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Kristin Singleton

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Gemütliche Raclette-Party für vier: Familienfreundlich & günstig genießen

Ready In 90 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Easy

Meine Nachbarin Frau Weber hat mich eines kalten Novemberabends dabei beobachtet, wie ich mit einem schweren Kasten Bier und einer Tüte Chips vor ihrer Haustür stand. Sie sagte nichts, lächelte nur dieses wissende Lächeln. Drei Tage später klingelte es an meiner Tür, und sie stand mit einer kleinen, abgenutzten Pfanne in der Hand da. „Kommen Sie rein”, sagte sie, „ich zeig Ihnen, wie man das richtig macht.” In ihrer gemütlichen Küche, die nach Wachs und Gewürzen roch, lernte ich, dass eine Raclette-Party für vier nicht nur günstig und familienfreundlich ist, sondern eine richtige Kunst sein kann. Sie hatte ihren Raclette-Grill seit dreißig Jahren, und das Gerät war mit Stolz verbrannt. „Man muss kein Vermögen ausgeben”, erklärte sie, während sie Kartoffeln in der Schale kochte, „man muss nur wissen, was man tut.” Ich habe ihr Rezept, ihre Tricks und ihre Philosophie übernommen – und ich mache es jetzt seit Jahren genau so. Ehrlich, die günstigsten Zutaten schmecken am besten, wenn man sie mit Liebe und Geduld zubereitet. Vielleicht kennst du das ja – du willst etwas Besonderes machen, aber der Geldbeutel sagt Nein. Dann ist eine gemütliche Raclette-Party für vier genau das Richtige. Es ist das perfekte Familienessen, bei dem jeder mitmachen kann, und es kostet nicht die Welt. Ich habe es selbst erlebt: Meine Kinder, die sonst nur Nudeln mit Butter essen, lieben es, ihre eigenen kleinen Pfännchen zu bestücken. Frau Weber hätte ihre Freude daran. Genau darum geht es: Gemeinsam Zeit verbringen, lachen, probieren – und das alles an einem Tisch. Dieses Rezept ist nicht nur ein weiteres Gericht; es ist ein Erlebnis, das bleibt.

Warum du diese gemütliche Raclette-Party für vier lieben wirst

Eine gemütliche Raclette-Party für vier ist mehr als nur ein Abendessen – es ist ein Familienritual, das jeder liebt. Ich habe es unzählige Male getestet, mit wählerischen Kindern, hungrigen Teenagern und Gästen, die skeptisch waren. Es funktioniert immer. Hier sind die Gründe, warum dieses Rezept in deiner Küche einziehen sollte:

  • Günstig & familienfreundlich: Du brauchst keine teuren Zutaten. Kartoffeln, Käse, Wurst und Gemüse reichen völlig aus. Jeder isst, was er mag, und es bleibt kein Geld übrig.
  • Einfach & schnell: Die Vorbereitung dauert nur 20 Minuten. Der Rest erledigt der Grill am Tisch. Perfekt für stressige Wochentage.
  • Perfekt für gemütliche Abende: Ob Regenwetter, Geburtstag oder einfach so – eine Raclette-Party schafft sofort eine behagliche Atmosphäre.
  • Crowd-Pleaser: Selbst die wählerischsten Esser finden etwas. Meine Tochter liebt nur Kartoffeln mit Käse, mein Sohn alles mit Fleisch. Beide sind glücklich.
  • Unvergesslich lecker: Der geschmolzene Käse, die knusprigen Kartoffeln, die Kombination aus salzig und würzig – es ist einfach comfort food vom Feinsten.

Was dieses Raclette anders macht? Der Trick liegt in der Käseauswahl und der richtigen Vorbereitung. Ich verwende eine Mischung aus günstigem Raclette-Käse und etwas Bergkäse für den Geschmack. Das spart Geld, ohne auf Genuss zu verzichten. Und ich schneide alles so klein, dass es schnell gart und jeder genug Auswahl hat. Es ist die Art von Essen, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Echt jetzt. Und das Beste: Du beeindruckst deine Familie, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Eine gemütliche Raclette-Party für vier ist einfach die beste Investition in einen schönen Abend.

