwärmen – das macht sie matschig.

Einfrieren: Rohe Gnocchi lassen sich hervorragend einfrieren! Legen Sie sie auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech und stellen Sie sie für 1-2 Stunden ins Gefrierfach, bis sie fest sind. Dann füllen Sie sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. So kleben sie nicht zusammen. Zum Kochen: Die gefrorenen Gnocchi direkt ins siedende Wasser geben – die Garzeit verlängert sich um etwa 1-2 Minuten. Ein wahrer Vorratsretter für stressige Tage!

Florentiner Art: Wenn Sie Reste haben, können Sie die Gnocchi in eine Auflaufform geben, mit etwas Sahne und Spinat übergießen, mit Käse bestreuen und im Ofen überbacken. Das ist ein fantastisches Resteessen!

Nährwertinformationen und gesundheitliche Vorteile

Ich bin ja kein Ernährungsberater, aber ich kann Ihnen sagen, dass dieses Gericht nicht nur lecker, sondern auch überraschend ausgewogen ist. Der Butternut-Kürbis ist ein echtes Powerpaket: Er ist reich an Beta-Carotin (das der Körper in Vitamin A umwandelt), Vitamin C und Ballaststoffen. Das macht die Gnocchi sättigend und gut für die Verdauung.

Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (ca. 250 g, basierend auf 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 420 kcal
  • Fett: 18 g (davon gesättigte Fettsäuren: 10 g)
  • Kohlenhydrate: 52 g (davon Zucker: 8 g)
  • Ballaststoffe: 6 g
  • Eiweiß: 14 g
  • Salz: 1,2 g

Hinweis: Diese Werte sind Schätzungen und variieren je nach verwendeten Zutaten. Das Gericht enthält Gluten (Mehl), Laktose (Butter, Parmesan, Ricotta) und Ei. Für Allergiker gibt es aber, wie oben beschrieben, gute Alternativen.

Ich finde, dieses Rezept ist ein perfektes Beispiel dafür, wie gesundes Essen nicht langweilig sein muss. Es ist ein Gericht, das man mit gutem Gewissen genießen kann – und das einem trotzdem das Gefühl gibt, sich etwas Besonderes zu gönnen.

Fazit: Warum Sie dieses Rezept unbedingt ausprobieren sollten

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie oft ich diese leichten Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter schon gekocht habe – für mich allein an einem verregneten Sonntag, für meine Familie, für Freunde, die spontan vorbeikamen. Jedes Mal bin ich aufs Neue verliebt in die Kombination aus der süßen, zarten Kürbisnote und der herzhaften, fast schon nussigen Salbeibutter. Es ist ein Gericht, das nach mehr schmeckt, das wärmt und das einfach glücklich macht.

Also, trauen Sie sich! Ja, die Gnocchi selbst zu machen, erfordert ein bisschen Handarbeit, aber es ist so viel befriedigender als die Tütenware aus dem Kühlregal. Und der Geschmack? Unbezahlbar. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie dieses Rezept ausprobieren und mir in den Kommentaren erzählen, wie es Ihnen gelungen ist. Haben Sie eine besondere Zutat hinzugefügt? Oder eine lustige Panne erlebt? Teilen Sie es mit mir! Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es gerne mit Ihren Freunden auf Pinterest – vielleicht freut sich ja jemand anderes genauso darüber wie Sie.

In diesem Sinne: Ran an den Kürbis, und genießen Sie jeden Bissen! Sie haben es sich verdient.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich statt Butternut-Kürbis auch Hokkaido-Kürbis verwenden?

Ja, absolut! Hokkaido-Kürbis hat ein ähnlich süßes Aroma und muss nicht geschält werden, was Zeit spart. Rösten Sie ihn einfach wie den Butternut-Kürbis und pürieren Sie ihn. Beachten Sie, dass Hokkaido oft etwas fester ist, also lassen Sie ihn gut weich werden.

Meine Gnocchi sind beim Kochen zerfallen. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu feucht war. Möglicherweise haben Sie den Kürbis nicht gut genug abtropfen lassen oder zu wenig Mehl verwendet. Ein weiterer Grund kann sein, dass das Wasser zu stark gekocht hat. Lassen Sie das Wasser nur leicht sieden, nicht sprudelnd kochen. Und keine Sorge – aus zerfallenen Gnocchi wird ein leckerer Kürbis-Brei, den Sie mit etwas Butter und Parmesan immer noch genießen können!

Kann ich die Gnocchi auch ohne Ei zubereiten?