Was du für die Zutaten brauchst

Für eine gemütliche Raclette-Party für vier brauchst du keine exotischen Zutaten. Alles, was du brauchst, bekommst du im Supermarkt, und vieles hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Ich setze auf einfache, frische Sachen, die jeder mag. Hier ist meine Liste, die ich über die Jahre perfektioniert habe:

Für den Raclette-Teller

  • 800 g Kartoffeln, festkochend (in der Schale gekocht, am besten am Vortag, damit sie schneller garen)
  • 400 g Raclette-Käse (günstige Eigenmarke funktioniert super, ich mische manchmal 100 g Bergkäse dazu für mehr Aroma)
  • 200 g Kochschinken (in Streifen geschnitten, kann auch durch geräucherten Schinken ersetzt werden)
  • 150 g Salami oder Cabanossi (in dünne Scheiben geschnitten, für den würzigen Kick)
  • 1 rote Paprika (in kleine Würfel geschnitten, gibt Farbe und Süße)
  • 1 grüne Zucchini (in dünne Scheiben geschnitten, wird im Pfännchen schön weich)
  • 200 g Champignons (geputzt und geviertelt, ein Muss für den erdigen Geschmack)
  • 1 große Zwiebel (in feine Ringe geschnitten, karamellisiert wunderbar im Pfännchen)
  • 4 Essiggurken (in Scheiben geschnitten, für den säuerlichen Kontrast)
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver (zum Würzen, jeder nach Geschmack)

Für die Dips und Beilagen

Raclette-Party für vier preparation steps

  • 200 g saure Sahne oder Schmand (neutral und cremig, perfekt zum Dippen)
  • 2 EL Kräuter (frischer Schnittlauch, Petersilie oder Dill aus dem Garten – oder TK)
  • 1 Knoblauchzehe (gepresst, für den Knoblauch-Dip)
  • etwas Salz und Zitronensaft (für den Dip, rundet den Geschmack ab)
  • Baguette oder Ciabatta (optional, zum Auftunken des geschmolzenen Käses – meine Kinder lieben das)

Einkaufstipps von mir

Ich kaufe den Raclette-Käse immer von der Eigenmarke, weil er genauso gut schmilzt wie teure Marken. Die Kartoffeln sollten festkochend sein, sonst zerfallen sie im Pfännchen. Wenn du Geld sparen willst, nimm TK-Kräuter statt frischer – das merkt kaum jemand. Und ehrlich, die Kinder essen die Paprika und Zucchini viel lieber, wenn sie sie selbst ins Pfännchen legen dürfen. Es ist fast magisch.

Equipment, das du brauchst

Für eine gemütliche Raclette-Party für vier brauchst du nicht viel. Das meiste hast du wahrscheinlich schon. Hier ist meine Liste, die ich aus Erfahrung zusammengestellt habe:

  • Raclette-Grill: Das Herzstück. Ich habe einen günstigen für 30 Euro gekauft, der seit fünf Jahren hält. Achte darauf, dass er mindestens 4 Pfännchen hat. Mein Tipp: Kauf ein Modell mit Antihaftbeschichtung, das spart viel Putzarbeit.
  • 4 Raclette-Pfännchen: Meistens im Lieferumfang enthalten. Ich habe ein paar extra aus dem Secondhand-Laden, falls Gäste kommen.
  • Großer Topf: Zum Kochen der Kartoffeln. Ein normaler Suppentopf reicht völlig.
  • Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Schneiden von Gemüse, Wurst und Käse. Ein scharfes Messer ist Gold wert.
  • Kleine Schälchen: Für die Dips und Zutaten. Ich verwende einfach die Schälchen aus meinem Service.
  • Große Platte oder Tablett: Zum Anrichten der Zutaten. Das spart Platz auf dem Tisch und sieht hübsch aus.
  • Zangen oder kleine Löffel: Damit jeder sich bedienen kann. Ich habe ein Set aus dem 1-Euro-Laden, das funktioniert prima.

Wenn du keinen Raclette-Grill hast, kein Problem. Du kannst auch eine große Pfanne auf dem Herd verwenden und den Käse darin schmelzen. Oder du borgst dir einen Grill von Freunden. Ich habe meinen ersten Raclette-Abend mit einem geliehenen Grill gemacht, und es war genauso schön.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Die Zubereitung ist einfacher, als du denkst. Folge einfach meinen Schritten, und du wirst eine gemütliche Raclette-Party für vier haben, die alle lieben werden. Ich habe jeden Schritt so oft gemacht, dass ich ihn im Schlaf könnte.

Schritt 1: Die Kartoffeln vorbereiten (20 Minuten)

Wasche die 800 g Kartoffeln gründlich, aber schäle sie nicht. Gib sie in einen großen Topf, bedecke sie mit kaltem Wasser und gib einen Teelöffel Salz dazu. Bringe das Wasser zum Kochen und koche die Kartoffeln bei mittlerer Hitze etwa 15-18 Minuten. Sie sollten noch bissfest sein, denn auf dem Raclette-Grill garen sie weiter. Stich mit einer Gabel hinein – sie sollte leicht widerstehen. Gieße die Kartoffeln ab und lasse sie kurz ausdampfen. Wenn du Zeit hast, koche sie am Vortag, dann sind sie perfekt. Ich habe es einmal eilig gehabt und sie zu weich gekocht – das war eine Sauerei im Pfännchen. Also lieber etwas fester lassen.

Schritt 2: Das Gemüse und die Wurst schneiden (15 Minuten)

Während die Kartoffeln kochen, schneidest du das Gemüse. Wasche die Paprika, Zucchini und Champignons. Schneide die Paprika in kleine Würfel (ca. 1 cm), die Zucchini in dünne Scheiben und die Champignons in Viertel. Die Zwiebel schälst du und schneidest sie in feine Ringe. Die Essiggurken schneidest du in Scheiben. Den Kochschinken und die Salami schneidest du in mundgerechte Stücke oder Streifen. Lege alles auf eine große Platte oder in Schälchen. Ich ordne es immer nach Farben an – das sieht einfach schöner aus und die Kinder greifen eher zu, wenn es bunt ist.

Schritt 3: Den Dip zubereiten (5 Minuten)

Nimm die 200 g saure Sahne oder Schmand und gib sie in eine Schüssel. Wasche den Schnittlauch und schneide ihn in feine Röllchen. Gib die Kräuter, die gepresste Knoblauchzehe, eine Prise Salz und ein paar Tropfen Zitronensaft dazu. Rühre alles gut um. Schmecke ab – der Dip sollte frisch und cremig sein. Wenn du magst, kannst du auch etwas Paprikapulver dazugeben. Ich mache manchmal zwei Dips: einen mit Kräutern und einen mit Curry. Aber für den Anfang reicht dieser eine völlig.

Schritt 4: Den Tisch decken (10 Minuten)

Jetzt wird es gemütlich. Decke den Tisch mit Platzsets oder einer Tischdecke. Stelle den Raclette-Grill in die Mitte. Verteile die Platte mit den Zutaten rundherum. Jeder sollte leicht an alles rankommen. Stelle die Pfännchen bereit und lege die Zangen oder Löffel daneben. Vergiss nicht, die Dips und das Brot aufzustellen. Ich zünde gerne eine Kerze an und lege leise Musik auf – das schafft sofort eine behagliche Stimmung. Meine Kinder lieben es, wenn ich sie die Teller aussuchen lasse. Es sind die kleinen Dinge.