Ja, das funktioniert mit einem Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser) oder mit einem Chia-Ei (1 EL Chiasamen + 3 EL Wasser). Die Konsistenz wird etwas weicher, aber sie halten trotzdem gut zusammen. Achten Sie darauf, den Teig nach dem Mischen 10 Minuten ruhen zu lassen, damit die Bindemittel quellen können.

Wie bekomme ich die Gnocchi schön knusprig?

Der Trick ist, sie nach dem Kochen nicht nur in der Butter zu schwenken, sondern sie in der Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze kurz anbraten zu lassen. Lassen Sie sie 1-2 Minuten pro Seite in der Butter brutzeln, bis sie eine goldbraune Kruste bekommen. Das gibt ihnen diese unwiderstehliche Textur – außen knusprig, innen weich.

Passen diese Gnocchi auch zu einer anderen Sauce?

Unbedingt! Die Salbeibutter ist klassisch, aber Sie können die Gnocchi auch mit einer einfachen Tomatensauce, einer Sahne-Pilz-Sauce oder einer Pesto-Sauce servieren. Probieren Sie mal ein Walnuss-Pesto – das harmoniert wunderbar mit dem Kürbis. Oder eine leichte Zitronen-Butter-Sauce mit Kapern für eine frische Note.

Pin This Recipe!

Leichte Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter recipe

Print

Leichte Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter: Einfaches Rezept

Diese leichten Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter sind überraschend einfach zuzubereiten und schmecken wie aus einem italienischen Bergrestaurant. Der geröstete Kürbis sorgt für eine natürliche Süße und eine fluffige Textur, während die Salbeibutter das Gericht perfekt abrundet.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 1 kleiner Butternut-Kürbis (ca. 600–700 g)
  • 250 g Ricotta (oder griechischer Joghurt)
  • 1 großes Ei (oder 1 Leinsamen-Ei für Veganer)
  • 150–200 g Mehl (Typ 405 oder 00)
  • 60 g geriebener Parmesan (plus mehr zum Servieren)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • Eine Prise Pfeffer
  • 4 EL Butter (oder vegane Butter)
  • 10–12 frische Salbeiblätter
  • 1 Knoblauchzehe, angedrückt (optional)
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Instructions

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Butternut-Kürbis waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Die Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 35-40 Minuten rösten, bis das Fleisch weich ist.
  2. Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Das weiche Fruchtfleisch aus der Schale löffeln und mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zu einem glatten Püree zerdrücken. Vollständig abkühlen lassen.
  3. Das abgekühlte Kürbispüree in eine große Rührschüssel geben. Ricotta, Ei, Parmesan, Salz, Muskatnuss und Pfeffer hinzufügen und gut vermischen. Nach und nach 150 g Mehl hinzufügen und mit den Händen zu einem weichen, nicht klebrigen Teig verkneten. Bei Bedarf die restlichen 50 g Mehl hinzufügen. Nicht zu lange kneten.
  4. Die Arbeitsfläche und die Hände leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig in 4 Stücke teilen und jedes zu einer langen Rolle (ca. 2 cm Durchmesser) formen. In 2-3 cm lange Stücke schneiden. Jedes Stück mit dem Daumen über die Zinken einer Gabel rollen, um Rillen zu formen. Die Gnocchi auf ein bemehltes Brett legen.
  5. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Sieden bringen. Die Gnocchi portionsweise ins Wasser geben und 2-3 Minuten kochen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einem Schaumlöffel herausheben.
  6. Während die Gnocchi kochen, die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Salbeiblätter und die angedrückte Knoblauchzehe hinzufügen und die Butter leicht bräunen lassen (ca. 2-3 Minuten). Die gekochten Gnocchi in die Pfanne geben und 1-2 Minuten in der Butter schwenken, bis sie eine goldene Kruste bekommen.
  7. Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Knoblauchzehe entfernen. Die Gnocchi auf Tellern verteilen, mit den knusprigen Salbeiblättern garnieren und frischen Parmesan darüber reiben. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken und sofort servieren.

Notes

Der Kürbis sollte vollständig abkühlen, bevor er verarbeitet wird, um einen klebrigen Teig zu vermeiden. Bei zu feuchtem Kürbispüree dieses in einem Sieb abtropfen lassen. Die Gnocchi nicht zu lange kneten, sonst werden sie zäh. Die Salbeibutter nicht unbeaufsichtigt lassen, da sie schnell verbrennen kann.

Nutrition

  • Serving Size: ca. 250 g
  • Calories: 420
  • Sugar: 8
  • Sodium: 12
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 52
  • Fiber: 6
  • Protein: 14

Keywords: Butternut-Kürbis, Gnocchi, Salbeibutter, Herbst, einfach, vegetarisch, selbstgemacht

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