Schritt 5: Das Raclette zubereiten (ca. 30 Minuten am Tisch)

Jetzt geht der Spaß los. Schalte den Raclette-Grill ein, er braucht etwa 5 Minuten, um heiß zu werden. Währenddessen schneidest du die Kartoffeln in Scheiben (ca. 1 cm dick). Jeder nimmt sich ein Pfännchen und befüllt es nach Lust und Laune. Meine Regel: zuerst Kartoffeln, dann Gemüse und Wurst, dann den Käse obendrauf. Aber jeder macht es anders. Stelle das Pfännchen unter den Grill und warte, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist. Das dauert etwa 5-8 Minuten. In der Zeit grillst du auf der oberen Platte vielleicht ein Stück Brot oder eine Paprikascheibe. Nimm das Pfännchen mit einem Topflappen heraus – es ist heiß! – und genieße. Wiederhole den Vorgang so oft du magst. Das Schöne ist: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Jeder isst in seinem eigenen Tempo.

Schritt 6: Genießen und wiederholen

Eine gemütliche Raclette-Party für vier lebt von der Wiederholung. Der erste Gang ist oft der aufregendste, aber nach dem zweiten oder dritten Pfännchen wird es richtig gemütlich. Die Gespräche werden lockerer, das Lachen lauter. Ich habe gelernt, dass man nicht zu viel auf einmal ins Pfännchen geben sollte – sonst wird es matschig. Lieber kleine Portionen und öfter nachlegen. Und ein Tipp: Wenn der Käse anfängt zu blubbern, ist er perfekt. Dann schmeckt er am besten.

Tipps & Tricks für die perfekte Raclette-Party

Ich habe über die Jahre einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps für eine gemütliche Raclette-Party für vier:

  • Käse nicht zu dick schneiden: Schneide den Käse in dünne Scheiben, sonst schmilzt er nicht richtig. Ich schneide ihn immer etwa 0,5 cm dick. Das ist der häufigste Fehler, den ich sehe – dicke Käsebrocken, die nicht schmelzen.
  • Kartoffeln vorkochen: Rohe Kartoffeln brauchen ewig im Pfännchen. Koche sie vor, dann sind sie in 5 Minuten fertig. Ich habe es einmal mit rohen probiert – nie wieder.
  • Nicht überladen: Ein volles Pfännchen braucht ewig und wird matschig. Fülle es nur zu zwei Dritteln. Lieber zwei kleine Pfännchen hintereinander als ein überladenes.
  • Die obere Platte nutzen: Viele vergessen die obere Grillplatte. Du kannst dort Brot toasten, Zwiebeln karamellisieren oder Paprika grillen. Das gibt extra Geschmack.
  • Pause machen: Es ist kein Wettrennen. Lege zwischendurch eine Pause ein, trinke etwas und unterhalte dich. Das macht den Abend gemütlich.
  • Resteverwertung: Übrig gebliebene Kartoffeln und Gemüse kannst du am nächsten Tag in einer Pfanne anbraten. Das schmeckt fast besser als das Raclette selbst.

Einmal habe ich vergessen, den Grill vorzuheizen, und wir haben eine halbe Stunde auf den ersten Bissen gewartet. Seitdem schalte ich ihn immer gleich nach dem Tischdecken ein. Solche kleinen Patzer passieren, aber sie machen den Abend menschlich. Wichtig ist, dass alle Spaß haben.

Variationen & Anpassungen für deine Familie

Eine gemütliche Raclette-Party für vier ist wandelbar wie kaum ein anderes Gericht. Hier sind meine liebsten Variationen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Vegetarisch: Ersetze die Wurst und den Schinken durch gegrillte Aubergine, Halloumi-Käse oder eingelegte Artischocken. Mein Bruder ist Vegetarier, und er liebt diese Version. Der Halloumi wird im Pfännchen schön knusprig.
  • Mit Meeresfrüchten: Für besondere Anlässe kannst du Garnelen oder Jakobsmuscheln nehmen. Die garen in 2-3 Minuten im Pfännchen. Das ist etwas teurer, aber ein echtes Highlight. Ich mache das nur zu Silvester.
  • Scharfe Variante: Gib Chiliflocken oder eingelegte Jalapeños ins Pfännchen. Das gibt einen ordentlichen Kick. Mein Mann liebt das, ich halte mich lieber zurück.
  • Mit verschiedenen Käsesorten: Probiere mal Gouda, Emmentaler oder Ziegenkäse. Jeder Käse schmilzt anders und gibt ein neues Aroma. Ich mische manchmal drei Sorten, dann wird es richtig spannend.
  • Süßes Raclette: Ja, das geht! Gib Schokolade, Marshmallows und Obst (Bananen, Äpfel) ins Pfännchen. Die Kinder lieben das als Dessert. Wir machen das immer, wenn wir Gäste haben – es ist der perfekte Abschluss.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist eine Kombination aus Bergkäse und Birnenscheiben. Die Süße der Birne harmoniert perfekt mit dem salzigen Käse. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber fantastisch. Probier es einfach mal aus.

Servieren & Aufbewahren

Eine gemütliche Raclette-Party für vier wird direkt am Tisch serviert. Das ist ja das Schöne daran. Aber es gibt ein paar Dinge, die ich gelernt habe:

Servieren

Serviere das Raclette, sobald der erste Gang fertig ist. Die Temperatur ist entscheidend: Der Käse sollte heiß und flüssig sein, die Kartoffeln warm. Stelle die Dips und das Brot in Reichweite. Ich mag es, wenn jeder seinen Teller selbst zusammenstellt. Ein kaltes Bier oder ein Glas Weißwein passen perfekt dazu. Für die Kinder gibt es Apfelschorle. Und vergiss nicht die Servietten – es wird klebrig.

Aufbewahren

Reste halten sich im Kühlschrank 1-2 Tage. Bewahre Kartoffeln, Gemüse und Wurst getrennt in luftdichten Behältern auf. Der Käse kann eingewickelt bleiben. Am nächsten Tag kannst du alles in einer Pfanne anbraten – das schmeckt wie ein neues Gericht. Ich mache daraus oft einen Auflauf: Schichte Kartoffeln, Gemüse und Käse in eine Auflaufform und backe sie bei 180 Grad für 15 Minuten. Einfach und lecker.

Ehrlich, die Aromen ziehen über Nacht noch besser ein. Deshalb schmeckt das Aufgewärmte manchmal sogar besser als das Original. Aber sei gewarnt: Raclette ist kein Gericht, das man einfrieren sollte. Der Käse wird beim Auftauen krümelig und verliert seinen Schmelz. Lieber frisch genießen oder am nächsten Tag aufbrauchen.

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Eine gemütliche Raclette-Party für vier ist nicht gerade Diätkost, aber sie hat auch ihre guten Seiten. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (basierend auf meiner Zutatenliste):

  • Kalorien: ca. 650-750 kcal (je nach Menge und Beilagen)
  • Eiweiß: ca. 30 g (dank Käse und Wurst)
  • Fett: ca. 40 g (davon 20 g gesättigte Fettsäuren)
  • Kohlenhydrate: ca. 50 g (hauptsächlich aus Kartoffeln und Brot)
  • Ballaststoffe: ca. 8 g (durch Gemüse und Kartoffeln)

Die Kartoffeln liefern wertvolle komplexe Kohlenhydrate und Vitamin C. Das Gemüse bringt Vitamine und Ballaststoffe mit. Der Käse ist reich an Kalzium und Eiweiß. Wer auf die Kalorien achten möchte, kann weniger Käse und mehr Gemüse nehmen. Oder die Wurst weglassen. Für eine glutenfreie Variante servierst du einfach kein Brot. Und wenn du Laktose nicht verträgst, gibt es laktosefreien Käse – ich habe ihn getestet, und er schmilzt genauso gut.

Ich sehe das so: Eine gemütliche Raclette-Party für vier ist ein besonderes Ereignis, kein Alltagsessen. Da darf es auch mal etwas reichhaltiger sein. Die Freude und die gemeinsame Zeit wiegen die Kalorien mehr als auf. Und ehrlich, ein Abend mit Lachen und gutem Essen ist immer eine gute Investition.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich eine Raclette-Party auch ohne Raclette-Grill machen?

Ja, absolut! Du kannst eine große Pfanne auf dem Herd verwenden. Gib die Zutaten hinein, lege den Käse darauf und decke die Pfanne ab. Bei niedriger Hitze schmilzt der Käse in 5-7 Minuten. Oder du verwendest eine Auflaufform im Ofen bei 200 Grad. Es ist nicht ganz so interaktiv, aber genauso lecker.

Welcher Käse eignet sich am besten für Raclette?

Klassischer Raclette-Käse aus dem Supermarkt ist perfekt. Er schmilzt gleichmäßig und hat einen milden, nussigen Geschmack. Du kannst auch Bergkäse, Gouda oder Emmentaler nehmen. Vermeide zu weichen Käse wie Camembert – er wird zu flüssig. Mein Tipp: Mische zwei Sorten für mehr Aroma.

Wie lange dauert die Vorbereitung für eine Raclette-Party?

Die reine Vorbereitungszeit beträgt etwa 30-40 Minuten. Das Kochen der Kartoffeln, das Schneiden von Gemüse und Wurst und das Zubereiten des Dips gehen schnell. Am Tisch selbst dauert es dann etwa 30-45 Minuten, bis alle satt sind. Plane insgesamt etwa 1,5 Stunden ein, dann habt ihr einen entspannten Abend.

Kann ich die Raclette-Party auch für mehr als vier Personen machen?

Ja, verdoppele einfach die Zutatenmengen. Achte darauf, dass der Raclette-Grill genug Pfännchen hat oder dass sich mehrere Personen ein Pfännchen teilen. Du kannst auch einen zweiten Grill aufstellen. Ich habe schon Partys mit acht Personen gemacht, indem ich zwei Grills nebeneinander gestellt habe. Es war chaotisch, aber wunderschön.

Was mache ich mit den Resten nach der Raclette-Party?

Reste sind Gold wert! Bewahre Kartoffeln, Gemüse und Wurst getrennt im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag kannst du alles in einer Pfanne anbraten – das schmeckt fantastisch. Oder mache einen Auflauf: Schichte die Reste in eine Auflaufform, gib etwas Käse obendrauf und backe sie bei 180 Grad für 15 Minuten. Einfach und lecker.

Fazit: Deine gemütliche Raclette-Party für vier

Eine gemütliche Raclette-Party für vier ist mehr als nur ein Abendessen – sie ist eine Einladung zum Verweilen, zum Lachen und zum Genießen. Die einfachen, günstigen Zutaten verwandeln sich in etwas Besonderes, wenn man sie gemeinsam am Tisch zubereitet. Ich liebe es, wie meine Kinder dabei selbstständig werden, wie sie experimentieren und am Ende stolz ihr eigenes Pfännchen leeren. Frau Weber hatte recht: Es braucht kein teures Equipment oder exotische Zutaten. Es braucht nur einen Tisch, einen Grill und die Bereitschaft, sich Zeit zu nehmen. Probiere es aus, passe es an deine Familie an und mach dir keinen Stress. Jeder Fehler ist eine Geschichte, die ihr später erzählen könnt. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Raclette-Party gelaufen ist. Welche Zutaten waren der Hit? Welche Kombination hat überrascht? Teile deine Erfahrungen – ich bin gespannt! Und jetzt: Ran an den Grill und genieße den Abend. Du hast es dir verdient.

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Raclette-Party für vier recipe

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Gemütliche Raclette-Party für vier: Familienfreundlich & günstig genießen

Eine gemütliche Raclette-Party für vier ist mehr als nur ein Abendessen – es ist ein Familienritual, das jeder liebt. Mit einfachen, günstigen Zutaten und wenig Vorbereitung zauberst du einen unvergesslichen Abend voller Lachen und Genuss.

  • Author: Anna
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 50 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Schweizerisch

Ingredients

Scale
  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 400 g Raclette-Käse (günstige Eigenmarke, optional 100 g Bergkäse)
  • 200 g Kochschinken (in Streifen)
  • 150 g Salami oder Cabanossi (in dünne Scheiben)
  • 1 rote Paprika (in kleine Würfel)
  • 1 grüne Zucchini (in dünne Scheiben)
  • 200 g Champignons (geputzt und geviertelt)
  • 1 große Zwiebel (in feine Ringe)
  • 4 Essiggurken (in Scheiben)
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver nach Geschmack
  • 200 g saure Sahne oder Schmand
  • 2 EL frische Kräuter (Schnittlauch, Petersilie oder Dill)
  • 1 Knoblauchzehe (gepresst)
  • etwas Salz und Zitronensaft
  • Baguette oder Ciabatta (optional)

Instructions

  1. Kartoffeln vorbereiten: Kartoffeln gründlich waschen, ungeschält in einem großen Topf mit kaltem Wasser und 1 TL Salz bedecken. Zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze 15–18 Minuten kochen, bis sie bissfest sind. Abgießen und kurz ausdampfen lassen. (Am besten am Vortag kochen.)
  2. Gemüse und Wurst schneiden: Paprika, Zucchini und Champignons waschen. Paprika in 1 cm große Würfel, Zucchini in dünne Scheiben, Champignons vierteln. Zwiebel in feine Ringe, Essiggurken in Scheiben schneiden. Kochschinken und Salami in mundgerechte Stücke oder Streifen schneiden. Alles auf einer großen Platte anrichten.
  3. Dip zubereiten: Saure Sahne oder Schmand in eine Schüssel geben. Kräuter fein hacken, mit gepresster Knoblauchzehe, einer Prise Salz und einigen Tropfen Zitronensaft verrühren. Abschmecken.
  4. Tisch decken: Tisch mit Platzsets oder Tischdecke decken. Raclette-Grill in die Mitte stellen. Zutatenplatte und Pfännchen bereitstellen. Dips und Brot dazustellen. Nach Belieben eine Kerze anzünden und leise Musik auflegen.
  5. Raclette zubereiten: Raclette-Grill einschalten und 5 Minuten vorheizen. Kartoffeln in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Jeder füllt sein Pfännchen nach Belieben: zuerst Kartoffeln, dann Gemüse und Wurst, dann Käse obendrauf. Pfännchen unter den Grill schieben und 5–8 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist. Mit Topflappen herausnehmen und genießen. Vorgang wiederholen.
  6. Genießen und wiederholen: In kleinen Portionen essen und öfter nachlegen. Die obere Grillplatte zum Toasten von Brot oder Grillen von Gemüse nutzen. Pausen einlegen und das Beisammensein genießen.

Notes

Käse nicht zu dick schneiden (ca. 0,5 cm). Kartoffeln vorkochen, rohe Kartoffeln brauchen zu lange. Pfännchen nicht überladen (nur zu zwei Dritteln füllen). Die obere Grillplatte zum Toasten von Brot oder Grillen von Gemüse nutzen. Pausen machen und das Beisammensein genießen. Reste am nächsten Tag in der Pfanne anbraten oder als Auflauf verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 650750
  • Sugar: 5
  • Sodium: 800
  • Fat: 40
  • Saturated Fat: 20
  • Carbohydrates: 50
  • Fiber: 8
  • Protein: 30

Keywords: Raclette, Raclette-Party, Familienessen, günstig, einfach, Käse, Kartoffeln, Gemüse, Abendessen, gemütlich

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